Fotorezepte: Schattenspiele

Bildaufbau über mehrere Ebenen

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Der hier erklärte Aufbau stammt noch aus der Ära der analogen Fotografie. Frei gegenüber dem Schatten positionierbare Objekte scheinen unterschiedlich hoch in der Luft zu schweben.
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Transkript

Jetzt am Aufbau sieht man, wie das Ganze sich gliedert und wie ich es aufgebaut habe. Also, es ist ein bisschen tricky und ich sagte ja schon, es ist so eine etwas analoge Technik, weil genau so hat man früher, als es noch nicht die Möglichkeit gab, in Photoshop mal schnell irgendwo einen Schatten hinzusetzen, genauso hat man die dorthingesetzt, wo man sie hinhaben wollte und Dinge schweben lassen. Also, der Aufbau besteht aus einer Glasplatte. Auf dieser Glasplatte liegen die Dinge, die auch oberhalb der Glasplatte, auf der Plexiglasplatte zu sehen sind. Also, es gibt ein Fass, es gibt einen Deckel und es gibt ein paar Tintenpatronen. Die habe ich unten hingelegt, ziemlich genau schon so, wie ich mir den Aufbau vorstelle, also, das muss ich da vorher wissen, dann kommt eine Plexiglasplatte drauf mit ein paar Abstandshaltern, dass die wirklich in etwa einer Höhe von fünf, sechs Zentimeter dadrüber schwebt. So, und dann wird über das unten liegende Glas oben das Glas gelegt. Den Deckel kann ich ein bisschen verschieben, dann schwebt der auch und genauso mache ich es mit den Patronen. Die Patronen müssen allerdings einen sehr harten Schatten haben und aus dem Grund wird direkt unter die Plexi-Platte der Schatten der Patrone geklebt. Und je nachdem, wo ich den hinklebe, schwebt die Patrone oder schwebt sie auch nicht. Ich habe jetzt gerade nochmal so eine Belichtung gemacht. Die können wir uns hier auf dem Rechner kurz anschauen und ich gehe jetzt mal gleich an diese Patrone hier, an die mittlere Patrone dran, die jetzt gerade so landet, dass sie vorne aufschlägt und hinten der Bereich der Patrone ist also noch in der Luft, und das wird nur über den Schatten definiert. Also das ist, wenn man so will, eine optische Täuschung und wenn ich jetzt an diesen Schatten rangehe und den mal versuche möglichst unter die Patrone zu bekommen oder ich mache es einfacher: Ich lege einfach die Patrone oben hin. Ich glaube, dann kommen wir viel schneller hin, zumindest mal jetzt für die Optik. So, jetzt mache ich das Foto noch einmal und jetzt schwebt die Patrone nicht mehr. Jetzt liegt sie wirklich auf. Und würde ich die Patrone nach da oben legen, dahin... Jetzt ist sie plötzlich etwa drei bis vier Zentimeter in der Luft. Naja, zwei Zentimeter, und sie fällt gerade runter. Und genau so kann ich mit all den Dingen umgehen. Wenn ich jetzt sage, das ist schön, die Patrone in der Mitte gefällt mir so, allerdings müsste die dann ein bisschen weiter schon auf dem Boden liegen, dann brauche ich nur die Patrone dahinzurutschen Und siehe da, ist die Patrone kurz vorm Aufkommen und jetzt sage ich, okay, sie soll hinten schon auf dem Grund aufgekommen sein und nur vorne noch ein bisschen in der Luft schweben, dann mache ich das so. Also, über die Positionierung des Objekts in Verbindung zum Schatten. Damit definiere ich, wie der Betrachter das Bild aufnimmt und wie er meint, wo meine Patrone sich gerade befindet. Also, man kann auf diese Art und Weise ganz faszinierend mit Schatten spielen.

Fotorezepte: Schattenspiele

Lernen Sie, wie in der Objektfotografie der Schatten zum bildbestimmenden Element wird. Drei Fotorezepte zeigen, wie Sie mit dem richtigen Licht außergewöhnliche Schatten erzeugen.

39 min (12 Videos)
Großes Kino
Anonym
Dank des Tutorials habe ich genau den Impuls erhalten, den ich für meine Arbeit benötigte. Ganz herzlichen Dank für die anschauliche und gut aufbereitete Erklärung zu den "Schattenspielen"! Ich freue mich auf die nächsten Tutorials.

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