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Grundlagen der Fotografie: Filter

Bewegung mit Personen

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Die Szene in der Innenstadt ist durch Bewegung geprägt. Diese Bewegung soll nicht einzeln, sondern nur schemenhaft erkennbar werden. Das klappt mit dem ND-Filter, der die erforderliche Belichtungszeit verlängert.
03:56

Transkript

Wir sind jetzt hier in der Stadt, an einem sehr belebten Platz. Man hört es auch an den Geräuschen, es fahren Straßenbahnen durchs Bild. Es laufen sehr viele Menschen, auch durchs Bild, und das will ich mir jetzt zunutze machen. Ich möchte jetzt ein Bild aufnehmen, mit einem statischen Element, das ist die Bank. Die bilde ich so als lange Flucht, und daran laufen Leute vorbei, es fahren Straßenbahnen vorbei, es fahren Fahrradfahrer vorbei, es ist viel Bewegung. Und diese Bewegung möchte ich so darstellen, dass die Menschen nicht zu erkennen sind, sondern schemenhaft, sozusagen, dass eine dinamische Bewegung entsteht. Alle sind in Hektik und keiner setzt sich auf diese statische Bank, die ein bisschen Ruhe bringen würde. Und an der Kamera habe ich jetzt drei ND-Filter vorgeschraubt, mit der Stärke 0,9. Mit geht es gar nicht um die Stärken und so weiter, wichtig ist, dass man auf eine gewisse Belichtungszeit kommt, die ist so ein Drittel einer Sekunde, manchmal kann es auch eine Sekunde sein, oder ein bisschen kürzer als ein Drittel. Einfach deshalb, weil es kommt ja auf die Bewegung an und je nachdem wie die aussehen soll. Wenn die Belichtungszeit zu lange ist, sind die Menschen komplett ausgelöscht, oder es ist nur ein Bein, was gerade statisch auf dem Boden zu sehen ist. Finde ich jetzt relativ unästhetisch. Es ist natürlich auch so, dass ich das Bild nicht bestimmen kann. Da ist ein großer Zufallsmoment dabei. Aber wenn man das öfters macht, dann sieht man, was wird und wartet wahrscheinlich z.B. eine Straßenbahn, wo die erscheinen soll, und weiß dann ganz genau, wenn man das nächste Mal draufdrückt, und die nächste kommt, oder wo der Mensch X, Y stehen soll. Und das versuche ich jetzt einfach mal zu machen. Ich habe die Kamera ausgerichtet mit einem ganz kleinen Stativ. Kommt sehr gut dieses kleine Stativ. Funktioniert ganz klasse. Und was toll ist, die Kamera fällt auch so kaum auf und die Menschen, wenn da ein großes Stativ steht, bleiben oft stehen und das will ich ja eigentlich vermeiden, weil die sollen sich ja bewegen! Weil der stehende Mensch ist erkennbar, und das ist das, was mir eigentlich gar nicht gefällt. Und das möchte ich in dem Bild auch gar nicht zeigen. Und jetzt warte ich ab. Der Schärfepunkt, es ist eine offene Blende und wir haben so ein Viertel einer Sekunde im Augenblick ist da eingestellt. Und die Schärfe liegt ganz vorne auf der Bank, dass ich auch mit Schärfentiefe spielen kann. Jetzt kommt die Straßenbahn. Jetzt löse ich aus. Jawoll, das ist super! Und wunderbar! Wunderbar! Ich habe das gleich auf schwarzweiß gestellt, weil mir das noch stärker, also bei der Kamera kann man das bei der Olympus super gut machen. Natürlich kann man das alles im Nachhinein machen, aber hier sehe ich es schon im Vorfeld, und ich meine, dass die Anmutung von schwarzweiß diesen ganzen Effekt noch unterstützt. Und deshalb nehme ich schwarzweiß Und natürlich muss ich sehr oft auslösen, um den gewissen Kick dann zu haben, das was mir ganz wichtig ist. Viele bewegende Elemente sind im Spiel, und das ist was ich ausdrücken möchte. Ein statisches Element zu der Dynamik, quasi so einen Kontrast zu setzen. Und das kann ich bei diesen hellen Situation halt wunderbar mit einem ND-Schraubfilter machen und kann Elemente aufnehmen, Bilder aufnehmen die ein statisches und ein dynamisches Element haben und das ist genau das, was ich machen möchte.

Grundlagen der Fotografie: Filter

Lernen Sie, dynamische und statische Motive mit Filtern abzubilden. ND- und Polfilter kommen zum Einsatz, um satte Farben, fließendes Wasser und ziehende Wolken festzuhalten.

3 Std. 43 min (39 Videos)
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