Windows 8 und Windows 8.1 Grundkurs

Bibliotheken und Heimnetzgruppe

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Bereits seit Windows Vista stehen Bibliotheken zur Verfügung. Lernen Sie in diesem Tutorial die Arbeit mit den Windows-Bibliotheken kennen. Unter anderem erfahren Sie, wie Sie eigene Bibliotheken einrichten und verwalten.

Transkript

Schon seit Windows Vista stehen die sogenannten Bibliotheken zur Verfügung. Leider halten Sie viele Anwender immer noch nur für vier weitere lästige Icons, die irgendwo im Windows Explorer auftauchen. Das ist schade, denn diese Bibliotheken stellen gute und umfangreiche Funktionen zur Verfügung, um Ihre Daten zu verwalten. Und wenn Sie eine Heimnetzgruppe nutzen, dann müssen Sie sich sowieso mit den Bibliotheken befassen. Denn nur die Daten, die in solchen Bibliotheken abgelegt werden, können auch über eine Heimnetzgruppe freigegeben werden. Deshalb wird es also Zeit, sich einmal etwas näher mit den Bibliotheken, die natürlich auch unter Windows 8 zur Verfügung stehen, zu befassen. Grundsätzlich sehen die Bibliotheken zunächst einmal aus, wie ganz normale Ordner. Man kann hineinwechseln, man kann Dateien hineinkopieren - es scheinen ganz normale Ordner zu sein. Aber in Wirklichkeit sind die Bibliotheken keine richtigen Ordner, sondern stellen so etwas wie virtuelle Ordner dar. D. h.,  Sie sind nur ein Oberbegriff für verschiedene Daten, die Sie dadrunter sammeln können. Wie bekomme ich nun Daten in so eine Bibliothek? Das ist relativ einfach. Sie wählen eine Bibliothek aus, klicken mit der rechten Maustaste darauf und wählen "Eigenschaften" aus. Nun können Sie einen Ordner entsprechend hinzufügen. Ich nehme jetzt mal einen Ordner von meinem Rechner, und zwar einen Ordner "Meine Daten". Diesen Ordner nehme ich in die Bibliothek auf. Und hier sehen Sie den Unterschied zu anderen, normalen Ordnern. Ich kann also verschiedene Ordner oder Daten, die an ganz unterschiedlichen Orten liegen - das können natürlich auch andere Festplatten oder andere Festplattenbereiche sein - unter einem Namen zusammenfassen. Ich werde sie immer dort finden, unter dem Namen "Bilder" jetzt hier. Wenn ich also in die Bibliothek hineingehe, dann finde ich jetzt hier die "Bilder". Damit haben Sie aber keinesfalls diese Bilder, die ich jetzt hier hineingelegt habe, kopiert. Nein, sie wurden nur unter diesem Namen bereitgestellt. Dadurch haben Sie den Vorteil, dass Sie weitaus flexibler sind. Sie brauchen die Bilder, gerade wenn es sich um große Datenmengen handelt, nicht hin- und herzukopieren, sondern fassen sie einfach unter diesem Namen zusammen. Wichtig sind, wie gesagt, Bibliotheken auch im Zusammenhang mit den Heimnetzwerken. Denn über den Rechtsklick kommen Sie auch auf die Einstellung "Freigeben für" und Sie können sehen: Ich kann hier entscheiden, ob diese Bibliothek für die Heimnetzgruppe nur zum Anzeigen - d. h., andere Mitglieder meiner Heimnetzgruppe können nur lesend auf diese Dateien zugreifen, sie können sie sehen, aber nichts daran verändern - oder "Anzeigen und Bearbeiten" - d. h., andere Mitglieder meiner Heimnetzgruppe können Dateien in dieser Bibliothek, also damit direkt in dem Verzeichnis, wo sie sich auch wirklich  befinden, entsprechend verändern. Dann ist es noch möglich, das Ganze viel feiner zu granulieren, indem ich hier jetzt bestimmte "Benutzer" angebe und auch dort entsprechend die Rechte zuweise, wegnehme oder die Nutzer - in diesem Fall z.B. die Heimnetzgruppe - ganz aus der Datenfreigabe für meine Bibliothek entferne. Jetzt mögen Sie ja vielleicht sagen: "Das ist alles schön und gut, aber was soll das? Ich möchte meine Daten gerne anders organisieren. Ich will nicht die vorgefertigten Bibliotheken von Microsoft nehmen. Vor allen Dingen will ich noch andere Sachen freigeben können über Heimnetzgruppe. Gibt es denn nur diese vier Bibliotheken?" Diese vier Bibliotheken gibt es zu Anfang nur. Sie haben aber die Freiheit, jederzeit neue Bibliotheken anzulegen. Dazu wechseln Sie hier auf den Eintrag "Bibliotheken", ein Rechtsklick, wählen "Neu" aus und sagen "Bibliothek". Schon entsteht eine neue Bibliothek, die heißt zunächst noch "Neue Bibliothek" und ich nenne sie mal in "Daten persönlich" um. Nun habe ich meine eigene Bibliothek, die dann auch genau wie die anderen Bibliotheken über die Heimnetzgruppe mit freigegeben wird. Wenn Sie jetzt noch meinen: "Dieses Zeichen für die Bibliothek ist mir zu nichtssagend", können Sie natürlich auch das Symbol verändern, so dass Sie leichter und schneller erkennen können: Dies ist meine Bibliothek mit meinen Daten. Und nun können Sie hier auf dieselbe Art, wie ich das vorher bei der Standard-Bilderbibliothek getan habe, auch Ihre eigenen Daten dieser Bibliothek hinzufügen. Ich gehe auf "Eigenschaften", wähle "Hinzufügen", "Computer", "Benutzer", und wähle jetzt diesen Ordner "Meine Daten" aus. Damit sehen Sie auch gleich: Ein Ordner kann natürlich Mitglied in mehreren Bibliotheken sein - er wird ja nicht kopiert, es ist ja nur ein Verweis darauf. Und jetzt sehen Sie, wenn Sie in diese Bibliothek zugreifen, dann sehen Sie dort die Sachen, die in "Meine Daten" sind. Und, um gleich zu zeigen, dass eine Bibliothek wirklich bloß ein virtueller Ordner ist, werde ich diese Bibliothek einfach mal löschen. Die Bibliothek ist weg - wo sind jetzt meine Daten? Die sind noch genauso da, wo sie vorher auch waren. Ich gehe wieder zu "Computer", "Benutzer", "Video2", und Sie sehen: Meine Daten sind immer noch da. Die Bibliothek war nichts weiter, als ein Verweis. Sie haben gesehen, es ist relativ einfach, mit den Bibliotheken zu arbeiten. Und wenn man sich einmal mit dem Konzept der virtuellen Ordner befasst hat, dann sieht man auch, welche großen Vorteile solche Bibliotheken besitzen. Und wenn Sie eine Heimnetzgruppe benutzen, dann werden Sie sowieso viel mehr mit den Bibliotheken arbeiten wollen.

Windows 8 und Windows 8.1 Grundkurs

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