Photoshop: Bewegte Bilder

Bänder: Die Nachbearbeitung

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Die Nachbearbeitung der "Bänder" mit der aktuellen Photoshop-Version CS6 gelingt einfacher, als noch in früheren Versionen. Dabei erhalten Sie dann auch einen kurzen Überblick über die Funktionsweise der Bildbearbeitung.
14:47

Transkript

Unsere kleinen Still Life Videos können wir seit Adobe Photoshop CS6 sehr bequem auch in der einfachen Version dieses Photoshop-Programmes verwenden, in CS5 war ja noch die extended Version möglich, nun geht es auch mit der einfachen und es geht viel einfacher und wesentlich schneller, als das bisher möglich war. Ich möchte Ihnen jetzt zeigen, wie Sie aus Ihrem kleinen Video ein sehr schönes animated GIF oder wenn Sie mögen ein Cinemagraph oder auch nur ein bewegtes Bild erstellen. Es sind letztendlich ja nur die unterschiedlichsten Bezeichnungen für ein und dasselbe Verfahren. Dazu werde ich jetzt als erstes mal eine Datei in dieses Photoshopfeld ziehen, hier werde ich noch einmal nach dem eingebetteten Farbprofil gefragt, das kann ich in diesem Fall bestätigen. Schon öffnet sich mein Bild, was ich hier jetzt allerdings erst einmal etwas verkleinere, damit man es gut sieht und es hat sich die Zeitleiste geöffnet. Das ist die neue Leiste seit CS6. Vorher gab es da ein Animationsfenster und hier unten finden wir jetzt die Zeitleiste, falls man sie einmal ein- oder ausblenden möchte, die ist hier unten in den Fenstern zu finden. So und damit kann auch schon die eigentliche Arbeit an unserem kleinen bewegten Bild anfangen. Wir müssen zunächst den Bereich aussuchen, den wir animiert haben wollen. Also ich lasse einfach einmal das Video laufen und wir sehen, dass sich hier noch nichts bewegt. Das war alles relativ ruhig. Jetzt kommt eine kleine Bewegung rein und jetzt wird wieder ruhig. Jetzt ist eine sehr schöne Bewegung, die auch wieder ruhig wird. Ich merke mir hier unten gerade in etwa den Bereich, in dem ich hier oben eine schöne Bewegung sehe. Das fand ich jetzt gerade etwas zu viel. Also ich habe einfach mehrmals die Bewegung hintereinander aufgezeichnet und sehe jetzt, dass sie irgendwo hier zwischen 9 und 10 Sekunden war, lass das einfach nochmal laufen und schaue jetzt ganz genau, wo ich meine Bewegung habe, die ich hier einfrieren möchte. Genau hier ist es sehr ruhig, d.h. ich ziehe jetzt einfach hier meine Videoleiste bis zu dem markierten Punkt. OK. Stelle dann meine Zeitleiste wieder nach vorne und lasse erneut laufen. Man sieht die Bewegung - jetzt müsste es wieder ruhig werden. OK. Hier habe ich mit einem einfach Klick jetzt meine Markierung angehalten und ziehe mein Ausschnittsfenster einfach bis zu dieser Zeitleiste und lasse das jetzt einmal laufen. Dann sieht man, dass die Bewegung ganz schön ist und das ist eine sehr ruhige, sehr dezente Bewegung, die ich mir jetzt auch mehrmals einfach anschauen möchte, um zu sehen, ob sie auch wirkt. Dazu kann ich hier daneben, in diesem Fenster, hier in diesem Menü "In Schleife abspielen" anklicken und jetzt kann ich das laufen lassen, das Video, und es wird immer wieder in einer Schleife abgespielt. So wird letztendlich fast unser animiertes GIF später auch aussehen. Wunderbar. Jetzt halte ich die Zeitleiste, oder hier diesen Bereich dort an, wo es ein ruhiges Bild ist, was ich auch später ruhig sehen möchte und blende dazu jetzt noch die Ebenen ein. So und da sehen wir, dass unser Film auch schon in einer Videogruppe angelegt wurde und ich kann hier einfach einen neue Ebene erzeugen. Das mache ich am besten mit einem Shortcut, also einem Kurzbefehl über die Taste Umschalt+Alt+Befehl+E und jetzt sehen Sie, hat sich hier drauf eine neue Ebene gebildet, die auch hier hinter angelegt wird in meiner Zeitleiste. Ich würde die aber gerne außerhalb meiner Videogruppe haben und ziehe die hier einfach nach oben und jetzt liegt sie über der Videogruppe und ist in meiner Zeitleiste auch als darüberliegende Ebene erschienen. Jetzt ist es relativ einfach, dass wir hier rüber zu ganz normalen Photoshoparbeit