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Grundlagen der guten Gestaltung

Benötigte Werkzeuge

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Bevor man kreativ loslegt, gibt es eine Liste an Hardware und Software, die einem dabei von der ersten Idee bis hin zum fertigen Layout behilflich sein können. In diesem Film bekommen Sie Tipps, mit welchen Werkzeugen die Trainerin arbeitet.

Transkript

Bevor wir kreativ starten, möchte ich Ihnen erst einmal einen Überblick geben, welche Werkzeuge Ihnen dabei behilflich sein können. Und dafür habe ich eine Liste an Utensilien zusammengestellt, dir mir privat in meinem kreativen Schaffensprozess weiterhelfen. Der Prozess startet bei der ersten Idee, und endet bei dem finalen Produkt. Und gerade bei der ersten Idee ist so unglaublich wichtig, dass man sich nicht gleich vor den Computer setzt. Das war etwas, was ich während meines Studiums lernen musste, und ich musste mich teilweise wirklich dazu zwingen, mich nicht gleich vor den Computer zu setzen. Denn am Computer schaut natürlich alles immer gleich ganz gut aus, und es gibt schon eine fast fertige Form, aber das schränkt einen in seiner Kreativität unglaublich ein. Deswegen erst einmal alle Ideen auf das Blatt Papier bekommen. Und wenn man eben gerade kein Blatt Papier zur Verfügung stehen hat, dann kann man auch mal auf eine Serviette ausweichen, oder man legt sich gleich ein Notizbuch zu, und dieses Notizbuch hat man dann immer mit dabei. Der große Vorteil ist also, ich bin viel kreativer, und ich kann von überall aus kreativ sein. Es gibt ganz unterschiedliche Notizbücher, es gibt zum Beispiel Notizbücher von Moleskine, die sind immer sehr schön, aber wichtiger ist es vielleicht, wie das Innenleben ausschaut, ob es linierte, karierte Blätter sind, oder ob es wirklich weiße sind. Und ich hab für mich selber festgestellt, dass ich mit einem weißen Blatt Papier viel besser arbeiten kann, weil ich ja viel mehr Möglichkeiten habe, ich bin nicht eingeschränkt. Und wenn ich skizziere, also wirklich zeichne, dann arbeite ich immer mit Bleistiften, vor allem mit sehr weichen Bleistiften, weil ich da einen ganz individuellen Strich erzeugen kann. Und der andere Vorteil von Bleistiften ist, dass man auch einmal etwas Wegradieren kann, wobei ich sagen muss, man sollte eigentlich immer alles stehen lassen, damit man wirklich so die Entwicklung sieht, wie hat man angefangen, was war die erste Idee, wie hat sich das Ganze weiterentwickelt. Daraus lernt man genauso. Manch einer will vielleicht nicht zeichnen, sondern schreiben, und auch das mache ich selber ab und zu, dass ich nicht skizziere, sondern mir auch einfach Informationen aufschreibe, Ideen, ja, in Worte fasse, und da nutze ich eigentlich immer Kugelschreiber. Wenn man etwas skizziert, egal ob man das in Worte fasst oder wirklich als Zeichnung anlegt, dann kann auch ein Lineal hilfreich sein, das in ein entsprechendes Layout zu packen. Ein Lineal ist dafür da, dass es wirklich ordentlich ausschaut, dass man also gerade Linien zeichnet, ich nutze meistens kein Lineal, sondern zeichne einfach grob die Linien, damit ich etwas in einen Rahmen fasse, wenn ich ein Logo gestalte, dass auch dieses in einem Rahmen abgebildet ist, oder wenn ich eben ein Layout für eine Webseite gestalte, dann - dann lege ich mir auch ein Quadrat, beziehungsweise ein Rechteck um eben diesen Entwurf, das kann das Ganze noch einmal etwas mehr in einen Rahmen bringen. Erst dann, wenn ich ganz viel gezeichnet habe, skizziert habe, setze ich mich an den Computer, und egal, ob man jetzt auf einem Windows-Rechner arbeitet, oder auf einem Mac arbeitet, man muss sich wohlfühlen, man muss eben einen geeigneten Workflow finden. Ich hab selber zum Beispiel auf Windows gearbeitet, während ich noch studiert habe, und so am