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Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Betriebssystem installieren

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Die Installation eines Betriebssystems auf einem virtuellen Computer kann über das Kontextmenü gestartet werden. Dafür muss der Computer zuerst gestartet und mit der zuvor definierten virtuellen Festplatte verbunden werden.
13:05

Transkript

Wenn Sie Hyper-V auf einem Hyper-V-Host installiert haben und den Hyper-V-Manager gestartet haben, verbindet sich dieser automatisch mit dem lokalen Server. Über Hyper-V-Einstellungen nehmen Sie Einstellungen bezüglich des Hyper-V-Hosts selbst vor. Über das Kontextmenü des Hyper-V-Hosts erstellen Sie einen neuen virtuellen Computer. Wenn Sie über den Assistenten einen entsprechenden virtuellen Computer erstellt haben, stehen über das Kontextmenü wiederum verschiedene Optionen und Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, und Sie können sich mit dem virtuellen Server per Doppelklick verbinden, ihn starten und das Betriebssystem installieren. Ich zeige Ihnen in diesem Video, wie Sie Windows Server 2012 R2 auf einem Server installieren. Ich verwende dazu die spezielle Edition Windows Server 2012 R2 Essentials, da sich diese von der Installation etwas unterscheidet, aber in Windows Server 2012 R2 auch virtualisiert werden kann. In Windows Server 2012 durften Sie Windows Server 2012 R2 Essentials noch nicht  virtualisieren. Bevor Sie Windows Server 2012 R2 Essentials virtualisieren, sollten Sie die Einstellungen des virtuellen Servers durchgehen, damit diese den Systemvoraussetzungen entsprechen. Wichtig ist, dass Sie mindestens 4 Gigabyte Arbeitsspeicher zuweisen und dass die virtuelle Festplatte für Windows Server 2012 R2 Essentials mindestens 160 Gigabyte groß ist. Das prüft der Assistent bei der Installation ab. Der Installationsassistent benötigt zwar keine 160 Gigabyte für das Betriebssystem, richtet aber im Falle von Windows Server 2012 R2 Essentials bereits einige Freigaben ein und stellt sicher, dass die Anwender auch Daten auf dem Server speichern können. Sie überprüfen dazu die virtuelle zugewiesene Festplatte. Hier sehen Sie die virtuelle VHDX-Datei, die ich zugewiesen habe. Über Bearbeiten kann ich diese anpassen. Ich möchte die virtuelle Festplatte erweitern und gebe dieser eine Größe jetzt einfach mal von 180 Gigabyte. Halte hier noch eine Zusammenfassung und klicke auf "Fertigstellen". Neu in Windows Server 2012 R2 ist übrigens - wenn Sie virtuellen Festplatten den SCSI-Controllern zuweisen -, dass Sie im laufenden Betrieb die Größe der Festplatte ändern können und dass Sie auch einen virtuellen Server auf Basis von ISCSI-Controllern booten können. Dazu muss der virtuelle Server aber als Generation-2-Maschine erstellt werden. Generation-1-Maschinen, also die alten virtuellen Server in Windows Server 2012 R2, unterstützen das Booten nur von IDE-Festplatten. Sie erkennen schon, wenn Sie die Einstellungen eines Servers aufrufen, ob diese Generation 1 oder Generation 2 ist, weil hier bei Generation-2-Maschinen keine BIOS-Einstellungen zur Verfügung stehen, sondern UEFI-Einstellungen. Windows Server 2012 R2 unterstützt dazu UEFI und auch die Secure Boot-Funktionen von UEFI-BIOS-Systemen. Sie können natürlich auch Windows Server 2012 R2 ganz normal als Generation-1-VM virtualisieren; dass Sie Generation-2-Maschinen verwenden ist lediglich eine Option und für Serversysteme gedacht, die wirklich das letzte Quäntchen Leistung benötigen. Wenn Sie die Einstellungen vorgenommen haben und der Server zur Verfügung steht, klicken Sie doppelt auf den Server, verbinden sich mit VMConnect und können jetzt einfach den Server starten. Dieser verbindet sich mit der zugewiesenen ISO-Datei oder dem CD-/DVD-Laufwerk, das Sie verwendet haben und beginnt den Startvorgang. Die Grundinstallation von Windows Server 2012 R2 Essentials beginnt wie die normale Installation von Windows Server 2012 R2. Sie wählen die Installationssprache, Datum und Währungsformat aus, wählen aus, dass Sie die Installation starten wollen. Anschließend startet jetzt erst der richtige Installationsassistent. Bei Windows Server 2012 R2 Essentials besteht die Installation aus zwei Teilen: In Teil eins wird das Grundbetriebssystem auf Basis von Windows Server 2012 R2 installiert. Als Part zwei werden die Einzelfunktionen von Windows Server 2012 R2 Essentials installiert, also die verschiedenen Freigaben, die Anbindung der Kleincomputer, die Sicherungsfunktionen etc. Je nachdem welche Edition Sie einsetzen, müssen Sie anschließend den Produktschlüssel für