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TYPO3 CMS 6.2 Grundkurs

Backend-Benutzergruppen einrichten

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In Gruppen werden Redakteure auf bestimmte Bereiche des Seitenbaums und dort auf Module sowie Inhalte über vorab definierte Zugriffsrechte beschränkt. Wie Sie Gruppen mit den notwendigen Rechten ausstatten, erfahren Sie in diesem Film.

Transkript

Mit den Backend-Benutzergruppen in TYPO3 können wir Konfigurationen treffen, die dann mehreren Redakteuren zugeordnet werden können, ohne dass man jedes Mal wieder diese Einstellungen neu treffen muss. Des Weiteren können wir über Benutzergruppen die Zugriffe auf Inhalte regeln. Dies ist nur über die Backend-Benutzergruppen möglich und nicht über die Benutzer selbst. Wir wollen uns nun eine neue Backend-Benutzergruppe anlegen. Dazu wechsle ich in das Liste-Modul, rufe mir das Root auf, und lege einen neuen Datensatz an. Wir wählen Backend-Benutzergruppe und vergeben zunächst den Gruppennamen. Wir taufen unsere Gruppe redakteure und sehen uns die Einstellungsmöglichkeiten an. Wir können eine Beschreibung vergeben. Diese dient lediglich Informationszwecken und hat keine Auswirkungen auf das Backend. Falls bereits Gruppen erstellt wurden, können wir diese hier zuordnen. Die Berechtigungen würden dann auf die Gruppe vererbt werden. Auf dem Tab Zugriffsliste aktivieren wir Zugriffslisten mit einschließen. Und hier müssen wir nun einige Einstellungen treffen. Zunächst schalten wir für die Gruppe ein Set von Modulen frei. Wir wählen unter Web die Seite, die Liste, die Funktionen, und den Papierkorb. Damit haben Sie schon geeignete Mittel, um Inhalte zu verwalten. Damit Dateien hochgeladen werden können, schalten wir noch die Dateiliste frei. Unter den Benutzerwerkzeugen gewähren wir den Zugriff auf die Einstellungen. Und wir schalten die Dokumentationen und Handbücher, falls der Redakteur etwas nachschlagen möchte. Darunter befindet sich die Auswahlliste für Tabellen (anzeigen). Das heißt, diese Datensatztypen können lediglich angezeigt werden, aber nicht verändert. Wir wählen Backend-Layout. Diese soll der Redakteur ja auswählen können, aber eben nicht verändern. Alle weiteren Einstellungen lassen wir ungesetzt. Darunter befindet sich die Liste für Tabellen (ändern). Hier setzen wir den Haken bei Seite. Mit Datei gewähren wir ihm Zugriff auf den file abstract layer. Das heißt, Sie können Metadaten zu Dateien notieren in der Dateiliste. Wir schalten auch noch den Seiteninhalt frei. Und das soll an dieser Stelle genügen. Als Nächstes müssen wir die Seitentypen angeben, die der Redakteur verwenden darf. Hierfür wählen wir Standard, Verweis, und Link zu externer URL. Natürlich richten sich alle Einstellungen nach Ihren Bedürfnissen hier. Wir bauen eine exemplarische Gruppe auf. Unter den Einstellungen Erlaubte Ausschlussfelder können wir noch zusätzliche Einstellungen freischalten, die nicht per se freigeschaltet sind. Darunter zum Beispiel bei den Seiten und Seiteninhalten die Felder Start und Stopp. Start und darunter Stopp. Damit können wir Seiten zu einem bestimmten Zeitpunkt online gehen lassen und zu einem weiteren Zeitpunkt wieder offline nehmen. Scrollen wir noch ein Stück weiter runter, können wir dasselbe bei den Seiteninhalten tun. Die nächste Auswahlliste ermöglicht uns, dem Redakteur bestimmte Seiteninhalttypen freizugeben. Wir wollen, dass der Redakteur Text, Text und Bilder, und Bilder anlegen kann. Wir finden hier alle Standardseiteninhalttypen. Wir könnten den Benutzer noch auf eine Sprache festlegen. Wir wollen aber, dass der Benutzer alle Sprachen bearbeiten kann. Auf dem Reiter Freigaben und Arbeitsumgebungen aktivieren wir den Haken bei Live bearbeiten. Der Benutzer soll live arbeiten können. Hätten wir einen Workspace, könnten wir ihn auf eine Draft-Version limitieren. Bei der Datenbankfreigabe wählen wir wieder die Home-Site. Dies können wir entweder über die Vorschlagssuche tun oder über das Ordnersymbol. Hier