Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Ausgeben und mit Webserver testen

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Pano2VR produziert bei der Ausgabe als interaktives HTML5-Panorama ein ganze Reihe von Dateien, die in diesem Video betrachtet werden. Auch der Test auf einem lokalen Webserver kommt dabei zur Sprache.

Transkript

In diesem Video möchte ich kurz ein paar Hinweise zur Ausgabe selber, also zum Vorgang, zum Prozess geben. Ich mache mal Folgendes. Den Ausgabeordner, den kann man hier komplett löschen. Wir haben den jetzt immer wieder mit neuen Daten gefüllt, nachdem wir diese ganzen Dinge hier ausprobiert haben. Ich drücke mal hier auf den Mistkübel. Der Ausgabeordner, der Ordner output, der wird jetzt komplett leer gemacht. Und wenn ich jetzt dieses Zahnrad drücke, dann passieren mehrere Dinge auf einmal, Wir schauen uns das mal kurz an. Zunächst werden die Bilder generiert für die Würfelseiten, also erst mal wird aus dem equirectangularen Bild eine Würfelseite gemacht. Ich gehe nochmal zurück auf das Pano2VR. Eine Würfelseite gemacht. Diese Würfelseite wird in entsprechend einzelnen Zoomstufen zerteilt, in Stückchen von 512 x 512 Pixeln. Und dann wird das Ganze in den Ordner abgespeichert, in Output-Ordner, und dann wirft Pano2VR einen eigenen Webserver an. Der ist eingebaut im Programm. Und der gestaltet uns wirklich eben, dass hier im Browser das Ganze wirklich unter HTTP, also da steht ja zwar nicht vorne dabei, aber das ist ein Webprotokoll. Wir können hier theoretisch auch die Index-Datei, die Pano2VR generiert hat, diese Datei können wir auch einfach jetzt hier mit Firefox öffnen, aber das wird dann über das file-Protokoll gemacht. Ich mache das mal kurz. Hier ist es jetzt. Man sieht das jetzt file:///Volumes und so weiter. Das ist also mein lokaler Dateipfad. Und hier oben sieht man http://localhost. Das ist zwar das Gleiche. Und hier funktioniert es ausnahmsweise auch komplett gleich, aber mit dem Webprotokoll sind verschiedene Sicherheits- und Zugriffsgeschichten verbunden, die das Panorama braucht. Zum Beispiel, wenn ich hier eine Map einbaue, Google Maps, dann würde das hier mit einem Zugriff von einem lokalen Rechner auf die Resourcen von Google. Das ist verboten, das würde nicht gehen. Und deswegen schaut man sich das hier über das Webprotokoll http an. Damit das geht, braucht man einen Webserver, das heißt, der Browser muss auf einen Server zugreifen können. Und da wir das jederzeit machen müssen, haben sich die Entwickler von Pano2VR gedacht. Da bauen wir den Webserver einfach ein. Und so ein Webserver ist nämlich eine relativ kleine Applikation eigentlich. Er läuft praktisch aus dem Programm heraus. Und das ist das, was dann eben automatisch gestartet wird. Das ist auch das Gleiche, wenn ich hier auf dieses Ausgabe öffnen drücke, dann wird die letzte Version, also dann schaut der Webserver in den Output-Folie rein und spielt das ab, was er dadrin findet. Und wenn da Index-Datei drin ist, dann wird die auch abgespielt. Wenn man nach dem Produzieren, und man sieht jetzt, wenn ich wieder drauf drücke, angenommen, ich habe jetzt irgendwas geändert, wenn ich hier wieder drauf drücke, dann geht das total schnell. Man sieht, dass ein kurzer Fortschirttsbalken erscheint, liegt daran, wenn ich nur in der Steuerung im Interface oder bei diesen ganzen Parametern, die in Ausgabe drin sind, wenn ich dort etwas verändere, dann wird nur ein ganz kleiner Teil der Dateien überschrieben, und zwar eigentlich im weit nur diese eine Datei. Das ist eigentlich fest, wenn ich einmal die Benutzeroberfläche gemacht habe, und das ist der eigentliche Player, und hier steht eigentlich alles drin, wie das Panorama aussieht, welche Datei ist, welche Einstellungen ich vorgenommen habe. Hier sind die Bilddateien für das Interface, also für den Skin unten, und hier in den Tiles stehen die ganzen Bilder drin. Hier sieht man eben auch dann mal weiter, wenn man hier ganz reinklickt, sieht man eben auch die einzelnen Bilder, auch Teile von den Bildern am Rand sowohl oben, als auch auf der rechten Seite, wenn