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Calvin Hollywood – Alone

Bild-Look entwickeln

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Individueller Look ist der Stolz jedes professionellen Bildbearbeiters. Hier lernen Sie zunächst den Unterschied zwischen Bildstil und Bild-Look kennen und erfahren, wie Sie "Ihre" Looks herausarbeiten können.

Transkript

Jetzt kommen wir zu einem ganz ganz interessanten Thema, das dürfte euch extrem gut gefallen, denn ich will euch jetzt erklären, wie ihr euren eigenen Bildlook entwickelt und den dann immer wieder nutzen könnt. Doch bevor ich das erkläre, bitte ich euch jetzt ganz aufmerksam zuzuhören, auch wenn jetzt sich der Cursor nicht groß bewegen wird und zwar will ich euch den Unterschied erklären zwischen einem Bildstil und einem Bildlook. Jedenfalls meine Version der Erklärung. Ein Bildstil ist etwas, das ist die Handschrift des Fotografen. An dem Bildstil erkennt man oft den Fotografen. Ihr kennt es vielleicht, ja ladet ein Bild hoch oder ihr seht vielleicht ein Bild und ihr wisst genau, das ist von diesem Fotografen. Ja, und das bedeutet, der Fotograf hat einen Bildstil. Und was mich besonders gefreut hat, war, als ich genau dieses Bild, was ich jetzt gerade mit euch zusammen bearbeite hier, als ich das auf Facebook hochgeladen habe, hat jemand tatsächlich geschrieben: "Calvin, ich scrolle durch meine Timeline und man sieht sofort, wenn ein Bild von dir ist, obwohl man deinen Namen noch gar nicht liest." Und das hat mich besonders bei diesem Bild jetzt gefreut, weil es ja nicht der Look ist, denn ich ständig nutze. Oft nämlich ja künstliches Licht, Dreifachausleuchtung, Streiflichter, HDR-Look, und so weiter. Das heißt, man hat mein Bild erkannt, obwohl es einen anderen Bildlook hatte, aber der Stil zieht sich komplett durch mein Portfolio. Ein Stil können wiederkehrende Arbeitsweisen sein, wiederkehrende Farbigkeiten, einfach Stilelemente. Ein Bildlook passt genau zu einem Bild. D.h. ich habe jetzt z.B. für dieses Bild einen entsättigten, matten, braunen Bildlook. Und er muss nicht unbedingt bei einem anderen Bild passen, bei einem anderen Bild, wo ich vielleicht einen Sportler fotografiere mit drei Blitzen ausgeleuchtet, der ist vielleicht eher bunt, extrem kontrastreich, überdetailliert. Also das ist ein anderer Look, aber trotzdem erkennt man anhand von den zwei Bildern, dass ich der Fotograf war. Ja, das ist dann mein Bildstil. Und ich will euch jetzt zeigen, wie ihr verschiedene Bildlooks erstellen könnt. Und da könnt ihr wirklich kreativ werden und euch völlig austoben. Und ich zeige euch das jetzt mal anhand von diesem Bild. Das, was ich jetzt tue, also die genauen Korrekturen sind pupsegal. Also, ihr braucht jetzt jetzt auf keinen Fall merken, was ich tue. Ich werde jetzt einfach mal viele verschiedene Einstellungsebenen hier anwenden. Ich nehme zum Beispiel der Farbe los, mache das Bild zum Beispiel rötlicher, und ein bisschen gelblicher. Dann nehme ich eine Einstellungsebene Schwarz-weiß im Modus weiches Licht, ich werde die Deckkraft noch ein bisschen reduzieren, werde mit einer Tonwertkorrekturen so ein bisschen die Tiefen aufhellen, vielleicht bisschen die Lichter. Ich werde noch mal mit der selektive Farbkorrektur in die Grautöne gehen und vielleicht hier auch noch mal, Na, schauen wir mal ein bisschen mehr rot reinbringen. So, und die Tiefen möchte ich hier auch noch mal bisschen