Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Canon EOS 70D Grundkurs

Automatisch gute Bilder mit A+ und den Motivprogrammen

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Möchten Sie sich nur um die Gestaltung der Bilder kümmern? Dann verrät Ihnen dieser Film, warum Sie mit den Motivprogrammen und den Vollautomatikmodi bestens bedient sind.
06:22

Transkript

Grundsätzlich bevor Sie anfangen, irgendeine Aufnahme zu machen mit Ihrer Kamera, sollten Sie sich überlegen, wie die Aufnahme belichtet wird, welchen Modus, welches Belichtungsprogramm Sie einstellen. Das Ganze geschieht links oben auf der Gehäuseoberseite, mit dem Moduswahlrad. Es gibt viele verschiedene Modi, die in der Bedienungsanleitung mal als Modus, mal als Programm bezeichnet werden. Das ist ein bisschen verwirrend und ich finde nicht wirklich zielführend und hilfreich. Früher nannte man das Belichtungsprogramme oder Belichtungsautomatiken. Ich denke, Belichtungsprogramm oder Belichtungsautomatik trifft das ganz gut. Und dann gibt es eben Unterteilungen für den Anfänger gedacht, sind die vier einschließlich hier der automatischen Motiverkennung, dann die Einstellung ohne Blitz, dann folgt die Kreativautomatik und die Szene-Modi, die Motivprogramme, die speziell für bestimmte Motive zusammengestellt sind. Schauen wir uns das jetzt im Detail noch mal ein bisschen an, ich gehe noch mal zurück auf die automatische Motiverkennung. Die ist besonders für den Einsteiger gedacht, der sich nur damit beschäftigen möchte, wie baue ich mein Bild auf, vielleicht noch wie halte ich die Kamera, wenn Sie ganz Beginner sind. Wenn Sie den Standpunkt wählen möchten, überlegen, mache ich das Bild von hier unten, gehe ich vielleicht ein bisschen höher, ein bisschen mehr Weitwinkel, ein bisschen mehr Tele-, wenn das die Fragen sind, die Sie voll ausschöpfen wollen, und sich nicht mit der Technik im Detail beschäftigen, dann sollten Sie zunächst mal dieses grüne A+ Programm wählen. Möchten Sie den Komfort dieses Programms nutzen, aber auf keinen Fall blitzen, dann gehen Sie einfach eine Stufe weiter und sagen, ich möchte den Blitz auf jeden Fall ausgeschaltet lassen. Dann, und Sie werden hier auch darauf hingewiesen, müssen Sie ein bisschen darauf aufpassen, dass Sie nicht verwackeln, also, wenn es nicht so hell ist, dann besteht natürlich die Verwacklungsgefahr, aber das sehen Sie auch am Bildergebnis, ob das funktioniert hat oder nicht. Sie sollten in dem Programm auf jeden Fall den Bildstabilisator einschalten, das minimiert die Verwacklungsgefahr. Wenn Sie dann ein bisschen fortgeschritten sind, können Sie überlegen, ob Sie vielleicht die Kreativ-Automatik verwenden wollen. Ich finde diesen Begriff ein bisschen verwirrend an der Stelle, weil gegenüber auf der anderen Seite M, Av, Tv und P, das sind die Kreativ-Programme. Und die Kreativ-Automatik, das wäre für mich dann vielleicht eher entsprechend dem nächsten Punkt dann eine Motivautomatik, wobei der Begriff auch nicht wirklich hilfreich ist. Bei der Kreativ-Automatik können Sie, ich zeige das jetzt mal hier, Sie klicken auf die Quick-Taste, der wesentliche Unterschied zu den vorgenannten Einstellungen ist, dass Sie hier wählen können, soll der Hintergrund schärfer oder unschärfer sein. Der fortgeschrittene Anwender weiß, damit verstelle ich die Blende. Das heißt über dieses Bildsymbol können Sie einfach sagen, ich möchte einen Hintergrund, der möglichst unscharf ist, dann stellen Sie weiter links ein, und möchten Sie den Hintergrund