öffnet sich ein Popup und wir wählen die Einstiegsseite. Das heißt, diese Seite inklusive aller Unterseiten kann grundsätzlich für diese Gruppe freigeschaltet werden. Warum "kann grundsätzlich"? Wir müssen den Zugriff noch über Zugriff-Modul später regeln. Dies werden wir im Anschluss zur Gruppenkonfiguration tun. Der nächste Punkt ist die Verzeichnisfreigabe. Hier geben wir ihm das Recht, in dem media-Verzeichnis zu arbeiten. Und die Rechte für Dateioperationen belassen wir auf Standard. Hier kann man nach Belieben seine Einstellungen treffen. Auch Kategorien haben wir keine. Deswegen müssen wir dort nichts auswählen. Auf dem Reiter Optionen können wir analog zu den Benutzereinstellungen die Gruppe auf eine Domäne beschränken. Wir können die Liste verbergen und wir können TypoScript hinzufügen. Falls Sie sich mit einer Einstellung mal etwas unsicher sind, können Sie mit dem Mauszeiger auf dem Label verweilen und bekommen eine weiterführende Information. Wenn Ihnen diese nicht ausreicht, können Sie das Pfeilsymbol anklicken und erhalten eine etwas ausführlichere Beschreibung. Ich schließe das Popup wieder und wir speichern und schließen den Datensatz. Als Nächstes müssen wir noch den Zugriff regeln, wie eben erwähnt. Dazu gehen wir auf die Seite Home im Zugriff-Modul, ändern mit dem Stiftsymbol die Home-Site, da wir alle Einstellungen auch auf die Unterseiten vererben wollen. Ändern den Besitzer wieder zurück auf admin und die Gruppe auf redakteure. Damit ist der admin Besitzer, und jeder Benutzer, der in der Gruppe redakteure abgelegt wurde, kann auf die Seiten zugreifen. Die Berechtigungen ändern wir leicht ab. Wir erlauben der Gruppe auch, die Seiten zu löschen. Alle anderen bekommen keine Berechtigungen. Die Einstellungen sollen sich rekursiv auf die 3 Unterebenen auswirken. Deswegen wähle ich hier die letzte Option und speichere. Damit haben wir die Basiskonfigurationen getroffen. Nun wollen wir unseren Nutzer redakteur noch der Gruppe redakteure zuordnen. Dafür bearbeite ich den redakteur unter den Backend-Benutzern, wähle die Gruppe aus. Und bei Freigaben und Arbeitsumgebungen nehme ich den Haken bei Live bearbeiten heraus. Diese Einstellung bekommt er über die Gruppe. Die Datenbankfreigabe können wir nun auch hier wieder rausnehmen. Und auch die Verzeichnisfreigabe löschen wir. Mit den Optionen Datenbankfreigaben und Verzeichnisfreigaben aus Gruppen vererben wir ihm ja diese Rechte. Ich speichere und schließe die Ansicht. Und wir kontrollieren nun, ob unsere Konfiguration funktioniert hat. Dazu wechsle ich in das Backend von redakteur mit dem Rückschalt-Modus. Und wir sehen links das Set an Modulen, das wir eben freigeschaltet haben. Die Seiten. Wenn wir eine neue Seite anlegen wollen, hat er nur noch das Recht, die drei definierten Seitentypen anzulegen. Und wenn wir den Text bearbeiten, sehen wir eine wesentlich aufgeräumtere Oberfläche, als es der Admin tut. Bei den Typen haben wir lediglich Zugriff auf Text, Text und Bilder, und Images. Auf dem Reiter Access sehen wir unser Start- und Stoppdatum, hier noch alles in Englisch. In den User Settings können wir ja die Sprache ändern. Damit hat der Redakteur dann ein deutsches Backend. So weit also zu den Benutzergruppen. Fassen wir zusammen. Wir können eine Benutzergruppe anlegen, um Berechtigungen für mehrere Redakteure festzulegen. Wir müssen dabei die Berechtigungen auf Datensatzebene schalten, das heißt den Zugriff auf beispielsweise Seiten und Seiteninhalte. Wir können bestimmte Felder zusätzlich freischalten. Wir müssen eine Verzeichnisfreigabe zuordnen, damit wir über die Dateiliste Zugriff auf den fileadmin erhalten, oder Teilbereiche darin. Und, nicht vergessen, über das Zugriff-Modul die Zugriffsrechte setzen.

TYPO3 CMS 6.2 Grundkurs

Erfahren Sie alles Wichtige für den Einstieg in das Content-Management-System TYPO3 CMS sowie zu Themen wie Mehrsprachigkeit und Multidomainfähigkeit bis hin zur News-Verwaltung.

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