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Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Beispieltour mit Ricoh Theta 360°-Kamera

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Als praktisches Beispiel in diesem Kapitel dient die virtuelle Tour über einen historischen Friedhof. Die größere Anzahl an Panoramen legt optimierte Aufnahmetechnik mit einer 360-Grad-Kamera und einen effizienten Nachbearbeitungs-Workflow nahe, den Sie in diesem Video kennenlernen.

Transkript

Bevor wir uns das Google Street View-Feature in Pano2VR angucken, muss ich kurz ein paar Worte verlieren, wie ich eine solche Tour aufgenommen habe. Denn hier geht es meistens, um eine größere Anzahl von Panoramen. Das heißt, Geschwindigkeit, Einfachheit und Betriebssicherheit ist ein gewisses Thema bei der ganzen Geschichte. Und da das jetzt ein Testfall ist, habe ich die Qualität jetzt mal nicht so hoch angesetzt und ich gehe mal hier rein und zeige mal kurz her, wie ich das gemacht habe. Das ist also hier meine Kamera. Das ist eine Ricoh Teta. Das rote Kabel geht einfach nur zu so einem Power-Tank, weil das ein bisschen länger gedauert hat und die Batterie ist jetzt nicht so wahnsinnig heftig. Das hat auch damit zu tun, dass ich eben keine einfachen Aufnahmen gemacht habe, sondern Belichtungsreihen, weil die Ricoh Teta nur JPEGs abliefert, dafür aber eben komplett fertiggestitchte Bilder. Und das sehr geniale bei der Kamera ist, dass sie einen Lagersensor drin hat und einen Kompass. Das heißt, in dem Panorama ist mehr oder weniger genau schon abgelegt, wo Norden ist und wenn das nicht ganz gerade steht, dann ist auch hier abgelegt, wie groß die Neigung und der Rollwinkel ist. Ich habe es aber trotzdem so gemacht, dass ich das sauber gerade hingestellt habe. Und der Grund war auch einfach deswegen, ich habe immer zwei Aufnahmen gemacht, also vier Belichtungen und davon jeweils in zwei Richtungen die Kamera um 180 Grad gedreht. Das liegt zum einen daran, meine Kamera hat schon ein bisschen was mitgemacht und die hat auf einer Seite ein bisschen einen Kratzer auf der Linse. Das ist das eine und auf der anderen Seite kann ich mich so leicht selber aus dem Bild nehmen. Weil wenn eine 360 Grad-Kamera mit einem Shot aufnimmt, dann bin ich natürlich totsicher im Bild. Und das habe ich da versucht zu vermeiden. Also hier sieht man so ein bisschen, wie das Setup aussieht. Hier nochmal ein bisschen deutlicher. Und einfach ein Stativ genommen und das muss man natürlich dann noch retuschieren. Und herausgekommen sind dann diese Reihen. Das ist ein komplettes Panorama, eine Zeile. Das heißt, hier eine dunkle Belichtung, heller, heller, heller. Und da bin ich hier im Bild und dann ist das Ganze hier nochmal genau 180 Grad verdreht. Hier stehen wir ungefähr an der gleichen Stelle im Bild und davon gibt es jetzt dann 35 Reihen und das hat jetzt zusammen mit ein bisschen Spazieren gehen in dem Gelände, in dem ich unterwegs war, hat das so eineinhalb Stunde gedauert ungefähr. Die Bilder, die da rausgekommen sind, diese Bildreihen, das schaut dann so aus. Das sind also hier jetzt diese einzelnen Reihen. Hier 6400, 1600, 100. Immer 100 ISO. Die arbeitet immer mit Offenblende die Kamera. Dadurch muss man halt sehr stark abblenden Tags über. Und das sind praktisch das Rohmaterial und dann habe ich das in ein Programm namens EnfuseGUI reingeworfen und das schaut dann so aus. Und das sind einfach hier die vier Bildreihen. Sage ich einfach okay, alle vier Bilder ist praktisch ein sogenanntes Bracket. Und das EnfuseGUI, Enfuseing ist einfach, er nimmt sich die best belichteten Bereiche aus diesen vier Bildern raus, legt die ebenenmäßig zusammen, baut eine automatische Maske drumrum und das schaut relativ natürlich aus. Das ist einfach ein Hochkontrastverfahren, so ähnlich wie HDR. Funktioniert hier aber relativ pauschal. Die Bilder kann man natürlich problemlos übereinander legen, weil es ist pixelgenau, weil es auf dem Stativ ist. Und das Ganze wurde als TIFF ausgegeben und diese TIFFs habe ich dann letzten Endes bisschen farbkorrigiert. Und dann kommt daraus, das waren jetzt hier dann die fertigen Bilder. Und hier, den habe ich jeweils immer zwei zusammengefügt. Man kann das hier ganz schön sehen. Bei dem zweiten habe ich dann einfach aus dem anderen um 180 Grad verkehrten Bild, habe ich dann einfach hier zum Beispiel, da bin ich jetzt im Bild und dann habe ich mich an der Stelle dann einfach rausretuschiert. Das geht dann relativ leicht, dann bleibt nur noch das Stativ übrig. Und das ist eine Geschichte, das dauert für jedes Panorama eine halbe Minute, dann ist das fertig. Das kann man relativ schnell machen. Ich wollte gerade eine bisschen bessere Qualität liefern, als das, was die Rico Theta so out of the box kann. Vor allen Dingen wollte ich einfach mich selber da nicht drin haben. Und weil das ist nämlich auch zum Beispiel ein Kriterium, was für Google Street View entscheidend ist. Also wenn Personen drin sind, muss man sie unkenntlich machen. Gut und wenn man Gelegenheit hat sich selber aus dem Bild zu schaffen, sollte man das auch tun. So, am Schluss sind dann hier fertige JPEGs rausgekommen. Die habe ich dann nochmal ein bisschen sortiert. Und dann hier, da ist eine Dublette drin, die habe ich markiert, die habe ich dann weggelassen. Da habe ich dann versehentlich zwei Mal den gleichen Standort aufgenommen und dann habe ich die Sachen in Pano2VR reingeladen. Und wie es dort ausschaut, das schauen wir uns dann im nächsten Kapitel an. So viel mal einfach nur kurz das Making of von diesem kleinen Projekt, wie gesagt optimiert auf einem Kompromiss zwischen Qualität und Geschwindigkeit und verwendetem Equipment. Hat ganz gut funktioniert, gewinnt keine Schönheitspreise, weil mit 5300x2600 Pixel ist da jetzt nicht so viel stark zu machen qualitativ. Aber es ist besser als das Street View, was früher aus dem Auto rausgekommen ist sozusagen und gerade für so Touren, die etwas länger sind, wo es ein bisschen mehr Aufwand ist, da kann man das schön mal machen. Ist das jetzt ein freies Projekt für den Kunden, wird man sicher etwas mehr Aufwand treiben.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Lernen Sie, wie Sie mit Pano2VR mehrere Panoramen zu einer interaktiven, begehbaren Besichtigungstour zusammenstellen und für das Web ausgeben.

9 Std. 51 min (103 Videos)
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