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Composing mit Photoshop: Lady in Black

Ausarbeiten der Ebenenmaske

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Die Ebenenmaske ist noch nicht perfekt und verlangt ein wenig Nacharbeit bei Flächen und Kanten. Dazu verwenden Sie die Tonwertkorrektur.
06:50

Transkript

Wenn man unseren Dom so betrachtet, dann hat er noch ein paar Löcher im Dach. Und nicht nur da, sondern auch im Mauerwerk. Wahrscheinlich wäre es gar nicht schlecht, wenn man nur die Vegetation, die Bäume hier betrachtet, aber im Großen und Ganzen können wir den so noch nicht verwenden. Was die Maske wirklich noch braucht, sieht man dann, wenn man die Maske mal getrennt betrachtet. Sprich die Alt-Taste drückt, auf die Maske klickt, dann sieht man, dass auch der Himmel noch nicht überall vollkommen ausgeblendet ist. Wir müssen also schlicht un ergreifend die Gradation dieser Maske erhöhen. Und dazu hilft uns eine simple "Tonwertkorrektur". Das geht leider nicht mit einer Einstellungsebene oder Korrekturebene, weil wir eine Maske bearbeiten, aber das soll uns mal nicht weiter stören. Ich besorge mir also über den Kurzbefehl "Cmd+L oder "STRG+L" oder über "Bild", "Korrekturen" die "Tonwertkorrektur", da sieht man auch den Kurzbefehl. Jetzt müssen wir das hier mal betrachten, mal schauen was hier gerade zu sehen ist. Wir sehen relativ viele Tonwerte im dunklen Bereich. Das repräsentiert hauptsächlich den Himmel. Und wir sehen sehr viele Tonwerte hier im helleren Bereich, das repräsentiert hauptsächlich die hellen und weißen Tonwerte, die wir ja eigentlich für unseren Dom haben wollen. Jetzt sorgen wir einfach mal dafür, dass das, was sowieso schon dunkel ist, noch dunkler wird, indem wir den Regler an den Rand dieses von mir jetzt mal so genanntes "Gebirges" ziehen. Dadurch haben wir wirklich einen pechschwarzen Himmel, das ist wunderbar. Die helleren Tonwerte, die könnten wir jetzt noch ein bisschen weiter herüberziehen, man sieht, dann wird das Ganze hier heller, zumindest mal das, was sowieso schon hell ist, aber wichtig ist, dass wir es nicht zu weit herüberziehen. Nicht so etwas machen, es sieht eigentlich gar nicht schlecht aus. Es sieht sogar so noch besser aus. Aber wir haben jetzt das Problem, dass wir nur noch sehr wenige Übergangspixel haben. Also diese Randpixel hier, die fehlen mir natürlich jetzt. Man kann sogar ausrechnen, wie viele das sind. Von 51, tiefster Wert, bis 93. Wenn ich jetzt mal ganz schnell richtig rechne, sind es 42. Also von 255 Tonwerten bleiben uns noch 42 als Übergangstonwerte und das ist ein bisschen wenig, das reicht nicht. Von daher ist die Strategie besser, wenn wir das ein bisschen weiter oben lassen, so deutlich mehr haben. Also, wenn ich jetzt mal richtig rechne, sind es 129 Pixel. Das entspricht so ungefähr, ziemlich genau sogar, der Hälfte der verfügbaren Pixel. Das reicht aus, um hier eine schöne Kante über die Bäume zu legen, an den Gebäuden entlang zu legen und damit kann man ganz gut arbeiten. Trotzdem können wir natürlich noch den mittleren Regler ein bisschen weiter nach links ziehen. Wir sehen, was dann passiert, dann werden die dunklen Tonwerte hier drin noch ein wenig weiter aufgehellt Und ich glaube damit können wir erst mal ganz gut leben. Das heißt, ich sage "Okay", klicke jetzt noch einmal auf die Miniatur, auf das Thumbnail, drauf und dann sieht das schon deutlich besser aus. Ein paar Löcher haben wir immer noch im Dach – macht nichts. Wir klicken wieder mit gedrückter Alt-Taste auf die Maske, gehen mal schön dicht heran und müssen jetzt erst einmal anfangen hier sozusagen "zu Fuß" zu arbeiten. Das heißt, alles, was wir weiß haben wollen, erst einmal am besten mit einem weißen Pinsel zu bemalen. In diesem Fall würde ich Ihnen auch raten, den Pinsel komplett scharf zu machen. also auf 100 Prozent Härte zu gehen. Und jetzt können wir einfach anfangen, mit 100 Prozent Deckkraft