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CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 3) GNU- und Unix-Befehle

Befehls-History verwenden und bearbeiten

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Linux speichert die zuletzt eingegebenen Befehle in der sogenannten Befehls-History. Wie Sie diese Möglichkeit effizient nutzen können, um schnell auf zuvor bereits aufgerufene Befehle zuzugreifen, zeigt Ihnen dieser Film.
03:51

Transkript

Ein sehr hilfreicher Befehl ist history. Damit erhalten wir eine Übersicht zu den angewendeten Befehlen. Schauen wir uns den Befehl history gleich etwas genauer an. history, die Enter-Taste, und wir sehen sämtliche Befehle, die wir eingegeben haben. Wir sehen auch sehr schön: Diese Befehle werden numeriert. Das Interessante an history ist, dass der Inhalt auch nach einem Logout immer noch verfügbar ist. Dies wird in der Datei .bash_history gespeichert. Schauen wir uns diese Datei an. Ich verwende dazu den Befehl ls. Und was sehe ich? Keine Datei, die .bash_history heißt. Warum nicht? Diese Datei ist versteckt. Diese startet mit einem Punkt. Punkt-Dateien sind sogenannte hidden oder versteckte Dateien. Damit wir diese einsehen können, brauchen wir den Befehl ls und die Zusatzoption, zum Beispiel -l, für long listing. Das ist nicht unbedingt notwendig, Aber das -la für alle. "Zeige mir alle Dateien an." Nun erhalten wir die entsprechende Ausgabe und ein wenig weiter oben sehen wir die Datei .bash_history. Diese Datei können wir uns anschauen und dazu verwenden wir zum Beispiel den Befehl cat, dann .bash_history und wir sehen den Inhalt dieser Datei. Nicht so schön numeriert, aber wir erhalten die Idee, wie Sie diese Datei anschauen können. Je nach Einstellungen für die Bash enthält die Datei zwischen 500 und 1 000 Befehle. Schauen wir uns noch einmal history genauer an. Wir sehen, das diese letzten Befehle numeriert sind. Wir können nun einen Befehl mit einer Nummer wiederholen. Zum Beispiel sehe ich Nummer 180, das ist ein ls. Nun kann ich folgendes einsetzen. !, dann die Nummer 180, Enter-Taste und Sie sehen, dieser Befehl, das ls, wurde nun direkt ausgeführt. Ich kann auch in der history-Datei reverse suchen. Dazu verwende ich CTRL-R Nun sehen Sie, hat sich der Prompt geändert. Ich sehe reverse-i-search Nun kann ich entsprechend suchen. Wenn ich zum Beispiel den letzten Befehl einsetzen möchte, der mit type gestartet hat, gebe ich ein: t, dann y, und Sie sehen, Aha, type kill, wunderbar! Das wird hier angezeigt. Mit CTRL-C verlasse ich die Suche wieder. Wir haben selbstverständlich auch die Möglichkeit, diese History zu löschen. Dazu verwenden Sie ganz einfach history und dann ein -c, ein kleines C, für clear. Ich gebe nochmal den Befehl history ein. Sie sehen, der letzte Befehl, den ich eingegeben habe, ist history. Ist aber auch die Datei .bash_history leer? Schauen wir uns das gleich an. cat .bash_history Und wir sehen: Nein. Diese Datei ist nicht leer. Möchten wir also die komplette History löschen, müssten wir diese Datei ebenfalls löschen. Sie haben in diesem Video gesehen, wie Sie die letzten Befehle der Bash einsetzen können, wo diese gespeichert sind und wie Sie aus der History mit einem entsprechenden Nummernwert einen Befehl wieder aufrufen können.

CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 3) GNU- und Unix-Befehle

Lernen Sie den Umgang mit der Kommandozeile, Dateien und Prozessen kennen und bereiten Sie sich auf die Comptia Linux+-Zertifizierungsprüfung LX0-103 vor.

3 Std. 32 min (40 Videos)
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