After Effects CC Grundkurs

Bewegungspfad

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Das Handling des Bewegungspfads ist das Thema dieses Films und After Effects unterstützt Sie z.B. mit dem Werkzeug Autokeyframes, um Ihrem Ball das Springen beizubringen oder Ihr Auto zu animieren.

Transkript

Im Folgenden möchte ich Ihnen den Bewegungspfad zeigen. Dieser bietet Ihnen eine Menge Möglichkeiten, Ihre Animation in der Bewegung und deren Wirkung zu optimieren. Ich hab' hierfür mal eine kleine Komposition vorbereitet und möchte diesen Ball nun einmal hier so dotzen lassen. Ich aktiviere also einfach mal mein Auto-Keyframe-Werkzeug hier. Fangen wir mal hier an. Und Sie sehen gleich, wie After Effects hier so einen Pfad generiert. Wenn ich mir die Ebene einmal aufklappe, über "Position", also das Tastenkürzel "P", dann sehe ich hier auch meine Keyframes. Ich deaktiviere das Auto-Keyframe-Werkzeug wieder. Schauen wir uns mal diesen Pfad an. Diese Pünktchen hier entsprechen den Keyframes auf der Zeitleiste. Wenn ich die hier anklicke, dann sehen Sie, wie jeweils die Punkte auf dem Pfad aktiviert werden. Diese Punkte kann ich auch anfassen und somit den gesamten Pfad verändern. Sie sehen also, ich muss nicht mühselig hier ein Keyframe aktivieren und dann die Position hier verändern, sondern ich kann hier einfach reingehen und die Position direkt im Bild verändern. Ich mach' das mal grad rückgängig. Schauen wir uns mal die Punkte genauer an. Sie sehen hier links und rechts von diesem Punkt so kleine Anfasser. Das sind sogenannte Tangenten, und mit denen kann ich hier diesen Punkt noch beeinflussen. Sie sehen also, ich kann hier so eine ganz weiche Bewegung erstellen. Ich kann aber auch, wenn ich mein "Scheitelpunkt konvertieren"- Werkzeug hier anfasse - das verbirgt sich hier unter dem Zeichenstift-Werkzeug -, wenn ich also mit der Maus hier rüber fahre, dann sehen Sie, wie hier das Icon des "Scheitelpunkt konvertieren"- Werkzeugs erscheint, und wenn ich darauf klicke, dann wird die Bewegung linear gemacht. Und dann bekomme ich hier so etwas. Das Ganze kann ich wieder rückgängig machen, indem ich einfach wieder draufklicke. Sie sehen, wenn ich hier auf "linear" geschaltet habe, dann bekomme ich hier auch keine Tangenten mehr. Aber schau' ich mir das Ganze mal in der RAM-Vorschau an. Ich hab' den Ball jetzt über 15 Sekunden dotzen lassen, das ist definitiv sehr, sehr langsam. Also selektiere ich alle Keyframes, und mit gedrückter ALT-Taste schiebe ich sie proportional zusammen. Ich geh' hier mal auf fünf Sekunden, zoome ein bisschen rein, und mit der Taste "N" begrenze ich hier meinen Arbeitsbereich. Und wenn ich die Taste "0" drücke, dann wird dieser Arbeitsbereich hier in der RAM-Vorschau berechnet. Das ist natürlich immer noch sehr, sehr kurz. Also drücke ich wieder die ALT-Taste und schiebe die Keyframes noch ein bisschen mehr zusammen; drücke wieder die Taste "N", und lass' noch einmal die RAM-Vorschau laufen mit der Taste "0". Ich möchte diesen Keyframe hier einmal rauslöschen und Ihnen nochmal zeigen, wenn ich das "Scheitelpunkt konvertieren"- Werkzeug angewählt habe, und hier mal wieder raufgehe, dass ich dann auch in der Lage bin, eine einzelne Tangente anzufassen und diese zu beeinflussen. Also, ich kann ja die Berechnung für den Eingang und für den Ausgang des einzelnen Keyframes noch einstellen. Schauen Sie sich die Bewegung jetzt einmal an. Ein anderes Beispiel. Ich öffne mal diese Komposition und ich möchte jetzt mit Ihnen das Auto hier über die Straße fahren lassen. Das geht relativ schnell, denn ich habe hier die Straße schon einmal nachgezeichnet. Hier sehen Sie den Pfad, den ich bereits vorbereitet hab'. Den möchte ich mir jetzt mal kopieren und auf die Position des Wagens übertragen. Ich klapp' mir mal den Inhalt auf, "Formebene" oder "Form" und "Trace 1", da haben wir den Pfad. Ich aktivier' den mal und drücke STRG-C beziehungsweise COMMAND-C, um den Pfad zu kopieren. Nun wähle ich das Auto aus, drücke "P" für "Position", aktiviere diese Eigenschaft - ganz wichtig - und drücke STRG-V. Sie sehen, wie der Pfad jetzt hier auf die Position meines Autos übertragen wurde. Einzelne Keyframes wurden gesetzt. Hier habe ich den eben erklärten Bewegungspfad mit einzelnen Tangenten. Ich hab' hier auch schon die Bewegungsunschärfe eingeschaltet. Wenn ich das deaktiviere, sehen Sie, was passiert. Das sieht vor allem dann in der Bewegung gut aus. Ich mach' mal eine RAM-Vorschau, grenze erstmal wieder den Arbeitsbereich ab und drücke "0". Hier sehen Sie dann auch, wie die Bewegungsunschärfe zum Tragen kommt. Wir können also einen ursprünglich gezeichneten Pfad in einen Bewegungspfad konvertieren. Ich kann natürlich hier jederzeit reingehen, und ich nehme mal kurz das Auswahlwerkzeug, um den ganzen Pfad anzufassen oder hier eine einzelne Tangente anzufassen. Dann sieht das so aus. Bricht der Wagen hier ein bisschen aus. Oder hier einzelne Punkte nehmen oder wieder mit dem "Scheitelpunkt konvertieren"-Werkzeug linear umstellen. Ich mach' das Ganze mal rückgängig. Der Wagen soll ja auf der Straße bleiben. Das Auto fährt rückwärts, seh' ich grade. Das ändern wir mal schnell. Ich drücke hier mal das Kürzel "R" für "Rotation" beziehungsweise Drehung, und geb' hier mal 180 Grad ein. Jetzt fährt's richtig rum. Als Letztes möchte ich nochmal den Ankerpunkt verstellen. Wenn ich "A" drücke, dann wird mir hier die Eigenschaft "Ankerpunkt" angezeigt, und hier kann ich jetzt sagen, soll das Auto links oder rechts vom Pfad fahren. Ich verschiebe also quasi den Mittelpunkt und lasse das Auto mal auf dieser Seite fahren. Sie haben jetzt also gesehen, wie man nachträglich den Bewegungspfad optimieren kann, also die Bewegung noch verändern, oder wie man einen Pfad auf die Position einer anderen Ebene übertragen kann.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013
Laufzeit:10 Std. 7 min (115 Videos)

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