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SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Berechnungen in der Datenquellensicht

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Technisch möglich, aber vom Trainer nicht empfohlen: der Einsatz von Berechnungen in der SQL-Syntax des Quellsystems, die quasi in der Datenquellensicht "versteckt" werden.
05:39

Transkript

Jetzt sehen wir uns einmal fortgeschrittene Möglichkeiten der Beeinflussung der Struktur und Inhalte unserer Quelldaten über die Datenquellensicht an. Zunächst einmal kann man einen einfachen Blick auf die Quelldaten werfen, das ist sehr sehr praktisch, wenn man hier auf die Tabelle selber geht, ich nehme mal die Datumstabelle, und Daten durchsuchen angebe. Und dann sieht man direkt einen Einblick in die Inhalte, das ist ein Direktzugriff auf unser Data Warehouse, und da sehen wir es gibt einen sehr schönen Datums Key Integer, sehr ordentlich, und dann gibt es hier alle möglichen englischen, französischen, spanischen Bezeichnungen, Monatsnamen gibt es wunderbar, und wenn ich jetzt mal überlege, ah, hier gibt es auch ein Kalenderquartal, eins, das ist aber einfach nur die Zahl, eins, und irgendwann weiter unten wird es dann zwei, drei und vier. Das ist natürlich was, wenn ich mal gucke, kommt noch eine andere Spalte dazu, nein, das war alles nur noch ein Fiskalquartal, das heißt, es könnte sein, dass meine Nutzer diese reine Ziffer nicht so gut finden, die möchten also ein Q davor zu stehen haben, die möchten dahinter vielleicht eine Jahresbezeichnung, wo und wie könnte man das machen? Das zeige ich mal, das geht an dieser Stelle, wenn ich sage, neue benannte Berechnungen, öffnet sich ein Fenster, und da kann ich mir zunächst mal einen Namen aussuchen, ich möchte zum Beispiel gerne den Calender Quatername definieren, und dann kann ich dafür hier einen Ausdruck eingeben, und das ist ein SQL-Ausdruck, in dem SQL-Dialekt unseres Quellsystems, ich hab den hier schon mal vorbereitet, wie in jeder guten Kochshow, und jetzt wundert man sich vielleicht, dass das so ganz häßlich, ohne jedes colour coding erscheint, na, der Hintergrund ist der, dass das System ja noch gar nicht weiß, was für einen SQL-Dialekt unser Quellserver beherrscht. Es könnte ja auch ein Oracle-Server sein, es könnte ein IBM-Server sein, und die haben ja Minimalunterschiede in der SQL-Syntax, das heißt, leider müssen wir das einfach so reinschreiben, oder vielleicht aus einem anderen QueryBuilder kopieren, wir drücken auf OK, und dann sieht man hier, dass diese Spalte eingefügt worden ist, Calender Quatername mit einem winzigen Taschenrechnersymbol dafür, und das zeigt, dass es sich um eine berechnete Spalte handelt. Schauen wir doch mal nach, ob das geklappt hat, und das sieht man leider nur, wenn man nochmal Daten durchsuchen macht, dann ganz nach rechts scrollt, und hier sieht man, ja doch, die neue Spalte ist uns recht gut gelungen, aber es ist natürlich ein bisschen kompliziert, man muss immer erst bis an das äußerste Ende der Spalte gehen, in den Punkt Daten berechnen, um zu sehen, ob eine solche Berechnung erfolgreich war. Und gerade für die Datumstabelle eröffnet mir das ganz schöne Möglichkeiten, ich könnte zum Beispiel mir genauso gut auch einen Calender Monthname berechnen lassen, denn der sieht im Moment auch ein bisschen karg aus, der besteht jetzt einfach nur aus dem reinen Namen des Monats, ohne das Jahr dahinter, und das möchten meine Anwender sicherlich auch haben, auch das habe ich schon mal vorbereitet, das will ich ebenfalls mit haben, um einfach später besser auswerten, oder besser darstellen zu können, vor allem beim Reporting. Und wenn wir schon dabei sind, dann machen wir das Ganze auch gleich noch für die Kalenderwoche, und auch die Kalenderwoche, da will man ja ein bisschen schönere Syntax haben, als einfach nur die Nummer, denn die ist ja in jedem Jahr wieder gleich, also machen wir uns einen schöneren Ausdruck so wie hier. Wir nehmen das Wort Week, wir packen die WeekNumber auch hier dahinter, und dann das Jahr dazu, das ist schon was, was unseren Anwendern bestimmt gut gefällt. Jetzt habe ich also drei berechnete Spalten, in dieser Tabelle drin, und wenn ich jetzt nochmal auf Daten durchsuchen gehe, und wieder leider nach rechts scrolle, dann sehe ich aber schon, OK, meine Berechnungen sind ganz hübsch geworden, und das wird meinen Nutzern bestimmt besser gefallen, nimmt überhaupt keinen Speicherplatz weg, das ist ja nur eine symbolische Definition hier in der Datenquellensicht. Vielleicht also gar keine schlechte Idee. Kommen wir nun aber mal zu einer schlechten Idee. Denn man könnte noch viel mehr mit der Datenquellensicht machen, ich zeige das mal hier zum Beispiel an der Tabelle SalesTerritory. Ich könnte nämlich auch auf diese Tabelle rechts klicken, und sagen, Tabelle ersetzen durch neue benannte Abfrage. Und wenn ich dies tue, dann wird die Tabelle SalesTerritory, oder korrekt gesagt, DimSalesTerritory, ersetzt rein theoretisch durch eine SQL-Abfrage, die ich hier beliebig bauen könnte, wo ich beliebig andere Tabellen hinzupacken könnte, und eine beliebig komplizierte Abfrage an der Stelle einfügen könnte, die dann für das System später, insbesondere für den Cube, immer aussieht wie die Quelle unserer SalesTerritory Tabelle. Bitte verwenden Sie das, wenn es irgendwie geht, überhaupt nicht, denn das finden Sie nie mehr wieder, wenn Sie später mal Fehler in Ihrem Cube suchen, dann ist es schier unmöglich, festzustellen, ob hier vielleicht ein sehr kompliziertes SQL-Statement dahinter ist, oder nur ein ganz normales direktes Select, der Arm vom DimSalesTerritory, wie es in der Realität der Fall ist. Man könnte es minimal sehen, weil dieses kleine Logo, wenn ich das jetzt ersetzt hätte durch eine echte Abfrage, eine benannte Abfrage. dann würde dieses Logo anders aussehen, es hätte dann die Taschenrechner-Optik, wie die berechneten Spalten im Beispiel links. Grundsätzlich sei gesagt, wenn Sie so etwas tun möchten, wenn Sie also hier Spalten umbenennen möchten, Objekte umbenennen möchten, dann verwenden Sie doch einfach Sichten in der Quelldatenbank. Die sind dafür sicherlich der beste Weg. Es könnte aber sein, und diesem Beispiel sind wir hier gefolgt, dass Sie gar nicht die Berechtigungen haben, im Data Warehouse Sichten anzulegen, und dafür ist dann die Datenquellensicht ein guter Ausweg. Und dann machen diese Dinge auch Sinn, mit Ausnahme des Ersetzens einer Tabelle durch eine benannte Abfrage, das machen Sie bitte nicht, denn das macht Ihnen im Debugging später sehr sehr viel Schwierigkeiten.

SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Lernen Sie eigene OLAP-Cubes und -Lösungen mit dem multidimensionalem Modus der SQL Server Analysis Services zu erstellen.

3 Std. 57 min (54 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.04.2017

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