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Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Bäume erhöhen, um Gebäude zu verdecken

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Hinter dem Hauptgebäude steht eine Reihe von Bäumen, die nicht hoch genug sind um einen unerwünschten Gebäudeteil zu ersetzen. Bauen Sie sie ein Stück höher – mit einem schmutzigen Trick.
09:24

Transkript

Ein kleines Problem bleibt natürlich noch. Und dieses Problem finden wir hier in der linken Ecke. Da sieht man nämlich, das dieses Gebäude, dass ja mal ursprünglich da stand, beziehungsweise immernoch in der Hintergrundebene steht, dass dieses Gebäude sich nicht so richtig in unser Composing einfügt. Weil es naja, irgendwie quer zu diesem großen Gebäude zu stehen scheint, und deswegen finde ich auf jeden fall, müssten wir hier eher die Bäume als Horizontabschluss sehen, und nicht dieses Gebäude. Was da eigentlich nicht viel verloren hat, und auch noch daraufhin deutet, dass diese Fassade hier, und die Fassade eigentlich von der Entfernung nicht gut zusammen passen. Wenn ich mir die Fensterreihe hier anschaue und da anschaue, dann denke ich mir wow, die ist ungefähr doppelt so groß wie das hier. Das können wir so einfach nicht stehen lassen, weil da jeder sofort drauf kommt, dass wir da geschummelt haben. Wir schummeln lieber anders. Es gibt da andere Möglichkeiten, wie wir das hier relativ schön verdecken können. So, dass es wirklich gut aussieht an der Stelle. Das hat damit zu tun, dass wir hier neue Baumspitzen einfügen müssen. Jetzt könnte man natürlich sagen, gut, kein Problem. Wir haben ja bereits einen wundervollen Pinsel, mit dem kann man das machen, aber wenn Sie es versuchen, dann werden Sie feststellen, das diese Laubstruktur überhaupt nicht die gleiche ist, wie das was wir hier drüben haben. Die sind einfach weiter weg, die Bäume, die sind nicht so fein strukturiert wie das hier beziehungsweise, die Blätter kann man hier einfach deutlicher erkennen, als auf der rechten Seite. Wir müssen uns also etwas anderes einfallen lassen. Ich habe mal ein bischen rumgespielt, und bin drauf gekommen das, dass Einfachste wahrscheinlich wäre, diese bereits vorhandene Laubkante hier zu verwenden. Das mache ich folgendermaßen. Ich hole mir das Auswahl-Rechteckwerkzeug und ziehe mir erstmal eine Auswahl, ungefähr so diese Art hier. Das kann ruhig eine quadratische Auswahl sein, von daher drücken Sie ruhig die "Shift"-Taste dabei, und ziehen sich das Ganze mal ja, so ungefähr her. So, damit kann ich glaube ich was anfangen. Und jetzt hätte ich gerne genau diese Kante hier, dort drüben, eingebaut. Mit anderer Farbe, in anderer Größe, in einer anderen Lage. Da kommt kein Mensch mehr drauf, dass das hier eigentlich schon mal irgendwo im Bild zu sehen ist. Aber wenn wir genau das haben wollen, dann brauchen wir natürlich eine Kopie, dieser Geschichte. Und wenn ich das jetzt aus der Hintergrundebene raus kopieren würde, dann würden mir hier die Laternen einen Strich durch die Rechnung machen. Was mache ich also ? Ich klicke die oberste Ebene an, kopiere alles auf eine Ebene reduziert, dass bedeutet das alles was hier in meinem Composing bisher drin ist, nun auf einer Ebene in der Zwischenablage liegt. Dann kann ich das ganze wieder "Einfügen", "Bearbeiten", "Einfügen", dann ist das hier passiert, ja jetzt haben wir das hier oben drin. Und ich kann genau diese Ebene, eins, nun