Photoshop: Bewegte Bilder

Bierflasche: Die Nachbearbeitung

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Achten Sie auf den richtigen Startpunkt Ihrer Animation. Oft sind die unscheinbaren Bewegungen, die man erst auf den zweiten Blick erkennt, die besseren für den beabsichtigten Effekt.
09:02

Transkript

Eines meiner Lieblingsbilder bei den animierten Gifts sind hier diese Bierflaschen. Das ist natürlich auch eine Video-Aufnahme. Ich werde jetzt hier unter "Fenster - Zeitleiste" hier unten die Zeitleiste einblenden, und dann sieht man auch schon das gesamte Video im Bild, und gleichzeitig werde ich auch noch mal die Ebenen dazu blenden, und dieses Bild ein wenig verkleinern. Dann sehen wir ganz schön alles, was wir für die Bearbeitung dieses Bildes haben müssen auf einen Blick, und der erste Schritt ist, mein Bereich festlegen, indem hier ein Tropfen runterläuft. Vielleicht ist es Ihnen auch so gegangen, als Sie das Bild gesehen haben, dass Sie gedacht haben: Na ja, hier oben in diesem Verschluss wird sich sicherlich etwas bewegen. Der macht sicherlich gerade diesen berühmten Blop. Das ist aber nicht so. Da es von vielen Leuten ganz sicher erwartet wird, habe ich mir überlegt, das nicht zu machen, und den hier so schweben zu lassen. Hier an der Stelle irgendwo, so war meine Überlegung und mein Layout, soll ganz langsam ein Tropfen diese Fläche runterlaufen, sodass wir wirklich Durst bekommen, wenn wir diese Frische und diesen Tropfen sehen. Dazu zeige ich Ihnen zunächst einmal, wie die Aufzeichnung aussieht. Da gibt es am Anfang immer die Einstellmöglichkeiten, und dann sollte ich langsam mit der Pipette kommen, um den ersten Tropfen dort zu setzen. Da kommt er. Das war ein Versuch, den da oben hinzusetzen. Das passiert dann auch, der läuft einfach nur runter und dann starte ich einen zweiten Versuch, wie man sieht. Es sieht schon besser aus. Diesem Tröpfchen kann man noch etwas nachhelfen. Dann sind wir so langsam in einem Bereich, man sieht, dass er läuft, das ist wunderbar. Jetzt merke ich mir unten in etwa meine Zeitleiste. Da ist er weg. Das war ziemlich genau hier. Ich blende hier aber jetzt noch mal die Ebenen aus und werde jetzt hier genau schauen. Da sehen Sie, wenn ich hier hoch- und runtergehe, kann ich den Tropfen genau da festlegen, wo ich ihn haben möchte. Also ich kann ihn hier hoch- und runterlaufen lassen. Hier soll er stehen. Dann muss ich natürlich meine Pipette aus dem Bild sein. Genau das ist die Stelle, wo ich meine Animation beginnen möchte, und aus diesem Grund fahre ich diese gesamte Leiste bis zum markierten Punkt. Die springt mir jetzt nach vorne. Jetzt gehen wir wieder an die Stelle, und von hier aus kann ich jetzt beurteilen, wie mein Tropfen die Fläche runterläuft. Da ist er weg. Dann lasse ich es noch zwei, drei Sekunden stehen, und sage: Hier etwa möchte ich das Video beenden. Dann ziehe ich das da rüber. Ich schaue hier nach, ob ich die Ansicht in einer Schleifenansicht habe. Die ist angekreuzt, hier steht "in Schleife abspielen", das ist gut, denn damit kann ich jetzt überprüfen, ob mein Effekt funktioniert. Sie sehen den Tropfen. Er läuft ganz langsam herunter. Wunderbar. Fast unmerklich erscheint er oben wieder und wird wieder herunterlaufen. Das ist prima! Da es hier hinten etwas flackert, was damals bei dieser Aufnahme auch scheinbar am Einstelllicht lag, weil wir