Photoshop: Verflüssigen

Bildbeschnitt und finale Korrekturen

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Zu guter Letzt optimieren Sie den Bildbeschnitt und führen abschließend kleinere Korrekturen durch.
06:37

Transkript

Alle bisherigen Ebenen sind ja jetzt zusammengefasst in diesem Smartobjekt, das heißt, wenn wir jetzt das Bild beschneiden, dürfte es keinen unschönen Versatz geben. Der Ölfarbe-Filter ist auch anders als der Verflüssigen-Filter, der nicht richtungsabhängig und positionsabhängig, sodass wir im Prinzip jetzt das Bild auf sein finales Format beschneiden können. Und da schauen wir mal, was wir nehmen. Bleiben wir mal bei quadratisch oder nehmen wir hier 2:3? Mal schauen, wie 2:3 aussieht. Damit können wir auf jeden Fall das Bild etwas asymmetrischer beschneiden. Was mir eigentlich besser gefällt, muss ich sagen, weil bei quadratisch würde das Modell beziehungsweise die Figur, die wir aus unserem Modell gemacht haben, hier doch zu sehr in der Mitte zu liegen kommen. Und ja, das gefällt mir gut, muss ich sagen, und deshalb drücke ich hier einfach mal auf Enter. Aber andererseits könnte 3:4 noch besser wirken, oder? Wir schauen uns das auch mal an. Also ich gebe hier einfach mal ein "3:4" und verkleinere das wieder hier mal auf ein Mindestmaß. So, und ziehe das Ganze mal ein bisschen in die Mitte, ja, und da bleibt ein bisschen mehr links noch übrig. Wir können hier auch mal kontrollieren mit verschiedenen Überlagerungen, zum Beispiel mit dem goldenen Schnitt, wo wir dann landen. Ja, und das wäre ja fast perfekt, da wären wir ja fast beim goldenen Schnitt gelandet, und ich ziehe das hier mal genau auf die Nase. Und, ja was soll ich sagen, das gefällt mir dann doch besser als ein 2:3 Format, weil im Hochformat wirkt 2:3 eher oft zu lang, während 2:3 im Querformat eigentlich ideal ist, während 3:4 da doch eher eine quadratische Wirkung oft zeigt. Ja, und deshalb klicke ich hier auf OK, dann wird Photoshop kurz rechnen, den Ölfarbe-Filter neu berechnen und dann haben wir hier unseren Bildbeschnitt. Ja und jetzt kann man noch einige finale Korrekturen durchführen, zum Beispiel können wir hier einen Lensflare darüberlegen, der erklärt, warum wir hier so eine Lichtkante haben und wir könnten vielleicht nochmal etwas mit der Farbigkeit des Bildes herumspielen. Und das würde ich mal direkt ausprobieren. Ich werde zunächst eine neue leere Ebene erzeugen und diese mit schwarzer Farbe füllen. Also Schwarz ist eingestellt als Hintergrundfarbe, drücke ich Command+Rückschritttaste und dann ändere ich die Füllmethode, gleich nachdem ich diese Ebene in ein Smartobjekt umgewandelt habe, und zwar Rechtsklick "In Smartobjekt konvertieren", und dann ändern wir die Füllmethode auf "Negativ multiplizieren". Und dadurch kann ich jetzt hier auf diese Ebene nicht destruktiv den Blendenflecke-Filter anwenden. Also rufe ich die mal auf "Filter""Renderfilter" und da nehme ich hier den "Blendenflecke-Filter". So, und das sind hier nicht sehr viele. Also normalerweise benutze ich ein anderes Programm, und zwar Lensflare-Studio, das kann ich Ihnen nur empfehlen, da haben Sie viel mehr Auswahl und viel mehr Möglichkeiten hier die Art und Weise zu beeinflussen, wie diese Blendenflecke aussehen, aber auf jeden Fall hier der 105mm, der sieht auch nicht schlecht aus und den ziehe ich mir jetzt einfach mal ganz nach außen und mache den ein bisschen größer. So, und dann schauen wir mal, wie das gleich im Bild aussieht. Wir können dann jederzeit hier wieder zurückkehren und das noch anpassen. Ja und das wäre mir jetzt ein bisschen zu weit oben. Also doppelklick auf "Blendenflecke" und ein bisschen nach unten