nehmen und an die Stelle führen, wo ich sie haben möchte Natürlich unter dem Hauptgebäude, damit wir diese natürliche Kante des Hauptgebäudes auch weiterhin nutzen können. Also, das "Verschieben"-Werkzeug nimmt mir jetzt diese Ecke hier weg, packt sie dort drüben rein, und dann sind Sie schon beinahe da, Sie sind schon fast an Ort und Stelle. Sie müssen das ganze jetzt nur mal etwas runter setzen von der Deckkraft. Sicherlich, weil die Sonne ja jetzt von einer ganz falschen Richtung kommt, einmal über Transformieren "Horizontal Spiegeln" und jetzt eben, gehe ich mal dichter ran, so drehen, Arbeiten, Transformieren, Skalieren und Drehen, da kann man nämlich beides machen, normalerweise. Nein, in dem Fall nicht, wir müssen es erstmal skalieren so, und dann so hindrehen das diese Kante hier oben genau an der Stelle steht wo ich sie gerne hätte. Also Bearbeiten, Transformieren, drehen das Ganze so, und jetzt sehen Sie so ungefähr, wo ich hin möchte. Ich kann es auch ein bischen kleiner machen, ist immernoch zu groß, Comand-"T" oder Steuerung-"T" um das Ganze etwas kleiner zu machen. Wir wollen ja auch das die Laubstruktur passt. Die Laubstruktur von unserem ursprünglichen Patch was wir da rein bauen in dieser Ebene eins, ist deutlich größer als das Laub, das Sie im Hintergrund hier sehen. Deswegen würde ich sagen naja, damit könnte man doch hinkommen. Achten Sie drauf, dass hier drüben die bereits vorhandene Laubkante und die neue die Sie einbauen, auf gleicher Höhe sind. Also nicht etwa so, dass wir hier eine Stufe einbauen sondern am Besten so, das es hier einen wunderschönen Übergang gibt. Dann bestätige ich das, gehe mit meiner Deckkraft wieder auf 100 Prozent und jetzt sollten wir es nur noch schön, einblenden. Dazu haben wir ja bereits einen Pinsel. Denn zum Überblenden reicht der Pinsel dicke, den wir da haben. Dieser Pinsel, dass ist der hier, den Sie in den Pinselvorgaben finden, die wir hier sehen können. Also den trockenen Kunstschaum ein wenig geschittert, den können wir ja weiterhin verwenden. Mal aus der Nähe betrachtet, damit wir auch sehen was wir tun. Ich lege eine Ebenen-Maske an. Schwarze Farbe haben wir bereits, wenn Sie nicht ganz sicher sind ob es schwarze Farbe ist klicken Sie auf das kleine Symbol hier und kehren Sie die beiden Farben wieder um. Jetzt haben Sie sicherlich schwarze Farbe. Jetzt fange ich an hier, einfach diese Laubstrukturen in einander zu bauen. Vor allem diese ganz dunklen Geschichten hier, die müssen natürlich weg, weil die nichts damit zu tun haben, mit dem Laub in der etwas größeren Entfernung. So kann ich so langsam meine beiden Laubsorten, Laubarten hier einfach ineinander blenden. Was vieleicht eine gute Idee wäre, wenn man vorher oder auch jetzt noch mit einer Tonwertkorrektur nachhilft. Also eine Tonwertkorrektur da drüber legt um die Tiefen ein wenig rauszukitzeln, dass hier zu machen, steht Maske natürlich dazu, dann hier müssen wir ein bischen was tun. So jetzt sieht es besser aus, jetzt passt es auch besser zueinander. Jetzt kann ich weiter arbeiten hier mit meiner Pinselspitze. Gehen Sie nicht zu dicht an diese Baumspitzen ran, so, Sie dürfen sie gerade so ein bischen ankratzen, so ungefähr. Den Rest, was wir hier oben noch zu stehen haben, dass hier was hier noch blau ist, dass würde ich lieber um da ganz sicher zu gehen, dass es auch wirklich weg ist, mit einer runden Pinselspitze machen. Also ich gehe zu meinen