Ende meines Studiums, als es dann schließlich zu meiner Abschlussarbeit ging, zum Diplom, habe ich mir einen Mac gekauft, und bin auch dabei geblieben. Aber letztendlich gibt es die ganze grafische Software für beide Plattformen. Und was die Programme angeht, gibt es wiederum unterschiedliche Möglichkeiten, was diese Programme bieten. Wenn man zum Beispiel ein Logo anlegt, oder illustriert, dann geht man auf Adobe Illustrator, denn das ganze Programm basiert auf Vektoren, ich kann also etwas sehr einfach skizzieren, und vor allem auch unendlich vergrößern. Wenn ich ein Logo anlege, dann funktioniert das auf einer kleinen Visitenkarte, aber eben auch auf einem großen Plakat. Wenn ich jetzt mit Fotos, mit Bildern arbeite, dann ist das ein Programm wie Adobe Photoshop, mit dem ich Bilder bearbeite und optimiere. Das ist pixelbasiert, das würde ich jetzt nicht für ein Logo verwenden, denn das kann ich nicht unendlich vergrößern. Also da geht es wirklich um Bilder, um Fotos. Und wenn ich schließlich ein Layout anlege, von einer Broschüre, einer Visitenkarte, dann gehe ich immer zu dem Layoutprogramm Adobe InDesign. das ist wie ein Container, der beinhaltet alle meine anderen Daten, dort nehme ich zum Beispiel von Illustrator mein Logo, oder meine Illustration, und das Bild von Photoshop, und das fasse ich zusammen in InDesign. Diese drei Apps, die bekomme ich über die Creative Cloud, und die Creative Cloud bietet aber noch weitaus mehr Möglichkeiten, kreativ zu arbeiten mit anderen Apps, oder auch mit Hilfe von Typekit auf eine Vielzahl an Schriften zuzugreifen, oder zum Beispiel auch seine Dateien in der Cloud zu speichern, dafür habe ich ganz viele verschiedene Möglichkeiten, meinen kreativen Prozess zu beschleunigen, zu optimieren. Wer mit Alternativen arbeiten möchte, gibt es gerade eben für die unterschiedlichen drei Bereiche mehrere Varianten. Wenn wir uns mal die Bildbearbeitung anschauen, dann kann man zum Beispiel mit der kostenfreien App GIMP arbeiten, und das ist auf mehreren Plattformen möglich, auf Mac, auf Windows, auf Linux, und da gibt es auch ganz individuelle Videotrainings bereits dafür. Pixelmator ist eine sehr schöne App, die es aber nur für Mac oder das iPad gibt, und das ist auch eine sehr kostengünstige Variante, und Photoshop Elements ist die kleine Schwester von Photoshop, ist ausgelagert von der Cloud, also das kann ich separat erwerben, und bietet schon unglaublich viel Möglichkeiten in der Bildbearbeitung. Oftmals reicht das vielleicht sogar dem einen oder anderen schon aus. Wer nicht nur für die Bildbearbeitung etwas tun möchte, was seine Fotos angeht, sondern vielleicht auch verwalten möchte, das auf unterschiedliche Art und Weise ausgeben möchte, da gibt es sogenannte Workflow Programme dafür, und da ist zum Beispiel Lightroom ein solches, also das kann mehr, als nur Bilder bearbeiten. Wenn wir uns mal Illustrator-Varianten anschauen, dann gibt es da auf der Windows-Ebene zum Beispiel Corel Draw, das ist also eine Vektor-Illustrations-Software, und die hat es auch ganz schön in sich, was die Funktion angeht, aber auch den Preis, und wenn man da auf eine kostenfreie Variante gehen möchte, dann gibt es da zum Beispiel Inkscape, und das ist für Mac und Linux und auch für Windows erhältlich. Nur für den Mac hat man die App Affinity Designer das ist eine App, die mittlerweile auch als Tipp im Mac App Store genannt wird, das ist also eine sehr schöne App, vom gleichen Hersteller wie die darunter stehende, DrawPlus, das ist für die Windows-Welt, und das ist eben vom gleichen Entwickler wie Affinity Designer, gerade auch Affinity Designer und DrawPlus gibt es auch als Testversion, einfach mal zum Ausprobieren. Wenn man auf InDesign, auf die Layout-Option schaut, dann gibt es dort für die Windows-Welt den MS-Publisher, also