Excel 2013: Was-wäre-wenn-Analyse

Besonderheiten der Datentabelle

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Auch wenn Mehrfachoperationen wie Array-Formeln aussehen, sind sie das nicht wirklich. Es gibt ein paar Besonderheiten zu beachten.

Transkript

Ich möchte noch ein paar Besonderheiten zu den Datentabellen erwähnen und das auch mit einem anderen Beispiel machen. Auch diese Art Beispiel ist weit verbreitet aber dann sehen wir auch mal, dass die Formel komplett anders aussehen könnte. Es geht hier um die Herstellung von Objekten und deren Gesamtgewinn, sagen wir mal, von Spritzguss-Sachen. Dann müssen sie, bevor sie das erste Objekt herstellen können, die Maschine einrichten -- das sind die sog. Rüstkosten. Ich habe hier auch schon ein negatives Kennzeichen davor für die Arbeitszeit oder irgendwelches Material, was dafür noch eingesetzt werden muss, -- Öl oder sonstige Hilfsstoffe, dann zahlen Sie erst mal schon dafür, dass die Maschine anfängt zu arbeiten. Egal, ob sie dann ein Stück oder fünf Millionen Stück herstellen. Diese Startkosten sind schon mal da. Dann haben sie für jedes einzelne Stück Materialkosten und nachher für jedes einzelne Stück einen Verkaufspreis. Und die Differenz ist ihr Gewinn, und zwar, abhängig davon, wie viele Sie verkaufen oder wie viele sie erstmal herstellen. Das ist die Differenz mal -- dieser Stückzahl. Das wäre der Fall, wenn sie wirklich alle verkaufen, aber sie werden einige als Remittendenzurückbekommen. ich habe einen Prozentsatz dazu genannt, und die müssen sie dann auch noch entsorgen. Der Gesamtgewinn ergibt sich nicht nur aus dem was sie hier positiv herstellen und verkaufen, sondern auch negativ, was sie anschließend wieder entsorgen müssen. Damit der Gesamtgewinn in der Formel lesbarer ist, möchte ich gerne Bereichsnamen einsetzen -- das mache ich automatisiert, ich markiere also die Texte, wie sie heißen sollen und die Felder, die benannt werden sollen und kann dann hier und unter "FORMELN" "Aus Auswahl erstellen" einfach aus der linken Spalte in die rechte benennen lassen. Nach dem "OK " -- davon sieht man erstmal nichts -- klicke ich rein und sehe dann -- das kann ich etwas breiter ziehen -- sehe dann, das hier jeweils die Bereichsnamen übernommen wurden. Nicht erlaubte Zeichen, Leerzeichen, werden automatisch durch Unterstriche ersetzt. Jetzt kann ich die eigentliche Formel schreiben, also hier "=" es beginnt mit dem Rüstkosten. Sie können reinklicken, dann wird der Bereichsname übernommen "+ den verkauften Anzahl-Stück, mal Klammer auf, jetzt rechne ich den Verkaufspreis minus den Materialkosten, Klammer zu das ist sozusagen der positive Teil. wenn ich alles verkauft hätte, wäre ich jetzt fertig. Davon muss ich natürlich noch abziehen die wiederum verkaufte Stück und deren mal Prozentsatz Remittenden und das mal den Entsorgungskosten. Damit bin ich fertig. Diese Schreibweise fühlt sich erstmal sehr sehr lang an, aber dafür kann man sie auch später noch gut nachlesen und wenn ich das mit "Return" bestätige, finde ich jetzt hier den Gewinn. Wenn ich 1000 Stück verkauft hätte, davon allerdings wieder 300 zurück kriege, und die dann entsprechend entsorgen muss. Das ist die einfache Formel. Ich mache an dieser Stelle die schon mal fett als Ergebnis und jetzt möchte ich hier die Mehrfachoperation durchspielen für verschiedene Remittendenmengen, für verschiedene Herstellungsmengen, so dass man überlegen kann, ob ich lieber knapp herstelle, und wenig zurück bekomme, oder großzügig herstelle, und wenn ich Pech habe, mehr zurückbekomme. Also fangen wir hier ruhig an mit 20 % und da sagen wir 25 % die beiden werde ich mal ein bisschen optisch hervorheben und dann können wir dass erweitern auf 60 %, und hier kommen die Stückzahlen hin, kann ich also auch schon mal anfangen mit 100 und kann dann 200 eintragen, beide zusammen auch wieder farbig hinterlegt, und damit entsprechend als Stückgut sichtbar ist, wähle ich das benutzerdefinierte Format. Das habe ich oben schon eingegeben, so wie Sie es ja auch schon sehen. Nach dem "OK" werden die entsprechend erweitert. Das reicht, so das man es noch sehen kann. Sie müssen hier nicht mal linear aufsteigende Werte haben, das können auch 1, 2, 3, 4, 500 dann 1000, 2000, 5000 -- völlig