Autodesk Inventor 2014 Grundkurs

Bauteile verrunden

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Bestehende Bauteilkanten können in Autodesk Inventor mit dem Befehl Rundung auf verschiedenste Arten abgerundet werden. Dabei können Kanten konstant oder variabel abgerundet sowie Eckenausführungen durchgeführt werden.
06:49

Transkript

In diesem Abschnitt möchte ich Ihnen das Verrundungswerkzeug von Inventor auf der Bauteilebene genauer zeigen. Für diese Übung erstellen wir gemeinsam ein neues Bauteil. Starten wir also mit einer Norm.ipt Vorlage. Über die Funktion Grundkörper Quader erstellen wir nun unser erstes Volumenteil. Wählen wir diese XY-Ebene als Startebene. Hier haben wir den Mittelpunkt für unser Rechteck, und das Rechteck soll 430x180 mm groß werden. Die Extrusionshöhe definieren wir anschließend bitte mit 45 mm. Und auch diese Extrusion soll symmetrisch zur Skizzierebene erstellt werden. Verwenden wir nun noch einmal die Funktion Grundkörper Quader, um einen rechteckigen Ausschnitt auf diesem Bauteil zu platzieren. Als neue Skizzierebene dient uns diese Vorderseite dieses bestehenden Quaders. Und in selber Form erstellen wir hier das Rechteck, mit den Abmessungen 300x120 mm. Nun benötigen wir eine Extrusionstiefe von 30 mm. Und damit uns unser Material vom bestehenden Bauteil weg geschnitten wird, müssen wir hier auf die Option Differenz umschalten, und auch die Extrusionsrichtung auf die Richtung 2 ändern. Jetzt können wir mit OK diese Eingaben bestätigen. Nun können wir mit den unterschiedlichsten Optionen oder Funktionen des Rundungsbefehls loslegen. Diesen Befehl können wir einerseits über die Multifunktionsleiste starten, oder andererseits gelangen wir zum selben Befehl, wenn wir auf eine bestehende Bauteilkante klicken. Hier bekommen wir die Option Rundung oder Fase. Wählen wir an dieser Stelle die Option für eine Verrundung dieser Kante. Wir können natürlich im nächsten Schritt auch weitere Kanten zum Verrunden anklicken, und Sie sehen auch, unsichtbare Kanten können wir problemlos auswählen. Den Rundungsradius ändere ich an dieser Stelle 5 mm, und über das grüne Häkchen können wir die Eingaben bestätigen. Wenn wir dem Befehl Rundung über die Multifunktionsleiste starten, erhalten wir hier den alten Werkzeugkasten, und dieser alte Werkzeugkasten bietet einige Optionen mehr als der Miniatur-Werkzeugkasten. Neben der konstanten Verrundung die wir hier bereits erstellt haben, können wir variable Verrundungen und auch Eckenausführungen über diesen alten Werkzeugkasten erstellen. Weiters haben wir in diesem Bereich die Möglichkeit unseren Auswahlmodus von Kante auf Kontur oder Element umzustellen. Und genau so könnten wir sagen, in einem Schritt Alle Innenradien oder Alle Außenradien für ein Bauteil erstellen. Probieren wir dies nun aus. Wählen wir hier einen Radius von 2 mm. Und wenn ich hier auf Kontur wechsle, brauchen wir nicht vier Einzelkanten anwählen, sondern wir können in einem Schritt diese komplette Kontur, welche aus vier Kanten besteht, verrunden. Starten wir dem Befehl Erneut, und verrunden wir nun alle Innenradien an diesem Bauteil. Sie sehen, alle innen liegenden Kanten werden sofort automatisch übernommen. Und hier wählen wir einen Radius von 3 mm, und mit OK werden insgesamt 12 Einzelkanten in einem Schritt verrundet. Damit wir uns nun weitere Verrundungsoptionen ansehen können, löschen wir über dem Browser die letzten zwei Bearbeitungen, einfach durch einen Rechtsklick und Löschen. Danach starten wir den Verrundungsbefehl neu. Wechseln wir nun auf die Registerkarte Variabel. Für eine variable Rundung können wir nur eine Bauteilkante auswählen. Entlang dieser Kante können wir nun mit variablen Radien arbeiten. Sie sehen, wir haben einen Start- und einen Endpunkt dieser Kante definiert. Weiters möchte ich einen Mittelpunkt definieren. Diesen Punkt möchte ich nun genau in der Mitte unserer Linie haben, also muss ich bei Position 0,5 eingeben, damit es sich genau in der Mitte dieser Linie befindet. Am Startpunkt hier links definiere ich nun einen Radius von 8 mm, am Endpunkt rechts einen Radius von 12 mm, und unser Mittelpunkt soll einen Radius von 4 mm erhalten. Mit OK können wir diese Eingaben übernehmen. Nach diesem verlaufenden Radius oder nach dieser verlaufenden Rundung möchte ich Ihnen nun eine letzte Option des Rundungsbefehls zeigen, die Eckenausführung. Wählen wir hierfür diese innere Kante. Zuerst müssen wir drei Kanten, die sich in einem Punkt treffen, mit einem konstanten Radius versehen, beispielsweise 4 mm. Wenn wir genau in dieses Eck zoomen, sehen wir, dass der Übergang hier außen an der Kante beim Radius eckig wird. Wenn wir nun mit der Option Eckenausführung arbeiten, können wir im selben Schritt den Scheitelpunkt dieser Ecke auswählen, und anschließend für alle drei Eckenübergänge beispielsweise einen Radius von 7 mm definieren. Nun sehen wir, dass der Übergang hier an den Radiusenden auch verrundet wird. Sie sehen also, dass mit dem Verrundungs- oder Radienwerkzeug sehr viele, auch schwer zu fertigende, Verrundungen erstellt werden können. Löschen wir bitte diese letzten beiden Radius- oder Rundungsbearbeitungen aus unserem Bauteil. Und erstellen wir nun an den Innenkanten des Bauteils konstante Verrundungen mit einem Radius von 5 mm. Wählen wir hierfür die vier Einzelkanten aus, und bestätigen nun wieder mit OK die Eingabe. Dieses Bauteil speichern wir nun bitte unter dem Namen Matrizenadapter im Kapitel 6 unserer Rohdaten. Hier über das Diskettensymbol können wir sehr einfach auf unseren Projektordner zugreifen. Hier finden wir den Unterordner Kapitel 6 und vergeben den Namen Matrizenadapter. Und nun speichern wir dieses Bauteil.

Autodesk Inventor 2014 Grundkurs

Steigen Sie ein in die Welt der 3D-Konstruktion mit Autodesk Inventor und lernen Sie, wie Sie aus den modellierten Einzelteilen und Baugruppen normgerechte 2D-Zeichnungen erzeugen.

5 Std. 8 min (85 Videos)
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