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OS X Server App (Yosemite) Grundkurs

Benutzereinstellungen anpassen

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OS X Server bietet dem Administrator die Möglichkeit, Benutzereinstellungen nachträglich anzupassen.

Transkript

Nachdem Benutzer eingerichtet worden sind, will oder muß man vielleicht auch mal die Einstellungen des Benutzers ändern. Und genau darum soll es in diesem Video gehen, und ich will Ihnen zeigen, was man dabei noch alles machen kann, und was man dabei beachten kann. Ich wähle jetzt hier einmal diesen lokalen Netzwerkbenutzer aus, und klicke mit der rechten Maustaste drauf. Dann sehen Sie hier eine ganze Reihe von Möglichkeiten, was man jetzt hier mit diesem Benutzer machen kann. Schauen wir uns zuerst einmal den Punkt "Benutzer bearbeiten" an. Man muß im Übrigen nicht zwingend die rechte Maustaste klicken, wenn man hier diesen Benutzer bearbeiten möchte. Man kann in diesem Fall auch einfach einen Doppelklick machen – das ist, wenn man so will, die Standardeinstellung. Und jetzt sehen Sie, was man alles hier einstellen kann. Man kann den Namen ändern. Vielleicht hat die Person geheiratet, hat jetzt einen anderen Nachnamen bekommen, dann kann man das hier ändern. Was man nicht ändern kann, an dieser Stelle, das ist der Accountname. Was Sie wieder ändern können, das ist jetzt hier diese E-Mail-Adresse. Was Sie hier noch einstellen können, ist zum Beispiel, dass dieser Benutzer doch Administrator sein soll. Oder eben doch nicht Administrator sein soll. Sollten Sie feststellen, dass der Benutzer mit seiner Beschränkung auf der Netzwerkfestplatte nicht auskommt, und Sie sagen: Ja, 10 Gigabyte ist doch etwas wenig, ich gebe dir 15 Gigabyte. Das können Sie hier nachträglich ändern. Sie können hier festlegen, in welcher Gruppe dieser Benutzer drin ist. Und Sie können auch hier die Schlüsselwörter und die Notizen ganz problemlos ändern. Ich denke das spricht im Wesentlichen alles für sich selber. Was haben wir aber noch für Einstellmöglichkeiten, wenn man nämlich hier mit der rechten Maustaste drauf klickt? Nur wenn Sie mit der rechten Maustaste drauf klicken, haben Sie hier die Möglichkeit Zugriff auf Dienste zu bearbeiten. Dann wird Ihnen dieses Dialogfeld eingeblendet und nun können Sie sagen: Dieser Benutzer darf den Kalender-Dienst benutzen. Er darf den Kontakte-Dienst benutzen, und so weiter, und so fort. Und auch hier gilt – grundsätzlich sollte man einem Benutzer nicht unbedingt mehr Rechte geben, als zwingend notwendig ist. Wenn Sie jetzt zum Beispiel einen Benutzer haben, und Sie wissen, dieser Benutzer arbeitet ausschließlich vom Büro für Sie, und wird niemals unterwegs sein, wird niemals von zu Hause versuchen, hier sich in das Netzwerk einzuwählen, dann würde ich Ihnen empfehlen, hier diesen VPN-Dienst für diesen Benutzer zu deaktivieren. Damit hat man wieder eine weitere Tür geschlossen, so dass von außen niemand unerlaubt diesen VPN-Dienst benutzen kann. Beachten Sie, hier aktivieren Sie nur, ob der Benutzer diesen Dienst verwenden darf. Ja oder nein. Wenn dieser Dienst grundsätzlich hier nicht läuft, nicht eingeschaltet ist, dann ist es natürlich auch egal, ob Sie dem Benutzer hier das Recht geben, diesen Dienst zu benutzen. Wenn der Dienst nicht läuft, nützt ihm das gar nichts. Brechen wir das Ganze hier ab. Schauen wir uns mal an, was wir hier noch einstellen können. Sie haben hier noch die Möglichkeit die Mail-Optionen zu bearbeiten. Beachten Sie, diese Funktion der Mail-Optionen, die Sie hier haben, richten sich ausschließlich auf den lokalen Maildienst. Wenn dieser hier also nicht aktiv ist, und nicht verwendet wird, dann können Sie hier einstellen, was immer Sie wollen – das wird keine Auswirkungen auf den Benutzer haben. Aber hier kann man dann zum Beispiel sagen, hier möchte man zum Beispiel die Mails vielleicht lokal gespeichert haben, oder man möchte, dass Sie weitergeleitet werden. Dann kann man hier die Mails beschränken, also dass man hier eine gewisse maximale Größe hat. Sie sehen bereits, hier gibt es den Punkt globale Einstellung. Sie können bei dem Mail-Server nämlich sagen, alle Mitarbeiter haben eine maximale Postfachgröße von vielleicht 5 Gigabyte, und dieser eine Mitarbeiter, der soll ein größeres oder ein kleineres Postfach bekommen, warum auch immer. Ich setze das hier alles nochmal zurück, klicke hier auf "Abbrechen", damit wir uns gemeinsam anschauen können, was es hier noch gibt. Hier haben wir die Möglichkeit, das Passwort zu ändern. Vielleicht ruft der Mitarbeiter bei Ihnen