Windows Server 2012 R2 eingeben und dann auf die nächste Seite der Installation wechseln. Wenn die Produktschlüssel korrekt eingeben worden sind, akzeptieren Sie noch die Lizenzbedingungen - auch das entspricht der normalen Installation für Windows Server 2012 R2; Sie wählen die Installationsdatei, also hier wieder "Benutzerdefiniert"; Sie wählen aus, auf welcher Festplatte Sie Windows Server 2012 R2 Essentials installieren. Auch für Testumgebungen müssen Sie hier Festplatten ebenfalls mit mindestens 160 GB Größe verwenden. Ansonsten bricht der Installationsassistent mit einem Fehler ab. Danach startet der Installationsassistent mit der Installation von Windows Server 2012 R2. Dieser entspricht der ganz normalen Installation von Windows Server 2012 R2 und dauert - abhängig  von der Leistung, die der Hyper-V-Host und der virtuelle Server hat - genau so lange wie die normale Installation eines Windows-Servers. Erst nachdem die eigentliche Installation von Windows Server 2012 R2 abgeschlossen ist, startet der Installationsassistent für Windows Server 2012 R2 Essentials. Sie können für virtuelle Server natürlich auch jederzeit das VMConnect-Fenster schließen, denn der virtuelle Server läuft ja automatisch im Hintergrund mit. Sie erhalten hier im Hyper-V-Manager im Bereich "virtuelle Computer" einen Überblick über die virtuellen Server. Das hier ist übrigens der Name des virtuellen Servers, den Sie in diesen Einstellungen festlegen. Also es handelt sich nachher nicht um den Namen des Servers und dessen Betriebssystem in der Domäne, sondern hierbei handelt es sich um einen unabhängigen Namen. Sie sehen hier, ob der Server aktuell gestartet wird oder schon gestartet ist. Sie sehen die aktuelle CPU-Auslastung, wie viel Arbeitsspeicher der Server nutzt und wie lange er schon läuft. Snapshots, also Prüfpunkte in Windows Server 2012 R2, sind keine vorhanden und im unteren Bereich sehen Sie  weitere Informationen für den Server, z.B. den Arbeitsspeicher, den er aktuell nutzt. Sie sehen, ob er dynamischen Speicher nutzt – bei der Installation ist das natürlich noch nicht der Fall –, IP-Adressen schon zugewiesen werden und wie der Status ist. Sie sehen hier die virtuelle Mac-Adresse des Servers. Sie sehen, ob der Server für die Replikation aktiviert ist, das ist auch nicht der Fall. Und Sie können sich jederzeit wieder über einen Doppelklick mit dem virtuellen Server verbinden, um die Installation weiter zu verfolgen. Die neue Funktion "Erweiterte Sitzung", die Sie auch hier über "Ansicht" aktivieren können, ist erst dann aktiviert, wenn auf dem virtuellen Server auch Windows Server 2012 oder 2012 R2 Essentials installiert ist, da erst dann das RDP-Protokoll zur Verfügung steht. Damit Sie diese Funktion nutzen können, müssen Sie in den Hyper-V-Einstellungen über den "Erweiterten-Sitzungsmodus" diese Funktion erst hier aktivieren und auch im oberen Bereich generell für alle Server aktivieren. Danach ist der virtuelle Server für den "Erweiterten-Sitzungsmodus" bereit , wenn Windows auf dem Betriebssystem installiert ist. Das heißt, Sie können jetzt auch an dieser Stelle problemlos weitere virtuelle Server erstellen oder Einstellungen vornehmen; Sie können auch den Hyper-V-Manager schließen. Die Verwaltung oder der Betrieb des Servers läuft immer im Hintergrund ab, nur den Hyper-V-Host selbst dürfen Sie natürlich nicht neu starten, denn dann wird auch der virtuelle Server entsprechend beendet. Wenn Sie den Hyper-V-Manager wieder aufrufen, sehen Sie auch den Zustand des virtuellen Servers wieder und können mit Doppelklick eine Verbindung zum Server herstellen, um die Installation zu überprüfen. Beim Abschluss der Installation von Windows Server 2012 und 2012 R2 legen Sie noch das Kennwort des Administrators fest; danach wird das eigentliche Betriebssystem gestartet, und im Fall von Windows Server 2012 R2 ist dann die Installation abgeschlossen. Virtualisieren Sie Windows Server 2012 R2 Essentials, wird  danach der Installationsassistent der Essentials-Funktionen auf dem Server gestartet. Wenn die Installation abgeschlossen ist, melden Sie sich am Server an. Hier müssen Sie auch im Windows Server 2012 R2 die Tastenkombination Strg+Alt+Entf senden; das machen Sie über den Bereich "Aktion", wenn Sie mit VMConnect verbunden sind. Anschließend melden Sie sich am virtuellen Server an und das Betriebssystem steht nach einer Konfiguration zur Verfügung. Wenn Sie den erweiterten Sitzungsmodus aktiviert haben in den Hyper-V-Einstellungen, schlägt VMConnect nach der Installation des Betriebssystems auch die Verwendung dieses Modus vor. Sie können beim Starten auswählen, in welcher Auflösung Sie sich mit dem erweiterten Sitzungsmodus verbinden wollen, und Sie können überprüfen, ob Sie auch Ihre lokalen Ressourcen, also die Zwischenablage, die Drucker, entsprechende USB-Laufwerke mit VMConnect verbinden wollen.  