gezogen und das gefällt mir dann schon besser. Auf jeden Fall wirkt das Bild so ein bisschen stimmiger, oder? Gut, vielleicht kann man das auch ein bisschen nach außen transformieren, schauen wir mal, Command+T, und dann vielleicht ein bisschen nach hier, mal schauen, ob der Filter da auch mitgeht. Ja, und dann liegt der Fleck ein bisschen außerhalb des Bildes und nicht so penetrant hier mit seinem Mittelpunkt am Bildrand. Ja, so, und dann probieren wir hier noch mal einige andere Farbvarianten aus, und das geht sehr einfach mit der Farbbalance. Und so können Sie hier das Bild beispielsweise in Richtung Cyan ziehen, das ganze Bild noch mehr Rot gestalten, falls sie wirklich wütend sein soll oder hier den Farbkontrast etwas abändern, indem Sie das in Richtung Blau ziehen, also in Prinzip wird er das Bild neutralisieren. Vorher und nachher. Ja, und das ist dann im Prinzip eine Geschmackssache. Sie können auch probieren in den Tiefen eine abweichende Tonung hinzuzufügen oder die Tonung in den Tiefen zu verstärken, während Sie die Lichter eher davon unbeeinflusst lassen. So, ich gehe nochmal hier in die Mitteltöne rein, ja, ich denke da, wenn ich da ein bisschen zurückfahre in Richtung Rot und Richtung Blau und hier über die Grüntöne, die Hauttöne abstimmme, dann haben wir einen etwas stimmigeren und etwas kontrastreicheren Farblook, der dem Bild einfach irgendwie gut tut. Und da gibt es jetzt kein Geheimrezept, also ich habe mir da keine Zahlen aufgeschrieben oder so, sondern gehe Sie so vor, wie ich es Ihnen gerade gezeigt habe. Erstellen Sie einfach eine Einstellungsebene "Farbbalance" und dann fangen Sie meistens in den Mitteltönen an, weil die die Hauptwirkung auf das Bild haben und ziehen einfach mal den Regler in eine oder in die andere Richtung, dann den nächsten und dann den nächsten. Und dann lassen Sie den Regler jeweils dort stehen, wo Ihnen die Wirkung am besten gefällt und dann wechseln Sie in einen anderen Farbtonbereich, wir machen da genau das Gleiche. Und die Lichter haben wir uns noch nicht angeschaut. Das können wir gleich mal probieren, also hier steht jetzt alles auf 0. Und ich denke, ich fange hier mal mit den Gelb-Regler an. Ja, wenn ich die nach links ziehe, tut es dem Bild nicht gut, nach rechts wird der Kontrast sehr kräftig, weil das Licht dann etwas bläulich eingefärbt wird, also dieses etwas mehr, dieses Quäntchen mehr an Kontrast, gefällt mir eigentlich recht gut. Würde ich aber nicht übertreiben und deshalb schaue ich mir auch mal die anderen beiden Reger an. Also den hier würde ich zum Beispiel gar nicht anfassen und den hier, ja der hat auch keine gute Auswirkung. Also die Beiden setze ich auf 0 und hier erhöhe ich den Kontrast ein bisschen, also gehe ein bisschen in Richtung Blau, um hier das Licht etwas kontrastreicher, im Gegensatz zu dem warmen Rest des Bildes zu gestalten. So, Vorher-Nachher, ja ich denke, das passt. Und wenn Sie fertig sind mit dem Bild, dann vergessen Sie nicht zu speichern. Und das machen Sie über "Datei" "Speichern". Und da nehmen Sie sich einfach mal einige Bilder vor von sich, Ihren Freunden und Verwandten und verwandeln die in einen solchen Comic-Charakter und dann werden die sich freuen, wenn Sie Ihnen so ein Bild gerammt als Geschenk präsentieren. Viel Spaß beim Nachbauen.

Photoshop: Verflüssigen

Erfahren Sie, wie der Verflüssigen-Filter in Photoshop funktioniert – von der leichten Beautyretusche über extreme Comic-Charaktere bis hin zum eckigen Apfel ist alles möglich.

2 Std. 34 min (29 Videos)
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Erscheinungsdatum:16.03.2017

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