mit weißer Farbe hineinzumalen, ruhig mit einem größeren Pinsel all die Dinge wegzunehmen, die wir definitiv in der Maske haben wollen. Deswegen auch der harte Pinsel und kein weicher Pinsel denn wenn Sie das mit diesem harten Pinsel machen, laufen Sie nicht Gefahr, dass das Weiß sozusagen in den Himmel "hineinblutet" und Sie deswegen die schöne Kante wieder verwässern. Man weiß immer relativ genau, woran man ist. So sieht es aus. Hier unten natürlich noch und damit könnte man jetzt getrost weitermachen, machen wir auch. Wir gehen dafür ein bisschen dichter heran, versuchen diese Kuppel hier noch zu kriegen, aber, jetzt sehen Sie, wir kriegen doch irgendwann ein Problem, denn an der Kante, da wo es wirklich darauf ankommt, da müssen wir doch mit einem anderen Werkzeug herangehen, denn das hätte man schon gerne ein klein wenig komfortabler, als dass wir jetzt die Strecke hier mit dem feinen Pinsel abgehen müssen. Können wir ruhig auch machen. Wir gehen dazu einfach in das "Abwedler"-Werkzeug. Das "Abwedler"-Werkzeug steht traditionell auf den Mitteltönen. Keine gute Idee, denn die Mittetöne wollen wir nicht bearbeiten. Die würden irgendwann dazu führen, die Mittetonbearbeitung, dass wir diese Schwärzen hier wieder ein klein wenig verwässern. Nicht gut, deswegen wollen wir natürlich die Lichter bearbeiten, also die hellen Töne. Das machen wir jetzt mal ein bisschen kleiner und fangen an, vorsichtig drüberzufahren. Und wenn wir mit dieser Einstellungen in das Schwarz hineinfahren, dann schauen Sie, macht das überhaupt nichts aus. Vollkommen egal. Sie sollten es trotzdem nicht übertreiben, also nicht hier ewig drauf herumrutschen, denn damit macht man sich auch die schöne Kante wieder kaputt, die über 130 Übergangspixel verfügt. Also sollte man vorsichtig sein, vorsichtig einsetzen und wenn dann doch noch etwas übrig bleibt, wie hier am Rand, dann werden wir das wohl wahrscheinlich doch mit einem weißen Pinselchen ganz vorsichtig an der Kante entlang bearbeiten müssen. Jetzt im Moment versuche ich aber erst einmal, über den "Abwedler" solche Artefakte hier herauszubekommen. So etwas hier wegzukriegen und das hier natürlich auch. Wenn dann noch etwas übrig bleibt, wie gesagt, wie so etwas hier, das müssen wir tatsächlich zu Fuß machen. Ebenfalls zu Fuß machen, muss man, sieht man gleich hier oben deutlich, das zeige ich einmal, wenn wir dicht herangehen, das hier, dieser schwarze Fleck, das ist ein Reflex und dieser Reflex hat immer ein Spitzlicht, hat immer 100 Prozent Deckkraft. Den kriegen Sie so nicht weg. Den muss man mit einem kleinen Pinsel, ungefähr diese Größe hier, einfach übermalen. Dann kann man den Rest wieder bequem mit dem "Abwedler" machen. So, funktioniert wunderbar. Und jetzt bleibt noch ein bisschen Arbeit hier mit dem Pinsel, mit dem man hier doch noch einmal entlangfahren muss. Gerade solche Geschichten hier. Also, Sie sehen, eine solche Kanalfreistellung, auch wenn die Technik an sich wirklich wunderbar funktioniert, macht dann hinten heraus dann doch noch ein bisschen Arbeit. Das ist aber nicht weiter dramatisch, diese Arbeit steckt man in jede Maske hinein und wenn Sie irgendwo sehen, dass geht innerhalb von wenigen Minuten, dann ist das wahrscheinlich ein Bild, das man genau dafür präpariert hat. Aber das hier ist ein echtes Gebrauchsbild. Ein echtes Bild, was in jedem Fall immer wieder vorkommt, in jeder Bildbearbeitung vorkommt, deswegen müssen wir hier so ein paar Umwege gehen und eben solche Dinge im Anschluss noch mit dem Pinsel bearbeiten. Das mache ich jetzt noch und hoffe, dass Sie ein ähnlich schickes Ergebnis herausbekommen wie ich.

Composing mit Photoshop: Lady in Black

Sehen Sie, wie ein Compositing entsteht - von der Fotoaufnahme des Models über das Bearbeiten der einzelnen Bilder in Photoshop bis hin zum kombinierten Ergbnis mit Texteffekt.

2 Std. 42 min (31 Videos)
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