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MariaDB Grundkurs

Begriffe der Datenbanklehre

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Der Trainer zeigt in diesem Video einen detaillierten Überblick über notwendige Begriffe aus der Datenbanklehre und gibt einen Leitfaden für die passende Anwendung einer Datenbank.

Transkript

In diesem Video bespreche ich notwendige Begriffe aus der Datenbank Theorie, beziehungsweise Lehre und werde Ihnen aufzeigen, wann überhaupt von einer Datenbank gesprochen werden darf und wann nicht. Ein Datenbankmanagementsystem besteht prinzipiell aus 2 Bestandteilen. Und der erste Bestandteil sind alle in einer Datenbank gespeicherten Daten und diese werden in sogenannten Datensätzen gebündelt. Und wenn man diese Datensätze dann zum Beispiel auf Medien ablegt oder speichert, dann bezeichnet man diese Daten als Datenbank. Das Kürzel dafür ist die "DB" und englischer Begriff "Database". Also eine Sammlung von Datensätzen, die auf eine bestimmte Art und Weise in Zusammenhang stehen und gespeichert sind. Der zweite Teil ist eine Applikation, die benötigt wird, um sämtliche gespeicherten Daten in der Datenbank zu verwalten. Und diese Bestandteil, den bezeichnet man als Datenbankmanagementsystem. Das Kürzel dafür ist "DBMS" und steht für "Database Management System". Beide Komponenten, die Database und das Database Management System, die bilden eine Einheit und das wird als Datenbank-System bezeichnet. Also nochmal zusammenfassen und das ist der größe Unterschied zum Beispiel zu einer Excel-Tabelle oder mehreren Excel-Tabellen. Bei mehreren Excel-Tabellen haben Sie Tabellen, in denen Sie Daten speichen und das können Sie ganz genauso natürlich so machen, aber Sie haben kein Verwaltungssystem, was die Rechte, die Zugriffsmechanismen auf diese Daten ja selbst die Eingabekontrolle der Daten schon automatisiert übernimmt, weil es gibt kein Datenbank-System. Sie speichern diese Daten in flache Tabellen, also oder flache Dateien genau genommen und da muss dann das Betriebssystem in Zugriff auf diese Datei realisieren und nicht ein Datenbank-System. Also Sie merken, da gibt es schon einen kleinen Unterschied. Und in der Mitte, wie nun solche Datenbank, Daten gespeichert werden und wie darauf zugegriffen wird, das bestimmt ein Datenbank-Modell. Also das Datenbank-Modell liegt fest, auf welcher Weise die Daten zu Datensätzen gebündelt werden und wie diese dann verwaltet und gespeichert werden können. Auch ein Unterschied eben zum Beispiel zu einer Tabelle, wie mit Microsoft-Excel. Dises Modell bildet m Großen und Ganzen das Fundament und besteht weitestgehend aus drei Säulen und da spricht man von einer generischen Struktur, generische Operatoren, soowie der Integritätsbedingung eines Datenbank-Modells. Ganz kurz zu generischen Struktur: Da unterscheidet man zwischen Hierarchischen Netzwerk und Objektorientierten Datenbank-Modell. MariaDB ist keines von diesen drei Modellen. MariaDB ist ein relationales Datenbankmodell und das bedeutet nichts anderes als den Zugriff auf Tabellen. Deswegen auch der Vergleich mit der Excel-Tabelle. Der Bergriff "Relation" aus den Mathematischen, den kann man sich ganz frei eigentlich so vorstellen, wenn Sie sich eine Tabelle einmal vor Augen führen, dann haben Sie Spalten und Zeilen. Und wenn Sie jetzt in ein beliebiges Feld dieser Tabelle ein Kreuzchen machen, entsteht genau dieses Kreuzchen in Relation zur Spalte und zur Zeile, also ganz normal und simpel in der Vorstellung. Die generischen Operatoren beschreiben dann die Zugriffsmechanismen auf diese Tabelle, was darf man und worauf muss die Datenbank achten, was darf man nicht. Und die Integrität stellt die Sicherheit der einzelnen Datensätze her, aber auch die Beziehung und die Sicherheit zwischen den Tabellen. Und das Ganze ist eben mit MariaDB in Form eines relationalen Datenbank-Modells abgebildet. Hier kommt noch eine weitere Besonderheit hinzu, bei einem relationalen Datenbank-Modell und das ist auch ein weiterer Unterschied zum Beispiel zu einer Excel-Tabelle. Wenn Sie sich einmal vorstellen, Sie haben eine Tabelle mit Ihren Kunden und jedem dieser Kunden ist mal mindestens eine einzige Rechnung zu zuordnen. Dann würdren Sie bei Excel zwei einzelnen Tabellen erstellen, mit Kunden oder