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Canon EOS 70D Grundkurs

Belichtungsoptimierung

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Hier lernen Sie, wie Sie Speichertaste, Belichtungskorrektur und HDR-Belichtung bestmöglich einsetzen.
05:05

Transkript

Der Belichtungsmesser und die Belichtungsmessmethoden ihrer Kamera sind schon ziemlich ausgefuchst und in den meisten Fällen wirklich perfekt und doch gibt es immer mal wieder den einen oder anderen Fall, wo Sie sagen, als Basis der Belichtungsmessung ist das Ergebnis, was die Kamera liefert gut aber ich hätte es gern ein kleines bisschen anders. Und da gibt es verschiedene Möglichkeiten und Wege die Belichtung zu korrigieren und zu optimieren. Eine Möglichkeit ist die Speicherung der Belichtung mit der Speichertaste. Wenn Sie also eine bestimmte Helligkeit vor der Kamera haben und sagen vielleicht, weil das Motiv relativ klein ist und Sie das nicht in der Bildmitte haben sondern vielleicht irgendwo am Bildrand. Möchten Sie das platzieren und Sie möchten das Motiv anmessen und der Rest ist egal, ob der überhaupt über- oder unterbelichtet ist. Völlig wurst. Es kommt Ihnen auf dieses kleine Bilddetail an. Dann schwenken Sie die Kamera erst auf das Motiv. Möglicherweise gehen Sie sogar so nah ran, dass Sie nur das Bild, das Motiv im Bildfeld haben oder Sie zoomen ran und dann können Sie die Belichtung speichern. Das heißt, Sie drücken auf den Auslöser, drücken die Speichertaste. Sie sehen das Sternsymbol an der Taste. Das sehen Sie dann auch hier neben dem Messwert. Und wenn sich dann an den Helligkeiten der Belichtung, der bleibt eine Weile gespeichert und wenn sich dann an der Helligkeit etwas ändert, dann ändert sich der Messwert nicht. Im Normalfall ändert sich das natürlich. Jetzt sehen Sie, wenn sich die Helligkeit ändert, ändert sich auch der Messwert. Das ist die einfachste Möglichkeit die Belichtung zu speichern. Sinnvoll für Einzelaufnahmen. Blöd ist es halt, wenn Sie eine Serie machen, dann müssten Sie jedes Mal gerade wenn Sie ein paar Schritte irgendwo hingegangen sind oder die Brennweite verändert haben, um anzumessen, müssten Sie das für jede Aufnahme machen. Für mehrere Aufnahmen praktischer ist die Belichtungskorrektur. Die Belichtungskorrektur erreichen Sie beispielsweise hier, über einen Klick auf das Display und dann sehen Sie eine Einstellung. Sie können die Belichtung in den Plus- oder Minusbereich verändern, indem Sie an den Pfeiltasten nach rechts für reichlicher, nach links für eine knappere Belichtung. Und diese Belichtungsspeicherung ist dann für jede Aufnahme eingestellt. Was, wenn Sie die Kamera ausschalten? Dann ist die Belichtungsspeicherung, die Korrektur, dann auch nicht mehr gespeichert. Sie können das natürlich auch einfach hier durch Antippen, auf dem Display korrigieren. In der Richtung, in der Sie das haben möchten. Wenn Sie sich gar nicht so sicher sind, welche Belichtung, denn jetzt die passende sein könnte und Sie nicht Lust haben es fünf Mal auszuprobieren, könnten Sie natürlich auch Anwählen einer Belichtungsreihe. Das heißt, Sie machen mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen. Und wie die Belichtungen, dann angeordnet sind, aufgespaltet sind, das können Sie, dann einstellen, wie groß die Schritte zwischen den einzelnen Belichtungen sind. Jetzt habe ich hier für die Belichtungsreihe, drei Belichtungen gewählt. Sie können zwei, fünf oder sieben, dann alternativ auch einstellen. Und Sie können die ganze Belichtungsreihe insgesamt, dann auch noch durch Drehen am Schnellwahlrad verschieben. Für eine Einzelaufnahme braucht man jetzt mehrere Belichtungen. Das wäre so eine Art Belichtungsraten. Ja nicht unbedingt, dass ist vielleicht so, wenn es mal wirklich ganz schnell gehen muss und Sie haben dann nicht wirklich Zeit, dann drei Werte noch umzustellen, dann kann das ganz gut sein. Sinnvoll ist aber diese Art der Belichtung, der mehrfachen Belichtung von einem Motiv, für Aufnahmen bei sehr hohem Motivkontrast. Also Aufnahmen, wo die dunklen Stellen so viel dunkler sind, als die hellen Stellen, der Kontrast so groß ist, dass die Kamera diesen Kontrast mit einer Aufnahme nicht überbrücken könnte. Dann ist es sinnvoll, verschiedene Aufnahmen zu machen. Für die dunklen Stellen, für die hellen Stellen und für die Mitten. Und die werden dann hinterher in einem Bildbearbeitungsprogramm, übereinander komponiert, übereinander gesetzt. Dann spricht man von einer HDR Aufnahme. Es gibt verschiedene Programme, mit der Sie die HDR Aufnahmen zusammensetzen können. Eine interessante Alternative auch für den Fall, wenn es schnell gehen muss, bietet die Kamera auch intern, nämlich im Menü, im vierten Aufnahmemenü, vierte Registerkarte. Ganz unten können Sie den HDR Modus auswählen. Der ist im Moment deaktiviert, weil ich Reihenaufnahmen angewählt habe. Wenn die abgestellt ist, können Sie HDR Aufnahmen machen, die werden dann kamera-intern zusammengesetzt. Da gibt es unterschiedliche Stile, unterschiedliche Möglichkeiten, wie Sie das machen können. Was Sie auf jeden Fall beachten sollten, wenn Sie HDR Aufnahmen machen, verwenden Sie ein Stativ und dann können Sie sehen, dass die Kamera für die einfache Anwendung gute Ergebnisse liefert. Wenn Sie anspruchsvollere Anwendungen haben, sollten Sie auf jeden Fall ein externes Programm verwenden.

Canon EOS 70D Grundkurs

Machen Sie sich mit Ihrer Canon EOS 70D vertraut und erfahren Sie, welche Funktionen sich hinter den verschiedenen Knöpfen und Menüs der Kamera verstecken.

3 Std. 46 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:26.03.2014

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