einfärben, bisschen schwarz reinbringen, so ungefähr. Was ich jetzt gemacht habe, ich habe jetzt einfach nach Gefühl einen Bildlook erstellt, der sich auf Farbigkeit und Tonwerte bezieht. Ich werde mal diese ganzen Ebenen hier zusammenfassen und erstelle daraus mal eine Gruppe und nenne diese Gruppe jetzt einfach mal Look. So, wir schauen mal vorher, nachher. So sah das vorher aus und so nachher. Und das ist jetzt ein Bildlook, den ich jetzt immer dann nutzen kann, wenn ich ein Bild in dieser Art erstellt habe. Diesem Bildlook, denn kann ich jetzt auch vielleicht mal versuchen bei dem Sportlerportrait, wo ich im Studio erstellt habe, aber die Wahrscheinlichkeit, das dieser Look eher bei Bildern funktioniert, wo ich bei Gegenlicht aufgenommen habe, Storytelling, also ähnliche Bilder, wie ihr jetzt gerade hier oder ihr dieses Bild seht. Da würde das jetzt funktionieren. Ihr könnt diesen Look auch nennen Look, Natürliches Gegenlicht, Mädchen auf einer Bank, zum Beispiel. Aber es würde zu lange dauern. Und so erstellt ihr euch jetzt für mehrere Bilder, verschiedene Bilder, die ihr regelmäßig produziert, verschiedene Bildlooks. Und dann könnt ihr die immer wieder abrufen. Jetzt würde ich euch noch erklären, wie speichert ihr diese Bildlooks. Das ist ganz einfach. Da gibt es zwei Möglichkeiten: alle, die nicht die aktuellste Photoshop Version haben, würden sich daraus einfach eine Aktion erstellen. Das heißt, ihr öffnet euch das Aktionsfenster und bevor ihr den Look quasi erstellt mit den ganzen Einstellungsebenen, nehmt ihr der diese Aktion auf und speichert das Ganze dann als Aktion ab. Das ist der Weg, den ihr gehen müsst, wenn ihr jetzt nicht die aktuellste Photoshop Version habt. Wenn ihr jetzt die aktuellste Photoshop Version habt, dann könnt ihr mit Colour-Lookups arbeiten, das heißt, ihr könnt diesen Look in diese Colour-Lookup Tabelle abspeichern. Das habe ich auch gemacht. Ihr seht jetzt zum Beispiel, wenn ich jetzt hier in meine Looks gehe, da seht ihr jede Menge eigener Looks. Zum Beispiel Cross Look, den mag ich total, Calvin ICE Cross Look und ihr sieht das ganze bekommt einen gewissen Touch. Jetzt lasst mich erklären, was das besondere hierbei ist. Ich habe gerade gezeigt, dass ich einen Look erstellt habe, der aus mehreren Einstellungsebenen besteht. Und jetzt bitte gut Aufpassen! Bitte nutzt mehrere Einstellungsebenen und mindestens eine sollte sogar noch mit einer Fillmethode sein, denn dann erstellt ihr einen Look, den andere nicht so gut nachmachen können. Wenn ihr jetzt einfach nur die Gradationskurve nehmt und dann in Blaukanal links hoch schiebt, die Liste rechts runter. Das ist ein klassischer Tipp, den kann jeder direkt nachmachen, das erkennt man auch oft in Bildern. Wenn ich euch jetzt aber meinen Look hier zeige, da könnt ihr nur schätzen. Ich weiß es selbst nicht mehr, wie ich ihn erstellt habe. D.h. Ihr seht, okay die Lichter sind gelb, Tiefen bitte Magenta aber ihr werdet merken, dass alleine war es nicht. Denn dieser Look besteht aus mindestens zehn Einstellungsebenen. Den habe ich mir einfach nach Gefühl zusammengebaut. Und dann habt ihr wirklich einen wiederkehrenden Look, den noch keiner nachmachen kann. Und das empfehle ich euch mal auszuprobieren, verschiedene Bilder verschiedene Looks zu erstellen. Wie speichert ihr 0das Ganze jetzt aber Colour-Look ab. Das zeige ich euch im nächsten Schritt und dazu werde ich dieses Bild jetzt einfach