Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Logic Pro X Grundkurs

Bibliothek für Gitarre und Bass

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Logic Pro X enthält eine umfangreiche Bibliothek von Amp-Simulationen sowie Pedalboards für Gitarre und Bass. Zusätzlich steht ein speziell hierfür geeigneter Spurtyp zur Verfügung.

Transkript

Wenn Sie in Logic Pro über Spur Neue Spur eine Audiospur hinzufügen, haben Sie im Wesentlichen die Entscheidung zwischen Audio und Gitarre oder Bass. Der einzige Unterschied ist, dass bei Gitarre oder Bass aus der Bibliothek im Bereich Electric Guitar and Bass eine Kategorie ausgewählt wird und eine sogenannte Amp-Simulation zugewiesen wird. Ich breche das mal ab, denn ich habe das schon in der Datei amp_demo vorbereitet. Hören wir uns mal ein paar Beispiele an. In der ersten Spur habe ich ein klassisches Rock-Riff aufgezeichnet. ♪ (Rock-Gitarren-Riff) ♪ Hier kommt also ein kräftiger Verstärker mit einem kräftigen Verzerrer zum Einsatz. Dann habe ich hier ein kleines Blues-Lick. ♪ (Blues-Lick) ♪ Wie Sie hören, ist das noch mit einem Delay ausgestattet. Dann gibt's hier einen verträumten Sound als Fingerpicking auf der Gitarre ♪ (Verträumte Gitarren-Melodie) ♪ und schließlich hier einen funky Rhythmus. ♪ (Gitarrenmusik) ♪ Das sind also alles unterschiedlichste Sounds, die über die Bibliothek mit entsprechenden Verstärkern zugewiesen sind. Wenn ich auf die Spurköpfe klicke, sehen Sie, wie hier automatisch umgeschalten wird zu dem zugewiesenen Patch. Um nun auf den Sound zuzugreifen, blenden Sie einfach über den Info-Button hier oben das Info-Fenster ein. In diesem haben Sie den Channel Strip, in dem Sie für Ihre ausgewählte Spur die Einstellungen finden können. Wenn ich zum Beispiel für den Funky Rhythm einmal den Channel Strip aufrufe, finde ich hier nebst anderen Effekten das Pedalboard und den Amp. Mein Signal läuft also erstmal durch ein sogenanntes Noise Gate. Damit werden eventuelle Störgeräusche herausgefiltert. Dann durch das Pedal Board und dann durch den Verstärker. Sie können natürlich einzelne Elemente ein- und ausschalten. Wenn ich zum Beispiel hier mal den Verstärker ausschalte, ♪ (Gitarrenmusik) ♪ dann höre ich nurmehr die übrig bleibenden Effekte und wenn ich die alle deaktiviere, ♪ (reiner Gitarren-Sound) ♪ dann höre ich die eigentliche Audio-Aufnahme. Das ist also die Audiodatei, die dahintersteckt, die ich über die Soundkarte auf einen Mac eingespielt habe. Das ist dann der resultierende Sound, den ich hier aktiviere, in dem die Audio-Effekte aktiviert sind. Rufen wir zunächst mit einem Klick auf die Einstellungen den Amp Designer auf. Die Entwickler von Logic haben es sich nicht nehmen lassen, dies wirklich sehr visuell ansprechend zu gestalten. So mancher Gitarrist wird sich hier an klassische Verstärker erinnert fühlen. Dies erinnert zum Beispiel sehr an Marshall-Verstärker. In diesem Stil ist dann auch hier der Sound gestaltet. Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, diesen Sound anzupassen. Vorher haben wir gesehen, dass wir in der Bibliothek solche Patches auswählen können. Patches bieten eine Kombination aus Amps, Pedalboards und Effekten. Sie können aber auch individuell zum Beispiel nur den Verstärker anpassen. Im Hintergrund können wir einfach mit der Enter- oder der Space-Taste jederzeit unsere Cycle-Region spielen lassen und hier vorne den Sound durchtesten. Die Steuerung im Amp-Design ist dabei denkbar einfach. Wir haben auf der linken Seite den eigentlichen Amp, also den Verstärker, mit seinen Einstellungen: einer Gain-Einstellung, dann hier einem Equalizer und zusätzlich bietet dieser Amp noch einen Reverb. Effekte, die Sie hinzuschalten können und auch in ihrer Stärke regulieren. Dann noch einen Master Volume beziehungsweise Presence-Regler. Als zweites können Sie das Cabinet wählen. Also die Lautsprecher. In diesem Fall ist es ein 4x12-Zoll-Lautsprecher, der hier zum Einsatz kommt. Wie gesagt, es ist eine Lautsprecher-Simulation, aber es gibt hier wirklich eine ganze Menge auszuwählen, wie Sie gleich sehen werden. Schließlich können Sie auch noch das verwendete Mikrofon für das Abgreifen des Lautsprechersignals von hier aus einstellen. Die Zahlen, die neben diesen Einträgen stehen, erinnern an legendäre Modelle, zum Beispiel das Shure SM57, oder hier ein AKG 414 Kondensator-Mikrofon. das auch sehr gern für solche Mikrofonierung verwendet wird. Mit diesem kleinen Einblendfenster, wenn Sie sich rechts mit der Maus bewegen, können Sie die