MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 1) – Installieren von Windows Servern

Befehlszeile und Remoteverwaltungsmöglichkeiten

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Um als Administrator eines Windows Server 2016 für Konfiguration und Verwaltung nicht ständig unterwegs sein zu müssen, können Sie Ihr Server-System und daran angebundene Clients bequem aus der Ferne (remote) verwalten. Sehen Sie in diesem Video, welche Möglichkeiten Ihnen dazu zur Verfügung stehen.
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Transkript

Welche Möglichkeiten gibt es, um Service Systeme Remote zu verwalten, das ist der Fokus in diesem Video. Ich befinde mich hier auf meinem "Client System", Client01. Das System ist Mitglied der Domäne. Die Domäne heißt "corp.pri". Ich möchte von diesem System aus meine Service Systeme zentral verwalten. Wie stelle ich das an. Ich verwende dazu die Remotedesktop-Verbindung. Mit "Start""Ausführen" Wehle ich "mstsc" und ich habe die Möglichkeit, mit Remote Desktop zu arbeiten. Nein, diesen Ansatz empfehle ich Ihnen nicht. Es ist der Ansatz, welcher von sehr vielen Administratoren eingesetzt wird. Darum empfehle ich Ihnen nicht, mit Remote Desktop zu arbeiten, weil die Service System, die Remote System, auf die Sie eine Verbindung erstellen, brauchen dann zusätzliche Leistung, um diese Remotedesktop-Sitzung zu unterhalten und auch erfolgreich und mit genügend Performance aufzubereiten. Das bedeutet, dass Remote System braucht zusätzliche Secure-Leistung, es braucht Arbeitsspeicher. Ich empfehle Ihnen Remotedesktop nur dann einzusetzen, wenn Sie zum Beispiel ein Stück Software auf dem Fern Server, also auf dem Remote System installieren müssen. Versuchen Sie, wenn immer möglich, eine andere Art einzusetzen, um Ihr System zu verwalten. Zuerst einmal vielleicht mit dem Server-Manager oder über die "PowerShell". Und genau diese Schritte möchte ich Ihnen zeigen also nicht über Remotedesktop-Verwendung, nein, über den "Server-Manager" oder die "PowerShell". Wie können Sie den Server-Manager auf einem Client starten, dazu brauchen Sie die Remoteserver-Verwaltungstools. Öffnen Sie den Browser, verwenden Sie Ihre favorisierte Suchmaschine, geben Sie ein, Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 10. Wählen Sie Ihre Sprache aus und klicken Sie auf die Schaltfläche "Herunterladen". Das habe ich bereits vorgängig ausgeführt. Ich habe den Download getätigt und die Datei heißt "WindowsTH-RSAT" und ist für WS2016 ausgelegt, ausgeführt Windows Server 2016. Das ist eine MSU-Datei. Das bedeutet diese Datei wird über die Windows Update-Funktion installiert. Mit einem Doppelklick kann ich nun die Installation starten. Zuerst dann die Sicherheitswarnung bestätigen, ich möchte da öffnen, und nun wird über die Windows Update-Funktion dieses Programm installiert. Ich wähle die "Ja" Schaltfläche aus damit diese Dateien installiert werden. Sie erhalten nun die Infos zu den Lizenzbedingungen, ich stimme zu, um die Installation zu starten. Nun werden sämtliche Tools, welche Sie brauchen, um den Server zu administrieren, installiert. Dieses Toolset umfasst unter anderem, wie bereits erwähnt, den Server-Manager, aber auch Active Directory-Benutzer und Computer, Active Directory-Vertrauensstellung, sämtliche Tools, welche auf dem Server zur Verfügung stehen, stehen Ihnen nun dann auch nach der Installation auf dem Client zur Verfügung. Nach der Installation, wenn diese erfolgreich abgeschlossen wurde, starte ich den Server-Manager. Die Installation wurde erfolgreich abgeschlossen, wir erhalten die Meldung, dass wir das System neu starten müssen, das werde ich durchführen, und nach dem neuen Start starten wir gemeinsam den Server-Manager. Das System wurde neu gestartet, ich habe mich angemeldet und nun öffnen wir den Server-Manager. Dazu verwenden wir die Windows-Schaltfläche und können zum Beispiel über die Systemsteuerung die Server-Manager-Funktion aufrufen oder aber auch direkt auf die Schaltfläche klicken, und wir suchen hier den Server-Manager. Ich gebe einen "Server", und dann folgt der Server-Manager, und wir können diesen direkt starten. Wird der noch nicht gefunden, ist die Indexierung noch nicht durch, das spielt keine Rolle, es gibt verschiedene Wege, um den Server-Manager direkt zu starten. Da er hier noch nicht angezeigt wird, wähle ich die Variante über die Systemsteuerung, ich wähle also die Systemsteuerung aus, dann navigiere ich zu "Verwaltung", und nun habe ich die Möglichkeit, den Server-Manager direkt zu starten. Sie sehen hier auch die anderen Tools, "Active Directory-Benutzer" und "-Computer". Also wie bereits erwähnt, sämtliche Tools stehen uns hier zur Verfügung. Da haben wir den "Server-Manager", Doppelklick, und der Server-Manager startet. Jetzt können wir unsere Systeme einbinden, damit wir diese zentral verwalten können. Hier wähle ich einmal "Ausblenden", das möchte ich nicht wieder anzeigen lassen, ich navigiere zu "Alle Server", und jetzt besteht die Möglichkeit, Server hinzuzufügen. Mit der Rechtsklick wähle ich "Server hinzufügen". Sie sehen, die Domäne ist ausgewählt, "Suche starten" und sämtliche Systeme von meiner Domäne werden angezeigt. Ich möchte den Domänenkontroller verwalten. Ich möchte den "memsrv02" verwalten, ich habe übrigens die Control-Taste gedrückt, um die verschiedenen Systeme gleichzeitig zu markieren. Ich möchte den "hvsrv01", "memsrv01" und "servercore01" verwalten. Sie sind markiert, mit dieser Pfeiltaste bringe ich die Systeme auf diese Seite und wähle "OK". Nun werden sämtliche Informationen ausgelesen. Sie sehen in "Bearbeitung" die Dienste und Funktionen, Rollen werden hier aufgelistet, und nun besteht die Möglichkeit, wenn sämtliche Informationen eingelesen wurden, über diesen Server-Manager, welcher auf dem "Client" ist, die Server zu verwalten. Sie können nun zum Beispiel auf "memsrv01" eine zusätzliche Rolle installieren, indem Sie einen Rechtsklick ausführen, "Rollen und Features hinzufügen" auswählen, und nun genau gleich eine Rolle installieren, als ob Sie dies direkt auf dem Serversystem durchführen würden. Der Zielserver ist markiert, ich wähle "Weiter", und Sie können nun so die entsprechenden Rollen installieren. Genauso als ob Sie dies direkt vor dem System setzen würden, um die Installation durchzuführen. Ich erhalte nun eine Meldung, dass der Zielserver nicht verfügbar ist, der "hvsrv01", auf dieses System kann nicht zugegriffen werden, weil es zur Zeit ausgeschaltet ist. Spielt keine Rolle, wir können diesen Fehler einfach wegklicken. Sie haben aber gesehen, es besteht die Möglichkeit, über den "Server-Manager", welchen wir zusätzlich installiert haben, mittels dem Remoteserver- Administrationstools von einem System aus direkt die Systeme zu verwalten. Eine weitere Möglichkeit ist die "PowerShell". Wir haben die Powershell auf dem "Client". Wir können diese starten, damit wir ebenfalls eine Remote-Verwaltung durchführen können. Ich klicke dazu wieder auf die "Windows"-Schaltfläche, ich gebe ein "PowerShell", und ganz wichtig, die PowerShell müssen Sie aus "Administrator" starten, damit Sie genügend Rechte haben, um die "Commandlets" abzusetzen. Mit einem Rechtsklick wähle ich aus "Administrator" "Ausführen" und ich habe auch die Möglichkeit, diese direkt an die Tastleiste anzuheften, damit sie mir später auch wieder zur Verfügung steht. Ich möchte Ihnen ein Vorher-Nachher-Szenario zeigen. Wenn ich die PowerShell starte auf dem "Client", und ich das Commandlet "get-windowsfeature" absetze, dann erhalte ich eine Fehlermeldung. Warum erhalte ich eine Fehlermeldung, ganz einfach, weil die Windowsfeatures eigentlich in Rollen und Rollendienste auf einem Clientsystem nicht zur Verfügung stehen. Auf einem Clientsystem stehen die optionalen Features zur Verfügung. Das wird dann "get-windowsoptionalfeature" heißen, dann würde die Liste angezeigt. Ich habe nun die Möglichkeit, in der PowerShell eine Sitzung aufzubauen zu einem Remote System. Das kann ich zum Beispiel ausführen, indem ich "get-windowsfeature" einsetze, mit dem Zusatz "-Computername", dann "memsrv01", und nun erhalte ich