Premiere Pro CS6 Grundkurs

Bild-in-Bild-Effekt

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Mit dem Effekteinstellungsfenster und den Vorgaben lässt sich auf einfache Weise ein Bild-in-Bild-Effekt erzeugen.
08:21

Transkript

Wenn Sie nach all diesem Rohschnitt, Feinschnitt Tonschnitt und dem ganzen Trimmen, noch Zeit und Budget haben für Effekte, dann lohnt es sich hier noch ein bisschen was aus dem Film herauszukitzeln. Hier würde ich auch mal in Korrektureffekte unterscheiden und die tatsächlichen Eye-Candy-Effekte. Zu den Korrektureffekten gehört in erster Liniemeine Farbkorrektur und eine Bildstabilisierung. Zu den wahrscheinlich aussagenden Effekten gehört eine Bild-in-Bild-Montage, wo mehrere Dinge parallel passieren, oder auch ein Keying-Effekt, wo ich ein Darsteller vor einem Hintergrund freistellen möchte. Und dann gibt es natürlich noch so zusätzliche Effekte, wie Slow-Motion und Zeitraffer, oder Schlagschatten und Ähnliches. Wir fangen mal mit einem Bild-in-Bild-Effekt an. Gehen wir hier in den Media-Browser und holen uns als allererstes mal ein bisschen Videomaterial. Hier im Ordner "Clips" wählen wir mal von "Clip mit Bildern" hier so ein Schulungsfilm aus und sagen mit einem Rechtsklick, dass wir den importieren wollen. Zu diesem Schulungsfilm gibt es ein paar Bilder, die zeigen, was in diesem Film passiert ist, und den Film legen wir jetzt einfach mal auf eine Spur und sagen, dass wir die Sequenzeinstellung ändern wollen. (Video im Hintergrund) Okay. Und hier wollen wir jetzt ganz gerne mal ein Ergebnis von so einem großen Sensorbild einblenden. Wir nehmen dazu einen Clip, ziehen ihn hier auf die Spur 2 und gehen dann zu den Effekteinstellungen. Eines der wichtigsten Fenster im ganzen Kapitel. In den Effekteinstellungen kann ich hier die Skalierung des Bildes verändern und über die Position dieses ebenfalls verschieben. Natürlich kann ich das, wenn ich hier einmal oben auf Bewegung geklickt habe, auch direkt im Fenster machen. Passen wir es hier so ein bisschen an. Achten wir vielleicht noch auf die sicheren Ränder, das wir es nicht zu stark in den unsicheren Bereich schieben. weil beim Fernseher wird es vielleicht sonst angeschnitten sein. (Video im Hintergrund) Es ist nicht ein optimaler Platz für die Montage, weil wir hier das verdecken, was tatsächlich vor sich geht. Es gibt sicher besser geeignete Plätze, (Video im Hintergrund) hier beispielsweise. könnte ich da oben ein Bild hin platzieren. So. Und um es mir ein bisschen einfacher zu machen, gibt es tatsächlich auch Vorgaben hier. Da sehe ich, es gibt Bild-in-Bild-Vorgaben, die das Bild auf 25 Prozent reduzieren. Und ich möchte gerne links oben das Bild platzieren. Also ziehen wir die Vorgabe einfach mal hier drauf. Und wir sehen sofort, das Bild springt nach links oben, (Video im Hintergrund) und bleibt auch da. Es gibt tatsächlich auch die Möglichkeit, Effekte wie Hinein- oder Hinausdrehen zu verwenden, oder Skalieren auf Vollbild. Nehmen wir diesen Effekt mal, so fängt mein Bild an von links oben reinzuskalieren. (Video im Hintergrund) Okay. Was vielleicht noch ganz interessant ist, wenn wir uns jetzt mal hier die Keyframes anschauen, für diese Skalierung ... und hier müssten wir einfach mal die Funktion In Clip einfügen abschalten, ... genau, jetzt können wir hier nämlich sehen, der Clip ist hier zugeschnitten und meine Keyframes hören ier bereits auf, das heißt die waren vorher gar nicht sichtbar. Ich möchte sie jetzt ein bisschen zusammenschieben, dass das Bild am Ende auch noch kurz hier steht. Und jetzt sehen wir, es wird reinfliegen, (Video im Hintergrund) und steht jetzt hier noch kurz, (Video im Hintergrund) und vielleicht möchte ich dann ab diesem Moment hier die Deckkraft animieren und es ausblenden. Erzeugen wir also hier einen