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Composing mit Photoshop: Feuer & Flamme

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Im ersten Schritt geht es um die Auswahl der passenden Bilder für dieses Compositing, sowie einige vorbereitende Maßnahmen.
07:40

Transkript

Starten wir also damit, dass wir das richtige Bild heraussuchen. Ich arbeite hier mit Lightroom. Man kann das natürlich auch mit anderer Software machen. Einmal zur Übersicht. Ich öffne jetzt dieses Bild, indem ich auf die Taste E klicke und zoome ein wenig ein. Damit man einmal sieht, was ich so gemacht habe. Also hier sieht man, dass jetzt schon bei der Aufnahme, ich mache das mal mit dem Tabulator ein wenig größer, also bei der Aufnahme ist schon der Ärmel angebrannt gewesen. Damit man hier kurz sieht, was wir da gemacht haben, ist hier das Referenzbild. Also im Endeffekt habe ich einfach nur mit einem Feuerzeug das Gewand, natürlich ausgezogen, angebrannt. Hier gleich ein kleiner Warnhinweis: Wenn Baumwolle oder das Material zu brennen beginnt, brennt es wirklich schnell. Also aufpassen: Nicht zu viel auf einmal anzünden, sondern wirklich quasi nur kleine Bereiche anzünden und die dann gleich wieder ausblasen. Das ist ein eher wichtiger Tipp, den ich gleich hier am Anfang mitgeben möchte. Was ich noch zusätzlich gemacht habe, ist, dass ich mir, ich schaue mal, dass ich das finde, wo es brennt, genau hier, dass man sich ein bisschen anschaut, wie die Farbe des Rauchs ist. Also hier sieht man, der Rauch ist halt nicht komplett dunkel, sondern eher weiß, ein helles Grau. Also ein Referenzbild ist auch nicht unvernünftig, dass man das sieht. Und eventuell kann man dann auch Papier anbrennen. Wo habe ich das? Hier zum Beispiel. Da sieht man jetzt in diesem Fall den Rauch nicht wirklich. Aber beim Rauch von Papier sieht man, dass jetzt die Farbe des Rauchs eben auf Papier anders ist. Ein weiterer Tipp, den ich gleich ganz am Anfang geben möchte, ist jetzt hier diese Datei, oder quasi dieser Ordner mit dem Ruß, der aktuell noch nicht eingestellt ist. Also das ist wirklich, wie es von der Kamera gekommen ist. Und solche Elemente braucht man dann nachher zum Bearbeiten. Also hier habe ich einfach verschiedene Papiere angebrannt, damit ich jetzt so unschöne Stellen bekomme, wo das Papier eben verrußt ist oder verbrannt. Denn damit kann man dann danach bei der Nachbearbeitung wirklich sehr schön weiterarbeiten. Das nur einmal am Anfang. Ich gehe jetzt wieder zurück zu diesem ursprünglichen Bild. Also wie gesagt, wichtig ist es, dass man am Anfang schon wirklich den Ärmel oder die Stelle, die man jetzt bearbeiten möchte, schon vorbearbeitet, hier eben mit Feuer, damit man auf dem besser aufsetzen kann. Gut, an sich sieht man jetzt, ich habe hier 94 Fotos und bin am Anfang mit dieser Position, also Position vom Model, habe ich hier angefangen. War aber noch nicht so richtig zufrieden, weil ich jetzt hier rein von der Positionierung, also bei den Bildern von hier bis circa hierher so das Gefühl hatte, dass sie mir zu sehr die Schulter zeigt und nicht so wirklich offen ist bei dieser aktuellen Position oder Haltung. Dann habe ich die Position geändert, als ich sie nach rechts gedreht habe. Da ist aber noch nicht so richtig das Bild herausgekommen. Sind natürlich ein paar wirklich gute Bilder dabei, die ich aber nicht fürs Composing oder Compositing dann verwenden möchte. Und dann bin ich einfach weiter weg gegangen. Ich bin einmal zurückgegangen und habe auch diese Position einmal probiert. Also nicht so eng angeschnitten wie im oberen Bereich, sondern weiter von hinten. Und dann habe ich natürlich verschiedene Dinge ausprobiert und das Model angeleitet, dass sie verschieden auf diesen Bereich schauen soll. Und dann einfach ausprobiert und kreativ gewesen beim Schaffensprozess, also beim Fotografieren, wenn man so möchte. Und irgendwann, eher beim hinteren Bereich, so ist es dann meistens passiert, ist das Ganze eher spaßiger geworden. Und wir haben einfach ausprobiert und quasi mit der brennenden Hand zu interagieren angefangen. Man sieht, wie