Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Azure: Basiswissen für Administratoren

Azure-Kommandozeilen (PowerShell und CLI)

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Die PowerShell ist die Windows-gebundene Kommandozeile zum Abbilden von Script-Operationen. In der Regel werden PowerShell-Skripte zur Steuerung von Azure mit JSON-Dateien deklarativ erweitert, um Abhängigkeiten zwischen Objekten besser abbilden zu können. Das CLI ist eine plattformübergreifend nutzbare Kommandozeile für Azure und ist auf Windows, Linux und dem Mac lauffähig. Die Script-Sprache dieser Schnittstelle unterscheidet sich von der der PowerShell und bietet vor allem Vorteile für Entwickler.
07:25

Transkript

In diesem Video wagen wir einen Vergleich zwischen den verfügbaren Command-line tools, die in der Lage sind mit Azure zu kommunizieren beziehungsweise zu lesen und zu schreiben. Grundsätzlich haben diese Command-line tools eines gemeinsam, sie arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip im Hinblick auf die Kommunikation zu Azure, nämlich über die sogenannte Rest API und über die Authentifizierung über das sogenannte OAuth-Protokoll. Das haben diese Tools alle gemeinsam. Natürlich haben diese Tools nicht gemeinsam die Plattformen, auf denen sie laufen, nämlich die PowerShell läuft nur auf Windows, sprich, auf einem Windows Client oder auf einem Windows Server, wobei die sogenannte Command-line interface beziehungsweise das CLI, was mittlerweile in der Version 2.0 gibt, auf jeder Plattform läuft, sprich, auf Windows, auf Linux und auf Mac. Das heißt, das wird installiert und ich kann es auf jeder Plattform benutzen. Gucken wir uns das mal an. Ich habe eine virtuelle Maschine vorbereitet, namens DC1, und es geht eigentlich gar nicht so sehr um die virtuelle Maschine, sondern um das Automatisierungsskript, was im Laufe dieses Video-Trainings schon häufiger Thema gewesen ist, wo die wesentlichen Aspekte deklarativ in diesem JSON-Objekt hier heruntergeschrieben sind, und wenn es darum geht, das Ganze nun bereitzustellen, spricht zu klonen, kann ich entweder das CLI beziehungsweise das CLI 2.0 mit ein paar mehr Befehlen, hier in dem Fall ist das aber absolut gleich, verwenden, oder ich rolle das Ganze über die PowerShell aus, und wenn man runterscrollt, sieht man, das sind gerade mal bei der PowerShell 107 Zeilen und beim CLI 2.0 sind es gerade 118 Zeilen. Ähnlich verhält sich das bei .NET und Ruby. Das hängt natürlich damit zusammen, dass alle wesentlichen Abhängigkeiten beziehungsweise die deklarative Beschreibung an das JSON-Objekt ausgelagert worden ist, sodass man in der PowerShell oder im CLI nur noch relativ wenig zu schreiben hat. Nun stellt sich natürlich die Frage, welche Kommandozeile ist nur die bessere. Es gibt tatsächlich ein funktionales Delta zwischen der PowerShell und der CLI, sprich, es gibt Dinge, die kann man mit der PowerShell machen und mit der CLI nicht beziehungsweise umgekehrt. Betrachten wir es eher aus der Perspektive. Die CLI passt perspektivisch deutlich besser in das Portfolio von Microsoft, weil diese nämlich Cross-Plattform lauffähig ist. Die läuft auf Windows, die läuft auf Linux, die läuft auf Mac. Die PowerShell, die tut das nicht. Die läuft nur auf einem Microsoft Windows System. Dementsprechend wird die CLI perspektivisch immer mehr an Bedeutung gewinnen und die PowerShell perspektivisch an Bedeutung verlieren. Das heißt, wenn Sie als Administrator bereits viel Zeit investiert haben die PowerShell zu erlernen, können Sie noch eine ganze Weile lang dabei bleiben. Wenn Sie aber im Hinblick auf Kommandozeilen entweder aus dem Linux- oder Mac-Umfeld kommen beziehungsweise noch keine Zeit investiert haben, um die PowerShell zu lernen, würde ich Ihnen anraten, gucken Sie sich die CLI an. Das Command-line interface mit der Version 2.0 ist übrigens noch gar nicht lange verfügbar. In dem Fall haben wir hier einen Blogbeitrag vom 10. Mai 2017, der in dem Fall das CLI, das Command-Line Interface 2.0, als available