People-Fotografie: Mensch und Pferd

Bildbereiche in den Fokus bringen mit Dodge & Burn 

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Auf einer eigenen Ebene führt Alexandra Evang hier das Abdunkeln und Nachbelichten durch. Das sorgt dafür, dass Pferd und Besitzerin noch mehr in den Fokus rücken.
07:45

Transkript

Als Nächstes beschäftige ich mich mit dem Abdunkeln und Nachbelichten meines Bildes, auf Englisch Dodge and Burn. Dafür wähle ich hier eine neue leere Ebene aus. Gehe oben auf Bearbeiten Fläche füllen. Und wähle den Inhalt mit 50 % Grau aus. Gehe auf OK. Und hier auf den Ebene-Modus Weiches Licht. Wenn ich das mache, seht ihr, dass auf dem Bild gar nichts passiert ist. Aber hier habe ich eine graue Ebene, die ist wichtig zum Bearbeiten. Das Erste, was ich mache, ist, mich dem Hintergrund zu widmen. Ich ziehe mir dafür das Bild etwas größer, nehme den Pinsel und arbeite hier mit Schwarz und Weiß. Mit Schwarz habt ihr die Möglichkeit, das Bild abzudunkeln. Mit Weiß habt ihr die Möglichkeit, das Bild aufzuhellen. Jetzt nehme ich einen Fluss mit einer sehr geringen Deckkraft. Und gehe hier mit dem Pinsel einmal um mein Bild rum. Würde den Fluss doch etwas höher stellen. Nehme mal 14 Prozent. Jetzt seht ihr schon, dass da richtig was passiert. Und gehe einmal um das Bild herum. Warum mache ich das eigentlich? Die beiden kommen so automatisch viel mehr in den Fokus, der Hintergrund tritt nach hinten. Und mein Team, um die beiden geht es ja, treten automatisch so mehr in den Fokus rein. Das mache ich sehr gern bei meiner Art der Bildbearbeitung. So wird also das ganze Bild etwas spannender. Jetzt ist es natürlich sehr extrem geworden. Jetzt habt ihr die Möglichkeit, wieder mit der Deckkraft etwas nach unten zu gehen. Das mache ich jetzt, damit es nicht ganz so viel wird. So gefällt es mir sehr gut. Im Vorher/Nachher-Vergleich ist es immer sehr heftig, aber wenn man nur das Bild kennt, fällt es nicht so auf. Und wie gesagt, Nina und Zorro sind automatisch mehr im Blickpunkt des Betrachters. Jetzt kommt der nächste Step. Dafür brauche ich wieder eine leere Ebene. Und mache nochmal genau das Gleiche. Bearbeiten Fläche füllen. 50 % Grau. Und wähle auch hier den Ebenen-Modus Weiches Licht aus. Jetzt zoome ich ans Bild ran. Und widme mich jetzt der Nina. Denn auch bei ihrem Gesicht kann ich helle Stellen aufhellen und dunkle zurücksetzen. Dafür nehme ich wieder den Pinsel. Er ist jetzt natürlich riesengroß. Mache mir ihn etwas kleiner, damit es zur Gesichtskontur oder Gesichtsgröße passt. Und kann jetzt mit Weiß im Gesicht aufhellen. Das ist natürlich extrem, gehe mit der Deckkraft etwas nach unten. So mal zurück. Und helle hier einige Stellen auf, zum Beispiel unterm Auge, um ihre Augenschatten etwas verschwinden zu lassen. Hat sie wirklich nur minimal. Und gehe auch zwischen der Nase her, oder zwischen den Augenbrauen auf der Nase. Genau, so passt ganz gut. Helle in der Mitte der Nase etwas auf. Und wenn ich hier an die Seite gehe, dunkle ich die Nase von der Seite ab. So wird sie automatisch etwas schmaler. Jetzt gehe ich auch hier nochmal rein, und kann hier die dunklen Stellen wegzeichnen. Etwas geringere Deckkraft. Oder geringeren Fluss, von 1 