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Photoshop: Verflüssigen

Augen vergrößern und gesichtsbezogenes Verflüssigen

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In diesem Film ändern Sie die Größe der Augen und stimmen die Gesichtsproportionen mit dem gesichtsbezogenen Verflüssigen ab.
08:59

Transkript

Jetzt möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie die Augen vergrößern können, denn in einem Comic-Charakter hätte ich gerne, ja deutlich größere Augen, als die, die Sie jetzt hier sehen und ich würde Ihnen nicht empfehlen das mit dem Verflüssigen-Filter zu machen. Ich kann Ihnen das mal schnell demonstrieren. Wenn ich also da mal reingehe mit "Shift", "Command" und "X" und hier mal den Kopf aktiviere, dann wie gesagt den Verflüssigen-Filter betrete, dann hier den Gesichtsbereich auswähle und mir mal das Aufblasen-Werkzeug nehme, was natürlich da die erste Wahl wäre, dann erhalten Sie schnell so etwas. Und zwar so ein deformiertes Auge mit einer sehr großen Pupille. Also das kann man machen, wenn Sie genau diesen Effekt haben möchten, also große Kulleraugen. Aber wenn Sie mich fragen, nein, das ist nicht so ganz das, was ich möchte. So, ich stelle hier mal wieder alles her. Was Sie natürlich auch machen könnten, ist es hier mit dem gesichtsbezogenen Verflüssigen zu arbeiten. Und zum Beispiel die Augengröße für beide Augen zu verändern, die Augenhöhe für beide Augen und die Augenbreite vielleicht auch noch und die Augenneigung können Sie hier ebenfalls verändern. Aber auch hier, stoßen Sie schnell an Grenzen. Sie sehen, ich habe hier alle Regler auf Anschlag und die Augen sind mir noch zu klein. Die wirken mir etwas zu unterschiedlich groß. Auch da kann man natürlich hier durch einzelnes Nachjustieren das Ganze anpassen. Nein, aber ich hätte gerne größere Augen, also brechen wir hier mal ab und betreten das Smartobjekt. Da liegt ja noch das originale Portrait drin. Und um das Smartobjekt zu betreten, mache ich einfach einen Doppelklick hier auf das Ebenen-Thumbnail. So, und hier machen wir jetzt folgendes, dass Sie die Augen zunächst nacheinander großzügig auswählen mit dem Lasso. Sagen wir mal so und dann auf eine neue Ebene bringen. Also "Command" und "J", wieder zurück zum Kopf, dann hier das Auge ebenfalls großzügig ausgewählt und ein bisschen runder, ebenfalls "Command" und "J". Und dann haben wir hier das linke Auge. Ich sage einfach mal, das ist das rechte Auge, das Bild-rechte-Auge. Es ist zwar das linke Auge des Models, aber um die Verwirrung hier nicht zu weit zu treiben, das ist das rechte Auge von jetzt an, rechts und das Andere ist links. So, fangen wir mal mit dem linken Auge an. Das möchte ich gerne vergrößern, also "Command" und "T". Hier wiederum können Sie den Mittelpunkt verschieben auf die Mitte der Pupille, damit diese auch an der Stelle bleibt, wo sie gerade ist. Und mit Shift und Alt vergrößern Sie das Auge. Und da stellen Sie fest, dass durch diese Vergrößerung und bei Beibehaltung des Mittelpunkts des Auges hier die Augeninnenränder zu nahe an die Nase kommen. Also das ist vielleicht dann keine gute Idee und deshalb wäre es vielleicht eine bessere Idee diesen Mittelpunkt hier an diese Stelle zu setzen. Das probieren wir gleich mal aus. Also "Escape" gedrückt und nochmal "Command" und "T", dann mit gehaltener Alt-Taste klicken Sie einmal hier ans Augeninnere und mit gehaltener Shift- und Alt-Taste können Sie jetzt von da ausgehend das Auge groß skalieren. Das sollten Sie nicht so groß machen, dass das hier über die Gesichtskontur hinausragt. Auf jeden Fall haben Sie so schon mal eine gute Ausgangsbasis. Genau das Gleiche machen wir mit dem anderen Auge. "Command" und "T", Alt-Klick an diese Stelle und dann werden wir das genauso groß transformieren, wie das Andere. Sie hätten auch darauf achten können, was hier oben für ein Wert eingestellt ist. Ich denke mal bei 130 Prozent, ist dann auch irgendwann das Ende der Fahnenstange. Ich achte jetzt hier einfach visuell darauf, dass die Augen so ungefähr gleich groß aussehen. Ja, und das denke ich mal, ist jetzt der Fall. Und natürlich müssen wir jetzt hier die Übergänge noch retuschieren. Und das geht ganz einfach. Fügen Sie eine Maske hinzu, nehmen Sie sich einen Pinsel mit schwarzer Farbe. Bei voller Deckkraft mit einer weichen Pinselspitze, mit 0 Prozent Härte also und dann einer Größe, die dem Übergang entspricht, den Sie erzeugen möchten oder müssen. Und dann malen Sie einfach hier die Ränder weg, so dass Sie hier die Augen schön einfügen. So, und schauen wir mal: vorher, nachher. Ich denke das kann sich sehen lassen. Das ist doch schon ganz gut geworden. Hier machen wir genau da Gleiche. Also für die rechte Ebene, für das rechte Auge, für das Bild-rechte-Auge und dann haben wir das ebenfalls