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Inventor Grundkurs

Bemaßungsparametrik

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Durch die Verwendung von Skizzenparametrik und Skizzenabhängigkeiten können Sie später Ihre Bauteile sehr rasch ändern.
04:39

Transkript

Sie können es vermutlich schon erahnen, dass diese Skizzenkontur über die vertikale Y-Achse symmetrisch sein soll. Hier auf der rechten Seite haben wir den Winkel von 75 Grad schon hinterlegt. Auf der linken Seite fehlt diese Definition noch. Wenn ich also beispielsweise mit gedrücktem Linksklick auf diesen Punkt gehe, kann ich die komplette Kontur noch verschieben. Ich müsste nun also mit dem Befehl "Allgemeine Bemaßung" auch hier links diese 75 Grad definieren. Ich wähle also den Bemaßungsbefehl, klicke auf die Grundlinie, danach auf die schräge Linie, und nun kann ich hier den Winkel von 75 Grad eingeben. Nun haben wir zwei Bemaßungsdefinitionen, einmal hier links und einmal hier rechts für diese 75 Grad. Das heißt, wenn wir später einmal draufkommen, dass sich dieser Winkel ändern sollte, auf beispielsweise 60 Grad, müssten wir zwei Bemaßungen abändern. Einfacher wäre es natürlich, wenn wir nur eine Bemaßung ändern müssten, und die zweite würde sich automatisch mitändern. Deshalb möchte ich Ihnen nun zeigen, wie wir Bemaßungen parametrisch verknüpfen können, damit nachträgliches Ändern von Skizzenkonturen schneller und einfacher funktioniert. Mit einem Doppelklick gehe ich nun hier links auf den Bemaßungstext "75 Grad", damit ich diesen Bemaßungswert ändern kann. Während dieses Feld aktiv ist, klicke ich nun auf das bestehende "75 Grad"-Maß hier auf der rechten Seite. Dadurch verknüpfe ich diese beiden Maße. Es wird mir hier nun ein Wert "D9" angezeigt. Dies deutet auf die Parametrik von Inventor hin. Wenn wir in Skizzen Bemaßungen setzen, verwertet oder verarbeitet Inventor diese Bemaßungen nicht nur als Wert, sondern er vergibt automatisch Parameter. In jedem Bauteil beginnen die Parameterbenennungen mit D0. Dieser Parameter hat eben den Namen "D9", und entspricht 75 Grad. Durch die Verknüpfung übernehmen wir vom bestehenden Maß auf der rechten Seite den Wert für das linke Maß. Ich klicke nun einfach mal "OK", und jetzt sehen wir hier einen etwas geänderten Eintrag bei der Bemaßung. Hier steht nun "f(x): 75". f(x) steht für Function und soll für uns der Hinweis sein, dass es sich hier um eine verknüpfte Bemaßung handelt. Wenn ich nun auf der rechten Seite den Winkel ändere, ich gehe also hier mit einem Doppelklick auf diese Bemaßung und ändere diese Bemaßung auf 70 Grad, übernehme die Änderung, wird der Winkel auch automatisch auf der linken Seite angepasst. Somit sparen wir uns bei nachträglichen Änderungen einfach Zeit. Die Bemaßungsparametrik geht sogar noch weiter, wir können hier auch Formeln hinterlegen. Ich möchte nun die beiden Maße "22" und "25" verknüpfen. Beispielsweise soll das Maß der schrägen Länge auf dieser Seite immer der Wert plus 5 Millimeter sein. Ich gehe dafür also mit einem Doppelklick auf das bestehende Maß "25", klicke zum Verknüpfen auf dieses Maß, die Benennung von dem Maß hier unten ist "D8", und kann jetzt noch "+5" dazuschreiben. Also wir können in diesem Feld direkt auch Formeln hinterlegen. Mit dem grünen Häkchen übernehme ich die Eingabe, und Sie sehen hier, dass automatisch der Wert "22+5" gerechnet wird, und hier die 27 ergibt. Natürlich wirkt sich eine Änderung dieser Bemaßung auch direkt auf dieses Maß aus. Wenn ich hier also jetzt den Wert 25 eingebe, haben wir hier automatisch den Wert 30. Wenn Sie solche Zusammenhänge von Bemaßungen bei Ihren Skizzenkonturen also von vorneherein wissen, sollten wir diese Verknüpfungen auf jeden Fall setzen, da das Ändern im Nachhinein viel schneller und einfacher funktioniert.

Inventor Grundkurs

Steigen Sie ein in die Welt der 3D-Konstruktion mit Autodesk Inventor und lernen Sie, wie Sie aus den modellierten Einzelteilen und Baugruppen normgerechte 2D-Zeichnungen erzeugen.

5 Std. 35 min (81 Videos)
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