Prozent. Mache das ganz locker, wenn ich hier nochmal drübergehe. Immer aufpassen, dass ihr keine neuen Schatten ins Bild malt, und dass man hier auch nicht zu viel macht, denn meine Models sind keine Puppen und sollen es auch nicht sein. Es kann schon natürlich aussehen, das ist mir immer sehr wichtig. Fluss auf 2 Prozent und male nochmal etwas die Schatten raus. Mit dem Schwarz gehe ich nochmal an die Kontur ihres Gesichts. Und male das Ganze etwas dunkler. Mit der Taste X könnt ihr zwischen Weiß und Schwarz rumspringen. Ihr seht das hier an der Seite. So könnt ihr sehr schnell arbeiten. Jetzt gehe ich an den Arm und dunkle auch diesen an den Schatten, die schon vorhanden sind vom Bild oder vom Licht am Tag selbst, auch etwas ab. Drücke wieder X, stelle mir die Größe des Pinsels etwas kleiner, und gehe mit den Lichtern etwas auf den Arm. So wirkt mein Bild letztlich viel dreidimensionaler. Ihr seht das schon. Man hat das Gefühl, man macht nicht so viel, aber es ist dann doch einiges passiert. Jetzt gehe ich an Ninas Hals und helle den auch etwas auf. So gefällt mir das schon sehr gut. Auch hier würde ich jetzt mit der Deckkraft spielen. Ich gucke also, wie stark ich das haben möchte. Würde hier wirklich nur eine recht geringe Deckkraft nehmen, eben weil ich es mag, wenn Bilder recht natürlich aussehen. Hier oben aufpassen, dass man nicht so eine harte Kante aufmalt, ist mir gerade aufgefallen, dass es nicht zu stark wird. Jetzt dunkle ich hier etwas nach. So passt das Ganze schon besser. Ich möchte ja keine harten Kanten ins Gesicht malen. So passt es gut für mich. Als Nächstes würde ich mich Zorro widmen. Auch dafür eine leere Ebene. Bearbeiten Fläche füllen. 50 % Grau, OK. Ebenen-Modus Weiches Licht. Denn auch beim Pferd könnt ihr Dodge and Burn anwenden. Dafür zoome ich erst wieder ans Bild ran, und gehe an Zorros Auge. Hier wirklich aufpassen, dass ihr auf keinen Fall zu viel macht, denn ein Pferdeauge sieht ganz anders aus als ein menschliches Auge. Hier gehe ich wirklich mit dem Pinsel und Weiß nur ganz leicht ans Auge ran, und helle mir das Ganze etwas auf. Ihr seht, was hier passiert, es ist wirklich nur minimal. Jetzt gehe ich wieder mit Schwarz und etwas außen ums Auge rum. Hier kann man auch die Falten, die er zum Beispiel im Auge hat, etwas nachdunkeln. Ich arbeite viel mehr außen am Auge als im Auge selbst drin. Hier nochmal ran. Und dunkle mir das Ganze etwas ab. Ihr seht, im Vorher/Nachher ist es viel extremer. Ist doch einiges passiert. Und gehe auch an sein Gesicht, kann zum Beispiel an den Nüstern etwas abdunkeln. Und auch mit Weiß die hellen Stellen hervorheben. Dafür nutze ich die Lichter, die schon im Bild vorhanden sind. Und helle so einzelne Stellen in Zorros Gesicht auf. Wie gesagt, auch hier auf keinen Fall übertreiben. So sieht es im Vorher/Nachher aus. Jetzt gehe ich mit der Deckkraft relativ nach unten. So gefällt mir das schon sehr gut.

People-Fotografie: Mensch und Pferd

Erfahren Sie, wie Mensch und Pferd einfühlsam in Szene gesetzt und portraitiert werden – vom Equipment über die richtige Location und diverse Posen bis hin zur Nachbearbeitung.

2 Std. 33 min (35 Videos)
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