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Fotorezepte: Zutaten pur

Bildbearbeitung der Ingwer-Aufnahme

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Die Ausarbeitung auf dem Computer beschränkt sich auf wenige Feinheiten, eine leichte Korrektur ausfliegenden Lichts in kleinen Bildbereichen und geringfügige Anpassungen von Lichtern und Kontrast. Die Gegenüberstellung zweier Ingwer-Fotos verdeutlicht, wie sehr es bei solchen Bildern auf das jeweils vorhandene Objekt ankommt.
04:00

Transkript

Das Ingwer-Bild ist jetzt in Photoshop. Ich habe es gar nicht groß in der Entwicklung beeinflusst. Ich habe ein klein bisschen die Lichter angezogen und den Kontrast erhöht, wobei das gar nicht viel nötig ist, denn bei dem Gegenlicht, mit dem ich hier fotografiert habe, ist bei der Aufnahme schon ein so hoher Kontrast vorhanden, dass ich da in der Nachbearbeitung gar nicht viel machen muss. Das ist so direkt und so hart angeblitzt. Wenn dann da Zeichnung in den Kanten ist, dann muss logischerweise alles andere, was da kein Licht bekommt, fast schwarz werden. Und so war es dann auch. Das ist jetzt die entwickelte Datei. Und schauen wir mal. Ich habe ein kleines bisschen die Lichter dann doch noch stärker geholt, weil vorne der Spiegel war mir ein bisschen zu wenig. Und ich wollte auch hier, in diesen Bereichen, einen schönen, ja fast so einen goldartigen Glanz drin haben. Und der kommt einfach mit der Gradationskurve ein bisschen besser. Und dann ist mir aufgefallen, das hier oben links, die Ecke ganz oben, dass die noch einmal so ein bisschen wegfliegt. Das war mir ein bisschen zu viel. Also, da fände ich es schön, wenn das Bild ein bisschen mehr in den Bildinnenraum konzentriert wird. Wie sie so leicht da kommt und das habe ich dann hierüber erledigt. Ob man das jetzt bei 100 % Deckkraft macht oder ein bisschen weniger könnte man machen. Es geht wirklich nur drum, dass das oben nicht so rausfliegt das Licht. Und damit ist das eigentlich schon fertig. Durchaus ein Bild, das mit ein bisschen Text sehr schön in einer Zeitschrift verwendet werden könnte. Hier als reines Bild habe ich etwas getan, was ich ganz selten mache, ich aber hier, ganz alleine für mich, schön fad. Ich weiß, bei vielen Fotografen ganz verpönt. Ich habe ein Rähmchen drum gesetzt. Ein kleines, feines, weißes Rähmchen. Und ich finde, das hält das Bild und das macht es ein klein bisschen edler vielleicht. Und ja, das war es. Also, so sieht es komplett aus. Und es ist ja plakativ. Also, es hat keine große Blickführung im Bild. Das ist wirklich in der Fläche so gestaltet. Aber es ist ein Bild von einem Ingwer, ja, was sich durchaus sehen lassen kann. Und interessant ist, wenn wir das jetzt noch einmal vergleichen mit dem Handybild, was ich mal vom Ingwer gemacht habe. Dazu lade ich die zwei gerade noch einmal nebeneinander. So, jetzt steht das Handybild neben dem gerade fotografierten Ingwer. Und man sieht auch hier, wie unterschiedlich die beiden sind. Und ganz ehrlich, ich hätte mir jetzt gewünscht, einen Ingwer hier zu finden für die Aufnahmen, der ein bisschen markanter von der Form ist oder von der Oberfläche. Gab es leider nicht. Also, da muss man eben auch immer berücksichtigen, welche Objekte haben wir zur Verfügung. Das Handybild mit dem roten Hintergrund, da sieht man schon, was das für ein, also, was das für ein Ingwer ist. Also, das ist schon richtig Urgestein gegenüber dem glatten, goldfarbigen, den ich jetzt fotografiert habe. Also, auch da muss man gucken. Es hängt immer vom Objekt ab, was wir fotografieren und welche Ideen wir generieren können. Und auch hier zeigt sich wieder, dass es durchaus hilft, wenn man etwas Besonderes entdeckt, dann zumindest mal mit dem Handy einen guten Schuss zu machen oder man hat eine Kamera dabei, einfach mit fotografieren. Das sind Schnappschüsse in der Objektfotografie, die sich wirklich immer lohnen.

Fotorezepte: Zutaten pur

Sehen Sie, wie tolle Sachaufnahmen von scheinbar banalen Objekten gelingen. Knoblauch, Ingwer und Lauch werden außergewöhnlich in Szene gesetzt.

1 Std. 3 min (11 Videos)
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