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Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Benehmen in der Kirche

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Hier geht's um das Benehmen als Fotograf in einer Kirche. Achten Sie auf die Etikette, bleiben Sie unauffällig und bringen Sie keine Unruhe hinein. Auch, wenn erst in wenigen Kirchen ein allgemeines Fotografierverbot gilt - Blitzen ist in jedem Fall ein absolutes No-Go!

Transkript

So, unser Brautpaar ist schon in der Kirche drinnen. Eben gerade konnte man noch Musik hören. Wahrscheinlich wird sie gleich wieder einsetzen. Deswegen, an dieser Stelle von unserer Seite her jetzt noch ein paar kleine Tipps und Tricks, ein bisschen Etikette, wie wir uns in der Kirche benehmen. All die, weil wir halt in vielen, speziell in evangelischen Kirchen, schon ein richtiges Fotografierverbot haben. Um dem entgegenzuwirken, gibt es immer so Sachen, wo wir eben besonders drauf achten. Da zählt zum einen dazu, dass Leute, die einen Hut tragen, so wie ich, den dann auf jeden Fall absetzen, ich denke mir, das schickt sich einfach. Das ist der eine Part. Der andere Part ist, dass wir schon im Vorfeld jetzt die Einstellung getroffen haben, wer wo was fotografiert. d. h. ich werde gleich nach vorne gehen, also werde vor dem Brautpaar hineingehen und werde mich auch vorne dann befinden, während Nicole hinter der Braut ist bzw. hinter den Brautleuten ist und auch dort sich bewegen kann. Ich werde mich vorne eigentlich fast gar nicht bewegen, es gibt nur die Momente wie Ringübergabe, Kuss, da bin ich so ein bisschen. Aber ich versuche, möglichst unauffällig zu sein, damit mich letztendlich auch keiner sieht. Es ist so, dass wir im Vorfeld halt mit dem Priester schon abgesprochen haben oder mit dem Geistlichen eben absprechen, wo vorne positioniert werden darf, so dass vorne die Position wirklich starr eingehalten wird. Ich, dadurch dass ich hinten bin, kann mich sehr leise bewegen. Im Normalfall trage ich tatsächlich solche Schuhe, wie ich sie jetzt anhabe, um eben sehr leise zu gehen und nicht mit "quiek, quiek, quiek" durch die Kirche zu gehen, oder mit "klapp, klapp, klapp", weil ich hohe Schuhe oder dergleichen trage. Bemühe mich, einmal nach oben zu kommen, um die Szenerie von oben aufzunehmen, die gesamte Festgesellschaft vielleicht dabei zu haben. Auch vorne zu schauen, wie ich den Altarbereich schön reinbekomme. Mein Klicken hört man eh nicht, das heißt, ich kann mich hinten - so ich mich langsam und leise bewege - sehr gut bewegen. Wir fotografieren prinzipiell ohne Blitz. Das hat zwei Gründe: Zum einen ist es von der Atmosphäre natürlich wunderschön und zum anderen ist es so, dass man mit einem Lichtblitz, der ausgelöst wird, automatisch Augen zu sich zieht. Das heißt, man stört damit die Gesellschaft, man stört damit die Zeremonie. In dem Moment, wo wir ohne Blitz agieren, hat man maximal das Klicken der Kamera. Das geht unter in einer so großen Kirche. Auch bei der Art, wie wir fotografieren, geht das unter. Wenn aber die Augen abgelenkt werden, wird die Zeremonie abgelenkt. Auch damit schaffen wir es nach und nach, dass wir doch auch in evangelischen Kirchen fotografieren dürfen, da dieses Vertrauen uns entgegengebracht wird, dass das auch funktioniert. Wir haben nun Kameras, wir können mit 6400 ISO in nahezu jeder Kirche fotografieren. Ich wüsste momentan keine, die so dunkel wird, dass wir dort keine Bilder hinbekommen, von daher sind wir da eigentlich an der glücklichen Stelle, was das angeht. Jetzt hat die Musik nicht eingesetzt. Ich denke mir, es ist jetzt so lange still, dass wir auf jeden Fall jetzt reingehen und gucken, dass wir auch noch alles rechtzeitig in den Kasten bekommen.

Hochzeitsfotografie – Grundlagen

Machen Sie sich mit dem emotionalen, erlebnisorientierten Stil der Hochzeitsreportage vertraut und profitieren Sie von den Erfahrungen und Ideen zweier professionellen Fotografen.

5 Std. 51 min (52 Videos)
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