es nötig sein sollte. Und hier sieht man eben auch, die Bilder sind 512 x 512 Pixel groß. In den Einstellungen steht immer 510. Das bedingt eben, dass die sich genau um 1 Pixel überlappen, und dadurch garantiert man eben die absolute Nahtlosigkeit in der Darstellung. So, das ist ein bisschen so die Anatomie auch von diesen ganzen Sachen, die rausgespielt werden. Und wenn ich nur diese eine Datei verändere durch meine Einstellungen, dann geht es auch sehr, sehr schnell. Wenn das Bildmaterial nicht verändert wird, dann bleibt das dadrin. Es sei denn, ich lösche den output-Folder. Dann guckt er rein, da ist nichts. Dann mache ich das komplett neu, dann dauert das halt wieder ein bisschen. Das Panorama ist hier zu mittelgroß. Da geht das relativ schnell auf dem Schnellrechner. Aber wenn ich zwar schon Gegapixel-Panorama habe, dann dauert das auch schon mal für Minuten, bis die alle draußen sind. Da geht es aber um tausende JPG-Schnipseln, die dann generiert werden müssen. Wenn man nicht möchte das sofort nach dem Generieren, zum Beispiel, immer der Webserver anspringt, dann kann man das hier in den Voreinstellungen noch ändern. Dort gibt es unter Erweitert immer Nach dem Erstellen öffnen. Wenn ich da jetzt sage OK und gebe das neu aus, dann passiert jetzt mal nichts, und dann muss ich das halt separat anwerfen. Hat aber den großen Vorteil, die Adresse bleibt während einer Sitzung stabil. Also das ist so ein zufälliger ID, den das Programm, der bleibt aber, solange das Programm offen ist, stabil, das heißt, ich kann es auch so machen. Ich ändere jetzt mal irgendwas hier und sage mal, zum Beispiel, bei der Steuerung oder ich drehe mal hier den Platzhalter nach oben. Also jetzt zeige ich es einmal her. Hier ist jetzt der Platzhalter unten. Ich habe einen Tab offen im Browser. Und dann sage ich, ich speichere das, gebe neu aus, und ich starte jetzt nicht den Webserver, sondern ich sage einfach hier, ich mache ein Reload. Und dann sieht man, dass sich das jetzt geändert hat. Also ich habe das selber persönlich ganz gerne, weil ich wechsle dann einfach manuell zum Browser, mache einfach mal Cmd oder Strg+R, um den Browser neu zu laden, weil wenn ich das andersrum mache, dann wird jedes Mal ein neuer Tab aufgemacht. Ich muss dann ab und zu die ganzen Tabs wieder zumachen, Vor allen Dingen werden viele Kleinigkeiten repariert, die immer wieder und immer wiederholt ausgegeben werden, Dann habe ich da irgendwann 10-12 Tabs offen. Ich muss 10 immer manuell wieder schließen, weil natürlich hier ein interaktives Panorama ist jetzt nicht ein Spaziergang für einen Browser und auch nicht für die Grafikkarte. Da passiert eine ganze Menge technisch, und das geht ein bisschen auf die Leistungsfähigkeit der Maschine. Wenn ich jetzt hier zehn Tabs offen habe, wo dieses Panorama läuft, irgendwann wird der Browser dann mal langsam oder instabil, und ich muss die dann immer schließen, und so lasse ich es einfach immer. Ich lade es einfach neu, die Adresse bleibt stabil während einer Session, und dann ist die Sache erledigt. Deswegen drehe ich das meistens in den Voreinstellungen hier ab, dass beim Öffnen automatisch der Webserver eine neue Instanz produziert. Also das ist kleiner Praxistipp in diesem Fall. So viel also zur Ausgabe selber, auch was daraus kommt, aus den Dateien. Und das kann sich noch ein bisschen verändern, je nachdem, was man noch dazu baut, aber das ist so die Basisausstattung, also der Player, die eigentliche Konfigurationsdatei, die Datei, die die Benutzeroberfläche definiert mit ihren Bildern dazu und hier ist der eigentliche Bildinhalt von Panorama. Das ist also im Prinzip das, was nett daraus kommt, kann später noch mehr werden. Aber das ist einmal die Basisausstattung für ein einziges interaktives HTML5-Panorama, das wir mit Pano2VR ausgegeben haben.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Lernen Sie, wie Sie mit Pano2VR mehrere Panoramen zu einer interaktiven, begehbaren Besichtigungstour zusammenstellen und für das Web ausgeben.

9 Std. 51 min (103 Videos)
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