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Windows Server 2016 Grundkurs: Remotedesktopdienste

Benutzer verwalten und Sitzungen spiegeln

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Einer der Vorteile der Remotedesktopdienste besteht darin, verbundene Benutzer zentral zu verwalten und diese bei Problemen durch eine sogenannte Sitzungsspiegelung direkt unterstützen zu können. Wie Sie dazu vorgehen, zeigt Ihnen dieser Film.
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Transkript

Einer der zentralen Vorteile der Remotedesktopdienste besteht darin, dass Sie die einzelnen Programme, die Sie im Netzwerk verwenden, zentral auf dem Remotedesktop-Sitzungshost verwalten können und auch die verbundenen Benutzer zentral verwalten können und den Benutzern gegebenenfalls bei Problemen helfen können. Ich bin jetzt hier zum Beispiel mit der Remote-App MICROSOFT PAINT auf einem Remotedesktop-Sitzungshost verbunden. Auf diesem Rechner verbunden bin ich hier mit dem Benutzer "greissc". Hier habe ich jetzt sozusagen PAINT zur Verfügung und hier sehe ich jetzt auch die Verbindung. Wenn jetzt dieser Benutzer zum Beispiel Probleme hat, kann ich als Administrator eine Verbindung zu dieser Sitzung aufbauen, das heißt, der Benutzer informiert mich darüber: "Es gibt Probleme". Ich kann dann hier über das Kontextmenü eine Schattensitzung erstellen. Bei dieser Auswahl kann ich jetzt festlegen, möchte ich den Inhalt hier der Sitzung nur anzeigen oder möchte ich auch aktiv in der Sitzung Konfigurationen vornehmen. Außerdem kann ich hier festlegen, möchte ich das Ganze ungefragt machen oder möchte ich den Benutzer auffordern, um die Verbindung herzustellen? Sie können in den Gruppenrichtlinien festlegen, ob solche Schattenverbindungen überhaupt erlaubt sind und unter welchen Bedingungen, das heißt, Sie können zentral mit Richtlinien vorgeben: Dürfen Administratoren die Sitzungen nur anzeigen? Dürfen Sie diese auch steuern? Und ist immer die Aufforderung des Benutzers notwendig? Wenn ich das Ganze jetzt hier bestätige, erhalte ich jetzt hier die Meldung -- diese Meldung wird auch der Benutzer auf seinem Bildschirm erhalten --, das heißt, der Benutzer "JOOS\administrator", also ich als Administrator, möchte eine Remotesteuerung für meine Sitzung akzeptieren. Klicke ich jetzt hier auf "Nein", erhalte ich hier die entsprechende Meldung dass ich das Ganze nicht darf. Wenn ich das Ganze aber erlaube... Ich habe hier jetzt den Benutzer abgemeldet und baue die Sitzung erneut auf, das heißt, wenn Sie jetzt hier "Aktualisieren" klicken, sehen Sie die Sitzung ist jetzt getrennt. Ich habe jetzt im Hintergrund die Verbindung wieder aufgebaut, das Ganze sehe ich hier mit "Aktualisieren", das heißt, die Verbindung ist jetzt aktiv. Und ich kann jetzt hier wieder mit "Schatten" eine Verbindung aufbauen, bekomme eine entsprechende Meldung, die ich bestätigen muss. Und jetzt wird mir die Remotedesktopverbindung des Benutzers hier angezeigt. Ich bin jetzt hier mit dem Server-Manager verbunden. Ich kann das Ganze hier natürlich noch entsprechend maximieren und ich sehe jetzt hier eben den Inhalt des Fensters. Wenn ich das Ganze so konfiguriert habe, dass ich das Steuerelement verwendet habe, kann ich jetzt hier über meinen Server-Manager auf die Sitzung des Benutzers zugreifen, kann ihm bei Problemen helfen, zum Beispiel jetzt innerhalb von WORD und der Benutzer sieht die Aktionen in seinem Fenster genauso wie ich hier und ich kann mich auch eben hier entsprechend wieder von der Sitzung trennen. So können Sie also schnell und einfach Ihre Benutzer verwalten. Wenn Benutzer Probleme haben, können Sie das Ganze über -- ich schließe dazu jetzt mal die Remotedesktopverbindung --, können Sie jetzt hier über den Server-Manager bequem die Verbindung zum jeweiligen Benutzer herstellen. Informationen zu den verbundenen Benutzern, zum Beispiel für die Spiegelung, können Sie aber nicht nur im Server-Manager vornehmen, Sie können auch in der Befehlszeile interessante Informationen abrufen, die Sie für die Verwaltung der Benutzer benötigen. Dazu verwenden Sie das Tool QUERY. QUERY kennt verschiedene Möglichkeiten. Zunächst können Sie mit "query process" sich alle Prozesse anzeigen lassen, die auf dem Remotedesktop-Sitzungshost aktuell gestartet sind. Darüber hinaus können Sie mit "query session" sich die einzelnen Verbindungen anzeigen, das heißt, Sie sehen jetzt, hier auf diesem Remotedesktop-Sitzungshost sind aktuell die Benutzer "administrator", zweimal "joost" und einmal "greissc" verbunden über diese Remotedesktopsitzungsnamen hier. Der Status wird hier angezeigt und Sie sehen hier auch, welche ID die Sitzungen haben. Zusätzlich können Sie natürlich auch noch Ihre Remotedesktop-Sitzungshosts im Subnetz anzeigen. Dazu verwenden Sie "query termserver". Jetzt durchsucht der Befehl die einzelnen Subnetze im Netzwerk und zeigt mir die einzelnen an. Hier gibt es außer meinem hier verbundenen keinen weiteren, das heißt, ich kann jetzt hier an dieser Stelle keine weiteren Informationen abrufen. Ich kann mir aber noch mit "query user" die verbundenen Benutzer anzeigen lassen. Es ist im Endeffekt die gleiche Information wie "query session". Hier sehe ich zum einen die Sitzungen und hier sehe ich aber Informationen zu den Benutzern, das heißt, Benutzername und entsprechend eben die gespiegelten Informationen, die ich auch mit "query session" habe. Interessant ist das Ganze natürlich dann, wenn ich in der Befehlszeile nicht nur Informationen anzeigen kann, sondern auch steuernd auf die Remotedesktopumgebung zugreifen kann. Wenn ich zum Beispiel jetzt hier den Benutzer "joost" mit dieser Sitzung 3 trennen möchte, kann ich hier den Befehl "reset" verwenden, dann "session" und dann eben die Nummer der ID. Hier verwende ich jetzt zum Beispiel die Nummer 3, der Benutzer wird dann getrennt. Zusätzlich trenne ich den Benutzer noch von seiner Sitzung 4. Und wenn ich jetzt mit "query user" mir die Informationen anzeigen lasse, sehen Sie, ist jetzt dieser Benutzer schon einmal vom Server getrennt. Ich sehe das Ganze natürlich auch hier. Wenn ich jetzt hier die Ansicht aktualisieren lasse, sehe ich, dass jetzt nur noch der Administrator und der Benutzer "greissc" mit dem Server verbunden ist. Sie können also mit der Befehlszeile in Verbindung mit dem Server-Manager Informationen abrufen. Je nachdem, wie Sie verbunden sind, kann es teilweise schneller sein, wenn Sie Informationen in der Eingabeaufforderung abrufen, da das Ganze einfach schneller geht, wie der Server-Manager geladen ist. Die Konfiguration der Möglichkeiten für die Spiegelungen -- ich schließe jetzt dazu das Fenster der Eingabeaufforderung -- können Sie auch über Gruppenrichtlinien vornehmen. Ich zeige Ihnen jetzt hier die Einstellungen auf einem lokalen Remotedesktop-Sitzungshost mit den lokalen Richtlinien. Das Gleiche gilt natürlich auch für Gruppenrichtlinien in Active Directory. Sie haben jetzt hier verschiedene Möglichkeiten zur Steuerung. Die Remotedesktopdienste steuern Sie über einen eigenen Bereich. Um die Sitzungen zu verwalten beziehungsweise die Möglichkeit, Schattensitzungen durchzuführen, verwenden Sie die "Benutzerkonfiguration" die "Administrativen Vorlagen" die "Windows-Komponenten" und hier finden Sie den Bereich "Remotedesktopdienste". Über "Remotedesktop-Sitzungshost" steuern Sie Einstellungen für die einzelnen Hosts und hier ist vor allem der Bereich "Verbindungen" wichtig, denn hier können Sie jetzt festlegen -- ich schalte hier mal auf die Standardansicht um --, wie die Remotesteuerung für die Benutzer erfolgen muss. Sie können hier zum einen die Standardkonfiguration belassen und Sie können jetzt hier die Einstellungen ändern, das heißt, Sie können festlegen, generell ist keine Spiegelung erlaubt, Sie können festlegen "Vollzugriff mit Erlaubnis des Benutzers" ist erlaubt, das heißt, bei dieser Auswahl darf der Administrator auch steuernd auf die Remotedesktopsitzung zugreifen. Sie können festlegen, dass das Ganze auch ohne Erlaubnis des Benutzers erfolgt. Das ist natürlich schwierig bezüglich der Datensicherheit und des Datenschutzes für die Anwender, denn bei dieser Auswahl dürfen Administratoren eine Sitzung spiegeln, ohne dass der Benutzer damit einverstanden ist. Zusätzlich zu dem Zugriff über den Vollzugriff können Sie auch die Sitzung nur anzeigen. Sie können jetzt also hier über diese Einstellungen festlegen, ob Administratoren überhaupt keine Remoteüberwachung durchführen dürfen, ob der Benutzer um Erlaubnis gefragt werden muss und ob Administratoren Vollzugriff erhalten, also auch auf die Sitzungen steuern und zugreifen können oder ob sie die Sitzung nur anzeigen dürfen.

Windows Server 2016 Grundkurs: Remotedesktopdienste

Lernen Sie die Installation, Vewaltung und Optimierung der Remotedesktopdienste des Windows Server 2016.

2 Std. 11 min (17 Videos)
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Erscheinungsdatum:10.05.2017

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