dokumentiert. Das heißt, man kann die Sourcen herunterladen, auf Windows beispielsweise installieren und sich dann mit Azure verbinden und die CRUD-Operations, also Create, Read, Update und Delete durchführen. Das Schöne an der CLI ist, dass diese auch als sogenannte Azure Cloud Shell im Azure Resource Manager Portal lauffähig ist, was wir uns gemeinsam als Nächstes anschauen. Dazu klicken wir in diesem oberen Bereich auf die Cloud Shell und als erstes wird festgestellt, ob es für diese Cloud Shell schon einen dedizierten Storage Account hat, den wir nämlich benötigen. Wenn das nicht der Fall ist, dann wird dieser dedizierte Storage Account nun bereitgestellt, was ein paar Sekunden dauert. Hier sehen wir nun, nach einem kleinen Zeitsprung von ungefähr zehn Sekunden, wie der Account initialisiert wird, damit wir als Nächstes in der Lage sind unsere CRUD-Operations über unsere Subscription abzubilden. Das heißt, auch hier brauchen wir jetzt noch mal ein paar Sekunden Geduld, bis wir tatsächlich über die Cloud Shell mit unserer Azure Subscription verbunden sind. Nun sind wir also mit der Cloud Shell verbunden und sind in der Lage eine Eingabe zu machen, wie beispielsweise help zum Abrufen von einer Dokumentation. Darüber hinaus sind wir in der Lage über das Kürzel az eine Nutzung von der Azure CLI 2.0 anzustoßen, die sich gleich melden wird mit einer sehr schönen Begrüßung mittels ASCII-Art und die wir nun nutzen können. Auf der Suche nach einem kurzen und knackigen Beispiel, habe ich hier diesen Artikel vorbereitet: Das Konfigurieren einer privaten IP-Adresse für einen virtuellen Computer über das Azure-Portal. Gemeint ist also der Resource Manager. Das war ein Change, den man früher nicht über die grafische Nutzeroberfläche machen konnte, sondern den musste man per PowerShell machen. Dementsprechend gibt es hier die Möglichkeit umzuschalten auf die PowerShell-Ansicht, wo man die gleiche Dokumentation mit den entsprechenden PowerShell-Befehlen serviert bekommt, wo man wirklich nur noch seine eigenen Parameter eintragen muss, ansonsten kann man das wirklich eins zu eins übernehmen. Und die Dokumentation für die CLI 2.0 ist hier zu finden unter Azure-Befehlszeilenschnittstelle. Und auch hier müssen wir nur etwas weiter nach unten scrollen, sehen die größtenteils gleiche Dokumentation, aber mit den CLI kompatiblen Befehlen. Das heißt, wir sehen, grundsätzlich passiert aus der JSON-Sicht genau das Gleiche, aber die Befehle auf der imperativen Sicht sind natürlich andere, dementsprechend gucken wir uns hier noch mal ein anderes Beispiel an, wo wir hier die Möglichkeit haben eine neue Ressourcengruppe zu erstellen. Das mache ich jetzt, indem ich hier auf Kopieren und hier auf Einfügen klicke, das Ganze bestätige, und dann müsste eine Ressourcengruppe in der Lokation westus eingetragen beziehungsweise erstellt worden sein. Das können wir so gleich überprüfen, indem wir einen Blick in unsere Ressourcengruppen werfen. Diese Ressourcengruppe müsste genannt worden sein - wie ist sie denn genannt worden - mein MyResourceGroup in der Lokation westus. Die ist tatsächlich erstellt worden, und auch die Region ist korrekt zugeordnet worden. Das heißt, wir sehen hier, vom Prinzip ist das Ganze der PowerShell sehr ähnlich, nur dass eine andere Syntax verwendet wird. Das können wir natürlich gleichzeitig auch noch mal ausprobieren, indem wir eine virtuelle Maschine auf Linux-Basis in einer bestimmten Ressourcengruppe erzeugen, und das auszuprobieren, überlasse ich jetzt Ihnen. Dieses Video hat Ihnen jetzt gezeigt, welche unterschiedliche Command-lines es gibt, um Azure fernzusteuern.

Azure: Basiswissen für Administratoren

Lernen Sie das Wichtigste, was Sie als IT-Adminstrator über die Möglichkeiten von Azure wissen müssen.

4 Std. 2 min (31 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Hersteller:
Software:
Exklusiv für Abo-Kunden
Ihr(e) Trainer:
Erscheinungsdatum:07.09.2017
Laufzeit:4 Std. 2 min (31 Videos)

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!