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Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Belichtung messen und bestimmen

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Bei einem sphärischen Panorama sehen wir alles um uns herum. Die Messung der Belichtung am Aufnahemestandort führt deshalb in der Regel zu einem Kompromiss zwischen den hellsten und den dunkelsten Stellen der Umgebung.

Transkript

Nachdem die Auswahl der Hardware, die wir für diese Aufnahme gut gebrauchen können, geklärt ist, geht es nun um die Einstellung für die Aufnahme. Da sind einige Sachen schon vorher passiert, zum Beispiel eben hier die Einstellung des No-Parallax-Point, das heißt, die Position der Kamera in dieser Richtung und gleichzeitig auch die Position der Kamera in dieser Richtung, der Querversatz - diese Sachen, die sind hier bei diesem Kopf dann schon fixiert. Und, was jetzt interessant ist, einfach die reinen fototechnischen Parameter, die wir einfach brauchen, damit die Aufnahme gelingt. Da können wir ein paar gleich mal vorneweg abhaken, zum Beispiel die ISOs, die sollte man natürlich so weit wie möglich nach unten kurbeln, um möglichst wenig Rauschen in die Aufnahme reinzukriegen, und das heißt, wir fahren hier mit ISO 100. Ist auch eigentlich kein größeres Thema, weil wir natürlich sowieso auf einem Stativ sind, wegen der Panoramaaufnahme und der Genauigkeit, die die erfordert, und das heißt, da ist die Länge der Belichtungszeit dann kein Thema, die Belichtungszeit ist auch dann der einzige variable Parameter, den wir für die Steuerung der Belichtung verwenden werden, weil sein Gegenstück, die Blende, bleibt nämlich fixiert. Üblicherweise verwendet man in der Panoramafotografie eben eine Blende im Bereich von 8 bis 11. Wenn die Blende zu weit offen ist, dann ist nur ein relativ geringer Bereich in der Aufnahme scharf, wir wollen aber möglichst viel scharf zwischen zwischen vorne und ganz hinten haben, das heißt also, wir drehen die Blende mal so weit zu wie nötig, speziell hier mit dem 16 mm Brennweite erreichen wir es, dass wir wirklich hier von ganz nah dran, von 60 / 70 Zentimetern bis unendlich, bis draußen in die Landschaft scharf werden können, und das spielt sich bei einer Blende von etwa 8 bis 11 ab, würde man die Blende noch weiter zuziehen, um diesen Bereich noch zu vergrößern, käme man in den Bereich der Beugungsunschärfe, das wollen wir jedoch vermeiden, der geht bei den meisten Objektiv-Kamera-Kombinationen so in einem Bereich zwischen 16 und 22 als Blendenzahl los, das heißt, den wollen wir vermeiden, man landet letzten Endes immer bei Blende 8 oder Blende 11, die haben wir hier fix eingestellt, und alles andere was wir jetzt noch wirklich regeln können und müssen, und was wir hier an die Situation hier im Raum anpassen müssen, das ist die Belichtungszeit. da wir natürlich hier ein relativ weites Spektrum an Tonwerten haben, wenn wir uns hier mal um 360 Grad herumgucken, umschauen, und dann natürlich auch nach oben und nach unten, wir haben hier zum Beispiel einen sehr hellen Fußboden, und eine sehr helle Decke, und draußen schauen wir einfach noch in eine sommerliche Landschaft und dann haben wir hier einfach schwarzen Marmor, das heißt, wir haben einen ziemlichen Bereich abzudecken und die Belichtung, die wir dann letzten Endes einstellen, die wird auf jeden Fall auf einen Kompromiss hinauslaufen, und üblicherweise macht man einfach einen kleinen Rundblick in so einem Raum und schaut sich halt einfach ein paar neuralgische Punkte an, wo es besonders dunkel ist und besonders hell ist, und die nimmt man sich dann einmal mit der Kamera vor und macht da mal eine Probeaufnahme, üblicherweise im Live-View mit Histogramm ist dann einfach der Idealfall für so was, also ich blicke jetzt mal hierüber, lasse die Kamera hier auch mal einrasten, und schaue mir mal, wenn ich die Belichtungszeit verdrehe an, wie man mein Histogramm ausschaut, ob das schon am rechten Ende anschlägt und jetzt lande ich hier zum Beispiel bei einer 1/5, 1/6, 1/8, 1/10 - ja - jetzt also, ich denke mal 1/10 ist in dieser Richtung einigermaßen save, wobei die Ecke schon ein bisschen dunkel ist, jetzt gehe ich mal hierüber und schaue in diese Gegend, und da bin ich schon erheblich dunkler, und hier kurbele ich mal rauf, und bin mal bei 1/5 etwa, und jetzt schaue ich hier in diese Richtung, da wird es wieder ein bisschen heller, da sieht man schon, dass das Histogramm anschlägt am Rand, und ja, da geht es auf 1/10 runter von der Kürze der Zeit, also etwa so in diesem Bereich, dass heißt, wenn wir jetzt hier mal ein paar Probeaufnahmen machen, und das werde ich jetzt einmal tun, ich nehme mal diese Ecke hier, jetzt hat sich das Licht leicht geändert, und mache mal hier eine Aufnahme, und schaue mir die dann mal an, ob zum Beispiel die Überbelichtungswarnung anspringt, also das wäre jetzt hier zum Beispiel eine 1/6 Sekunde, die okay ist, dann schaue ich mal hier hinten hin, wie das da aussieht, und da kann ich ein bisschen mehr Gas geben, das ist 1/4, und da ist ein Licht an der Decke, was ein bisschen überstrahlt, dass muss man aber einfach in Kauf nehmen, das heißt, das Ausfressen von Lichtquellen oder auch der Sonne, das gehört einfach dann dazu, das heißt, hier müssen wir einen Kompromiss machen, wir nehmen natürlich RAW auf, um möglichst viel Belichtungsspielraum später für die Nachbearbeitung zu haben, also auf keinen Fall mit JPEG aufnehmen, das kann man also hier nur wiederholen, und das heißt, wir werden einmal die Geschichte mal mit 1/10 probieren, bei Blende 8 und 100 ISO für diese Aufnahme.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
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