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PostgreSQL Grundkurs

Begriffe der Datenbanklehre

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Der Trainer zeigt in diesem Video einen detaillierten Überblick über notwendige Begriffe aus der Datenbanklehre und gibt einen Leitfaden für die passende Anwendung einer Datenbank.

Transkript

In diesem Video bespreche ich notwendige Begriffe aus der Datenbanklehre und werde Ihnen aufzeigen, wann man überhaupt von einer Datenbank spricht und wann eher nicht. Ein solches Datenbankmanagementsystem besteht prinzipiell aus zwei Bestandteilen. Alle in einer Datenbank gespeicherten Daten werden in sogenannten Datensätzen gebündelt. und auf einem Medium abgelegt. Diese abgelegten Daten die werden als Datenbank, oder eben kurz "DB" bezeichnet. Zum anderen wird eine Applikation benötigt, die sämtliche gespeicherte Daten in der Datenbank verwaltet und dieser Bestandteil wiederum wird als Datenbankmanagementsystem gekennzeichnet. Beide Begriffe, das Datenbankmanagementsystem und die database, das bezeichnet man allgemein als Datenbanksystem. Soweit zu diesen drei Begriffen. Hier sieht man schon, wenn man zum Beispiel eine Excel-tabelle nimmt, dann hat man weder ein Datenbankmanagementsystem noch eine echte Datenbasis im Sinne der Datenbanklehre. Und wer entscheidet das, oder was entscheidet das? Das ist nämlich das sogenannte Datenbankmodell. Das Modell legt fest, auf welche Weise diese Daten zu Datensätzen gebündelt werden und wie die dann auch verwaltet werden und gespeichert werden sollen. Dabei kann man im Grunde drei Säulen nennen, nämlich drei Säulen, die das Datenbankmodell tatsächlich bilden. Die Rede ist von der sogenannten generischen Struktur, den generischen Operatoren und den Integritätsbedingungen. Die generische Struktur, die besagt, in welcher Form und in welcher Art in welcher Struktur eben Daten in dem Datenbankmanagementsystem abgelegt werden. Da unterteilt man in hierarchische Datenbanksysteme, Netzwerkdatenbankmanagementsysteme, objektorientierte, relationale, oder wie bei PostgreSQL objektrelationale Datenbankmanagementsysteme. Also, wie gerade gesagt, PostgreSQL ist ein objektrelationales data base management system. Und ein solchen objektrelationales data base management system besitzt diverse Begriffe. Unter anderem auch den Begriff - das taucht ja im Namen auf - der Relation. Und dieser ist aus mathematischer Sicht heraus wohldefiniert, stellt also eine mathematische Beschreibung einer Tabelle dar. Die Datenbankrelation. Und in diesem Zusammenhang schauen wir uns dann einfach mal ein paar Begriffe genauer an, damit Sie die mal gehört haben. Denn die tauchen in der Literatur auf, die tauchen in Tutorials auf, ja sind auch notwendige Begriffe tatsächlich, aus der Datenbankplanung. Also, besagte Relation bildet die Tabelle einer Datenbank. Und dann hat man den Begriff der Tupel oder der Entitäten. Und hier muss man sich vorstellen, dass das der zusammengehörige Datensatz einer Tabelle ist. Schauen wir uns diese, jetzt insgesamt drei Begriffe, nochmal genauer an. Relation, Tabelle. Wenn Sie sich das mal bildlich vor Augen führen, dann besteht eine Tabelle ja letztendlich aus einer X- und einer Y-Achse. Oder sie geht nach rechts und nach unten - ganz simpel. In der Mitte bildet sich dann zwangsläufig eine Fläche und diese Fläche wird eingeteilt in einzelne Carrès, also die sogenannten Zellen, oder Felder. Wenn Sie nun ein ganz spezielles Feld aus einer Tabelle sich herauspicken, kennzeichnen mit einem Punkt, dann steht diese Zelle doch in Relation zur X- und Y-Achse. Und genau daher kommt auch aus der Mathematik dieser Begriff. Und wenn man sich eben diese Tabelle vor Augen führt, dann ist