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Canon EOS 700D Grundkurs

Belichtungsoptimierung

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Die EOS 700D bietet verschiedene Möglichkeiten, die Belichtung zu korrigieren. Hier geht's um die Funktionen von Speichertaste, Belichtungskorrektur und HDR-Belichtung.
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Transkript

Wenn Sie eine Aufnahme gemacht haben und sie entspricht nicht Ihren Vorstellungen, was die Belichtung betrifft, dann haben Sie mit der 700D ganz unterschiedliche Möglichkeiten, die Belichtung zu korrigieren. Es kommt darauf an, ob Sie die Belichtung nur für ein Bild orrigieren möchten oder für viele weitere, die unter den gleichen Lichtbedingungen folgen. Ich stelle Ihnen die Möglichkeiten der Reihe nach vor. Möchten Sie nur ein Bild anders belichten, dann ist der schnellste und praktischste Weg, ein Druck auf die Speichertaste für die Belichtung. Das ist der zweite Knopf von rechts auf der Gehäuserückseite oben der mit dem Stern. Das funktioniert allerdings nur, solange Sie diese Taste nicht mit einer anderen Funktion belegt haben. In der Praxis gehen Sie dann so vor: Sie messen nicht den Bildausschnitt, den sie fotografieren wollen, sondern einen Bildausschnitt, der eine ausgewogene und für die Belichtung bessere Helligkeitsverteilung bietet. D.h., wenn Ihr Motiv ein kleines, helles Element in einem großen dunklen Umfeld ist, und Sie kommen mit der normalen Belichtung nicht zurecht - die war einfach zu reichlich, das Bild war zu hell - dann können Sie entweder näher ran gehen, oder mit dem Zoomobjektiv einfach einen engeren Ausschnitt zoomen, damit die Helligkeitsverteilung gleichmäßiger ist. Und dann wird der Messwert, der Belichtungswert, entsprechend kürzer. Dann machen Sie Ihre Aufnahme nachdem Sie zuvor natürlich den richtigen Bildausschnitt gewählt, also zurückgezoomt haben und dann ist die Belichtungsmessung wieder im Normalzustand. Das geht mit ein bisschen Übung relativ schnell, und wenn Sie so ein Motiv sehen, dann wissen Sie von vornherein schon: Da müssen Sie ein bisschen anders anmessen. Dann brauchen Sie möglicherweise erst gar nicht diese erste Aufnahme mit dem ganzen Feld zu machen, sondern Sie können direkt zuerst die Messung machen, die speichern und dann die Aufnahme. Das ist für eine Einzelaufnahme natürlich toll, wenn Sie jedoch sagen: "Ich  möchte eine ganze Serie, viele Aufnahmen hintereinander machen unter ähnlichen Lichtbedingungen und ähnlichen Helligkeitsverteilungen", wäre es sehr umständlich, jedes Mal wieder erst was anderes anzumessen, dann den Messwert zu speichern und dann zu fotografieren. Aus diesem Grund können Sie natürlich auch die Belichtung generell korrigieren, wenn sie mit einer Automatik fotografieren. Ich zeige Ihnen, wie das geht: Sie drücken auf die Q-Taste und haben dann hier die "Plus-Minus-Skala" für die Belichtungskorrekturen. Jetzt können Sie, wenn Sie möchten, entweder mit dem Finger über das Touchscreen, oder aber auch hier - wie gezeigt mit den Pfeiltasten - die Belichtung in die gewünschte Richtung korrigieren, und dann werden alle weiteren Aufnahmen mit der gewünschten Einstellung gemacht. Sie sehen das auch hier: Auf dem Display wird das angezeigt. Das ist, wie gesagt, sehr praktisch, wenn Sie viele Aufnahmen unter geänderten Lichtbedingungen machen. Noch eine weitere Möglichkeit dieser Funktion ist, dass Sie eine Belichtungsreihe machen können. Und zwar können Sie drei unterschiedliche Belichtungen machen. Einmal das, was die Kamera vielleicht gemessen hat das wäre also jetzt in dieser Einstellung die mittlere Belichtung und dann jeweils noch eine reichlichere und eine knappere. Die normale Belichtung verschieben Sie mit den Pfeiltasten, und wenn Sie jetzt den Abstand zwischen den drei Belichtungen verändern wollen, machen Sie das mit dem "Hauptwahlrad". Auch das können Sie wieder bestätigen, und wenn Sie dann auf den Auslöser drücken, machen Sie drei Belichtungen hintereinander. Sie haben es jetzt nicht nur an der Belichtungszeit gehört, Sie sehen es auch am Bildergebnis: Da sind drei sehr unterschiedliche Belichtungen. Diese Funktion mit den drei unterschiedlichen Belichtungen können Sie natürlich auch nutzen, wenn Sie einen so großen Kontrast haben, dass Sie ihn mit einer Belichtung gar nicht richtig belichten würden, d.h., egal, ob Sie etwas länger oder kürzer belichten, der Kontrast ist so riesig, dass die Kamera das nicht schafft. Dann machen Sie unterschiedliche Belichtungen eine für die hellen Bildstellen, eine für die mittleren Bildstellen und eine für die dunkleren Bildstellen und fügen das dann hinterher in einem separaten Bildbearbeitungsprogramm zu einer HDR-Aufnahme zusammen. Wenn Sie keine Lust haben, das händisch zu einer HDR-Aufnahme zusammenzufügen, dann probieren Sie doch einfach unter den "Szenemodi" die "HDR-Gegenlichteinstellung" aus - die macht das kameraintern. Wenn Sie also eine Aufnahme machen... Ich probiere es einfach mal spaßeshalber; das ist ja jetzt keine typische Gegenlichtsituation. Sie haben es gehört: Es werden drei Aufnahmen in rascher Folge gemacht, und die werden zu einem Bild zusammenverrechnet. Es sieht vielleicht ein bisschen besser aus, als das ursprüngliche Bild mit einer Belichtung. So richtig toll ist das jetzt nicht. In dem Fall würde ich dann lieber doch die Belichtungskorrektur verwenden. Aber die "HDR-Gegenlichtfunktion" ist natürlich eine praktische Sache, wenn Sie vielleicht kein Stativ dabei haben und einfach sagen: Ich möchte nicht lange am Computer nachbearbeiten. Dann haben Sie mit der "HDR-Gegenlichtfunktion" eine zusätzliche Option. In meiner Praxis hat sich bislang gezeigt, dass die "HDR-Gegenlichtfunktion" relativ stark gesättigte Farben macht. Von der Helligkeitsverteilung her ist es aus meiner Sicht ganz gut. Die Sättigung würde ich allerdings im Nachhinein noch ein bisschen zurücknehmen dann haben Sie auch mit der "HDR-Gegenlichtfunktion" gut belichtete Bilder.

Canon EOS 700D Grundkurs

Lassen Sie sich die Bedienung Ihrer EOS 700D vom ersten Einschalten der Kamera bis hin zum richtigen Belichten erklären und erfahren Sie, wie Sie Ihre Kamera gekonnt einsetzen.

3 Std. 33 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:07.11.2013

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