Pinseln, zu den Pinselvorgaben, da waren sie gerade, hier sind sie immer noch und hole mir anstelle dieses Kunstschwammes jetzt hier eine ganz normale Pinselspitze. Die ist bei mir hier schon drin, Wenn sie be Ihnen hier nicht in der Sammlung ist, finden Sie die natürlich unter den allgemeinen Pinseln. Das sind nämlich genau die hier und wenn ich das mal anklicke, dann habe ich einen ganz normalen runden Pinsel. Kann das ganze hier jetzt schön entfernen, auch darauf achten, das diese Kante nicht mehr vorhanden ist, und jetzt glaube ich, kommen wir der Sache schon sehr nahe. Ein wenig viel gelb ist noch drin, ich hätte das gerne ein bischen grüner, ein wenig, weniger farbgesättigt. Also lege ich zu der Tonwertkorrektur auch noch eine ja, in dem Fall, eine Farbtonsättigung-Ebene an. Dann kriegen wir es einwenig grüner, in dem wir hier Richtung kalte Farben gehen. In der Sättigung gehe ich ein bischen runter, wieder mit der Schnitt-Maske natürlich, damit es nur hier diese Bäume trifft. Ich glaube, jetzt passen sie ganz gut zusammen. So, damit wären wir fast fertig mit dieser Ecke hier und wenn ich mir vorstelle, es sah vorher so aus und sieht jetzt so aus, dann bin ich doch ganz glücklich mit dem was wir gemacht haben. Vieleicht gehen wir hier noch ein bischen ran und nehmen ein bischen was davon weg, aber lassen Sie es ruhig so stehen. Eigentlich sieht es prima aus, dass kann genauso bleiben. Was mich stört und was Sie sicherlich auch stört, die Bäume die wir hier sehen und die Fenster die wir hier sehen, die passen noch nicht so richtig zusammen. Die Bäume müssten eigentlich vor dieser Fassade stehen. Also müssten die Bäume Teile dieser Fassade eigentlich verdecken. Das muss auch noch geschehen, dazu gehe ich nochmal in diese Ebene des Hauptgebäudes, hole mir hier einen Pinsel, den wir ja gerade eben noch hatten. Der bleibt ja erhalten in diesen letzten gesammelten sieben Pinselspitzen, schwarze Farbe und Stempe direkt hier,nein, ich Stempe nicht, ich Male mit 100 Prozent Deckkraft direkt hier, hinein. In die Ebene des Hauptgebäudes damit man sehen kann, das dass hier dieses Bäumchen auch tatsächlich vor der Fassade steht und nicht dahinter. So, ich glaube jetzt erkennt das jeder und man braucht sich keine Sorgen mehr zu machen, dass die Fassade und die Bäume nicht gut zusammen passen. Denn, definitiev liegt die Fassade jetzt hinter diesem Baum. Und damit ist eigentlich alles Okay. So, dass wärs. Wir gucken uns das Ganze nochmal an, und ich finde das diese Ecke hier nun mächtig gewonnen hat weil, erstensmal wir haben sogar noch richtiges Sonnenlicht, was wir auch tatsächlich hier von der Seite kommen kann. Wir haben eine schöne Fassade gebaut, wir müssen bloß noch dafür sorgen, das hier diese Ecke, des alten Simensgebäudes verschwindet. Die Retouche-Ebene haben wir ja schon, können also hier mit einer wieder runden Pinselsspitze ein bischen Farbe aufnehmen so, und hier einfach drüber gehen und damit ist diese häßliche Ecke auch noch verschwunden. Schauen wir uns das ganze jetzt mal an. Dann glaube ich, stimmen Sie mit mir überein, dass wir hier ordentlich aufgeräumt haben.

Composing mit Photoshop: Asphaltsegler

Lernen Sie, wie eine surreale Szene mit Photoshop hyperrealistisch umgesetzt wird. Neben Retusche, Maltechniken und Farbanpassungen kommt auch der Versetzen-Filter zum Einsatz.

3 Std. 0 min (33 Videos)
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