beliebig. Jetzt kommt die erste Besonderheit. Die Datentabelle ist ja eine Funktion namens Mehrfachoperation, und die Schreibweise ist diese mit den geschweiften Klammern, die darauf hinweist, dass ist eine Array-Formel ist. Es sieht aus wie ein Array-Formel, Es zeigt alle Besonderheiten einer Array-Formel aber es ist keine -- die sieht nur so aus. Sie können also nicht anfangen hier den Namen einzugeben da fehlt schon der einfach / mehrfach Operation. selbst wenn ich jetzt weiter machen würde und alles technisch korrekt eintrage -- ohne Schreibfehler natürlich -- Ich kriege trotzdem Fehlermeldung, wenn ich versuche, das mit "Steuerung + Umschalt" und "Return" zu bestätigen, obwohl die Datentabelle Mehrfachoperation aussieht wie eine Array-Formel, sich auch weitgehend so verhält, ist sie keine. Eine manuelle Eingabe ist also nicht möglich. Ich muss immer hier hingehen, das markieren und dann den passenden Befehlen, nämlich "DATEN" "Was wäre wenn Analyse" "Datentabelle" aufrufen und hier Werte aus Zeile und Spalte angeben Das ist schon die zweite Besonderheit. Gerade wenn es voll wird, es eine sehr umfangreiche Berechnung ist, dann möchte man gerne den zweiten umfangreichen Block in den zweiten Blatt anlegen, Auch das geht nicht. Sie können weder direkt auf ein anderes Blatt verweisen, -- das sind häufige Tricks, die meistens funktionieren -- noch mit einem Bereichsnamen auf ein anderes Blatt verweisen. Die Mehrfachoperation und die zugrunde liegenden Daten müssen sich in gleichem Blatt befinden. Um das hier fertigzumachen, die Zeile ist die Prozentzahl, und die Spalte ist die Stückzahl, und nach dem "OK" müssen wir nur erstmal ein bisschen schöner formatieren, also hier wieder auf Währung und ich greife wieder den einen raus 30 % bei 1000 Stück ist hier der gleiche Wert. Soweit alles in Ordnung. Jetzt fällt mir auf, dass die Formel hier zu verbessern wäre. Hier ist zweimal Anzahl verkaufte Stück enthalten -- das kann man ausklammern. Ich mache mal den Doppelklick rein, dann sieht man das etwas schöner: Verkaufte Stück mal diesen Klammer Betrag minus verkaufte Stück mal mal den nächsten. Das können wir schlecht ausklammern, also, kurz gesagt, diese Klammer fliegt raus, und das fliegt auch raus, und da muss da hinten die Klammer zu, Sie kann direkt rechnen: Verkaufspreis minus Materialkosten minus Prozentsatz Remittendenentsorgungskosten, und das mal verkaufte Stück. Das ist der Vorteil, wenn sie nicht mehrere Formeln haben, sondern nur eine. Nach dem "Return" werden Sie sehen, rechnerisch kommt das natürlich auf genau das Gleiche raus. Aber ich habe nicht mehrmals die gleiche Formel, sondern weiss, diese eine muss ich anpassen, und alle Multioperationswerte passen sich entsprechend an. Jetzt kommt die dritte Besonderheit: Diese Blöcke können natürlich sehr groß werden, wenn ich hier sehr viel zu berechnen habe oder hier eine sehr komplizierte Formel. Dann kann das schon mal lange dauern und jede Änderung in der Excel-Tabelle erzwingt dann Wartezeit. Deswegen können Sie unter "DATEI" "Optionen" hier bei Formel die Arbeitsmappenberechnung von "Automatisch" auf "Automatisch außer bei Datentabellen" ändern -- jede andere Zelle wird sofort nachgerechnet, nur Datentabellen stellen sich sozusagen tot. Wenn ich das jetzt gemacht habe, können Sie das sehen, nach dem "OK". Ich werde hier mal einfach 5500 ergänzen, und, wie Sie sehen, sehen sie nichts. Wenn ich das mit "Return" bestätige, passiert nichts. Erst wenn ich jetzt die F9 Taste drücke dann wird tatsächlich diese Datentabelle nachgerechnet. Im Normalfall -- das stelle ich wieder zurück -- und als kleine Warnung: Dies ist keine Änderung für diese Tabelle oder für diese Arbeitsmappe, sondern es ist eine generelle Änderung, d. h. jede Arbeitsmappe verhält sich dann so. Deswegen stelle ich das jetzt wieder zurück, und mit dem "OK" werden Sie sehen, sobald ich die 5000 wieder entferne und mit "Return" bestätige, wird das auch sofort nachgerechnet. Das ist bei heutigen Rechnern kein Problem. Nur wenn sie riesige Datenmengen haben, können Sie das vorübergehend deaktivieren.

Excel 2013: Was-wäre-wenn-Analyse

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Erscheinungsdatum:22.07.2015

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