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Online-Marketing – Grundlagen

Auswahl der Plattform

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Die Vielfalt der sozialen Netzwerke ist groß und nicht leicht zu überblicken. Abhängig von vorhandenen Ressourcen ist es kaum möglich, alle zu bedienen. Sie sollten daher wissen, welches Netzwerk sich für Ihre Zielgruppe eignet und worauf bei der Auswahl der Plattform zu achten ist.

Transkript

Soziale Netzwerke gibt es wahnsinnig viele. Einige davon sind sehr bekannt, andere weniger und ständig kommen neue hinzu. Wie sollen Sie also eine Auswahl treffen? Das geht nur, wenn Sie wissen welches Netzwerk für Sie am besten geeignet ist. Also, welches am besten zu Ihnen, zu Ihrem Angebot und Ihrer Zielgruppe passt. Schauen wir uns eine Auswahl an. Danach fällt Ihnen die Entscheidung hoffentlich leichter. Sie kennen die meisten wahrscheinlich selbst und nutzen Sie auch. Facebook, Twitter, Google+, You Tube, Instagram, Pinterest, Snapchat, LinkedIn und XING. Wichtig ist, dass Sie sich entscheiden. Versuchen Sie nicht überall gleich präsent zu sein, das wird in den meisten Fällen nicht funktionieren. Schon alleine um einen der Kanäle ausgiebig zu nutzen bedarf es vieler Ressourcen. Also fragen Sie sich, wer ist Ihre Zielgruppe? Und schauen Sie sich dazu die Merkmale der einzelnen Social Networks an. Das können Demografische Merkmale sein, bestimmte Interessen und Interessensgruppen, die sich dort austauschen und überlegen Sie sich, ob das bevorzugte Format der Plattform zu Ihnen passt, und ob Sie dazu überhaupt etwas anbieten können. Eine weitere Überlegung wäre, ob Sie dort lediglich mit einem eigenen Profil, also organisch präsent sein möchten, oder vielleicht auch mit einem Anzeigeformat, also mit bezahlter Werbung. Kommen wir also zu den einzelnen Plattformen. Das größte Netzwerk ist hier Facebook mit 1,8 Milliarden Nutzern weltweit. Die größte Altersgruppe sind hier 18-29 Jährige. Laut Facebook selbst nutzen rund 87% der Internetuser in dieser Altersgruppe auch Facebook. Beim Geschlecht ist es hier recht gleich verteilt. Nutzen können Sie Facebook auf verschiedene Arten. Sie können eine Fanpage erstellen, einen lokalen Eintrag oder Gruppen, oder auch einfach sich an Gruppendiskussionen beteiligen. Formate können Sie viele verwenden. Sehr gut funktionieren Bilder, Sie können aber auch Videos posten, oder einfach Textbeiträge formulieren. Facebook bietet sich ganz besonders an, um Ihre Zielgruppe näher kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Ein weiterer Kanal ist Twitter. Hier sind immerhin 320 Millionen Nutzer aktiv. Die größte Altersgruppe liegt hier bei den 18 - 29 Jährigen. Über die Geschlechterverteilung wundern Sie sich vielleicht, 15% weiblich, 22% männlich, was ist dann der Rest? Diese Personen oder Profile haben keine Angabe. Das heißt, Twitter kann diese Information nicht bereitstellen. Ein besonderes Merkmal an Twitter ist, dass es sehr schnell funktioniert und die Zeichenanzahl begrenzt ist. Ein Beitrag kann maximal 140 Zeichen umfassen. Formate können Sie dennoch zahlreiche einbinden, also auch Bilder, Videos und natürlich Text. Twitter ist besonders geeignet für den schnellen Kundenservice. Kommen wir zu Google+. Hier gibt es 480 Millionen Nutzer, 26% weiblich, 74% männlich. Sie sehen, hier liegt ein großer Unterschied zu Twitter und Facebook. Zudem ist die Plattform sehr themenbezogen. Hier geht es viel weniger um Einzelpersonen die sich inszenieren, sondern wirklich mehr darum, sich auszutauschen. Das macht die Plattform auch sehr speziell. Und nicht jedes Unternehmen ist hier erfolgreich. Die Interaktion mit Ihrer Zielgruppe müssen Sie sich hier recht hart erarbeiten. Am ehesten gelingt das, wenn