in der relationale Datenbanklehre es so definiert, dass jeder Datensatz, also das heißt, jede Zeile einer Tabelle einen zusammengehörigen Datensatz bilden. Also wenn Sie beispielsweise eine Adresse speichern, und diese Adresse besteht aus Name, Vorname, Postleitzahl, Ort, dann gehört das ja datenmäßig nun einmal zusammen und wird in der Tabelle in Form einer Zeile ausgedrückt. Und das ist der Tupel oder die Entität. Jetzt besteht eine Datenbank selten nur aus einer einzigen Tabelle, aus einer einzigen Relation, sondern man hat mehrere und diese bringt man in Beziehung zueinander. Und das wird als relationship oder eben auch als Beziehung der Tabellen untereinander bezeichnet. Die Kardinalität hingegen ist eine Mengenangabe zu diesen Beziehungen der einzelnen Datensätze. Vielleicht anders ausgedrückt: Als Kardinalität bezeichnet man nichts anderes wie die Menge der Datensätze, der zusammengehörigen Tupel also, innerhalb einer Relation. Wie viele Zeilen hat die Tabelle - ganz simpel. Das Attribut ist der Spaltenindex oder einfach die Spaltenüberschrift einer solchen Relation. Also wie gerade gesagt, wenn Sie Name, Vorname, Straße, Postleitzahl, Ort und so weiter in einer Tabelle haben, dann sind das ja die Überschriften Ihrer einzelnen Spalten, und genau das wird in der Datenbanklehre als Attribut oder attribute bezeichnet. Wie viele solcher identifizierenden Attribute existieren das beschreibt der Grad auf Deutsch, oder degree. Und kommen wir zu ganz wichtigen zwei Begriffen, nämlich dem Primärschlüssel und dem Fremdschlüssel. Dem primary key und dem foreign key. Der primary key ist ein eindeutiger Identifikator in einer Tabelle. Wenn man sich das so vorstellt: Sie haben Mitarbeiter, die Sie verwalten, also nicht nur ganz normale Adressen, sondern zum Beispiel Personal. Dann hat jeder Datensatz vermutlich eine Personalnummer. Und die darf in der Tabelle ja nur einmal vorkommen. Dafür ist der primary key zuständig und das steckt ja im Namen drin: Primär - einmalig. Der foreign key hingegen hat seine Aufgabe ganz simpel im Beziehungsaufbau von zwei oder auch mehreren Tabellen zueinander. Und letztendlich ist das auch eine Basis überhaupt dieser ganzen Relation innerhalb der Datenbanken und der Beziehung zueinander. Der Wertebereich, im Englischen als domain bezeichnet, beinhaltet quasi eine Sammlung aller Werte, - einen Wertebereich eben - die ein Attribut, also eine einzelne Zelle in einer Tabelle annehmen kann. Aus der Mathematik heraus kennen Sie das vielleicht noch: In der Schule hat man eine Menge der natürlichen Zahlen, damals als N mit so einem zweiten Strich bezeichnet. Oder man hat die Menge der komplexen Zahlen Oder man definiert tatsächlich einen Wertebereich, wo man dann sagt, das sind nur ganze Zahlen von 1 bis 100. Das ist ein Wertebereich. Und so macht man das auch .natürlich in der Datenbanktechnik. Der eigentliche Skalar letztendlich das ist der Wert, der tatsächliche Wert eines Attributes in einem Datensatz, oder anders ausgedrückt, in einem Tupel. Nun denn. Das klingt vielleicht alles furchtbar kompliziert, ich kann Sie aber beruhigen, das ist es wirklich nicht. Je öfter SIe damit arbeiten und je mehr Praxis Sie sich in der Datenbankplanung und -implementierung erarbeiten, desto häufiger begegnen Ihnen diese Begriffe und werden dann alsbald tatsächlich selbstverständlich.

PostgreSQL Grundkurs

Lernen Sie, wie Sie PostgreSQL in Ihr System integrieren und Datenbanken, Tabellen und Datensätze anlegen und verwalten können.

2 Std. 53 min (28 Videos)
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Erscheinungsdatum:26.01.2017
Aktualisiert am:15.05.2017
Laufzeit:2 Std. 53 min (28 Videos)

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