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Fotorezepte: Schattenspiele

Bildanalyse und nachträgliche Optimierung

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Der Trainer geht in diesem Film die einzelnen Menüpunkte in Photoshop durch und verrät, wie er die Tonwerte im Nachhinein anpasst. Außerdem erklärt er seine "perfekte" Wahl des Ausschnitts, bei dem der bereits während der Aufnahme großzügig bemessene Hintergrund für Flexibilität sorgt.
04:44

Transkript

Das Schöne ist, wenn man auf diese Art und Weise mit Schatten arbeitet und die Bilder gut belichtet, dass sie fast immer schon fertig sind. Ich hab mir jetzt mal hier eins geladen, das ich noch so fotografiert habe. Wirklich mit Lichtreflex, mit gebogenem Schatten und wirklich mit dem harten Schatten dieser Lampe ohne Lichtreflektor. Also, wo alle Möglichkeiten in einem Bild vereint sind. Und das ist das Bild. So sieht es denn aus. Da ist jetzt erstmal noch gar nichts dran gemacht. Also, ich habe ein bisschen den Weißabgleich geregelt. Aber sonst ist nichts dran gemacht, weil ich jetzt einfach mal die Schritte, die ich jetzt hier noch tun würde, so zeigen würde. Es geht, wie sollte es anders sein, natürlich in erster Linie immer um den Schatten. Ich blende mal meine erste Ebene ein, in der ich etwas nachbelichtet und abgehalten habe. D. h., man sieht deutlich, ich habe den Hintergrund etwas heller gemacht. Das könnte der hier unten sogar noch ein bisschen vertragen, sehe ich. Hier unten darf ich da ruhig deutlich ran, auch an den Schatten, dass das wirklich sauber wird. Ich mag nicht einen Schatten fotografieren vor einem, ich sage jetzt mal schmuddeligen Hintergrund. In dem Moment, wo der Hintergrund noch Töne aufzeichnet oder aufzeigt, wird natürlich mein Schatten nicht mehr so markant stehen, als wenn ich einen ganz weißen Hintergrund habe. Das ist ja auch vom Schatten her bedingt, dass sehr viel Licht sehr viel Schatten gibt. Diese Logik sollten wir im Bild wirklich beibehalten. Aus dem Grund wird das hier außenrum superschön hell gemacht. Man sieht dann schon, was passiert mit diesem belegten Hintergrund und dem weißen Hintergrund. Gleichzeitig habe ich natürlich hier in den Tiefen etwas nachbelichtet, ganz besonders aber da, wo der Schatten so ausläuft, also am Rand der Blume. Da darf man deutlich ruhig ein bisschen nachbelichten, und auch hier unten noch an dem Schatten, an dem Stiel, noch etwas nachbelichten. Damit sieht es schon ganz gut aus. Das, was ich immer gerne mache, ist einen Hauch von Farbe noch ins Bild bringen. Und zwar da, wo der Schatten ist. Würde der Schatten direkt von der Blume oder neben der Blume erzeugt, wäre er nicht so neutral grau, wie er hier ist, sondern die Eigenfarbe des Objekts, in diesem Fall das Orange der Blume, würde sich auch im Teil auf den Schatten übertragen, und das versuche ich bei solchen losgelösten Schatten immer ein bisschen zu simulieren. Ich blende das mal ein. Ich habe es hier ein bisschen zu kräftig gemacht, aber das war Absicht, damit man es gut sieht. Das ist deutlich zu viel, und da gehe ich wirklich mal in der Deckkraft auf vielleicht 50 % etwa. Und jetzt ist das wirklich nur noch ein kleiner Hauch; deutlich noch zu viel, ich gehe mal auf 30. Da gefällt es mir eigentlich ganz gut. So zwischen 30 und 40 % haben wir hier einen ganz guten Wert, dass wir hier noch die Blume ahnen, dass die Verbindung zur Blume wiederhergestellt wird. Und damit ist das eigentlich fein soweit, das Bild. Was jetzt noch auffällt, ist, dass ich sehr viel Fleisch außenrum gelassen habe, besonders oben und unten. Wenn ich solche Bilder mache, die sehr reduziert sind, wo nur wirlich ganz wenig Dinge vor Weiß abgebildet werden, dann - und nur dann - lasse ich mir absichtlich immer viel Fleisch im Bild, weil, dann kann ich jetzt wirklich genau meinen Bildausschnitt noch festlegen Und werde merken, wenn ich da mal unten was anschneide, und ruhig auch die Blume, die ist ja nicht das Hauptmotiv, etwas anschneide- Hier darf ich ruhig auch ein klein wenig dran. Oben ein bisschen hoch, so, dann kann hier unten ruhig noch ein bisschen mehr. Und hier an der Blume ruhig auch noch ein bisschen. Jetzt stellen wir das mal so frei. Und jetzt gehe ich nochmal in die Vollansicht und werde auch mal alles ausblenden, dass wir das reine Bild sehen. Jetzt sehen wir, was wir für ein Poster dort geschaffen haben. indem wir letztendlich einen Schatten fotografiert haben. Die Blume ist ist noch ein bisschen Beiwerk. So kann's also funktionieren, wenn man mit Schatten spielt und wirklich die Schatten in den Vordergrund im Bild bringt.

Fotorezepte: Schattenspiele

Lernen Sie, wie in der Objektfotografie der Schatten zum bildbestimmenden Element wird. Drei Fotorezepte zeigen, wie Sie mit dem richtigen Licht außergewöhnliche Schatten erzeugen.

39 min (12 Videos)
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