Microsoft Publisher, den gibt es natürlich nur für Windows, QuarkXpress ist vielleicht noch etwas, was einem ein Begriff ist, das ist die App, mit der ich auch damals im Studium gelernt habe, das war also eine auch der ersten Layout-Optionen, und ist aber von InDesign abgelöst worden, ist aber auch weiterhin trotzdem natürlich auch eine Alternative, um zu layouten. Dann gibt es noch das Open-Source-Produkt Scribus und das ist ähnlich wie GIMP für Photoshop ist es eben eine Variante für das Layouten. Und letztendlich habe ich noch eine eben auch sehr kostengünstige Variante, was auch neben Windows und Mac für Linux funktioniert, das ist Pagestream. Das nur mal als Alternativen für die Bildbearbeitung, für Vektor-Grafiken oder für das Layouten. Als kleines i-Tüpfelchen für meinen Workflow empfehle ich immer ein Stifttablett, und zwar ist das jetzt eine Variante von Wacom, die nutze ich selber, das ist also die Möglichkeit, nicht nur mit der Maus zu layouten, sondern eben mit dem Stift, also eine sehr natürliche Handhabung, und das beschleunigt mir meinen Prozess extrem, weil ich viel natürlicher arbeiten kann, eben wie mit einem Blatt Papier und einem Stift kann ich hier das Ganze als Maus-Ersatz sehen, und vor allem kann ich, wenn ich zum Beispiel auch in Photoshop mal eine Skizze anlege, viel individueller, viel natürlicher arbeiten. Ich bin damals tatsächlich auf ein Wacom-Tablet umgestiegen, weil ich eine Sehnenscheidenentzündung bekommen habe vom ganzen Klicken, also das ist nicht nur etwas was intuitiver ist und was angenehmer von der Hand geht, sondern das ist auch alleine ein viel natürlichere Handhabung, und wenn man viel vor dem Computer dann am Ende auch sitzt, dann kann das einem den Workflow um einiges erleichtern. Was ich mittlerweile sehr häufig mache, ist, dass ich sogar schon bei meinen ersten Skizzen, digital werde, und zwar behelfe ich mir hier mit dem iPad und einem Stift dazu, also ich kann natürlich auch mit meinem Finger skizzieren, aber mit dem Stift ist das dann doch wieder natürlicher, und das ist zum Beispiel der Intuos Creative Stylus von Wacom, der ist auch druckempfindlich, das heißt, ich kann mit Hilfe meines Drucks auch die Pinselstärke so sehr individuell gestalten, und da gibt es ganz unterschiedliche Apps, die mir helfen, meine Ideen zu skizzieren, wenn ich mal kein Blatt Papier oder mein Notizbuch nicht mit dabei habe, dann habe ich das gleich digital. Und da sind Apps wie zum Beispiel Adobe Ideas, das ist jetzt auch Adobe Draw als neue App, oder auch Adobe Sketch, Adobe Line, das sind lauter Apps, die man sich hier als kleines Hilfsmittel laden kann, die sind alle kostenfrei, die funktionieren auch mit der Creative Cloud, und da kann ich also direkt schon beim Einstieg digital werden, ohne dass ich mich in der Kreativität einschränke. Und schon kann man optimal loslegen, das heißt, wenn man denn sich wirklich einen tollen Workflow aufbaut, ist man am Ende um einiges schneller, und vor allem aber auch kreativer.

Grundlagen der guten Gestaltung

Holen Sie sich einen Überblick über das, was das Grafikdesign ausmacht: Typografie, Layout und Farbe sowie den Umgang mit Kunden.

2 Std. 48 min (30 Videos)
Pagestream
Michael M.

Gute Übersicht in die Grundlagen von Design. Ein Hinweis jedoch: In "Benötigte Werkzeuge" weisen Sie auf Pagestream als Alternative zu InDesign hin. Das läuft unter Yosemite allerdings so gut wie gar nicht und ist schlichtweg nicht nutzbar. Ich glaube auch nicht, dass das Programm überhaupt weiterentwickelt wird, die letzte Aktualisierung stammt aus 2010. Ich würde vorschlagen, sich Tango Solo von www.markstein.com anzuschauen. Auch die Entwickler von Affinity Designer haben ein DTP-Programm in der Entwicklung, das könnte gut werden.

 

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