Blitz-Fotografie: Systemblitz auf der Kamera

Bewegung mitverfolgen

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Die richtige Anpassung der Belichtungszeit ermöglicht es, dynamische Aufnahmen von einem bewegten Motiv zu fotografieren. Dabei verfolgt der Fotograf die Bewegung des Modells mit der Kamera mit.
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Transkript

Ich möchte Dynamik jetzt zeigen, Dynamik mit dem Blitz, dynamische Bilder machen. Und dazu muss ich mich bewegen. Ich brauche natürlich auch etwas, das ich fotografieren kann, und zwar was im Mittelpunkt dann steht. ist die Bianca, die sich wieder zur Verfügung stellt, Die Idee dabei ist, dass die Bianca sich um mich bewegt, wünschenswerterweise im Kreis, und ich verfolge sie mit der Kamera. Ich bewege mich, ich bewege die Kamera. Ich mache bewusst eine Unschärfe, eine Bewegungsunschärfe im Bild. Und dazu muss ich natürlich auch die Möglichkeit haben das heißt die Möglichkeit, bei der Belichtungsmessung also bei der Belichtungszeit. Hier in der Grazer Oper ist es so, dass wir heute hier wenig Außenlicht haben und wir haben viel Innenlicht, was super ist, das spielt uns genial in die Hände, weil wir gefühlt eine lange Belichtungszeit haben. Wie lange die sein muss hängt dann von dem Effekt ab, der Streifenbildung. Ihr könnt euch das sicher vorstellen, Der Belichtungsvorhang ist gefallen, der Sensor llegt frei und währeddessen bewege ich die Kamera und dadurch entstehen natürlich im Hintergrund Bewegungseffekte. Das sind Streifenbil- dungen, die durch die Lichter entstehen, die durch Reflektionen entstehen. Und was natürlich auch ganz wichtig ist, ist der Leitspruch des Blitzens überall wo das Blitzlicht sichtbar ist, wo es auftrifft, wird es einfrieren, es wird scharf dargestellt werden. Und das ist natürlich zu einen Teil wünschenswert, weil das Objekt dann klar zum Vorschein kommt. Wenn ich jetzt natürlich Objekte anleuchte, die ich gar nicht scharf, eingefroren darstellen möchte, habe ich vielleicht ein Problem. Aber das sehen wir uns jetzt erst mal an. Ich würde jetzt erst mal den Raum messen. Ich nehme die manuelle Belichtungsmessung, mit der ich meistens arbeite. Ich habe jetzt einfach mal eine Blende von 5,6 gewählt. 5,6 deshalb, ich könnte offenblendiger arbeiten aber ich möchte ein bisschen mehr Spielraum von der Schärfe haben, da auch die Bewegung sicher relativ unkontrolliert abläuft. Ich gehe vielleicht ein bisschen vor, Bianca bewegt sich vor oder zurück im Kreis. Ich benutze die kontinuierliche Scharfstellung. so dass ich immer scharf stellen und auslösen kann, und trotzdem etwas mehr Schärfe habe als offenblendig - auf jeden Fall. und je weiter ich schließen würde, desto mehr müsste dann auch wieder der Blitz zur Geltung kommen und seine Leistung abpowern. Das möchte ich jetzt verhindern und mache einfach mal jetzt ein Bild ohne eine Einstellung zu machen. Der Blitz steht auf TTL also das ganze System soll das bemessen und ich habe jetzt gemessen für die Belichtungsmessung des Raumes, ist noch keine Blende unterbelichtet, Ich möchte den Raum nicht ganz so zur Geltung kommen lassen, wie unser Objekt, Und das ist das Tolle an der Blitzfotografie, ich kann jetzt abwägen, Raumlicht vor oder zurück, oder Bianca mehr ins Zentrum oder weniger ins Zentrum vom Licht her gesehen. Und jetzt bewegen wir uns einfach mal. Du bewegst dich am besten so im Kreis. Einfach mal um mich herum, damit wir mal ein Gefühl für die Situation bekommen. OK. Ich verfolge dich. Das kommt jetzt natürlich absolut auf die Bewegung an, wie schnell ihre Bewegung ist. Augenblick mal. Super. Und natürlich meine Bewegung. Das heißt, wenn sie sich langsam bewegt, kann ich sie auch nur langsam verfolgen. Wenn sie sich gar nicht bewegt, ist alles statisch. Sie ist ja noch jung, sie kann sich besser bewegen als ich. Ich sehe mir jetzt mal die Bilder an. Ja, das ist doch schon super. Das ist etwas, das mir sehr gut gefällt. Aber was mir nicht gefällt, das Blitzlicht noch einen Ticken zu hell ist, gefühlt. Und vor allem ist es mir zu hart. Ich würde gerne an dem Licht jetzt was machen