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Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Beispiel: Stativ entfernen

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Besonders schwierig ist es, ein Stativ aus dem Boden eines Panoramabildes herauszuretuschieren, wenn das Stativ auf einem regelmäßigen Muster gestanden hat, dieses Muster jedoch unregelmäßig beleuchtet war. In diesem Video sehen Sie einen von mehreren Wegen, mit so etwas in Photoshop umzugehen.

Transkript

In diesem Video möchte ich nun als drittes und letztes und auch anspruchsvollstes Beispiel zeigen, wie man mit einer relativ unangenehmen Situation am Boden eines Panoramas klarkommt, denn wir haben hier in dieser Kirche ein Stativ unten stehen. Es gibt einen diffusen Schatten vom Stativ. Es gibt einen diffusen Schatten insgesamt von dieser Säule, hinter der ich mich ein wenig versteckt habe. Gleichzeitig haben wir, Moment, da ist jetzt was daneben gegangen. Das wollte ich eigentlich nicht haben. So und wir haben hier ein streng geometrisches Muster, was eigentlich auch jeden Fehler bei der Reparatur sofort sichtbar macht. Also ein bisschen gnadenlos. Zunächst einmal habe ich hier für diesen Zweck, ich gehe jetzt da ein bisschen schneller durch, ich mache jetzt nicht alles manuell. Ich habe ein paar Sachen vorbereitet dafür, dass wir da einfach uns ein bisschen auf die Strategie als solche konzentrieren können und nicht so sehr auf die einzelnen Arbeitsschritte. So, wenn wir jetzt hier auf den Patch klicken, der hier schon positioniert ist, da ist noch kurz eine Bemerkung zu fällig. Ich nehme hier immer ganz gerne, ich mache Mal mit Alt +Tab die ganzen Panels weg und benutze das Raster jetzt hier. Man beachte das jetzt zum Beispiel Mal diese Linie hier, benutze das Raster dazu, dass ich die Bildachse möglichst genau einstelle, dass es in dieses Raster passt, wenn es ein geometrisches Muster ist und das ist natürlich hier schön rechtwinklig. So und wenn ich dann hier den Patch einpasse, dann benutze ich den Rollwinkel, um das möglichst genau an diese rechtwinklige Struktur anzupassen, sodass ich im Prinzip später sehr einfach mit diesen Dingern rumschieben kann in Photoshop und das Ganze bereits ziemlich rechtwinklig ist. Diesen Patch, wenn ich den extrahiere, dann schaut der so aus. Ich will den jetzt nicht überschreiben, sondern ich schaue mir den direkt an. Der schaut dann so aus und hier möchte ich jetzt Folgendes machen. Ich habe den schon vorbereitet und ich schaue den jetzt Mal mit Ihnen gemeinsam in Photoshop an. Das ist dieser hier. Der schaut offensichtlich schon fertig aus und wenn ich den Mal doppelklicke und in Photoshop aufmache, gehe ich Mal kurz Schritt für Schritt durch, wie ich das angelegt habe, dass ich mit so einer Geschichte klarkomme. Das Problem ist, ich kann dort relativ schwer mit dem Kopierstempel arbeiten, weil ich ganz viele Helligkeitsverläufe dadrin habe, die das Ganze relativ schwierig machen und die Fliesen sind auch nicht alle ganz gleich. Da sind manche sind offenbar irgendwie mal repariert worden. Es gibt ältere blassere und neuere dunklere und das ist auch ziemlich unregelmäßig zum Teil. Also nicht ganz einfach das Ganze. Ich gehe Mal hier durch. So ist das Original. Das ist einfach das extrahierte Bild aus Pano2VR direkt. Dann habe ich Folgendes gemacht: Ich habe dann einfach hier einzelne Teile genommen aus diesem Bild, einfach rechteckige Auswahl. Ich mache Mal das Original aus und das auch, hier einfach ein Stück, da ein Stück, da ein Stück, die einfach kopiert und dann mit dem Transformationsviereck relativ genau Mal an das Original angepasst, sodass die Mal alles abdecken, was hier jetzt noch vom Stativ übrig ist. Man sieht es ist nicht super genau, aber es hat Mal gereicht und hier muss man ein bisschen rumschieben eben, macht man in der Regel mit dem Transformationsviereck, aber man sieht eben, was hier in dem halbfertigen Schritt schon sichtbar ist. Die ganzen Verläufe, die Helligkeit und alles, das passt nicht so richtig zusammen. Da kann man dann Folgendes