sie sich selbst in Gruppen beteiligen, und sich mit anderen austauschen. Auch hier sind zahlreiche Formate wie Bild, Video und Text möglich. Wenn Sie sich auf wenige Plattformen beschränken möchten, dann würde ich in den meisten Fällen nicht zu Google+ raten. Das liegt daran, weil der Aufwand um hier Social Media wirklich erfolgreich zu betreiben, relativ hoch ist. Eine weitere Google Plattform ist You Tube. Bei You Tube sind 1,3 Milliarden Nutzer aktiv und gleichzeitig ist die Videoplattform auch die zweitgrößte Suchmaschine. Das heißt, hier können Sie sehr viel Aufmerksamkeit und eine große Reichweite generieren. Die größte Altersgruppe des Portals ist 25 - 34 Jahre alt. Die Nutzer sind zu 46% weiblich und zu 54% männlich, also relativ gleich verteilt. Und You Tube ist natürlich bekannt für sein Videoformat. Das heißt, wenn Sie das anbieten können sind Sie dort genau richtig. Natürlich ist mit dem Erstellen von Videos recht viel Aufwand verbunden. Aber wenn Sie das können und die Ressourcen dazu haben, dann empfehle ich Ihnen auf jeden Fall auch You Tube zu nutzen. Ähnlich verhält es sich mit Instagram und Pinterest. Hier geht es wirklich um Bildmaterial. Pinterest sind derzeit 170 Millionen Nutzer aktiv, bei Instagram sind es 500 Millionen. Was Geschlecht und Altersgruppen betrifft, sind sich beide Plattformen sehr ähnlich. Erfolgreich sind Sie hier, wenn Sie zu einem bestimmten Thema beitragen können, und das in einem visuellen Format. Ganz gefragt sind hier natürlich Fotos zu Fashion, zu Reisen, und auch zu Rezepten. Also Food Photography ist hier ebenfalls gefragt. Bei Instagram geht es hauptsächlich emotional zu. Bei Pinterest könnten Sie beispielsweise auch Infografiken teilen, die einen komplexen Sachverhalt einfach erklären. Eine recht neue Plattform ist Snapchat. Hier sind derzeit 150 Millionen Nutzer aktiv. Allerdings im deutschsprachigen Raum bisher noch relativ wenige. Snapchat kann zudem nur mobil genutzt werden. Und insgesamt ist Snapchat am Anfang vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig. Aber bei der jungen Generation kommt die Plattform sehr gut an. 45% der Snapchat User sind nämlich 13 - 24 Jahre alt, also relativ jung. Und hier geht es um Fotos und Videos. Also auch ein sehr visueller Kanal. Wenn Sie eher im Businessbereich tätig sind, dann bietet sich wahrscheinlich LinkedIn oder XING an. LinkedIn verzeichnet weltweit 470 Millionen Nutzer, bei XING sind es 12 Millionen. Die Anzahl der User ist bei XING schon allein deshalb viel geringer, weil sich die Plattform auf den deutschsprachigen Raum fokussiert. LinkedIn Nutzer sind zu 44% weiblich und zu 56% männlich. XING stellt diese Informationen leider nicht bereit. Aber ich nehme an, dass es auch dort mit der Verteilung ähnlich aussieht. Auch hier können Sie ein Unternehmensprofil erstellen, und sich in verschiedenen Gruppen zu bestimmten Themen austauschen. Für den B2B Bereich also zwei sehr gute Marketing Kanäle. Das waren nun die bekanntesten Social Media Networks. Wahrscheinlich kennen Sie selbst auch noch mehr. Aber für Ihr Online-Marketing sollte diese Auswahl erst mal ausreichen. Überlegen Sie sich also, wo Sie Ihre Zielgruppe finden und wie Sie den jeweiligen Kanal nutzen möchten, ob rein organisch oder vielleicht auch mit Hilfe von bezahlten Anzeigen. Achten Sie auch auf das passende Format, und vor allem darauf, dass Ihnen genügend Ressourcen zur Verfügung stehen. Nutzen Sie lieber weniger Kanäle, diese dafür aber dann ausgiebig.

Online-Marketing – Grundlagen

Lernen Sie, was Online-Marketing bedeutet und wie Sie es einsetzen: Von der Firmen-Website über Social Media-Marketing bis zu SEO und Web-Analytics.

4 Std. 12 min (57 Videos)
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