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Windows Server 2012 R2: Remotedesktopdienste

Benutzersitzungen spiegeln

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Als Administrator können Sie die Remotedesktopsitzungen Ihrer Anwender spiegeln, um diesen bei eventuellen Problemen eine Hilfestellung anzubieten. Erfahren Sie, welchen Nutzen Ihnen diese Funktion bietet und wie Sie zur Aktivierung vorgehen müssen.
07:55

Transkript

Eine neue Funktion in Windows Server 2012 R2 ist die Möglichkeit, Benutzersitzungen zu spiegeln. Das heißt, Administratoren können über den Server-Manager sich mit der Benutzersitzung eines Anwenders verbinden, um dem Anwender zum Beispiel bei Problemen zu helfen. In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie diese Spiegelungen vornehmen und welche Einstellungen dazu notwendig sind. Standardmäßig ist nach der Installation eines Remotedesktop-Sitzungshosts die Spiegelung aktiv. Das heißt, wenn Sie die Remotedesktop-Verwaltung über die linke Seite des Server-Managers starten, das gilt auch in der Verwaltung von Windows 8.1, also wenn Sie die Remoteserver-Verwaltungstools in Windows 8.1 installieren, können Sie auf der rechten Seite über die Sammlungen und durch Auswählen der Sammlungen die Verbindungen der Sammlung zu dem einzelnen Server anzeigen. Über das Kontextmenü steht die neue Option Schatten zur Verfügung. Diese gab es bereits in Windows Server 2008 R2, wurde aber in Windows Server 2012 abgeschafft. Mit Windows Server 2012 R2 hat Microsoft diese Funktion wieder eingeführt. Wählen Sie also Schatten aus, haben Sie jetzt die Möglichkeit, die Remotesitzung anzuzeigen, dann öffnet sich ein Fernwartungsfenster, ähnlich einer Remotedesktopsitzung, über welche Sie die Sitzung des Anwenders spiegeln können, oder Sie können die Sitzung sogar selbst steuern. Anwender müssen diese Steuerung beziehungsweise das Anzeigen aber bestätigen, sie erhalten ein Informationsfenster, dass ein Administrator versucht, eine Verbindung aufzubauen, und der Benutzer muss dieses bestätigen. Wenn Sie diesen Haken hier deaktivieren, wird der Benutzer nicht gefragt und die Sitzung wird sofort aufgebaut. Alle diese Einstellungen können Sie aber über Gruppenrichtlinien einstellen. Das ist auch durchaus empfehlenswert, bevor Sie diese Funktion im Unternehmen einführen. Wenn Sie also jetzt hier über das Kontextmenü für den Benutzer Joost eine Schattensitzung aufrufen wollen, müssen Sie hier den Haken setzen, dass die Aufforderung zur Zustimmung des Benutzers eingeholt wird. Wenn Sie diesen Haken nicht setzen, werden Sie in den Standardeinstellungen der Gruppenrichtlinie blockiert. Ich zeige Ihnen das in diesem Beispiel, Ich möchte jetzt eine Sitzung aufbauen und erhalte jetzt hier eine Fehlermeldung, denn die Gruppenrichtlinieneinstellung ist so gesetzt, dass immer die Aufforderung zur Benutzung erfolgen muss. Wenn ich jetzt über das Kontextmenü eine Verbindung aufbaue und sage, ich möchte eine Aufforderung senden zur Zustimmung des Desktops, erscheint beim Anwender eine Meldung, die dieser bestätigen muss, Nachdem die Bestätigung erfolgt ist, sehen Sie hier im unteren Fenster schon, wird die Sitzung gespiegelt und ich kann jetzt hier sehen, was der Benutzer in seinem Fenster macht. Wenn ich, ich schließe das Fenster noch einmal, die Spiegelung nicht nur anzeigen will, sondern auch steuern will, kann ich auch das anfordern. Auch hier erhält der Anwender ein Fenster, ich zeige Ihnen das Fenster, das Fenster wird jetzt hier geöffnet und ich kann jetzt hier direkt in dieser Sitzung arbeiten und dem Benutzer bei Problemen helfen. Wenn ich mich wieder von der Sitzung trennen will, Sie sehen hier oben den Status, schließe ich einfach das Fenster. Die Einstellungen, die Sie vornehmen können, finden Sie in den Gruppenrichtlinien. Diese müssen Sie für die einzelnen Remotedesktop-Sitzungshosts entweder lokal anpassen oder Sie erstellen eine Gruppenrichtlinie, die Sie auf die Organisationseinheit der Computerkunden binden, die, die den Remotedesktop-Sitzungshost darstellen. Ich zeige Ihnen mal jetzt diese Gruppenrichtlinieneinstellungen auf einem lokalen Server, indem ich gpedit.msc starte. Die Konfiguration für die Benutzersitzung finden Sie im Bereich Benutzerkonfiguration dann Administrative Vorlagen, dann Windows-Komponenten, Remotedesktopdienste, und anschließend Remotedesktop-Sitzungshost. Hier finde ich den Unterbereich Verbindungen, und hier kann ich jetzt festlegen, welche Regeln für die Remotesteuerung aktiviert