Keyframe für die Deckkraft. Gehen hier bis zu dem Out-Punkt des Bildes (Video im Hintergrund) Und sagen hier die Deckkraft setzen wir auf null. (Video im Hintergrund) Okay. Für spezielle Effekte gibt es hier noch Überblend-Modi, wie man sie vielleicht auch aus Photoshop kennt. Aufhellen, Negativ Multiplizieren. Das sind unterschiedliche Verrechnungsarten, wie ich mehrere Clips ineinander kopieren kann. Das kann man einfach mal durchprobieren, da lassen sich ganz witzige Farbeffekte mit erzeugen. (Video im Hintergrund) Wir schalten das mal wieder auf den normalen Modus. Primär interessant ist das beim Import von Photoshop-Dateien, wo diese Ebenen-Modi verwendet werden, dass Premiere sowohl die Deckkraft der Datei, wie auch den Überblend-Modus beibehält. Wenn ich jetzt diese Art des Übergangs gut finde, so kann ich mir den als Effekt-Preset speichern. Mit einem Rechtsklick kann ich hier sagen, Vorgabe speichern. Nennen wir es einfach "Meine Animation". Hier gibt es jetzt drei Arten von Skalierungstypen, Skalieren, Ankerpunkt für In- oder für Out-Punkt. Wenn ich diese Vorgabe später auf einen anderen Clip anwende, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser genau die gleiche Länge hat, eher gering. Skalieren heißt jetzt, dass die Keyframes entsprechend weiter auseinandergezogen werden. Ankerpunkt für In-Punkt heißt, dass die Keyframes am In-Punkt angelegt werden, aber ihre Länge, ihren Abstand beibehalten. Bietet sich an um etwas hereinzuanimieren. Und Ankerpunkt für Out-Punkt heißt, dass die Keyframes hier am Ende des Clips angelegt werden. Das bedeutet, ich kann damit, mit dieser Vorgabe einen Clip zum Beispiel herausanimieren. Da ich hier beides gemacht habe, Reinfliegen und Ausblenden, würde ich hier auf "Skalieren" gehen. Erzeuge ich mir eine neue Vorgabe, meine Animation, lege jetzt hier einen Clip ab und mache den mal entsprechend länger und gehe wieder zurück in die Effekte und wende jetzt meine Vorgabe an. Wir sehen jetzt, wenn wir hier rausscrollen, dass die Effektlänge (Video im Hintergrund) an die Länge des Clips angepasst worden ist. (Video im Hintergrund) Schauen wir mal. Position, Deckkraft. Anscheinend habe ich tatsächlich beim Speichern den Fehler gemacht, jetzt sehe ich es, ich habe die Deckkraft vorhin gar nicht mit angewählt. So ein Ärger, gehen wir hier nochmal ganz schnell rauf, Bewegung und Deckkraft. Beides anwählen, jetzt Rechtsklick, Vorgabe speichern, "Meine Animation". Skalieren, OK. Jetzt haben wir hier eine zweite, schmeißen wir die hier nochmal drauf. (Video im Hintergrund) Jetzt sehen wir hier, kommen dann auch skaliert auf die Länge des Clips, die entsprechenden Effekte zur Geltung. (Video im Hintergrund) Hätte ich das Ganze hier verändert ... ich kann die ja mal umbenennen. Das wäre zum Beispiel nur Reinfliegen ... da würde es entsprechend besser passen, wenn ich sage Ankerpunkt für In-Punkt setzen Denn unabhängig von der Länge der Clips, ist das Reinfliegen jetzt so angebracht, dass es immer der gleich Abstand zwischen den beiden Keyframes ist. (Video im Hintergrund) Das heißt das Reinfliegen passiert immer mit der gleichen Geschwindigkeit. (Video im Hintergrund) Okay. Wir haben jetzt gesehen, dass wir Clips entsprechend mit Bewegung animieren können, um Bild-in-Bild-Effekte zu machen. Das wir dazu Eigenschaften wie Position und Skalierung benutzen können, Natürlich analog dazu auch die Drehung oder den Ankerpunkt. Und ich habe die Möglichkeit, das als Vorgabe abzuspeichern, um es schnell wieder auf andere Clips anwenden zu können.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

Lernen Sie in diesem Video-Training Videoschnitt, Audioanpassung und Effekte mit Premiere Pro CS6 kennen und schätzen.

11 Std. 48 min (91 Videos)
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