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Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Ausgabe für HTML5 mit Pano2VR

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Ein bewährtes Programm für die Web-Ausgabe eines interaktiven Panoramas ist Pano2VR. Erfahren Sie in diesem Video, wie eine solche Ausgabe aufgesetzt wird.

Transkript

Neben der Webausgabe direkt aus PTGui, mit der wir hier hauptsächlich zu tun haben bis jetzt, gibt es noch weitere Werkzeuge, die das an Features um einiges übertreffen. Exemplarisch möchte ich eigentlich eines der wichtigsten Programme zeigen, die es in diesem Bereich gibt, das ist das Programm Pano2VR, das wir ja schon kurz kennengelernt haben, für die Retusche beziehungsweise das Extrahieren von Teilen aus dem Kugelpanorama, um es dann zum Retuschieren wieder zurückzugeben in die Kugel, Hauptanwendungszweck von Pano2VR ist allerdings wirklich eine interaktive Ausgabe eines Panoramas für die Anzeige im Web. Wir werden uns das jetzt mal im Detail anschauen, ich nehme mal das fertig retuschierte Panaromabild in dem wir den Boden schon aus den Realbildern eingebaut haben, sozusagen unsere beste Version, die nicht retuschiert ist, sondern wirklich mit Echtmaterial integriert ist, und hier sehe ich jetzt mal wenn ich sage Öffnen mit auch das Pano2VR als Möglichkeit, das Bild damit zu öffnen, und das wird jetzt eingelesen, und ich habe jetzt hier das Interface von Pano2VR ein bisschen umgebaut, und man kann übrigens diese Tabs hier einfach losmachen und abreißen, und auch einfach wieder dazugeben, also hier zum Beispiel die Ausgabe und ähnliche Dinge mehr und das lässt sich hier alles herumschieben, und man kann das hier, wenn es ganz blau leuchtet, kann man es dazugeben, ansonsten kann man es unten drunter einfügen, ich lass es mal jetzt dahinter, dann wird es als Tab einsortiert. Das ist im Moment mal die Variante, die mir hier auf dem Bildschirmplatz am besten taugt, und ich speichere das zunächst einmal, wird standardmäßig auch hier wieder in dem Ordner abgespeichert, in dem sich auch das Originalbild befindet, und wir können uns jetzt hier mal einfach umschauen, und uns das Ganze angucken, und hier die Betrachtereinstellungen, da können wir mal auf den richtigen Modus gehen, der Ziehen-Modus ist einfach so, und der andere Modus ist so, wir können uns hier ein Kreuz oder einen Kompass, Mittenmarkierung und das Raster uns hier anzeigen lassen, das ist relativ praktisch, wenn man die Sachen wirklich genau ausrichten muss. Ich lasse es jetzt mal hier weg. Wir können jetzt mal eine grundsätzliche Einstellung vornehmen, bevor wir in die Ausgabe gehen, also wir sehen jetzt hier immer die Winkel mitlaufen, wenn wir uns das Ding anschauen, die Anzeigeeinstellungen, hier nochmal kurz die Tabs, die hier auf dieser Seite zu sehen sind, die Eigenschaften zeigen immer entweder die Eigenschaften des Gesamtpanoramas an, oder aber wenn ich einzelne Einzelteile, wie zum Beispiel hier solche Patches oder solche Dinge, anschaue, dann wechselt das zu einer spezifischen Anzeige, hier gibt es eine Übersicht über alle möglichen Daten, die jetzt im Moment im Panorama aktuell sind, und hier gibt es die Anzeigeeinstellungen, hier die Benutzerdaten, da können wir schon den Titel eingeben, zum Beispiel KW Arnstein. Das wird dann später auch im Panorama ausgegeben, und dann hier zum Beispiel mein Name, als derjenige, der das gemacht hat, und dann schreibe ich das ins Copyright rein, so, und dann werden hier praktisch Etiketten vergeben, da ist immer der Ordnername mit dabei, oder man kann das auch verschieden noch taggen, und diese Sachen dienen später zum Beispiel dazu, dass man Panoramen in Gruppen zusammenfassen kann, wenn man mehrere macht, Pano2VR hat doch hier oben unter Tour auch noch verschiedene Features, mehrere Panoramen zusammenzuhängen, zu interaktiven Touren, also wenn man da auf die Tür klickt, landet man halt im nächsten Raum, und solche Dinger, aber das soll jetzt hier nicht Thema sein, und diese Dinge lassen sich hier über diese Tags zum Teil steuern, aber das nur mal als kurzer Überblick über das Interface, und was uns jetzt hauptsächlich interessiert, ist eben die Webausgabe, und das ist eigentlich der Urzweck, auch der, für den Pano2VR entwickelt wurde, Und wir gehen hier auf den Tab Ausgabe, und wir sehen jetzt hier ein grünes Kreuz, und wenn wir da drauf klicken, dann wird uns angeboten eben HTML 