vergrößert. Ja, und wenn Sie dann feststellen, hier passt vielleicht irgendwie etwas noch nicht so ganz, dann lassen Sie ruhig einige Abweichung zu, denn das lässt das Ganze charmant und etwas natürlicher wirken. Was Sie dann natürlich machen können ist es, hier auf der Kopfebene wiederum mit "Verflüssigen" zu arbeiten. Also da können Sie jetzt zum Beispiel hier einen Rechtsklick drauf machen, das wiederum in ein Smartobjekt zu konvertieren, um sich alle Möglichkeiten offen zu halten und dann auf diese Smartobjektebene den Verflüssigen-Filter anzuwenden. Und hier können wir jetzt mal probieren, wie das aussieht, wenn wir nicht die Augen verändern, sondern die Nase, den Mund und die Gesichtsform. So, und ich scrolle mal runter und blende hier den Hintergrund ein, so dass wir das auch sehen und zwar davor bei voller Deckkraft. So, und dann schauen wir mal, ob wir hier nicht noch etwas das Ganze comicartiger gestalten können, also zum Beispiel die Gesichtsbreite verändern. Ja, da sehen wir jetzt nichts, weil uns ja der Filter daran hindert das Bild so zu sehen, wie wir es eigentlich wollen. Also werde ich das hier mal dahinter bringen. Aber in dem Moment, wo Sie hier arbeiten mit einer verringerten Deckkraft, sieht das Ganze auch hier so aus, dass Sie das eigentlich nicht hier wirklich beurteilen können. Also diese Bereich, den finden ich eigentlich ziemlich suboptimal, deshalb blenden wir den mal raus und werden uns einfach jetzt hier mal dem Mund, der Nase und der Gesichtsform widmen. Also die Nasenhöhe, ja, die würde ich nicht verlängern die Nase, die würde ich eher verkleinern. Das sieht so aus, als wenn Sie dann die Nase noch etwas rümpft. Das finde ich ganz cool, dann kann man hier die Nase verschmälern oder verbreitern. Ja, da würde ich fast ein bisschen breiter machen, dann haben wir hier ein Lächeln, was dann ganz gequält aussieht. Hier würde ich Sie ein bisschen böser ruhig mal gucken lassen. Dann können wir die Oberlippe noch etwas vergrößern. Die würde ich eher schmaler machen. Auch die Unterlippe würde ich eher schmaler machen, so richtig eingeschnappt gucken lassen. Die Mundbreite können wir verkleinern und die Mundhöhe, nein, öffnen wollen wir den Mund nicht, sondern so ein bisschen verkniffener gucken lassen. Und dann schauen wir uns das mal an: vorher, nachher. Ja, das hier ist doch schon schön Bose. Also das mach richtig Spaß damit zu arbeiten und so können wir auch hier mit den anderen Reglern arbeiten. Die Stirn vielleicht etwas nach unten kommen lassen, das Kinn noch etwas anziehen. Genau, um das Ganze noch kindlicher wirken zu lassen. Die Kinnpartie nach außen, nach innen. Da ist so ein bisschen Probieren angesagt. Ich würde sagen, hier würde ich das Ganze mehr oder weniger beim Original belassen. Und die Gesichtsbreite, ja, ich denke da passt das ganz gut, wenn wir die ein klein wenig breiter gestalten. Ja, und damit sind wir im Prinzip hier in diesem Filter schon mal durch. Klicke auf "OK" und damit haben wir jetzt sehr schnell schon mal einen recht interessanten Effekt erzeugt. Und wie gesagt, alles ist hier nicht destruktiv. Und wenn ich das jetzt so vergleiche mit dem Mund, könnte man fast sagen, der originale Mund war eigentlich ein bisschen besser. Ja, und Sie sehen, das ist das Schöne daran, wenn man nicht destruktiv arbeitet, so wie wir jetzt hier mit den Smartfiltern. Na dann können Sie jeder Zeit zurück gehen, wenn Sie merken, dass Sie damit doch nicht so zufrieden sind. Und ich kann mich jetzt einfach gerade nicht entscheiden, muss ich ganz ehrlich zugeben. Und ja, ich würde sagen, nein, das will ich so nicht. Ich gehe hier nochmal rein, natürlich nicht in das Smartobjekt, also schließe ich das mal wieder, sondern in den Smartfilter, also in "Verflüssigen". Da muss ich dann draufklicken und nehme hier einfach mal diese Werte zurück. Den setze ich wieder auf 0 , den setze ich auf 0, den und den. Und das Lächeln, das passt schon ganz gut. Also wenn wir das Lächeln rausnehmen und den Mund etwas böser gucken lassen. Ja, das gefällt mir gut. Schauen wir mal: vorher, nachher. Ja, das ist jetzt gut, also können wir das speichern mit "Command" und "S" und dieses Smartobjekt mit "Command" und "W" wieder schließen. So, und damit haben wir im Prinzip das Gesicht schon mal vorbereitet und auf diese beiden Ebenen kann man jetzt wiederum den Verflüssigen-Filter, als Smartfilter anwenden und das machen wir im nächsten Schritt.

Photoshop: Verflüssigen

Erfahren Sie, wie der Verflüssigen-Filter in Photoshop funktioniert – von der leichten Beautyretusche über extreme Comic-Charaktere bis hin zum eckigen Apfel ist alles möglich.

2 Std. 34 min (29 Videos)
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Erscheinungsdatum:16.03.2017

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