SharePoint 2013-Administration Grundkurs

BCS: externe Daten einbinden

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Dieses Video vermittelt Ihnen, wie Sie die Daten einer Datenbanktabelle schnell und einfach in SharePoint bereitstellen können.

Transkript

Mit der Business Data Connectivity Dienstanwendung, die bereit ab der SharePoint Foundation enthalten ist, können Daten aus externen Systemen in SharePoint zugänglich gemacht werden sowohl als Listen angezeigt werden mit allen Funktionen, die Listen können, als auch als Metadatenfelder, als Metadatums für Bibliotheken sodass man zum Beispiel eine Kundennummer einem Dokument zuordnen kann. In unserer Schulungsumgebung habe ich die Northwind-Datenbank in der Instanz des SQL-Servers zur Verfügung gestellt. Diese ist zwar tendenziell stark veraltet, aber immer noch wunderbar schön einfach gestaltet, nicht so komplex wie die neuen Datenmodelle von Microsoft AdventureWorks Die Northwind-Datenbank kann über den Begriff SQL-Server 2000 Sample Databases, unter CodePlex heruntergeladen werden. Diese Northwind- Datenbank bietet mit der Tabelle Customers 91 Testdatensätze, die Kundendaten darstellen, und es gilt nun, diese Kundendaten in SharePoint verwendbar und nutzbar zu machen. Voraussetzung dafür ist, dass in Secure Store Service, in der Secure Store Service Dienstanwendung bereits eine Zielanwendungs-ID eingerichtet wurde, die das Datenzugriffskonto für die Northwind-Datenbank, nämlich NorthwindAccess kapselt. Dieses Konto wird anschließend verwendet werden. Zum Erstellen einer Verbindung zur Datenbank wird der kostenlose SharePoint Designer benötigt, der im Internet heruntergeladen werden kann. Zu beachten ist lediglich, wenn Office in 32-Bit-Variante installiert ist, muss der SharePoint Designer auch in 32-Bit installiert sein, beziehungsweise umgedreht. Mit Website öffnen stellt man über den SharePoint Designer eine Verbindung zur gewünschten Website her, das heißt, die Adresse der Website muss eingetragen werden, Berechtigungen müssen natürlich vergeben worden sein. Und nach erfolgreicher Verbindungsherstellung des SharePoint Designers finden Sie im Menü Websiteobjekte den Menüpunkt externe Inhaltstypen. Ein externer Inhaltstyp bildet die Schnittstellendefinition zwischen der externen Datenbank oder dem externen Datensystem und dem SharePoint. Durch Auswählen von Externer Inhaltstyp im Abschnitt Neu des Menübandes Externe Inhaltstypen kann eine neue Schnittstelle angelegt werden. Diese ist im SharePoint bezeichnet mit dem Namen Customers, das ist der interne Name, und wird über den Anzeigenamen Kunden, unseren Website-Ownern angezeigt, und sollte ich natürlich mit einem externen System verbinden, das hier durch einen Klick konfiguriert werden muss. Zunächst muss eine Verbindung zu einer Datenquelle hinzugefügt werden und es gibt hier drei Möglichkeiten. .NET-Typ heißt eine Programmierung, ein .NET Assembly, das eingebunden wird. SQL-Server Native Client, das heißt über einen SQL-Server Client wird die Verbindung zu einem SQL-Server hergestellt und Webservice Windows Communication Foundation, Verbindung zu einem Webservice herstellen. Andere Systeme, wie zum Beispiel Oracle, MSQL oder andere Datenbanken könnten im SQL-Server als Verbindungsserver angelegt werden, sodass man dann vom SharePoint Designer über den SQL-Server auf das externe System zugreift. In unserem Fall liegt die Northwind-Datenbank auf einem SQL-Server. Der entwickler muss nun genau wissen, wie der Server heißt, beziehungsweise die Instanz benannt wurde, wie die Datenbank heißt und unter welchem Namen das externe System im SharePoint dem Websitebesitzer dargestellt wird. Ich wähle hier bewusst den Begriff Warenwirtschaft, denn mit Nothwind kann unserer Websitebesitzer nur wenig bis nix anfangen. Verbindung mit der Identität des Benutzers herstellen wäre hier unerwünscht denn das würde bedeuten, dass der in SharePoint angemeldete Benutzer Berechtigungen auf dieser Datenbank benötigt. Der bessere Weg ist in diesem Fall die Verbindung mit einer angenommenen Windows Identität herzustellen und unten unter ID der Anwendung für einmaliges Anmelden die ID des Secure Store Service anzugeben. Das bedeutet, die Business Connectivity Services fragen diese ID im Secure Store Service ab, ermitteln das dort hinterlegte Konto und ermitteln, ob der SharePoint User Berechtigungen hat, diese Credentials zu verwenden, und falls ja, werden diese Credentials für die Anmeldung zur