Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Bilder an LRTimelapse übergeben

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Nach der DNG-Umwandlung in Lightroom laden Sie Ihre Bilder in LRTimelapse. So bekommen Sie eine Videovorschau und eine Belichtungskurve der Sequenz. Legen Sie nun eine Belichtungskorrektur und Keyframes zur Bearbeitung in Lightroom fest.
06:51

Transkript

Jetzt ist es an der Zeit, dass wir diese Sequenz auch in LRTimelapse einmal öffnen. Dazu öffnen wir zuerst jetzt das Programm LRTimelapse, lassen Lightroom aber im Hintergrund ebenfalls weiterhin geöffnet. Wir schließen Lightroom also nicht. Ich öffne also hier LRTimelapse und lande direkt hier im Hauptmenü. Auf den ersten Blick wirkt die Software vielleicht ein wenig überladen, aber keine Angst, wir brauchen gar nicht alle Funktionen, die dieses Programm bietet und deshalb ist die Bedienung auch eigentlich recht einfach. Hier auf der linken Seite sehen wir jetzt alle Ordner auf unserem Computer und hier wähle ich jetzt den Speicherort der Sequenz aus, so wie ich ihn auch gerade in Lightroom angegeben habe. In meinem Fall ist das hier in dem Unterordner Pictures, darunter der Ordner 2018 und hier ist meine Sequenz. Ich sehe hier auch direkt, wie viele Bilder das sind, nämlich 900, und hier klicke ich jetzt einmal drauf. Und dann fängt LRTimelapse an, die Sequenz zu laden. LRTimelapse lädt jetzt einmal die Vorschaubilder von jedem einzelnen Bild und berechnet sofort hier in diesem kleinen Fenster eine Videovorschau, sodass wir uns gleich die Sequenz als allererste Vorschau direkt schon einmal im Video anschauen können. Ich vergrößere dazu hier einfach mal diesen linken Bereich, dass wir gleich die Vorschau besser sehen können und jetzt müssen wir nur einmal darauf warten, dass LRTimelapse die ganze Sequenz lädt und alle Vorschauen vorbereitet. Je nach Größe der Sequenz kann das natürlich ein paar Minuten dauern. In unserem Fall mit den 900 Bildern haben wir natürlich schon eine recht lange Sequenz und jetzt lädt LRTimelapse die Vorschaubilder, um das Vorschauvideo zu rendern. Und wir können hier an dieser blauen Kurve direkt sehen, wie sich die Belichtung unserer Bilder verändert hat. Diese blaue Kurve stellt die Helligkeit der Bilder dar. Wir können also sehen, am Anfang werden unsere Bilder immer dunkler, bis zu dem Punkt, wo zum ersten Mal qDslrDashboard die Belichtung angepasst hat. Da haben wir einen Sprung, es wird wieder heller und dann wird es über die Zeit wieder dunkler, dann kommt die nächste Anpassung, es wird wieder heller und über die Zeit wieder dunkler und immer so weiter. Und wir können jetzt auch gleich sehen, dass der Trend dieser Gesamtkurve tatsächlich auch dunkler wird, weil nämlich irgendwann die Anpassungen von qDslrDashboard einerseits immer häufiger passieren. Wir sehen, der Abstand zwischen diesen Punkten wird immer größer. Und dann haben wir hier einmal diesen Übergang, wo qDslrDashboard aufgehört hat zu funktionieren, wo ich manuell eingreifen musste, das natürlich erst etwas später gesehen habe, als die Software sonst eigentlich korrigiert hätte. Da wird es also einmal vergleichsweise dunkel, dann greife ich ein und greife relativ häufig und zügig ein, um das Ganze wieder auszugleichen. Gleichzeitig stellt diese Kurve aber auch den typischen Helligkeitsverlauf eines Sonnenuntergangs dar. Es wird am Anfang langsam zunehmend dunkler, bis zu dem Moment, wo die Sonne kurz davor ist unterzugehen. Dann wird es rapide dunkler und gleichzeitig wird aber die Stadt beleuchtet und es wird sozusagen in der unteren Bildhälfte wieder heller. Und das ist dieser Verlauf, wo es also dann durch die Beleuchtung der Stadt insgesamt auch wieder heller wird im Bild. Die Vorschauen sind jetzt geladen und wir schauen uns jetzt einfach mal diese Sequenz als komplett unbearbeitete Vorschau an. Wir sehen schön