SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Automatisches Verarbeiten, aber wie?

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Diese Demo zeigt, wie der Administrator im Management Studio das Aktualisieren von OLAP-Datenbanken planen kann.
06:17

Transkript

Der Cube Administrator kann also seine OLAP Cubes im SQL Server Management Studio manuell aktualisieren und verarbeiten, so dass sie die neuesten Daten aus dem Data Warehouse dann auch erhalten. Aber will er das wirklich mit der Hand machen? Jeden Morgen als Erster im Büro sein, nur damit alle ihre neue Zahlen haben? Nein, das möchte er natürlich nicht. Er will das zeitgesteuert tun. Und wie er das am besten macht, zeige ich in diesem kurzen Video. Zunächst mal geht man natürlich in das Admin Tool schlechthin, in das Management Studio, verbindet sich mit den Analysis Services wo der entsprechende Cube drauf ist und sucht sich vielleicht erst einmal die Datenbank aus. Das ist die, an der wir hier die ganze Zeit gearbeitet haben. Und bei dieser Datenbank gibt es hier die Möglichkeit zu sagen: ich möchte sie gerne verarbeiten. Wenn ich jetzt OK drücken würde, dann tut er das, aber spannender ist vielleicht, sich dafür ein Skript erstellen zu lassen. Und das ist, wie schon mal angesprochen, dann ein Skript, vom Typ XMLA - also XML Format, und hier sieht man, das ist relativ gut verständlich das Ganze, obwohl es XML ist, das hier mit Process Full die gesamte Datenbank einmal verarbeitet wird, das heißt die Dimensionen zuerst und dann die ganzen Fakten, Tabellen. Wie gesagt, vielleicht eine etwas grobe Option aber sicherlich die praktischste. Diesen Befehl, den kopieren wir uns. Wir können den gleich nochmal gebrauchen. Wir können den spaßeshalber natürlich auch einfach mal ausführen. Dauert ja nicht allzu lange. Dann sieht man von den Ergebnissen her ist es sehr zurückhaltend. Es sagt einfach nur empty. Aber bei den Meldungen ist auch nicht so viel mehr da. Abfrage wird ausgeführt, Ausführung abgeschlossen. Das war's. Aber wir können davon ausgehen, ja verarbeitet ist er. Was machen wir jetzt mit diesem Befehl? Naja - zeitgesteuert ausführen unter SQL Server. Das ist ein wunderbares Thema für unsere Datenbank. Da gehen wir nicht mehr in den Cube sondern verbinden uns mit dem Management Tool, mit der Datenbank, mit dem SQL Server Agent. Der ist ein fantastischer Dienst für das Ausführen zeitgesteuerter Jobs. So genannte Aufträge. Und jetzt machen wir mal einen neuen Auftrag. Und der neue Auftrag kriegt jetzt einen Namen, zum Beispiel Cube neu machen und er kriegt vor allem einen oder mehrere Schritte. Wenn ich jetzt hier mal einen neuen Schritt definiere, Mach die Datenbank aktuell, dann kann ich den Schrittyp einstellen oder muss das auch dringend. Es gibt hier zwei verschiedene Schrittypen, die interessant sein könnten Analysis Services Abfrage und Befehl. Vielleicht schwer zu verstehen, was der Unterschied ist. Eine Abfrage, das wäre eine ganz normale MDX Abfrage, mit der man Daten raus holt. Die ist natürlich hier zeitgesteuert vollkommen sinnlos, weil: Wo gehen die Daten hin? Man macht das nur deshalb, um schwierige Abfragen erst mal morgens früh als erstes zu starten. Dann ist der Cache des Servers aufgewärmt und die entsprechenden Daten sind dann schon im Hauptspeicher und dann ist er sehr schnell. Was wir für unseren Zweck brauchen ist aber ein Befehl. So ein Befehl, der ist eben dafür da, um auch mal strukturell was zu verändern an dem Cube. Der Befehl wird ausgeführt als das Konto des SQL Server Agent Dienstes. Es ist immer wichtig, welches Konto macht das. Also die Dienstkennung unter der dieser