sie hier schon zu schreien beginnt. Dann auch der spontane und natürliche Reflex, wo sie dann zu lachen begonnen hat. Dann auch diese Variante, quasi wo jetzt auf die Flamme hin geblasen wird. Und zu guter Letzt waren wir dann irgendwo hier in diesem Bereich und ich war im Endeffekt dann nicht so ganz sicher, ob ich eher in die Richtung gehen will oder in diese Richtung hier. Ich nehme einmal diese drei Bilder und vergleiche sie mit der Taste N. Und da sieht man jetzt, dass es eben drei verschiedene Möglichkeiten gibt. Entweder wo sie quasi schreit, weil die Hand brennt, also ein überraschtes "oh Gott, meine Hand brennt". Dann eher der Blick zur Kamera, also als Variante. Und als dritte Möglichkeit, wo sie quasi auf die Flamme dann hin bläst. Genau das sind hier diese drei Möglichkeiten. Und ich möchte mir die drei Möglichkeiten jetzt einfach mal hervorheben, also picken, damit ich die für Nachher schonmal hervorgehoben habe. Und bin dann im Endeffekt dann auf das gekommen, dass mir dieses Bild hier links wahrscheinlich am besten gefällt, weil das einfach so die Spontaneität oder diese Entflammung des Arbeitens, wenn man jetzt in Photoshop arbeitet, am besten darstellt. Also dieses spontane "oh Gott, meine Hand brennt". Also das einmal zum Aussortieren hier aus diesen Bildern. Generell, wenn man aus verschiedenen Fotos das beste heraussuchen will, gibt es in Lightroom die Möglichkeit, dass ich jetzt hier in die Vergleichsansicht wechsle oder auch in die Übersicht. Ich persönlich arbeite sehr oft in der Übersicht. Klicke mal auf Tabulator. Dann sehen wir jetzt die drei Fotos nebeneinander. Und wenn ich jetzt Fotos noch im Detail beurteilen möchte, kann ich mir da den Filmstreifen einblenden und kann jetzt aus der Übersicht in die Vergleichsansicht, Taste C, wechseln. Denn hier habe ich jetzt auch die Möglichkeit, dass ich mit der Lupe draufklicke und in einen gewissen Bereich einfach einzoome. Und natürlich kann ich die Zoomstufe noch entsprechend anpassen. Gehen wir mal bis hierher. Und jetzt kann ich zum Beispiel die Handhaltung, das Gesicht und generell das gesamte Bild oder eben jetzt hier die Details beurteilen. Also für das ist die Vergleichsansicht wirklich sehr, sehr praktisch, weil ich eben dann die beiden Fotos direkt nebeneinander sehe und mir jetzt aussuchen kann, welches der beiden Fotos ich haben will. Wenn ich das einmal nach rechts klicke, dann gehe ich zum nächsten Bild. Also ich habe ja diese eins, zwei, drei Bilder gerade ausgewählt. Das hier ist jetzt meine Auswahl, also das ausgewählte Bild, mit dem ich arbeiten möchte, oder mit dem ich aktuell arbeiten will. Daneben habe ich meinen Kandidaten. Und jetzt kann ich aussortieren oder aussuchen, welches dieser drei Bilder, also hier diese Auswahl und hier diese beiden Bilder, die jetzt gerade der Kandidat sind, also welche jetzt wirklich infrage kommen. Ich zoome dann nochmal auf diese Position ein, gehe mit dem Zoom ein bisschen nach draußen, dass ich einmal den wichtigen Bereich hier sehe. Wenn ich jetzt eine Position ein bisschen anpassen will, kann ich einmal dieses Vorhängeschloss entsperren und kann danach, wenn ich es wieder sperre, die Positionen so miteinander verschieben. Okay, das sind diese beiden. Und jetzt klicke ich hier einmal nach links und kann das jetzt damit vergleichen. Ich schiebe das ein bisschen weiter runter, ihre Hand. Ich glaube, ich will wirklich bei diesem Bild hier vorne bleiben. Also wechsle ich in die Lupenansicht, klicke einmal auf dieses Bild, einmal auf die Leertaste, dass ich auszoome und sage einfach, okay, dieses Bild ist jetzt das ausgewählte Bild, mit dem ich arbeiten möchte. Ich gebe dem jetzt einfach noch die Farbe Grün. Das ist auf der Tastatur die Nummer 8. Und habe jetzt die Auswahl getroffen, damit ich damit starten kann.

Composing mit Photoshop: Feuer & Flamme

Sehen Sie, wie Schritt für Schritt eine Fotomontage in Photoshop entsteht – von der Retusche über das Freistellen bis hin zur Verwendung von Standbildern aus einem Video.

4 Std. 3 min (45 Videos)
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