mal duplizieren. Ich mache mal eine zweite Datei daraus. und werde dieses Bild Erstmal komplett jetzt runterreduzieren. Und zwar ist das Bild jetzt wirklich ohne Look. Also ich reduzierte auf die Hintergrundebene und das ist ganz wichtig, dass ihr das auch macht. So, jetzt habe ich mal ein Bild quasi als Hintergrundebene, und wenn ich jetzt verschiedene Einstellungsebenen anlege, und das werde ich jetzt mal machen, ich werde jetzt einfach mal diese ganzen Einstellungsebenen, das mache ich noch, um Zeit zu sparen, hier rüberziehen, d.h. ihr legt euch verschiedene Einstellungsebenen an. Die Gruppe können wir mal löschen. So, nur die Gruppe. So etwa. Wie die Einstellungsebenen aussehen ist völlig euch überlassen. Experimentiert, nutzt viele Einstellungsebenen, je mehr desto besser, und ab und zu, wie gesagt andere Fillmethode mit rein. Und wenn ihr dann eure Looks erstellt habt, dann markiert ihr diese ganzen Ebenen, also die letzte Ebene und die Erste, haltet ihr die Shift-Taste gedrückt, und jetzt geht ihr auf Exportieren, und zwar Datei, Exportieren und dann wählt ihr Colour Lookup Tabellen und hier will ich meistens nur eine 3D Look-Datei, das reicht aus. Ich kann dem Ganzen einen Namen geben. Ich nehme das jetzt mal brown, golden, das ist meine coole Bezeichnung für den Look und jetzt natürlich die Frage, wo speichert man denn so was überhaupt ab? Und dann gehen wir einfach jetzt in den Programme-Ordner in Photoshop, das müssen wir jetzt mal hier suchen und mein Photoshop ist, hier ist mein Photoshop und jetzt schätzt einfach selbst mal, wo könnte man das abspeichern. Presets, genau! und es schaut mal, ob sie irgendwo so etwas gibt, wo ihr sagt, das kommt mir bekannt vor. Und da findet ihr jetzt die 3D.lut-Datei also es war eben eine 3DL Datei und in dem Ordner wird es jetzt abgespeichert. Speichern! und wenn ihr jetzt Photoshop jetzt beim nächsten Mal startet dann könnt ihr quasi diesen Look direkt öffnen. Der ist dann hier drin. Ich muss Grad mal schauen, ob man neu starten muss. Ja. War eine... wie habe ich ihn genannt, ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich ihn wie ich ihn genannt habe. Cool. Nein, Gold, Brown, sonst irgendwas Also, es kann sein, dass wir jetzt hier neu starten muss, ich sehe ihn jetzt gerade auf die Schnelle nicht. Und dann ist dieser Look drin, also hier sind meine ganz eigenen Looks, die ich schon mal erstellt habe Es ist auch so ein brauner Look. Ich habe noch so einen Mattenlook noch mit drin. der mir auch sehr sehr Hut gefällt. Und, ja! Das war es eigentlich schon. Also, ihr seht, das Ganze ist relativ einfach Ich werde jetzt mal bei diesem Bild den Look hier noch ein bisschen zurücknehmen. So, etwa 50%, so gefällt mir das ganz gut. Und dann würde ich jetzt sagen, okay, Speichern, das Bild ist abgeschlossen. Und zwar mit dieser Look-Entwicklung. Und noch mal: erstellt verschiedene Bildlooks für verschiedene Bildrichtungen. Ja, so je nach dem, wie das Bild aufgenommen wurde, verdient jedes Bild seinen eigenen Look Probiert es mal aus!

Calvin Hollywood – Alone

Lernen Sie Retuschetechniken für authentische, emotionale Porträts kennen. Dabei arbeiten Sie mit Color Lookup Tables, zaubern eine tolle Lichtstimmung und erzählen mit Ihrem Bild eine Geschichte.

1 Std. 36 min (13 Videos)
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Erscheinungsdatum:05.02.2015

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