wollen. Das heißt, ich möchte das ein bisschen weicher gestalten. Da bringe ich jetzt ein Objekt ins Spiel, Das ist ein Ringblitzadpter. Den stecke ich einfach hier drauf. Und das bedeutet jetzt, das der Blitz sein Licht hier rein schickt, und hier sozusagen einen Kreis um das Objekt bildet, einen Lichtkreis, der dann, so würde man ihn bei Portraits einsetzen wollen, einen kreisrunden Lichteffekt, sozusagen ein Auge darstellt. Aber das ist mir jetzt vollkommen egal. So möchte ich den gar nicht einsetzen. Ich möchte ihn einfach so einsetzen, dass er weicheres Licht auf die Bianca abgibt dass das ein bisschen homogener wirkt. Ich mache das jetzt nochmal, mache einfach mal einen Test. Mal sehen. ob das Licht jetzt noch zu hell ist. was vom Blitz abgegeben wird. Jetzt machen wir einfach wieder einen Testlauf. Ja, noch ein bisschen mehr. Super. Da habe ich jetzt ... ganz klar. Das ist schön. Das ist genau, was ich vorher gesagt habe. Ein bisschen weniger Licht. Ich nehme jetzt mal zwei Drittel Stufen weniger, Und das isst jetzt das Tolle. Ich kann abwägen. Ich schaue mir immer das Bild an. Meine Maßgabe ist die Belichtung des Bildes. Und sehe Raumlicht, wie hell ist das Raumlicht, wie wirkt der Raum. und wie wirkt das, was das Blitzlicht anleuchtet, in dem Fall die Bianca. Wie ist das Licht? Es ist jetzt weicher aber ist mir noch einen Ticken zu hell. Und jetzt machen wir einfach das Gleiche nochmal. Ja super. Jetzt kommen wir da genau hin, wo ich hin will. Das Licht ist jetzt viel besser ausgewogen, es gefällt mir von der Anmutung des Bildes viel besser. Es ist auch weicher, dadurch, das es hier durch muss. Es ist jetzt ganz anders, nicht so stringent als Punktstrahler, knallhart. Jetzt ist es ein Lichtsaum um das Objektiv. Es ist immer noch auf der Objektivachse, aber es hat eine für mich, subjektiv gefühlt, klar, bessere Wirkung. Damit ihr nicht den Eindruck bekommt, das man hier so Riesenapparate haben muss, Das ist halt meine Kamera, mit der ich sehr gerne arbeite, benutze ich jetzt mal mit der arbeite ich auch gern, die ist vor allen Dingen leichter, Benutze ich jetzt mal diese Kamera, die D300, mit einem ganz normalen, einfachen Objektiv, Allroundzoom 18-200. Der immer nachgesagt wird, für solche Sachen wäre sie untauglich. Kann sein, ist aber auch teilweise völliger Blödsinn. Weil hier können wir das Objekt... Was bei so einem einfachen Objektiv vielleicht der Nachteil wäre, das man, wenn man jemanden portaitiert, keine Freistellung machen kann, einfach, weil es nicht so lichtstark ist, und nicht so offenblendig arbeiten kann, mit geringer Schärfentiefe. Die ist auch hier gar nicht gefragt, weil das Freistellen mach ich mit meiner Bewegung und der langen Belichtungszeit. Deshalb ist dieses System hier supergut geeignet dafür. Jetzt nehmen wir einfach mal einen anderen Effekt. Jetzt machen wir einfach mal einen Sprung von der Treppe, was auch sehr dynamisch wirkt, Die Bianca springt jetzt von ganz... nein von hier unten bis hier drauf, so dass ich den Raum noch drauf bekomme. Ich mache jetzt mal eine Hochkantaufnahme. Ich messe jetzt die Schärfe und nehme die Belichtung gefühlt ein bisschen dunkler. Ich mache mal eine Testaufnahme. Genau. Ich regle den Blitz etwas hoch, weil eben war er mir zu schwach. So, und jetzt machen wir... Ich regle noch die Schärfe nach. Jetzt springst du von da nach da und ich ziehe ein bisschen mit und dann sehen wir mal, wie das Bild aussieht. OK. Ich bin bereit. Cool. Das ist wunderbar. Dynamik im Bild. Freistellungseffekt durch die Dynamik. Und ich kann wunderbare Bilder machen mit einer sehr dynamischen Bewegung, das sieht schon fast aus wie bearbeitet, dieser Freistellungseffekt, der dadurch entsteht, und es können sehr beeindruckende Bilder entstehen. ♪ (Musik) ♪

Blitz-Fotografie: Systemblitz auf der Kamera

Lernen Sie, wie Sie Ihre Bilder mit einem Systemblitz, der immer auf der Kamera montiert ist, spannend ausleuchten und interessante Lichtstimmungen erzeugen.

2 Std. 12 min (28 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.02.2015

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