an, und sagt, dass er sein Kennwort vergessen hat und ein neues braucht. Dann können Sie hier ein neues Kennwort vergeben. Sie können den Benutzer auch zwingen, dass er dann bei der nächsten Anmeldung auf jeden Fall sich selber ein neues Kennwort geben muß. Was im Allgemeinen durchaus sinnvoll ist, damit Sie nämlich das Kennwort des Benutzers nicht kennen. Was haben wir noch hier? Hier haben wir die erweiterten Optionen. Das ist ehrlich gesagt der Punkt, vor dem ich Sie warnen möchte. Weil hier kann man ein bisschen was einstellen. Dummerweise, wenn man hier etwas einstellt und nicht so genau weiß, was man tut, dann funktioniert der Benutzer nachher nicht mehr. Also, hier greift man wirklich sehr tief in das System ein. Wer sich mit Unix gut auskennt, der darf hier sicherlich die Einstellungen vornehmen. Wenn Sie allerdings den Mac OS 10 Server verwenden, weil Sie sich ja gerade mit den Tiefen des Betriebssystems, mit den Tiefen von Unix nicht beschäftigen wollen, dann würde ich Ihnen dringend davon abraten, hier händisch Änderungen vorzunehmen. Was finden wir hier noch, wenn wir mit der rechten Maustaste draufklicken? Wir können hier eine Vorlage, eine Schablone aus diesem Benutzer erstellen. Wenn Sie vielleicht bestimmte Benutzer haben, die immer nach demselben Prinzip funktionieren sollen, beispielsweise für ein Schulungsraum, Schüler 1, 2, 3, 4, dann kann man Vorlagen erstellen, und damit kann man dann in Zukunft deutlich leichter neue Benutzer generieren. Okay, das sei das Ganze jetzt hier mal mit der rechten Maustaste. Wenn man will und vielleicht auf dem PC die rechte Maustaste nicht hat, kann man das Ganze hier auch machen, wenn man auf das Zahnrädchen draufklickt. Und wenn man da drauf klickt, gibt es hier eine weitere Möglichkeit – hier können wir nämlich noch die Passwortrichtlinien bearbeiten. Und zwar die globalen Passwortrichtlinien, also das, was wir jetzt hier einstellen, gilt eben nicht für den gerade hier verwendeten Benutzer, deswegen findet man diese Passwortrichtlinien auch nicht, wenn man mit der rechten Maustaste hier drauf klickt, sondern nur, wenn man hier unten drauf klickt. Diese Passwortrichtlinien gelten für alle Benutzer mit Ausnahme der Administratoren. Und hier können Sie dann beispielsweise sagen, dass der Benutzer gewisse Regeln einhalten muß, zum Beispiel nach einer Nutzungsdauer von 20 Tagen wird das ganze System hier deaktiviert, wenn der Benutzer sich 20 Tage nicht angemeldet hat, 20 Tage inaktiv war, Wenn er entsprechend häufig sein Kennwort falsch angegeben hat. Und hier können Sie noch festlegen, wie denn das Kennwort sein muß. Sie können zum Beispiel sagen, mindestens einen Großbuchstaben, dass man Groß- und Kleinbuchstaben drin haben muß, dass man mindestens eine Ziffer haben muß, dass man mindestens ein Sonderzeichen haben muß. Dann kann man hier noch sagen, dass das Kennwort vielleicht mindestens 10 Zeichen lang sein muß, dass das Kennwort sich über das Jahr immer ändert, nicht dass der Benutzer immer zwischen zwei Kennwörtern hin und her wechselt. Dann kann man zum Beispiel sagen, das Kennwort muß sich von den letzten Fünfen unterscheiden. Und man kann zum Beispiel sagen, dass das Kennwort ein Mal im Monat geändert werden muß. Mein Tipp an Sie, machen Sie diese Passwortregeln nicht zu kompliziert. Man ist nämlich schnell geneigt, das hier so ähnlich komplex zu machen, wie ich das jetzt vorgesehen habe. Meine persönliche Erfahrung zeigt jedoch, wenn man den Benutzern eine zu hohe Hürde hier in den Weg legt, dann neigen viele Benutzer am Ende des Tages doch wieder dazu, das Kennwort einfach auf ein PostIt zu schreiben, und an den Bildschirm zu kleben. Und dann haben sie sehr komplizierte, und sehr sichere Passwörter am Bildschirm kleben. Und damit ist am Ende dann auch niemandem geholfen. Machen Sie hier also einen vernünftigen Mittelweg, machen Sie es Ihren Benutzern nicht zu übermäßig kompliziert. Erfahrungsgemäß führt das sich nicht zu mehr Sicherheit, sondern irgendwann dann ins Gegenteil, zu weniger Sicherheit. In diesem Video haben Sie gesehen, wie man bei einem bestehenden Benutzer die Einstellungen ändern kann, was man dabei tun sollte, was man dabei auch nicht tun sollte, und wie man die globalen Kennwortrichtlinien an die eigenen Bedürfnisse anpaßt.

OS X Server App (Yosemite) Grundkurs

Erweitern Sie Ihren Mac zum Server und nutzen Sie die Dienste, die diese kostengünstige App bereitstellt: Datei- oder Mail-Server, Backup-Zentrale, iPhone/iPad-Verwaltung uvm.

5 Std. 33 min (49 Videos)
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