Panoramafotografie: HDR-Panoramen

Belichtung

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Auch, wenn man bei HDR-Aufnahmen gewisse Reserven hat, was Über- und Unterbelichtungen angeht, sollte man vor Ort eine mittlere Belichtung ermitteln, bei der alle Belichtungen in alle Richtungen passen. Probeaufnahmen sind zu empfehlen.

Transkript

Wenn man zur Location kommt, die man sich für sein Panorama ausgesucht hat, empfiehlt sich trotzdem natürlich immer auch einfach direkt vor Ort ein Rundumblick, und gerade weil es ein sphärisches Panorama ist, und wir hier auch ein bisschen schauen müssen, wo die ganzen Lichtverhältnisse wie ausschauen, also wo sind die ganz hellen Stellen, die ganz dunklen Stellen, und welche Perspektive ist am besten, und wo schaut's oben oder unten besonders schön und interessant aus, und nach der Wahl der Location, ist ja klar, Stativ hinstellen, schauen das es grade ist, und dann beginnt man dann schon mit den Vorbereitungsarbeiten. Was ich jetzt für diese Location zum Beispiel nicht gemach hab', ist einfach mich um den Weißabgleich gekümmert, die Kamera steht normal auf Tageslicht, wir haben große Fenster, ist ein trüber Tag, nicht all zu blau, das heißt, wir kommen aber mit dem Tageslicht- Weißabgleich relativ gut klar. Es macht auch wenig Sinn, dass hier wirklich in interner-kalibrierten Form zu machen, also zum Beispiel jetzt einen Colour-checker mitzunehmen, oder so was in der Art, weil wir haben durch die Natrium Dampf- Lampen an der Decke einfach noch eine zweite Lichtquelle im Spiel, und das wird man später im Endergebnis sowieso mehr oder weniger nach Gefühl oder mit Farbkorrektur regeln müssen, dass heißt hier macht's jetzt nicht so viel Sinn dann wirklich irgendwelche Kalibrationswerkzeuge zu benutzen. Wenn die Kamera in Position steht und alles grade ist, dann ist natürlich erst mal eine Probeaufnahme angesagt, Belichtungsmessung. Die Blende- und die Entfernungseinstellung ist bei diesem Objektiv relativ pflegeleicht, hier verwenden wir bei 15 mm die Blende 11, das heißt, wenn wir die Entfernungseinstellung auf drei Meter, das geht hier auch relativ gut an diesem Objektiv, weil die drei auch gut gekennzeichnet ist, einfach auf drei Meter stellen, dann hat man im Prinzip, die hyperfocal Distance bewegt sich dann zwischen 1,5 Meter, das heißt, wenn wir unsere Stativhöhe betrachten, dann sind wir vom Fußboden bis unendlich scharf, obwohl es kein Fischauge ist, sondern ein Weitwinkel und das ist eigentlich eine sehr, sehr gute Kombination und dann die Belichtungszeit ermittle ich meistens in solchen Locations, indem ich mir eher die durchschnittlich belichteten oder durchschnittlich hellen Bereiche aussuche, die es in diesem Raum gibt, also nicht so die extremen Helligkeiten, die extremen Dunkelheiten, denn wichtig ist für die mittlere Belichtung und von der aus wir dann eine Überbelichtung und eine Unterbelichtung starten und ich such' mir dann einfach durchschnittlich belichtete Bereiche, eben zum Beispiel in der einen Ecke der Halle und dann in der gegenüberliegenden Ecke der halle, messe die dann mal aus, und richte mich da dann nach dem, und natürlich sollte man einfach bevor man beginnt, dann Probeaufnahmen machen, wirklich mit den Brackets, also wirklich die drei Aufnahmen dann machen mit der eingestellten Belichtung, und ganz wichtig ist einfach bei diesen Probeaufnahmen, dass man überprüft, wie sich die über- und unterbelichteten Bilder verhalten, denn wir versuchen ja wirklich den kompletten Tonwerkumfang einer Location zu erwischen, und da ist es ganz wichtig, dass man sich die überbelichtete Aufnahme anschaut, und dort guckt, was spielt sich in den Schatten ab. Es gibt manche Kameras die zeigen auch abgesoffene Bildbereiche, das heißt, die mutmaßlich im Schwarz verschwinden werden, und das sollte man überprüfen, dass das in der überbelichteten Aufnahme nicht passiert, umgekehrt natürlich die unterbelichteten Aufnahmen sollten alle Lichter so zeichnen, dass sie nicht ausfressen, also in unserem Fall währen das jetzt hier die großen Hallenfenster, dort soll also die Landschaft drausen ohne ausfressen, ohne Überbelichtung abgebildet werden. Und das geht Sicht jetzt, ist ein trüber Tag, und die Verhältnisse sind noch relativ moderat, das heißt, es geht sich eilig mit dem +, - drei-Licht werfen, die jetzt die Sony hier für ein Dreier Bracket aufnimmt, relativ gut aus.

Panoramafotografie: HDR-Panoramen

Lernen Sie, wie Sie HDR-Belichtungsreihen und die Panorama-Technik verbinden, um Rundumblicke mit besonders hohem Dynamikumfang zu erstellen.

4 Std. 3 min (40 Videos)
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Erscheinungsdatum:31.10.2016

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