die Bewegung, wir sehen schön, wie es dunkler wird und erkennen jetzt natürlich auch immer wieder die Sprünge, wenn die Belichtung korrigiert wurde. Und diese ganzen Sprünge, die werden wir jetzt mithilfe von LRTimelapse beseitigen, um einen sehr sauberen, sehr sanften Übergang zu erhalten. Aber die Bewegung funktioniert gut, das Drehen ist flüssig, die Bewegung des Sliders ist flüssig und wir sehen jetzt auch, wie die Stadt anfängt zu leuchten und das wird eine sehr schöne Sequenz werden, wenn wir mit der Bearbeitung durch sind. Was wir jetzt hier noch machen müssen als Vorbereitung, ist, wir gehen jetzt nach und nach diese Buttons hier oben durch. LRTimelapse wählt automatisch den passenden Modus aus, je nachdem, was für Daten es bekommt. Wenn es RAW-Daten bekommt, wird immer der Visual Workflow ausgewählt. LRTimelapse kann aber auch mit JPEG-Bildern umgehen, dann wäre es allerdings der Basic Workflow. Aber wie gesagt, je nachdem, welchen Ordner Sie öffnen und welche Daten dort drin liegen, wählt LRTimelapse automatisch den passenden Workflow aus. Ich gehe jetzt zuerst einmal auf den Keyframes Wizard und der schlägt mir jetzt vor, eine bestimmte Zahl von Keyframes, in meinem Fall 13 Stück. Diese sogenannten Keyframes sind die Bilder, die wir später in Lightroom bearbeiten werden. Wir werden auch nur diese Keyframes bearbeiten und nicht alle Bilder der Sequenz. Das würde natürlich viel zu lange dauern. Anhand dieser Keyframes kann LRTimelapse dann aber später den Übergang zwischen zwei Keyframes sauber angleichen und diese Angleichungen auf die Bilder, die dazwischen liegen, übertragen. Auf diese Art und Weise wird die gesamte Sequenz sehr sauber von der Bearbeitung her und es gibt eben nicht mehr diese Sprünge, die wir gerade gesehen haben. In der Regel kann man die Anzahl, die LRTimelapse hier vorschlägt, ruhig bestehen lassen. Wenn man die Anzahl erhöht, also mehr Keyframes einstellt, dann hat man die Möglichkeit, die Bearbeitung vielleicht noch etwas feinfühliger zu machen. Man sollte allerdings nicht unbedingt weniger Keyframes einstellen, da natürlich gerade in diesem Fall durch die Bewegung der Sequenz der Bildausschnitt immer ein anderer ist und damit auch beispielsweise das Kontrastverhältnis im Bild ein anderes ist oder aber auch das Sättigungsverhältnis. Ich entscheide mich jetzt hier einfach mal für die 15 Keyframes und belasse das so. Als Nächstes drücke ich direkt hier auf den nächsten Knopf, auf den Holy Grail Wizard. Und das ist das Besondere an dieser Software: Wenn ich jetzt hier drauf drücke, entsteht eine neue gelbe Kurve und wir können sehen, dass die genau gegenläufig ist zu der Helligkeitskurve hier in blau. Und das bedeutet, dass mithilfe dieses Holy Grail Wizards LRTimelapse die Sprünge, die in der Belichtung passiert sind, ausgleicht und so einen sauberen Übergang der Belichtung ermöglicht. Hier sind auch keine weiteren Einstellungen nötig, das macht LRTimelapse schon sehr gut automatisch. Als Nächstes reicht dann hier ein Klick auf Save, um diese gemachten Einstellungen in den Metadaten der Bilddateien zu verankern und diese kann ich dann im Anschluss wieder in Lightroom auslesen, um dann mit der Bearbeitung in Lightroom fortzufahren. Ich drücke also jetzt hier einmal auf Save, das Ganze wird hier oben gespeichert und als Nächstes sehen wir hier auch schon, der nächste Punkt ist Drag to Lightroom. Den kann ich auch nicht anklicken, das ist sozusagen nur ein Hinweis, dass es jetzt in Lightroom weitergeht.

Grundlagen der Fotografie: Zeitraffer

Lernen Sie, wie Sie selbst spannende Zeitrafferaufnahmen erstellen, bearbeiten und als Video ausgeben, und erfahren Sie, welche Motive sich besonders für diesen Effekt eignen.

2 Std. 43 min (39 Videos)
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Erscheinungsdatum:30.05.2018

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