übergehen können und den Bereich, den wir hier sehen möchten, freilassen und den Bereich, der im Video sich bewegen soll, hier durchscheinen lassen. Das heißt, ich werde hier eine Ebenenmaske anlegen, die ich bearbeite und zwar "Fläche füllen mit Schwarz". Jetzt ist die komplette Ebene ausgeblendet und nun kann ich hier auf dieser Ebene die Bereiche, die sich nicht verändern sollen, Weiß ausmaskieren. Dazu gehe ich auf "Weiße Vordergrundfarbe", nehme eine Pinselspitze mit 100 Prozent in jedem Fall und das kann ich jetzt relativ groß machen und male alle Bereiche weiß, die sich auf keinen Fall bewegen sollen. Ganz grob - so. Man kann das im Prinzip auch umgekehrt machen, wenn man wie hier so eine kleine Fläche hat, die sich bewegen könnte, hätte man natürlich auch diese Fläche einfach nur schwarz malen können. Ich mache es ganz gerne so rum, weil ich da ganz genau immer sehe, welche Bereiche ich auf keinen Fall in der Bewegung haben möchte, aber wie gesagt, das kann man machen, wie man möchte. Jetzt gehe ich mit schwarzer Farbe noch einmal über den Bereich, in dem hier dieses Band die Bewegung haben soll. Ich denke das Prinzip ist klar und das Schöne ist, wir können sofort überprüfen indem wir hier einmal auf den Abspielbutton gehen und Sie sehen, selbst wenn sich etwas bewegen würde im Bild, das würde sich jetzt nicht mehr bewegen, weil wir dieses Still hier oben drüber gelegt haben. Damit ist im Prinzip das bewegte Bild fertig, das Schöne ist jetzt - ich halte hier nochmal gerade an - dass wir hier jetzt ganz normal unsere Bearbeitung fortsetzen können, wie wir sie von Photoshop gewöhnt sind und hier noch Bildveränderungen vornehmen können. Sie haben vielleicht noch den Aufbau in Erinnerung, es war ja ein sehr starkes Gegenlicht und ich habe diesen Film hier gedreht mit dem vorhandenen Videolicht und es ist mir alles ein wenig zu flach in der Ausleuchtung geworden. Aus dem Grund kann ich jetzt hier wieder ganz normal nachbearbeiten, wie ich das von Photoshop gewohnt bin. Das ist wirklich eine tolle Sache. Dazu lege ich eine neue Ebene an. Die Ebene werde ich bearbeiten, Fläche füllen mit 50 Prozent Grau, klicke auf "OK" und gehe in den Modus "Ineinander kopieren". Auch hier sehe ich, dass die neue Ebene nach vorne gelegt wird. Ich kann auch hier mal meine Zeitleiste nach vorne legen, dann werden dort auch die Ebenen, sollte ich weitere noch gebrauchen, immer vorne angeordnet. Jetzt kann ich über "Nachbelichten" und "Abhalten", ich fange mit dem Nachbelichten an, das Markante, was ich eigentlich im Bild haben wollte auch wieder erzeugen mit großer Pinselspitze, einer Belichtung von gut 70 Prozent kann ich hier direkt anfangen, meine Bereiche abzudunkeln. Auch hier unten, hier neben in der Schale sollte es ein bisschen prägnanter sein. Sie sehen, das macht schon eine ganze Menge aus und über das Abwedler-Werkzeug mit einer kleinen Pinselspitze kann ich jetzt hier noch ein paar markante Lichter setzen. Auch hier auf die Schale, da drauf, ich werde die Bänder hier noch ein bisschen lebendiger gestalten. Das, was eben durch dieses weiche und sehr helle Videolicht ein bisschen vernachlässigt wurde, das kann ich jetzt hier gerade wieder holen. Noch einmal zum Nachbelichter, das war etwas zu stark hier oben. Noch einmal die Flächen ein wenig nachbelichten. So und jetzt sieht man, was passiert ist, da ist doch schon sehr viel mehr Tiefe und Volumen ins Bild gekommen. Das soll hier an dieser Stelle hierfür reichen. Das Schöne ist, wir können zwischendurch einfach einmal schauen, wie es denn aussieht und machen einmal unseren nächsten Test. Und Sie sehen, das läuft wunderbar. Hier, dieses Aufblitzen, das können wir jetzt kontrollieren, wo es kommt. Liegt schlicht und einfach daran, dass diese Ebenen nicht bis zum Ende geht. Ich habe die jetzt hier etwas aufgezogen und wir lassen nochmal weiterlaufen und jetzt ist das Aufblitzen auch weg. Wunderbar. So können wir es lassen. Für die Webdarstellung würde ich dieses Bild etwas verkleinern. Es ist doch eine relativ große Aufzeichnung, also in Vollformat