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Premiere Pro CS6 Grundkurs

Auswahlwerkzeug

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Mit dem Auswahlwerkzeug lassen sich sämtliche Bearbeitungen durchführen – für komplexere Techniken benötigen Sie allerdings oft zwei bis drei einzelne Arbeitsschritte.
05:58

Transkript

Die Werkzeugleiste hier auf der linken Seite stellt mir Werkzeuge zur Verfügung, mit denen ich meinen Schnitt hier im Schnittfenster bearbeiten kann. Sämtlich Werkzeuge, die ich hier habe, beziehen sich also nur aufs Schnittfenster. Das wohl wichtigste Werkzeug ist das Auswahlwerkzeug. Man kann dieses jederzeit mit der Taste "V" aufrufen. Mit dem Auswahlwerkzeug kann ich eigentlich nahezu alles durchführen, und ich kenne viele Anwender, die komplett auf die anderen Werkzeuge verzichten, und eigentlich alles mit dem Auswahlwerkzeug schneiden. Es ist allerdings manchmal etwas mühsam, daher lohnt es sich auch, die anderen Werkzeuge näher kennenzulernen. Mit dem Auswahlwerkzeug kann ich zunächst drei Dinge machen: Ich kann einen Clip anwählen, und nach links und rechts in der Zeit verschieben. Ich kann die Schnittkante anwählen, am Ende, und kann diese Schnittkante ebenfalls verschieben, wobei ich den Clip dann kürze, oder wieder verlängere. Ganz praktisch ist die Anzeige des Timecodes. Hier zeigt er mir oben an, zu welcher Zeit ich mich im Clip gerade befinde. Ich habe also hier einen Clip-Timecode von elf Sekunden. Unten, als Überlagerung hier im Cursor, sehen wir auch, wie viele Sekunden ich hinzufüge, oder wie viele Sekunden vom Schnitt ich entsprechend abgezogen habe. Stört einen die Überlagerung hier, kann man sie, wenn man möchte, einfach ausschalten. Timecode-Überlagerung bei Bearbeitung abschalten. Wenn ich den jetzt verschiebe, sehe ich hier auch keinen Timecode mehr. Wie gesagt, es ist ein bisschen mühsam. Denn wenn ich den Clip hier vorne kürzen möchte, so muss ich ihn im ersten Arbeitsschritt kürzen, und im zweiten Arbeitsschritt kann ich den Clip jetzt nehmen und hier reinziehen. Mit dem Werkzeug habe ich auch die Möglichkeit, mehrere Clips auszuwählen. Dafür fange ich in dem leeren Bereich des Schnittfensters an und ziehe jetzt einmal über mehrere Clips einen Auswahlrahmen. Jetzt kann ich alle Clips gleichzeitig entsprechend hier verschieben. Einen Clip, der hier vorne ein kleines Dreieck anzeigt, kann ich nicht mehr verlängern. Dieses kleine Dreieck zeigt mir an, dass der Clip dort kein Material mehr hat. Das kann man auch sehen, wenn man den Clip hier weiter verlängert als bis dahin. Irgendwann sehe ich: das Limit für Zuschnitt von Medien auf der Videospur eins ist jetzt erreicht. Auch hier wird mir ein kleines Warndreieck oben angezeigt, und ich weiß, dass diese Filmrolle kein Material mehr enthält. Einen Trick gibt es noch, wenn man Bild und Ton getrennt bearbeiten möchte. Drückt man nämlich die ALT-Taste, so habe ich die Möglichkeit den Ton zu lassen, wo er ist, und nur das Bild zu verschieben. Ich könnte jetzt hier z. B. ein anderes Bild positionieren. Mit gedrückter ALT-Taste kann man sozusagen Bild und Ton unterschiedlich bearbeiten und neuerdings in Premiere Pro CS6 hat man die Möglichkeit wie in anderen Adobe-Programmen, mit gedrückter ALT-Taste ein Element zu duplizieren. Auch das ist mit dem Auswahlwerkzeug möglich. Wollen wir das Bild hier wieder verlängern. Momentan sieht man, bearbeite ich beides, drücke ich die ALT-Taste, kann ich hier nur Bild wieder verschieben, und wenn ich diesen Schnitt noch mal duplizieren möchte, weil ich ihn vielleicht weiter hinten noch mal brauche, drücke ich die ALT-Taste und ziehe jetzt beide Clips nach rechts rüber. Dies erstellt ein Eins-zu-eins-Duplikat. Löschen wir die Clips noch mal, indem ich sie beide anwähle, und die ENTFERNEN-Taste drücke. Ebenso praktisch ist, dass ich die Lücke hier anwählen kann. Ebenfalls auf ENTFERNEN drücken, um die Lücke wieder zu löschen. Wenn es einen manchmal stört, dass viele Clipenden an verschiedenen Punkten einrasten, wie hier z. B. an der Position meines Abspielkopfes, oder wenn ich den versuche hier wenige Frames von dem anderen wegzuziehen, dann liegt das daran, dass ich das Ausrichten aktiviert habe. Deaktiviere ich die Ausrichtenfunktion, werden Clipkanten nicht mehr aneinander ausgerichtet und ich bin auch in dem relativ distanzierten Zoomfaktor in der Lage, das Ganze hier um ein oder zwei Frames zu verschieben. Er richtet sich auch nicht mehr an der Position meines Abspielkopfes aus. Außerdem muss ich jetzt vorsichtig sein, wenn ich die Clips zu weit übereinander schiebe, so lösche ich das Material, das vorher dort gewesen ist. Ist das Ausrichten aktiv, ich verschiebe jetzt einen Clip, gehe hier wieder ran, dann sieht man, ich muss ihn schon deutlich drüber schieben, um etwas zu löschen. In der Regel rastet er einfach hier an der Position ein. Einzig und allein in dem Auswahlwerkzeug muss man aufpassen, dass man nicht auf diese gelbe Linie kommt. Denn damit ändere ich die Deckkraft dieses Clips. Ich kann die Transparenz sozusagen damit steuern Das Gleiche im Ton, allerdings dort ändere ich mit dieser Taste die Lautstärkekurve, mache den Ton hier leiser oder wieder lauter. Also nahezu überall darf man gegenkommen, nur nicht auf die Linie und nicht auf diese Liste, wo Deckkraft draufsteht, oder wo hier unten Pegel draufsteht. Das ist ein Auswahlmenü, das definiert, welche Kurve ich hier sehe, Ich könnte mir z. B. auch die x-Position des Clips hier anzeigen lassen. Ergibt wenig Sinn, deswegen setze ich das wieder zurück auf Deckkraft. Wir haben jetzt das Auswahlwerkzeug kennengelernt und auch schon gesehen, dass es sicherlich eines der flexibelsten Werkzeuge ist, weil man nahezu alle Schnitttechniken damit durchführen kann, auch wenn man manchmal zwei oder drei Arbeitsschritte mehr braucht.

Premiere Pro CS6 Grundkurs

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11 Std. 48 min (91 Videos)
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