möglichst scharf haben, das heißt größere Schärfentiefe haben, dann stellen Sie es weiter rechts ein. Hier oben, die Standardeinstellungen, das sind dann auch noch Voreinstellungen zur Farbwiedergabe, Sie können da einfach schauen, möchten Sie es lebendig, weich, warm kräftig, kalt und so weiter haben, das können Sie ein bisschen ausprobieren, das Tolle an der Digitalkamera ist ja auch, wenn der Begriff jetzt nicht so direkt mit einer Vorstellung verbunden ist, dann machen Sie einfach eine Probeaufnahme, schauen sich das an, vielleicht nehmen Sie ein Motiv, wo Sie alle mal durchprobieren und dann haben Sie ein ganz gutes Gefühl am Anfang schon dafür, was könnte denn das Beste für welches Motiv sein. Manche sind natürlich selbsterklärend, weich ist vielleicht eher, wenn Sie ein Baby fotografieren, weniger für eine technische Sachdarstellung und so weiter. Schauen Sie es einfach mal durch und auch da können Sie da noch ein bisschen modifizieren in der Stärke dieser Einstellung. Weitere Einstellungen sehen Sie hier unten, können Sie dann auch noch anpassen, Einzelbild und ob die Blitzautomatik verwendet werden soll. Das ist also schon für den Anwender, der ein bisschen fortgeschritten ist, und wenn Sie von Motiv zu Motiv sich festlegen möchten, wie die Kamera einstellen soll, dann sehen Sie natürlich mit den Motivprogrammen, mit den Szene-Modi ganz gut beraten, es gibt unterschiedliche Optionen, wir schauen uns die gerade mal der Reihe nach an. Porträt, Landschaft, Nahaufnahme, Sportaufnahmen, dann gibt es das Nachtporträt, das ist jetzt ganz im Dunklen schon wieder verschwunden. Das Nachtporträt, ganz interessante Geschichte, wenn Sie eine Person in der Nacht fotografieren möchten, im Hintergrund ist es vielleicht Beleuchtungsstadt oder irgendwelche Landschaft, die ein bisschen beleuchtet ist, die Sie ins Bild integrieren möchten, wo der Hintergrund also nicht schwarz verschwindet, da ist Nachtporträt eine gute Option. Da müssen Sie halt gucken, dass die Kamera irgendwo ruhig aufliegt. Sie sehen auch den Hinweis hier. Darüber hinaus gibt es dann noch zwei weitere Einstellungen, nämlich die Nachtaufnahmen ohne Stativ, da werden vier Aufnahmen hintereinander gemacht. Sie müssen die Kamera möglichst ruhig halten, die werden dann übereinander gebracht und dann passt das zu einer Gesamtaufnahme. Ganz interessante Geschichte. Und die letzte Einstellung ist da noch die HDR-Gegenlicht-Aufnahme. Das haben Sie vielleicht schon mal gehört oder HDR-Bilder gesehen, bei großem Motivkontrast braucht man verschiedene Aufnahmen, die automatisch überblendet werden. Das geht hier in dieser Einstellung gut. In den einzelnen Einstellungen, ich gehe jetzt noch mal hier beispeielsweise in die Landschaftseinstellung. Sehen Sie, da können Sie jetzt auch die Standardeinstellung variieren und haben hier unten noch zusätzliche Möglichkeit, zu entscheiden, welche Betriebsart möchte ich, möchte ich ein Einzelbild machen, möchte ich eine Bildserie machen oder vielleicht sogar den Selbstauslöser verwenden. Sie sehen also, mit diesen vier unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten am Moduswahlrad ist dem Einsteiger der Weg zum Profi bestens geebnet.

Canon EOS 70D Grundkurs

Machen Sie sich mit Ihrer Canon EOS 70D vertraut und erfahren Sie, welche Funktionen sich hinter den verschiedenen Knöpfen und Menüs der Kamera verstecken.

3 Std. 46 min (40 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:26.03.2014

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!