Dienste hier läuft, die ist es, die dann das eigentliche Verarbeiten anstößt. Und wo stößt sie das an? Natürlich auf unserem Server DEVELSQL16DE. Und den Befehl haben wir uns ja von vorhin kopiert, den können wir jetzt hier einfügen. Das ist genau das, was wir brauchen. Jetzt sage ich mal OK. Damit ist quasi ein Auftrag mit dem ersten Schritt gemacht. Natürlich würde man das, wenn man größere Cubes hat, ein bisschen auseinander nehmen. Man würde erst mal die Dimensionen aktualisieren, dann einzeln die Measure Groups in einzelne Schritte zerteilen. Ich mach das jetzt sehr simpel, einfach die ganze Datenbank neu. Und eigentlich würde man jetzt an der Stelle anfangen, Zeitpläne zu definieren also wann soll er das machen, jeden Tag um 5, am Wochenende nicht oder wie auch immer. Man könnte Warnungen einrichten, wenn das nicht läuft, wer kriegt ne E-Mail und so weiter. Aber wir machen jetzt nicht mal einen Zeitplan. Das reicht eigentlich schon, wenn man so einen Auftrag gemacht hat. Dann kann man im Grunde ihn einfach fertig erzeugen und dann sieht man hier: Liste der Aufträge. Das ist unser neu erzeugter Auftrag und jetzt kann man testweise mal sagen, das man diesen Auftrag startet bei irgendeinem Schritt und dann läuft der los. Und dann meldet er uns, wie es so gegangen ist. Oh nee, da gibt es einen Fehler - das ist schlecht. Wenn ich mir den Fehler aber ansehen will, ist er auch sehr karg. Er sagt schauen Sie im Verlaufsprotokoll nach. Dafür ist das Verlaufsprotokoll eigentlich um so schöner. Da gehe ich einfach hier rechts hinein, sage Verlauf anzeigen, und dann habe ich hier eine schöne Oberfläche, die mir genau sagt: da habe ich das gestartet. Wir müssen ja dran denken, dass normalerweise das nachts erfolgt. Da wollen wir am nächsten Morgen mal nachsehen, woran hat es denn gelegen. Hier gibt es schon eine ganze Reihe von Informationen, blablabla, aber sehr viel Infos nicht. Also gehen wir direkt in die Schrittausgabe von Schritt 1 hinein. Da gibt es jetzt schon mehr Informationen... Und hier, mitten in den Aussagen finden wir erst mal wieder Benutzer, heißt: das ist der Dienstnutzer von dem Agent. Und wir kriegen auch die Fehlermeldung: Der Benutzer besitzt keine Berechtigungen zum Verarbeiten des Objekts oder das Objekt ist nicht vorhanden. Aha. Das heißt, ganz offensichtlich haben wir diesen Dienstnutzer vom Agent noch nicht berechtigt. Ich zeige mal ganz kurz interessehalber wie das funktioniert, zumindest auf einfachste Art und Weise. Ich nehme gleich mal hier den Namen des Benutzers mit, schließe das. Jetzt gehen wir mal zurück zu den Analysis Services hier. Denn da gibt es ja hier unter den Eigenschaften unter Sicherheit eine Liste von den Leuten, die das Ganze eben wirklich verwalten dürfen. Und da packe ich einfach mal unseren Freund hier hinein. Findet er jetzt auch sehr schnell. OK. Und jetzt hat dieser Dienstaccount ebenfalls das Recht. Das sollte eigentlich im besten Falle auch sofort funktionieren. So dass ich jetzt sagen kann: Auftrag starten bei Schritt. Dann läuft er los und mit den richtigen Berechtigungen versehen ist der Cube jetzt nach kürzester Zeit aktualisiert. Das war also ein kurzes praktisches Beispiel, mit welchen Werkzeugen man eine Zeitsteuerung für die Aktualisierung seiner Cubes leicht erreichen kann.

SQL Server Analysis Services im mehrdimensionalen Modus Grundkurs

Lernen Sie eigene OLAP-Cubes und -Lösungen mit dem multidimensionalem Modus der SQL Server Analysis Services zu erstellen.

3 Std. 57 min (54 Videos)
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Erscheinungsdatum:25.04.2017

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