Rechnungen und oder Rechnung oder Sie versuchen das sogar in einer Tabelle hineinzupacken. Bei einer Datenbank würden Sie eine Tabelle "Kunden" erstellen und eine Tabelle "Rechnungen" die aber dann in einer konkreten Beziehung zueinander stehen. Und diese Beziehung und die Rechte, was man darf, zum Beispiel, dass einem Kunden beliebig viele Rechnungen zuzuordnen sind, das Regel dann eben A. das Modell, B. die Beziehung und C. das Datenbankmanagementsystem. Und es gibt noch ein paar weitere Begriffe, die man beim relationalen Datenbankmanagementsystem, wie MariaDB eines ist, kennen sollte, damit man später auch bei den Zugriffen und den Befehlen in SQL eine Vorstellung davon hat, was man da eigentlich aufruft. Ja der erste wichtige richtige Begriff ist der englische Begriff "Relation" und "Relation" ja, frei vorgestellt, steht für nichts anderes als für die Tabelle einer Datenbank. Dann haben wir die Entity, beziehungsweise die Entität oder den Tuple, und das meint die zusammengehörigen Datensätze einer Tabelle. Also, wenn Sie Name, Vorname, Strasse, Postleitzahl, Ort deklarieren für einen Datensatz, dann wäre das genau eine Entität. Dann haben wir die Relationship, die die Beziehung zwischen Tabellen untereinander beschreibt und die Kardinalität, die bezogen auf die Relationship die Mengenangabe der einzelnen Datensätze darstellt. Es bedeutet, wir haben zum Beispiel auf der linken Seite Datensätze, die aufgrund ihrer Spezifikation nur einmal vorkommen dürfen. Auf der rechten Seite beispielsweise mehrere Male. Dann würde man von einer 1 : N Beziehung sprechen oder wenn Datensätze auf der linken Seite, also der linken Tabelle und der rechten Tabelle identisch sind, dann eine 1 : 1 Beziehung. Und da gibt es noch last but not least eine N: N Beziehung, also die Daten aus der linken Tabelle können beliebig oft vorkommen und aus der rechten Tabelle, diese Konstellation ist aber in einem relationalen Datenbank-Modell nicht direkt abbildbar, sondern da brauchen wir dann drei Tabellen für. Also jeweils mit einer 1 : N Beziehung, wo dann die Mittlere das Ganze zu einer N und M Beziehung zusammenführt. Dann haben wir die Attribute, das entspricht dem Spalten-Index oder ganz frei einfach sich vorgestellt der Spaltenüberschrift einer Tabelle. Die Gradzahl oder der Bergriff "Degree", der beschreibt die Anzahl der eindeutig zu identifizierenden Attribute. Und dann haben wir zwei weitere ganz wichtige Begriffe, den Primary und den Foreign Key oder auf Deutsch den Primärschlüssel und den Fremd- oder Nachschlageschlüssel. Und mit diesen beiden Schlüssel werden, werden die Relationships, also die Beziehungen dargestellt. Wie ich eben sagte, auf der linken Tabelle dürfen Datensätze noch einmal vorkommen, (Primär), also Primärschlüssel, auf der rechten Seite häufiger, also im Grunde kein Primärschlüssel, aber ich muss jetzt wissen, wie Sie in Verbindung zueinander stehen und das ist der Nachschlage oder Fremdschlüssel und somit bilde ich solche 1: M oder 1 : 1 Beziehungen über solche Schlüsselwerte. Und dann haben wir noch die Domain und das entspricht im Deutschen nichts anderes als den Wertebereich, und das sind die Werte, die ein Attribut annehmen kann und last but not least den Scalar, der die Werte eines Attributes in einem Tuple beschreibt. Un der Tuple, das war der zusammengehörige Datensatz einer Tabelle. Klingt alles furchtbar kompliziert, ist es aber nicht wirklich, wenn Sie mehr Praxis haben und dann später auch bei der Eingabe von SQL-Befehlen sehen als auch bei der Planung von Datenbanken sehen, wie diese Begriffe auf einmal immer wieder auftauchen und dann verinnerlicht man sich das später auch so, dass das gar nicht mehr so kompliziert sich anhört, wie vielleicht in diesem Moment. Ja und das soll zunächst einmal ausreichen, um eine Vorstellung von relationalen Datenbanken zu haben und die nächsten Schritte, die werden dann rein praktischere Tool sein.

MariaDB Grundkurs

Sehen Sie, wie Sie den populären Datenbankserver einrichten und für erste eigene Projekte nutzen.

4 Std. 41 min (44 Videos)
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Software:
MariaDB MariaDB 10.1
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:29.03.2016
Aktualisiert am:08.05.2017

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