machen: Ich hab dann da alles, was hier noch gut ist, ausmaskiert. Das schaut dann so aus. Ich mache mal dieses aus. Das alles praktisch hier, das ist das Original mit dem Loch drin, was möglichst gut gefüllt werden soll. Hier hat man übrigens mit inhaltsbasiert Füllen überhaupt keine Chance, weil das solche regelmäßigen Geometrien überhaupt gar nicht kapiert. So, das ist mein Ausgangsmaterial. Ich schreibe da immer backup dran und hebe mir die Originaldinge auf, weil die nämlich dann noch manipuliert werden und dann habe ich Folgendes: Dann habe ich diese Datei, ich mache Mal mit der Shift Taste die ganzen Dinger hier nochmal aus. Ich habe diese Datei und dann kommt diese dadrüber und diese dadrüber und diese dadrüber. Das kleine Eckchen hier, das habe ich dann, das hat nicht ganz gepasst, das habe ich vergessen. Und dann mache ich Folgendes: Ich markiere die alle miteinander. Da sind dann natürlich noch keine Ebenenmasken drin. Dann geht man auf Bearbeiten und dann Ebenen automatisch überblenden. Also eigentlich der zweite Teil der Panoramafunktion in Photoshop. Und der Vorteil bei der Methode ist, dass die ganzen Gradienten diese ganzen feinen Verläufe schön ausgleichen und das alles zusammenbaut, dass es wirklich passt. Das Ergebnis schaut dann so aus. Und wirklich schön glatt gemacht den Verlauf und so. Da ist ein bisschen eine blasse Gesichte drin. Könnte man eventuell noch ein bisschen nachbearbeiten. Man sieht jetzt hier schon, diese Funktion, die beeinflusst die Farbigkeits- und Helligkeitsverläufe in allen vier Ebenen, auch in der Ebene hier bis zum Rand und da ich das rausgenommen habe aus dem Originalpanorama, würde hier eine Kante entstehen, weil Photoshop bearbeitet mit Sicherheit hier auch die Kanten, macht die heller oder macht die dunkler. Um das abzufangen, muss man hier den Rand abmaskieren, sodass das nur dieser Teil ist und zusammen mit dem Original passt das dann, wenn man... hier sieht man, das geht ganz leicht. Vor allen Dingen hier unten in der Ecke gibt es einen ganz leichten Unterschied und dann würde man später dieses quadrate Panorama sehen, was gar nicht geht. Und dieses Ding kann man dann einfach fertig importieren wieder. Ich schließe das Mal, speichere das nicht, weil es schon fertig ist und wenn ich das dann jetzt hier im Pano2VR einsetze... Ich habe jetzt hier votivkirche unpatched. Das ist diese Datei. Die habe ich jetzt hier eine Ebene höher abgelegt, um sie besser zeigen zu können. Das ist hier sozusagen der jetzige Patch und das Angenehme ist, dass Pano2VR nicht nur in den Dateinamen die Winkel schreibt, sondern versucht es auch in die Metadaten reinzuschreiben. Bei Photoshopdateien funktioniert das. Und wenn ich jetzt sage: Ich hätte gerne diese Datei, die unpatched gegen die bearbeitete ausgetauscht. Die kann auch ruhig Ebenen enthalten. Nehmen wir patches, edit, das ist das Ding, was ich gerade her gezeigt habe, weil die hat zwar 800 Megabytes, aber es ist egal. Es geht relativ schnell. Hier steht: Die Bilddatei beinhaltet Positionsdaten für den Patch. Soll diese Position für den aktuellen Patch verwenden werden? Ja möchte ich. Und jetzt wird die Photoshopdatei auf ihren ganzen Ebenen einfach auf ihre Hintergrundebene reduziert und hier eingebaut. Das funktioniert ziemlich gut. Soweit kann Pano2VR auch das Photoshopfile lesen und das ist einfach die Spezialfunktion, wie Ebenenmasken alle richtig interpretiert wird und einfach ein flaches Bild rausgegeben wird, was passt und das ist jetzt makellos hier eingestückelt und das schaut dann schon ziemlich gut aus. Das ist, wie gesagt, schon eine etwas gemeinere Aufgabe, die man aber im Zusammenspiel von Pano2VR mit Photoshop und Pano2VR im Zusammenspiel gut erledigen kann. Auch diese Datei finden Sie dann in den Beispieldaten.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Lernen Sie, wie Sie mit Pano2VR mehrere Panoramen zu einer interaktiven, begehbaren Besichtigungstour zusammenstellen und für das Web ausgeben.

9 Std. 51 min (103 Videos)
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