Position des Mikrofons noch nachträglich anpassen. Also näher oder weiter vom Verstärker entfernt und eher mittig, dann haben Sie einen klareren Sound, oder eher zur Seite geschoben, dann ist der Sound etwas dumpfer. Hören wir uns jetzt im Hintergrund unser Lick an. Lassen wir es also im Cycle abspielen und ändern wir hier ein paar Werte. ♪ (Gitarrenmusik) ♪ Ich schiebe zum Beispiel das Mikrofon nach rechts. Sie merken, wie der Sound plötzlich dumpfer wird. (über die Musik) Das kann ich also individuell anpassen. Oder ich ziehe hier den Gain nach oben. ♪ (lautere Gitarrenmusik) ♪ Oder ich verwende jetzt einmal den Reverb dieses Verstärkers. ♪ (Hallende Gitarrenmusik) ♪ Den kann ich auch wieder ausschalten. Mit der Leertaste halte ich das Abspielen jederzeit wieder an. Der Aufbau im Amp-Design ist dabei so, dass ich entweder hier oben wieder aus verschiedenen Presets wählen kann, also cleane Sounds, Crunch-Sounds oder verzerrte Sounds, oder aber ich wähle hier unten ein bestimmtes Modell. Nehmen wir zum Beispiel hier einen solchen Tweed-Verstärker. Wie gesagt, das Design der Verstärker erinnert an legendäre Modelle. Aber ich kann natürlich auch meinen gewünschten Verstärker zusammenstellen. Wenn ich hier zum Beispiel mal als Verstärker einen British Amp wähle und hier auf der rechten Seite ein anderes Cabinet, so steht hier links Customized. Denn ich stelle mir individuell einen Verstärker und ein Cabinet zusammen. Hier kann ich auch wieder Einstellungen treffen. (über die Musik) Mit der Space-Taste das jetzt alles testen. Und hier oben über Vergleichen kann ich jederzeit den ursprünglichen Sound mit dem aktuell eingestellten vergleichen. Außerdem lässt sich der Amp Designer selbst hier oben jederzeit aktivieren und deaktivieren. Kommen wir noch ganz kurz zum Pedalboard. Auch dieses können Sie im Channel Strip von hier aus aufrufen, mit einem einfachen Klick. Dort gibt es jetzt einiges an Bodeneffektgeräten, die Sie hier auf der rechten Seite aussuchen können. Es gibt bei diesen Fenstern für das Pedalboard, aber auch im Amp Designer, immer auch eine Asicht, bei der Sie auf die Regler umschalten können. Dort bekommen Sie eine nüchterne Liste an verschiedensten Parametern, die hier zur Verfügung stehen. Ich möchte das aber jetzt mal im Editor sehen. Denn hier gibt's eine schönere grafische Aufösung dieser Pedale, die auch zum Teil an legendäre, echte Hardware erinnern. Ich spiele wieder meinen Sound ab. ♪ (Musik startet) ♪ und dieses Fuzz-Pedal deaktivieren, indem ich hier draufklicke. Sie sehen, der Sound ist viel cleaner. (über die Musik) Aber ich kann diesen Fuzz natürlich noch weiter anpassen und höre auch direkt den Effekt im Hintergrund. ♪ (Gitarrenmusik) ♪ Die Liste an Bodeneffektgeräten können Sie von hier oben filtern. Also nach Verzerrerpedalen, Pedalen, die die Tonhöhe beeinflussen, also Pitch, Modulationspedalen, Delays, und so weiter. Möchten Sie ein neues Pedal hinzufügen, so wählen Sie es einfach hier aus, klicken darauf und ziehen es mit der Maustaste hier herein. Es wird dann einfach in Ihren Signalweg geschalten. Sie können es von hier ein- und ausschalten und dann auch mit diesen Reglern noch weiter anpassen. Eine Sonderform stellen die unter Utility gelisteten Bodeneffektgeräte dar. Es handelt sich hier um einen Splitter und einen Mixer. Die Beschreibung dazu sehen Sie hier eingeblendet. Im Wesentlichen können Sie damit zum Beispiel Signale miteinander vermischen, also hier der Mixer, und dann wählen, ob Sie eher die Pedale auf der linken Seite oder eher jene auf der rechten Seite dieses Mixers hören wollen über diese A/B-Schaltung. Dabei wird der Signalweg hier im oberen Bereich eingeblendet. Genauso wie bei Softwareinstrumenten haben Sie auch bei den Gitarre- und Bassverstärkern und Pedalboards die Möglichkeit, sich eine individuelle Zusammenstellung abzuspeichern. Das machen Sie ganz einfach über das Sichern hier unten, wo Sie das dann als neues Patch abspeichern können. Das wird schon an der richtigen Stelle Ihrer Festplatte in den Patches abgelegt und steht Ihnen später in der Bibliothek zur Verfügung. So können Sie Ihre Lieblingsverstärker und Bodeneffektgeräte so zusammenstellen, dass Sie jederzeit auf Ihren individuellen Sound zugreifen können.

Logic Pro X Grundkurs

Nutzen Sie die Digital Audio Workstation (DAW) Logic Pro von Apple und lernen Sie, wie Sie Ihre Musikproduktion von der Aufnahme bis zur fertig abgemischten Audiodatei umsetzen.

4 Std. 57 min (40 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!