5, und Flash und Quicktime, das sind die 3 Methoden, mit denen wir interaktiv ausgeben können, die Transformation ist nur ein reines Remapping, mit dem wir einfach noch das Panorama in andere Projektionen konvertieren können, und die Animation ist eine Geschichte, wo man die Bewegung, die ich jetzt hier manuell mache, automatisiert ablaufen lassen kann, und das Ganze als Video ausspielen kann, kommt nicht so oft vor, geht aber hier auch, was uns interessiert, ist in erster Linie, weil Flash und Quick ja veraltete Technologien sind, in erster Linie mal die Ausgabe mit HTML 5. Das müssen wir uns jetzt mal ein bisschen im Detail anschauen, was da alles passiert, denn da wird jetzt entschieden, wie und wo das Ganze ausgespielt wird, wie das ausschaut, und wie sich das verhält, vor allen Dingen. Es wird standardmäßig ein Ausgabeordner namens Output angelegt, es besteht im Moment kein Grund, das großartig zu ändern, dann haben wir hier ein sogenanntes Skin, das ist eine Benutzeroberfläche, und da gibt es einmal bestimmte Presets, ich werde jetzt mal der Einfachheit halber, bevor ich dann später noch im Detail darauf eingehe, hier einfach nur das Skin mit dem Namen Simplex angeben, und diese Datei, die dahintersteckt, die hat die Endung .ggsk, gg steht für garden gnome, weil die Firma, die Pano2VR produziert, nennt sich Garden Gnome Software, also "Die Gartenzwerge", das ist so ein bisschen mit Augenzwinkern, es ist eine kleine Wiener Firma, die das macht, und wir können das später noch ändern, uns auch im Detail angucken, hier gibt es einige Buttons, hier kann man eben diese Oberfläche editieren, hier kann man das Ganze produzieren, hier kann man es anschauen, und dann gibt es hier noch eine spezielle Möglichkeit, das gesamte Ergebnis, das aus relativ vielen Dateien besteht, in eine Zip-ähnliches Paket zu verpacken, und dieses Paket zum Beispiel in Content Management Systeme wie WordPress, Joomla, Drupal einzubinden, werden dann dort ausgepackt und interaktiv eingebunden, in so einem System, ist eine einfache Geschichte, aber nur interessant für Leute, die solche Systeme betreiben. Gehen wir mal hier unten in diese einzelnen Tabs rein, die uns relativ weitreichende Möglichkeiten geben, das Ganze zu gestalten, zu konfigurieren, also wesentlich mehr, als wir das zunächst bei PTGui gesehen haben, sag ja, das ist ein relativ einfacher Player, der hier ist ziemlich Full Featured, den kann man sogar noch aufbohren über das, was wir hier sehen können. Zunächst mal können wir eine automatische Rotation sehr genau einstellen, die Standardwerte sind immer ein bisschen hektisch, ich stelle das meist auf ein Viertel ein, also 0,1 Grad pro Einzelbild, wobei das Einzelbild immer die Wiederholfrequenz ist von dem Player, und ich fange dann meistens auch mal relativ bald an, damit die Leute einfach verstehen, dass es sich um ein interaktives Bild handelt. Hier gibt es auch noch die Möglichkeit, dass, wenn man irgendwo hinaufgeschaut hat, sobald die automatische Rotation dann anläuft, dann bewegt die sich langsam wieder auf den Horizont zu, dreht sich also da oben nicht so rum, wie ich jetzt versuche, das hier nachzubauen, dann dreht die sich so langsam zum Horizont hin, und fährt dann einfach auf diesem Horizont weiter. Und Knoten wechseln, das gilt nur für mehrere Panoramen, die wir nicht haben, und hier kann man überall, wo so ein blaues i steht, Werte einstellen, wo dann diese Rotation zum Horizont zurückgeht, beziehungsweise wie schnell, wir können da schon einen 5er eingeben, dann sieht man das ein bisschen, wie das funktioniert. Die Überblendungen sind eigentlich auch nur spannend, wenn wir mehrere Panoramen haben, dann wird weich überblendet, da gibt es verschiedene Möglichkeiten, da gibt es auch einen Sound dazu, wenn man das haben möchte, kann man das multimedial ein bisschen aufmöbeln hier. Hotspots interessieren uns im Moment auch nicht wirklich, weil wir auch nicht mehrere Panoramen zusammenhängen, zu einer sogenannten virtuellen Tour, dann würde man zum Beispiel so einen Hotspot auf die Tür setzen, und wenn man draufklickt, landet man im nächsten Panorama, im nächsten Raum, oder hier aufs Fenster, um dann runterzugehen in die Kraftwerkshalle, und solche interaktiven Icons in so einem Panorama, die nennt man Hotspots, die brauchen wir aber hier nicht, Ganz wichtig ist das Fenster HTML, denn hier wird konfiguriert, wie das Ganze in eine HTML-Datei, also