Datenbank verwendet. Nun stellt der SharePoint Designer übrigens unter dem Konto der aktuellen Windows Anmeldung die Verbindung zur Datenbank her, und der Entwickler wählt das Objekt der Wahl, es kann hier Tabelle gewählt werden, es können Ansichten oder auch Stop Procedures ausgewählt werden, klickt das gewünschte Tabellenobjekt oder die gewünschte Datenmenge an und wählt Alle Vorgänge erstellen. Hinter einem Vorgang verbirgt sich jeweils eine Eingabemaske für Lesen, für die ganze Liste anzeigen, erstellen, aktualisieren, löschen. Mehr Möglichkeiten gibt es ja gar nicht im Umgang mit Daten. Und es erscheint ein Assistent, der nun die Konfiguration der Datenschnittstelle erlaubt, welche Felder sollen gewählt werden. Es bestünde die Möglichkeit, andere Anzeigenamen für den SharePoint zu wählen, und Parameter für die Suche anzugeben. Es geht hier nur um ein kleines Beispiel, deswegen spare ich mir das jetzt. Ja, und wenn alle gewünschten Vorgänge erstellt wurden, gilt es die Definition zu speichern, das bedeutet, die vom SharePoint Designer erstellte Definitionsdatei wird jetzt in den Datenspeicher der Business Data Connectivity Instanz geladen und findet sich in der SharePoint Server Zentraladministration über Anwendungsverwaltung Dienstanwendungen verwalten im Business Data Connectivity Dienst wieder. Das ist übrigens die Dienstanwendung, die auch der Webanwendung internet.schulung.local zugeordnet wurde. Deswegen wurde das Objekt hier erstellt. Nun ist der Entwickler durch, der Farm-Administrator muss nun Worst Case Verhinderung betreiben, das heißt, er muss generell festlegen, wer darf denn überhaupt diese PCS Definition verwenden. Die Domänen-Admins besitzen hier volle Zugriffsrechte, natürlich sollte das eine entsprechend passende Gruppe für den Datenzugriff aus ihrem Netzwerk sein. Und die Domänen-Benutzer dürfen die Objekte verwenden. Das heißt, ausführen und den Clients auswählen, aber keine Berechtigungen einstellen und nichts bearbeiten. Die Detailberechtigungen legt dann der Websitebesitzer fest. Das ist der nächste Rollentausch, den Sie gedanklich durchführen müssen. Der Websitebesitzer ruft nun seine Website auf, und um die Daten aus den BCS dort nutzbar zu machen, wählt er in Menüeinstellungen den Befehl App hinzufügen, findet dort die App externe Liste, vergibt einen Namen dieser Liste in seiner Website. Hier kann ein x-beliebiger Name verwendet werden und im Feld Externer Inhaltstyp kann er ganz rechts auf dieses kleine Symbol mit der Datenbank klicken und sieht nun alle externen Inhaltstypen, für die er Berichtigungen hat. Man beachte auch, die externe Datenquelle wird hier als Warenwirtschaft gelistet und nicht als Northwind, weil wir das im SharePoint Designer so vorgegeben haben. Er wählt die Kunden-Tabelle aus, und über Erstellen wird der externe Inhaltstyp angelegt und lässt sich dann anschließend wie eine ganz normale SharePoint Liste in der SharePoint Website darstellen und bearbeiten. Man kann dann Einzelelemente anklicken, das Element anzeigen, Detailansicht anzeigen. Es darf Berechtigung vorausgesetzt, bearbeitet werden, gelöscht werden, verändert werden, und die Zugriffsberechtigungen werden auch für externe Listen vom Websitebesitzer, respektive Listenbesitzer über die Listeneinstellungen gesteuert. Das heißt, der Besitzer dieser Website kann Berechtigungen festlegen, wer darf Daten in diese SQL-Server-Tabelle hineinschreiben, wer darf löschen, und kann auch mithilfe von Ansichten zum Beispiel schon vordefinierte Ansichten gruppieren. Neu hinzugekommen in SharePoint 2013 ist die Möglichkeit, dass man die Inhalte jetzt auch per Klick direkt nach Excel exportieren kann. Mit der Business Data Connectivity Dienstanwendung stehen umfangreiche Möglichkeiten für den Zugriff auf Datenanwendungen bereit. Ich habe ihnen ja nur ein kleines Beispiel gezeigt, Die Datenverbindungen können mit dem SharePoint Designer aber auch mit Visual Studio sehr komplex bereitgestellt werden, sehr komplex programmiert werden, es können relationale Datenbezüge abgebildet werden und vieles mehr.

SharePoint 2013-Administration Grundkurs

Sehen Sie, worauf es bei der Planung, Einrichtung und Administration einer SharePoint-Farm auf Basis von SharePoint Foundation 2013 bzw. SharePoint Server 2013 ankommt.

6 Std. 29 min (67 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.06.2013

Für SharePoint Foundation 2013 und SharePoint Server 2013.

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