mussten hier mit Einstelllicht fotografieren. Das kann bei manchem Halogenlampen, die gedimmt sind, dazu kommen, dass wir hier so ein Flackern bekommen. Wenn Sie so etwas merken, wird es wahrscheinlich an der Frequenz liegen, mit der Sie die Bilder aufnehmen und an der Frequenz liegen, mit der Ihre Lampen leuchten. Aus dem Grund werde ich auch hier ein Bild erstellen, was fester steht. Hier in dem Bereich, wo man keinen Tropfen sieht. Das werde ich komplett über das Bild drüberlegen als Standbild. Damit hört dieses Flackern auf. Zunächst werde ich mir die Ebenen einblenden und hier die Ebene markieren und hier eine feste Ebene von genau diesem Bild machen, also ein Standbild im Prinzip als Ebene anlegen, mit den Tasten Hochstell+Alt+Befehl bzw. Strg+E. Jetzt wird hier die feste Ebene angelegt. Die ziehe ich aus der Videogruppe heraus und lege sie darüber an. Damit ist auch hier direkt in meiner Zeitleiste die Ebene angelegt. Jetzt kann ich sie maskieren. Da ich hier nur diesen Bereich durchsichtig machen muss, wo der Tropfen herunterläuft, kann ich mit schwarzer Farbe meine Maske markieren. Dazu brauche ich schwarze Vordergrundfarbe, Pinsel 100 Prozent, und hier mit kleiner Pinselspitze werde ich den Bereich, wo der Tropfen herunterläuft, einfach grob maskieren. Da läuft er. Man sieht hier auf der Maske, wie diese Fläche auch schwarz geworden ist. Damit können wir den ersten Test machen. Ich lasse einfach mal das Video starten. Jetzt müsste das Flackern aufhören und der Tropfen müsste laufen. Gut, also man sieht, das funktioniert ganz gut. Das ist wunderbar, so können wir das lassen. Damit ist im Prinzip auch hier die Bildbearbeitung so gut wie beendet. Was ich jetzt noch tun werde, ist hier ein wenig an der Gradation arbeiten, und ein ganz klein bisschen die Farben etwas frischer gestalten. Dazu gehe ich in mein Korrekturenfenster und wähle mir zunächst einmal die Gradationskurve aus. Man sieht, wenn das hier etwas kräftiger gezogen wird, wird das schon wesentlich markanter. Dann gehe ich zurück in die Ebenen und werde hier noch mal eine neue Ebene anlegen, die ich wieder bearbeite. Fläche füllen mit 50 Prozent Grau. Das ist eine Arbeit, die entspricht der guten alten Dunkelkammerarbeit. Das ist fast schon Standard. Das wird bei fast allen Fotos gemacht, sowie wir früher in der Dunkelkammer Bilder nachbelichtet und abgehalten haben. Das ist genau diese Arbeit hier, die wird nach wie vor immer wieder gemacht. Also hier oben diesen Bereich würde ich schon etwas massiver, das ist etwas zu viel, und etwas kräftiger haben. Hier, in der Fläche, das mache ich mit dem Abwedler, möchte ich gerne einen ganz kleinen Lichtreflex noch drauf haben. Das machen wir hier etwas heller und genauso hinten an der Fläche kann hier ruhig auch mit kleiner Pinselspitze ein kleiner Reflex sein. Man meint immer, dass diese Arbeiten kaum eine Wirkung haben, aber wenn man sich diese Ebene ausblendet, dann sieht man, dass das schon eine ganze Menge ausmacht. Hier ist das so heftig, dass sogar ich die Deckkraft ein wenig zurücknehme. Damit ist das Bild soweit bearbeitet.

Photoshop: Bewegte Bilder

Lassen Sie sich zeigen, wie Sie mit Photoshop ab Version CS6 aus Ihren Studioaufnahmen beeindruckend bewegte Bilder schaffen können, die den Betrachter in Erstaunen versetzen.

56 min (9 Videos)
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