halt aufgezeichnet und aus diesem Grund werde ich aber einmal das Abspielen beenden und zunächst einmal die Bildgröße etwas ändern. Gehe hier einmal unter "Bild-Bildgröße" und lege hier mal eine Größe von 1200 Pixel in der Breite fest und jetzt bekomme ich die Information, dass wir zuvor die Videoebene konvertieren müssen. Ja, das darf es tun und jetzt haben wir eine vernünftige Größe, die auch im Web nachher nicht so groß wird. Der nächste Schritt ist jetzt die Speicherung des Bildes. Dazu gehen wir hier unter "Datei" und jetzt hier "für Web speichern". Dieser Schritt ist jetzt ganz wichtig, "für Web speichern". Jetzt dauert es einen kleinen Moment, wo wir Geduld haben müssen, jetzt wird dieses Bild einmal in ein GIF-Format umgewandelt und das kann durchaus einmal einige Sekunden bis hin zu einigen Minuten - je nach Rechner - dauern. Wir haben einfach einen kleinen Moment Geduld und machen weiter, wenn sich das Bild aufgebaut hat. So, hier ist das Bild. Ich werde es zunächst einfach einmal komplett anzeigen lassen und auch hier ist es mir immer lieber, wenn ich das Bild wirklich ganz sehe und dann sieht man auch schon, dass sich im GIF-Format einiges getan hat an der Qualität des Bildes. Aus diesem Grund schauen wir uns doch einmal die Einstellungen hier oben an. Das, was wir erzeugen möchten, ist ein GIF-Format, das sind also hier oben diese Auswahlmöglichkeiten, die ich habe. Nur in einem GIF ist diese bewegte Animation möglich, also das müssen wir auf GIF stehen lassen. Hier in diesem Feld, wo jetzt "selektiv" steht, wird uns der Farbreduktionsalgorithmus angezeigt und den sollten wir auch auf "selektiv" stehen lassen. Es gibt hier verschieden Einstellmöglichkeiten, aber die Einstellung "selektiv" ist für die meisten Bilder wirklich die beste Möglichkeit, denn hier werden die ermittelten Farbwerte weitgehendst erhalten. Hier in dem darunterliegenden Bereich können wir den Dither Algorithmus festlegen und diesen Algorithmus habe ich normalerweise auf "Muster" stehen. Dieser Algorithmus bedeutet, dass hier ein Halbtonmuster erzeugt wird. Wir könnten das auch auf "Diffusion" stellen und dann haben Sie vielleicht gesehen, dass hier dieses Muster ein anderes wird. Im Diffusionsmodus wird hier ein diffuses Muster erzeugt und das ist für einige Bereiche meistens nicht ganz so elegant. Eine dritte Möglichkeit, die man auch sich anschauen kann, ist die Möglichkeit, auf "Rauschen" zu stellen. Das wird jetzt wieder kurz umgerechnet, das dauert einen kleinen Moment. Nun ist auch dieses Verfahren hier gerechnet, wir sehen es jetzt im Modus "Rauschen" und da kann es eben zu diesen gitterartigen Verläufen kommen. Also mein Favorit ist nach wie vor hier die Einstellung auf "Muster". Es kommt auch immer sehr auf die Farben an und ich kann Ihnen empfehlen, schauen Sie doch einmal, wie es auf "Muster" ausschaut und stellen Sie einfach hier einmal verschiedene Möglichkeiten ein und schauen Sie einfach, was Ihnen am besten gefällt. Die nächsten Möglichkeiten sind dann etwas unkomplizierter, "in sRGB konvertieren?" - Ja, macht Sinn und da sehen wir dann nochmal die Metadateninformation. Hier können wir die Farbtabelle mit unseren 256 Farben erkennen. Die Bildgröße können Sie hier auch noch einmal einstellen. Ich empfehle Ihnen, das aber besser vorher in der Photoshopbearbeitung zu machen. Das ist hier denn doch nicht so ganz die optimale Funktion und es dauert auch etwas länger, bis er das gerechnet hat. 100 Prozent ist okay und Qualität "bikubisch" ist auch okay und hier bei der Animation haben wir die Option für die Schleifenwiedergabe und da müssen wir auf "unbegrenzt" stellen, damit unser animiertes Bild sich auch ständig wiederholt. Damit haben wir die wichtigsten Einstellungen vorgenommen und jetzt können wir hier das Bild speichern.

Photoshop: Bewegte Bilder

Lassen Sie sich zeigen, wie Sie mit Photoshop ab Version CS6 aus Ihren Studioaufnahmen beeindruckend bewegte Bilder schaffen können, die den Betrachter in Erstaunen versetzen.

56 min (9 Videos)
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