die Liste der Windowsfeatures von "memsrv01". Die Daten werden gesammelt, und Sie sehen, es werden sämtliche Rollen, Funktionen, Rollendienste angezeigt. Ich habe also den eigentlichen Befehl nicht auf meinem lokalen Client ausgeführt, nein, ich habe "get-windowsfeatures" zum Remotesystem gesendet, "memsrv01". Viele Commandlets haben die Zusatzoption, Abstand "-Computername". Wenn Sie nicht sicher sind, ob es diese Zusatzfunktion gibt, verwenden Sie ganz einfach zuerst "Help", dann "Abstand" und das eigentliche Commandlet. Und dann sehen Sie sofort die zusätzlichen Parameter, die da zur Verfügung stehen, es würde dann hier auch die Zusatzfunktion "-Computername" angezeigt werden, das ist jetzt nicht der Fall, weil ich die Windows PowerShell-Hilfe nicht aktualisiert habe. Ich müsste außer der Hilfe Dateien herunterladen vom Internet, damit wir diese zusätzlichen Informationen einsehen können. Eine weitere Möglichkeit, um eine Fernsitzung oder eine Remote-Sitzung aufzubauen, das ist "Enter-PSSession". Mit diesem Commandlet starte ich alle weiteren Commandlets direkt auf Zielserver. Ich verwende also eine direkte Sitzung zum Server "Enter-PSSesion", Abstand "-ComputerName", und dann "memsrv01". Nun wird eine Sitzung aufgebaut, und Sie haben es vielleicht bereits bemerkt, da ist der Zielserver in den eckigen Klammern, das bedeutet, ich befinde mich nun tatsächlich auf dem Server. Wenn ich nun zum Beispiel "Get-NetIPConfiguration" eingebe, dann erhalte ich die IP-Adresse vom Zielserver. Das ist die Adresse: 192.168.1.20. Wenn ich diese Sitzung wieder schließe, mit "Exit-PSSession", dann rufe ich das Commandlet "Get-NetIOKonfiguration" nochmals auf, und ich erhalte nun das Resultat, die IP-Adresse von meinem Client-System. Das ist 192.168.1.200. Sie haben also gesehen, mit "Enter-PSSession" erstelle ich eine Sitzung direkt zum Zielsystem, das ist in der Linux-Umgebung eine SSH-Verbindung, die Sie aufbauen würden. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit. Ich kann ein Commandlet einsetzen, um ebenfalls ein PowerShell-Commandlet zum Zielserver zuzusenden, um das Resultat in meiner direkten Shell anzusagen. Das ist "Invoke-Command". Mit "Invoke-Command" sende ich das Commandlet zum Zielserver, und erhalte in meiner Sitzung hier, das Resultat zurück. Ebenfalls mit Abstand "-ComputerName", dann zum Beispiel "memsrv01", und dann habe ich die Möglichkeit, mit Komma zu separieren, dass ich noch einen weiteren Server eingeben möchte, "mem-srv02", und jetzt muss ich ein Scriptblock einsetzen. Und im Scriptblock mit den geschweiften Klammern, spezifiziere ich das Commandlet, welche ich zu diesen 2 Servern zusenden möchte. Mit "Get-Service" verwende ich ein Commandlet, um die Dienste aufzurufen. Ich erhalte dann die Liste der Dienste von "memsrv01" und "memsrv02". Senden wir das Commandlet und schauen uns das Resultat an. Und in der Tat wir erhalten zuerst die Liste von "memsrv01", ich navigiere da ganz nach oben. Wir sehen "PCComputerName" "memsrv01", dann navigiere ich wieder nach unten, und wir sehen die Dienste von "memsrv02". Wir halten auch so mit "Invoke-Command", dass Commande zu den Zielservern zugesendet und das Resultat direkt in unsere PowerShell erhalten. Das sind verschiedene Möglichkeiten, um ein Zielsystem zu verwalten, um zusätzliche Informationen auszulesen oder aber auch Rollen und Dienstefunktionen zu installieren. Ich habe Ihnen in diesem Video gezeigt, welche Möglichkeiten bestehen, um Server zentral von einem Clientsystem aus zu verwalten, sei dies mit dem Server-Manager oder über die PowerShell. Ganz wichtig, verwenden Sie die Remotedesktop-Sitzung wirklich nur dann, wenn Sie auf dem Fernsystem, zum Beispiel eine Software installieren müssen, ansonsten, wie bereits erklärt, verwenden Sie den Server-Manager oder die PowerShell für die Remote-Verwaltung.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 1) – Installieren von Windows Servern

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3 Std. 16 min (26 Videos)
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