eine Website eingebunden wird, die wir dann auf unseren Webserver spielen können, damit alle Leute unser Panorama angucken können. Die Fenstergröße ändere ich meistens, die kann man später natürlich noch ein bisschen modifizieren, das hängt von der Umgebung ab, wo es gezeigt wird, aber das ist jetzt mal der Standardwert. Ich setze das meistens auf 69 / 600, das geht sich dann auf einem Bildschirm, der etwa 1000 Pixel breit ist, und im 16:9 Format funktioniert, geht das meistens ganz gut dahin, und wir haben hier dann bestimmte Vorlagen, die wir auswählen können, und hier noch die Endung .htm, das kommt kaum noch vor, und die Ausgabedatei ist standardmäßig immer in dem Ordner Output, der auch hier oben schon vorgegeben wird, wird die Datei index.html heißen, das ist ja die Standarddatei, wenn die sich in einem Ordner befindet, dann braucht man nur die Adresse angeben, ohne html hintendran und den Dateinamen, und der Webserver leitet sofort dort hin. Dann haben wir hier die Möglichkeit, die Steuerung zu konfigurieren, wir können sogar eine Fullscreen-Option dazugeben, wo das Panorama in der Vollbildschirm- ansicht unterwegs sein kann, und wir können auch noch verbergen, womit wir es gemacht haben, aber das lasse ich jetzt mal offen, und wir können hier verschiedene Funktionalitäten, zum Beispiel bei der Maus die Steuerung invertieren, weil das eine ist die Möglichkeit, dass man einfach hier drauf zieht, und die andere Möglichkeit ist diejenige, dass man praktisch den Punkt, den man anklickt, mitzieht. und das ist vorwiegend interessant für die Umschaltung zwischen Desktop-Devices, Desktop-Rechnern und mobilen Geräten. Dan haben wir hier noch das Bild, hier gibt es ein sehr wichtiges Feature, und zwar diese kleine Box, die heißt Multires. Die hat's ziemlich in sich, die sorgt dafür, dass das Bild in sogenannte Kacheln unterteilt wird, diese Kacheln, die sind hier mit 510 Pixeln angegeben, da kommt immer ein Pixel auf jeder Seite hinzu, dann sind wir bei 512, das ist ein Vielfaches von 2, und das ganze Bild wird in 512 mal 512 Pixel große Kacheln zerlegt, und zwar für jede Zoomstufe immer doppelt, immer verdoppelte Vergrößerung für alle Vergrößerungsstufen, die mit dem Bildmaterial, was wir da jetzt reingegeben haben, unseren 14800 Pixeln, das ist dann so, wenn wir immer weiter reinzoomen ins Bild, dann wird praktisch eine ganz neue Bildschicht geladen, in der diese 512 mal 512 Pixel große Dateien genau doppelt so groß sind, genau doppelt so viel zeigen wie vorher, das Prinzip kennen Sie von Google Maps, wenn Sie da reinzoomen, dann werden immer lauter kleine Bilder nachgeladen, man nennt das eine Bildpyramide, und dieses Ding funktioniert mit Multires, das hat den Vorteil, es wird immer nur das geladen, was wir im Moment in dem Fenster sehen, und immer nur in der Vergrößerungsstufe, die wir gerade sehen. und dadurch kann ich auch ein Panorama mit einer relativ hohen Auflösung sehr flüssig auf kleinen Bildschirmen und schwachen Internetverbindungen, und auch auf Mobilgeräten anzeigen, ohne den Speicher zu überlasten. Ganz geniales Verfahren, was sich hier hinter dieser kleinen Checkbox Multires verbirgt, wenn ich Singleres sage, dann gibt man hier eine fixe Würfelflächengröße an, und das zum Beispiel ist für Mobilgeräte schon viel zu viel, das heißt, die werden das nicht darstellen, das heißt, Multires ist auf jeden Fall immer das Mittel der Wahl, es entstehen viele kleine Dateien, das ist der einzige Nachteil, den die Geschichte hat, aber der große Vorteil ist die Darstellbarkeit, die Qualität, und auch die Geschwindigkeit, mit der das angezeigt werden kann. Unter Erweitert, den Rest lasse ich mal so, es gibt noch eine graue Vorschau, die erscheint aber nur ganz kurz, wenn man eine ganz langsame Verbindung hat. Dann gibt es noch die erweiterte Möglichkeit, hier wie das ausgegeben wird, und bei Multiresolution kann man noch an so esoterischen Details schrauben, zum Beispiel das Benennungsschema, was dahinter steckt, da sollte man tunlichst die Finger weg lassen, das produziert relativ schnell Ärger, beziehungsweise man kriegt dann nur noch Mist zu sehen, also, was hier unter Erweitert steht, sollte man in der Regel in Ruhe lassen. So, das ist ein kleiner Rundgang durch das Interface, was wir hier in Pano2VR für die Ausgabe im Web vorfinden.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
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