Ich wähle jetzt hier "Verbindung"; Sie sehen, der Monitor erweitert sich, da ich jetzt auch eine größere Auflösung im VM-Connect habe. Ich kann mich am virtuellen Server anmelden. Über den Bereich "Einfache Sitzung" kann ich jederzeit wieder die ursprüngliche Sitzung aktivieren und die erweiterte Sitzung deaktivieren. Ich aktiviere jetzt hier einfach mal wieder die einfache Sitzung; dann wird das Fenster wieder etwas kleiner. Ich muss mich aber jedes Mal neu anmelden, wenn ich den Sitzungsmodus ändere. Vor allem für die Fernwartung in schnellen Netzwerken reicht für die Grundinstallation von Betriebssystemen meistens der einfache Modus aus. Ich deaktiviere hier jetzt die Heim- und Arbeitsplatznetzwerke, da ich diese für die Einrichtung von Windows Server 2012 R2 Essentials nicht benötige. Und Sie sehen, hier beginnt jetzt der Unterschied zu einer normalen Installation von Windows Server 2012 R2. Nämlich nachdem das Betriebssystem installiert ist, beginnt erst der Installationsassis tent von Windows Server 2012 R2 Essentials. Auch hier gilt wieder: Ich kann das Fenster jederzeit schließen, ich kann den erweiterten Sitzungsmodus aktivieren entweder über die neue Schaltfläche oder über die Menüansicht. Ich kann auf einzelnen virtuellen Servern mit dem erweiterten Sitzungsmodus aktivieren und auf anderen Servern mit der normalen Sitzung, je nachdem, was ich benötige. Der Server ist jetzt hier auch gestartet, d.h. ist sehe im Bereich "Arbeitsspeicher" weitere Informationen. Im Bereich "Netzwerk" sehe ich jetzt auch die zugewiesenen IP-Adressen und die MAC Adressen zum virtuellen Server. Das ist sehr interessant, wenn Sie für virtuelle Server überprüfen wollen, wie deren Konfigurationen sind und Sie nicht gleich in VMConnect wechseln wollen; und ich kann auch hier überprüfen, ob die Replikation durchgeführt wurde. Da ich diese noch nicht konfiguriert habe, wird der Server aktuell im normalen Zustand betrieben. Sobald der Server die Installationskonfiguration für Windows Server 2012 R2 Essentials abgeschlossen hat, steht der virtuelle Server zur Verfügung. Im Installationsassistenten kann ich jetzt noch verschiedene Einstellungen für Windows Server 2012 R2 vornehmen. Ich zeige Ihnen diese im Schnelldurchlauf, auch wenn diese zunächst mit diesem Video nichts zu tun haben. Ich lege die Zeitkonfiguration fest. Ich kann Firmennamen festlegen. Ich verwende jetzt einfach mal den Beispielnamen "Kontoso". Verwenden Sie als Namen möglichst immer einen kurzen Namen, damit die Benutzer, wenn sie diese benötigen, sich möglichst einfach und unproblematisch anmelden können, also möglichst kurz hier als interne Domäne. In meinem Netzwerk gibt es schon eine Domäne "Kontoso". Ich verwende daher einfach mal das Kürzel "Kont". Als Servername sollten Sie ebenfalls einen kurzen Namen verwenden. Ich verwende hier "sps". Danach legt der Assistent diese Einstellungen hier fest, und ich kann im nächsten Fenster Einstellungen bezüglich der Verwaltung festlegen. Windows Server 2012 R2 Essentials erstellt standardmäßig eine eigene Active Directory Gesamtstruktur und eine eigene Domäne. Ich gebe jetzt hier den Namen eines Administratorkontos ein. Verwende hier einfach "Superuser" und ein entsprechendes Kennwort. Mit diesem Benutzer verwalte ich später den Server. Ich kann über die nächsten Einstellungen festlegen, wie sich der Server bei der Aktualisierung verhalten soll. Sie kennen das von der Festlegung von Arbeitsstationen. Ich aktiviere hier die empfohlenen Einstellungen, also dass sich der Server aus dem Internet immer aktualisiert, klicke auf "Konfigurieren". Anschließend startet jetzt der eigentliche Assistent für die Einrichtung von Windows Server 2012 R2 Essentials auf dem Server, und der Server steht nach der Installation genauso zu Verfügung wie jeder andere virtuelle Server auch. Sie konnten in diesem Video sehen, wie Sie virtuelle Server in Windows Server 2012 R2 Hyper-V starten, das Betriebssystem installieren und am Beispiel von Windows Server 2012 R2 Essentials die Einrichtung bestimmter Serverdienste über virtuelle Computer vornehmen.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Lernen Sie, wie Sie in Hyper-V ganz praktisch mit virtuellen Servern, virtuellen Festplatten, virtuellen Switches, virtuellen Domänencontrollern usw. in der Praxis umgehen.

5 Std. 52 min (55 Videos)
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