Porträt- und Beautyretusche

Betrachter mit Licht "führen"

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Ganz dezent, aber sehr wirkungsvoll. Lenken Sie den Blick des Betrachters durch geschickten Einsatz von Licht. So geht's!

Transkript

Die Veränderung, die ich jetzt in diesem Film erklären werde, die wird sehr sehr dezent sein aber meiner Meinung nach ist sie sehr sehr wichtig, um das Licht im Bild noch ein klein wenig zu führen beziehungsweise zu optimieren. Wir haben ja hier auf dem Hintergrund schon so eine Art Vignette hinzugefügt, um den Betrachter ein bisschen in diesen Bereich zu führen. Doch jetzt möchte ich das Gleiche noch mal anlegen, allerdings ganz nach oben im Ebenenstapel. Das heißt, diese Vignette wird sich dann auch auf den Eberhard auswirken und auf den Hintergrund. Und ich möchte noch mehr den Betrachter hier in diesen Bereich bringen da hier quasi der wichtige Teil des Bildes ist. Das Ganze kann man mit einer Vignette, und ich möchte Euch da mal eine etwas andere Art der Vignette zeigen. Erst einmal der normale Weg, den wahrscheinlich viele Nutzen und kennen. Wie ich ihn auch gerade schon gezeigt habe. Ich erstelle mir eine weiche Kante, werde die Auswahl umkehren und kann dann ganz normal über eine Tonwertkorrektur zum Beispiel abdunkeln. Das ist eigentlich der typische Weg, der eigentlich ja auch ganz gut ist, nur was passiert, wenn ich jetzt diese Vignette ein klein wenig verschieben will? Weil ich sage, das Licht wäre hier ganz angebracht. Dann wird man sehen, das Ganze wird nicht funktionieren. Und ich möchte euch jetzt eine Art und Weise zeigen, wie man eben später auch die Vignette verschieben kann, und dazu erstelle ich mir zuerst einmal eine Tonwertkorrektur wo ich das ganze Bild abdunkle. Und in erster Linie werde ich jetzt die hellen Bereiche abdunkeln, diese, die sich hier oben befinden und weniger eigentlich die dunklen, die sich hier unten befinden. Und dazu fasse ich diesen Regler an. Und Ihr seht auch schon anhand dieser Skala, was passiert, Man wandelt weiße Bildpixel um in schwarze. Die werden erst hier mal hellgrau, dunkelgrau, bis sie irgendwann schwarz sind. Und da gehe ich mal so ein klein wenig hier nach links und dann noch ein klein wenig die Mitteltöne. Dann haben wir ein relativ dunkles Bild. Und jetzt kommt der eigentliche Kniff, der eigentliche Trick. Ich nehme mir einen Pinsel und mache mir einen schwarzen Punkt mitten ins Bild, einen viel kleineren, mit einer ganz weichen Härte, hier hin. Und genau an dieser Stelle kommt diese Abdunklung nicht zum Tragen. Das sieht jetzt zwar erst einmal so aus als hätten wir hier so ein kleines Licht. Aber eigentlich haben wir hier nur den Originalzustand des Bildes und drum herum die Abdunklung durch diese Tonwertkorrektur. Und diesen kleinen Punkt kann ich jetzt größer transformieren über Bearbeiten, Frei transformieren, und ich halte jetzt die Shift und die Alt Taste gedrückt, und ziehe mir den jetzt so groß, wie ich ihn quasi benötige. Ich kann ihn auch noch ein klein wenig in der Form ändern, und dann habe ich quasi meine Vignette. Ich bestätige das Ganze mal. Und das Tolle ist jetzt wirklich, dass ich diesen Punkt verschieben kann. Je nachdem, wo ich die Aufmerksamkeit möchte. Nochmal, das ist keine Aufhellung, sondern einfach der Bereich hier ist keine Abdunklung. Jetzt kann ich natürlich noch die Deckkraft der Ebene ändern. Ich denke, das reicht in etwa auch aus. Und so haben wir jetzt den Betrachter ganz dezent geführt. Ich werde noch mal die Vignette über Bearbeiten, Frei transformieren ein klein wenig hier noch ein bisschen, die Helligkeit nach unten bewegen. Ich will nicht sagen, dass der Bauch so wichtig ist aber zumindest mal die Arme. Denn diese Geste, die er eingenommen hat, so steht wer öfter da, Das ist eine sehr natürliche Geste. Und deswegen nehmen wir hier auf jeden Fall noch die Arme mit rein. An den Armen erkennt man auch Muskeln. Er baut viel, er ist handwerklich begabt und so weiter. Das war meine Art der Vignette, die nennen wir jetzt auch mal Vignette. Und das bringt den Betrachter jetzt noch ein klein wenig in diesen Bereich. Mir ist die Vignette noch nicht weich genug. Wenn ich mal hier mit der Alt Taste drauf drücke, dann sehe ich die Vignette und ich hätte die gerne etwas weicher und gehe jetzt einfach mal auf den Gaußschen Weichzeichner und werde die noch ein klein wenig weicher gestalten. Jetz muss ich mir erst mal anschauen, wie viel hier überhaupt passiert. Und ich denke, wir nehmen da einfach nochmal so 250 bis 300 Pixel dann sieht das Ganze etwas angenehmer aus. Ja, das sieht gut aus. Und hier noch ein kleiner Tipp am Rande. Es kann natürlich sein, dass jetzt bei der Bildschirmaufnahme die Tonwertabrisse zu sehen sind, die ich jetzt hier im Bild überhaupt nicht sehe, aber sie entstehen oft bei diesem Schritt, und jetzt kann man sie hier eigentlich ein bisschen besser erkennen, diese Tonwertabrisse. Sollten die mal in einem Eurer Bilder entstehen, dann fügt einfach auf diese Maske also da, wo sie quasi entstehen, ein Rauschen hinzu. Das heißt, nehmt hier ein Rauschen, über den Rauschfilter, Rauschen hinzufügen, von etwa 2 bis 3% dann werdet Ihr sehen, diese Tonwertabrisse sind weg. Und das Rauschen wird man im Bild nicht sehen. Und selbst, wenn man es doch sehen würde, finde ich, ein dezentes Rauschen immer noch besser als diese Tonwertabrisse. Und jetzt haben wir den Blick etwas geführt. Ich nehme mal die Deckkraft noch ein klein wenig zurück. Und dann bin ich auch zufrieden damit.

Porträt- und Beautyretusche

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6 Std. 20 min (66 Videos)
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