sein sollen. Ich klicke doppelt auf den entsprechenden Eintrag. Hier habe ich jetzt die Möglichkeit, zunächst die Richtlinieneinstellungen zu aktivieren, und festzulegen, dass generell eine Remoteüberwachung deaktiviert wird. Ich kann zulassen, dass der Administrator Vollzugriff auf die Sitzung erhält, also anzeigen darf und steuern, Ich kann festlegen, dass der Administrator anzeigen darf und steuern, ohne dass der Benutzer etwas davon mitbekommt, und ich kann festlegen, dass die Sitzung mit Erlaubnis des Benutzers angezeigt, also überwacht werden soll, beziehungsweise auch überwacht werden kann, ohne dass der Benutzer etwas davon mitbekommt. Abhängig von den Einstellungen, die Sie hier vornehmen, können anschließend die Administratoren im Server-Manager die Spiegelung starten. Wenn Sie im Unternehmen einen Benutzersupport einsetzen, also eigene Administratoren, die die Server nicht verwalten sollen, aber die den Benutzern helfen sollen, haben Sie auch die Möglichkeit, die Spiegelung für Remotedesktopsitzungen an diese Clients zu delegieren. Dazu installieren Sie auf den Arbeitsstationen dieser Anwender zunächst die Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8.1. Dadurch steht den Anwendern beziehungsweise den Supportmitarbeitern auch der Server-Manager zur Verfügung und die Anwender haben jetzt hier die Möglichkeit, Sitzungen zu spiegeln. Dazu benötigen die Anwender aber entsprechende Rechte, die sie zunächst über die Befehlszeile eintragen müssen. Dazu öffnen Sie über das Kontextmenü der Startseite entweder eine PowerShell-Sitzung mit Administratorrechten, oder eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten. Ich öffne jetzt hier einfach mal eine PowerShell, weil das hier als Verknüpfung in die Startseite integriert ist, Mit cmd komme ich innerhalb der PowerShell-Sitzung in eine Befehlszeile, und ich kann jetzt den Befehl eintragen, über den ich die Supportmitarbeiter dazu berechtige, die Verwaltung beziehungsweise die Spiegelung vorzunehmen. Ich füge diesen Befehl hier über das Kontextmenü ein. Der Befehl ist im Endeffekt relativ einfach, diese Zeile hier bleibt gleich: wnic /NameSpace::\\root\cimv2\TerminalServices Das alles ist bei Ihnen gleich. Wichtig ist für Sie schlussendlich hier diese Einstellung: "\ Hier sollten Sie idealerweise, ich verwende hier jetzt mal an diesem Beispiel einen normalen Benutzer... Besser ist aber, wenn Sie hier in produktiven Umgebungen eine Benutzergruppe aufnehmen, zum Beispiel Supportmitarbeiter. So können Sie festlegen, dass alle Benutzerkonten, die Sie in die Windowsgruppe Supportmitarbeiter aufnehmen, Benutzersitzungen spiegeln dürfen. Danach spielt noch der Wert eine Rolle, den Sie nach dem Komma eintragen müssen. Und hier gibt es für den Wert verschiedene Möglichkeiten. Sie können hier zum Beispiel festlegen, dass der Benutzer vollständigen Zugriff auf die Sitzung des Anwenders erhält, also nicht nur anzeigen dürfen sondern auch steuern, Dazu verwenden Sie die Option ALL_ACCESS. Sie können hier auch statt ALL_USER verwenden oder GUEST, dass die Anwender nur anzeigen dürfen. Für Supportmitarbeiter ist es aber sicherlich sinnvoll, wenn Sie hier ALL_ACCESS verwenden. Erhalten Sie hier bei der Einstellung, so wie ich in diesem Beispiel, einen Typenkonflikt, rufen Sie den Befehl mit der Pfeiltaste nach oben erneut auf, und ersetzen hier das WINSTATION_ALL_ACCESS durch die Zahl 2. Achten Sie hier dann auf das Leerzeichen nach dem Komma. Danach wird der Wert jetzt umgesetzt und Sie müssen den Server neu starten. Nach dieser Umsetzung dürfen diese Benutzer, die Sie hier eingetragen haben, auch Benutzersitzungen spiegeln. Ich fasse noch einmal zusammen: In produktiven Umgebungen haben Sie die Möglichkeit, dass Administratoren die Sitzungen der Benutzer spiegeln können, Die Einstellungen dazu können Sie über Gruppenrichtlinien vornehmen. Sie können aber auch festlegen, dass normale Anwender, also Supportmitarbeiter Benutzersitzungen spiegeln dürfen, Dazu installieren Sie auf den Rechnern dieser Supportmitarbeiter die Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 8.1 und tragen auf den Remotedesktop-Sitzungshosts einen Befehl ein, der den Supportmitarbeitern das Recht gewährt, die Benutzersitzungen zu spiegeln.

Windows Server 2012 R2: Remotedesktopdienste

Installieren Sie Anwendungsprogramme zentral auf einem Server und lassen Sie die Anwender über Remotedesktopdienste darauf zugreifen.

2 Std. 43 min (24 Videos)
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