Calvin Hollywood – Alone

Augen bearbeiten

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Kaum wahrnehmbar, aber doch ein wirksames Detail: Betonen Sie die Augen und setzen Sie bei Bedarf einen Augenreflex, um noch mehr Leben ins Bild zu bekommen. Filigranarbeit für Detailverliebte.

Transkript

In diesem Film geht es jetzt eher um eine Kleinigkeit, aber manchmal sind es die Kleinigkeiten, die später einen großen Unterschied machen, wobei in diesem Fall kein Mensch wird so nah heranzoomen an das Bild. Das, was ich jetzt durchführe, wird von den Meisten eher kaum wahrgenommen. Ich möchte einfach für mich machen beziehungsweise euch erklären, was ich gemacht habe. Und zwar habe ich die Augen meiner Tochter ein gleich wenig bearbeitet, das heißt, sie hat sehr dunkle Augen. Man sieht die Pupille nicht beziehungsweise die Iris und auch keinen Augenreflex, und als Letztes Augen na ja so ein bisschen stumm werden. Also, ich hätte da gerne einen Augenreflex und so ein bisschen Augenfarbe. Wie gesagt, das wird man später kaum erkennen. Allerdings können wir die folgende Technik, die ich euch jetzt zeige, auch bei Nahaufnahmen nutzen beziehungsweise bei Bildern, wo es sich mir um einen "Close-Up" handelt. Also, hier handelt es sich um eine Ganzkörperaufnahme, und wir zoomen gerade so weit ran. Aber es gibt auch andere Bilder. Ich zeige euch mal, wie ich da vorgehe. Zuerst erstelle ich mir eine leere Ebene und nenne diese Ebene jetzt einfach mal "Augen". Und jetzt nehme ich mir einfach einen Pinsel und male mir mit 100% Deckkraft hier Farbe ins Bild beziehungsweise da, wo eben die Iris ist. Aber diese Augen hier sind. Hier machen wir das auch nochmal. Das muss gar nicht so perfekt sein, denn wir werden auf jeden Fall die Deckkraft auch gleich noch ändern. Was die Füllmethode der Ebene angeht, wir sind aktuell noch in der Füllmethode "Normal". Ich selbst probiere da meistens ein klein wenig herum, wie zum Beispiel auch mal "Weiches Licht". Ganz gute Erfahrungen habe ich mit der Füllmethode "Linear abwedeln." Und wenn man jetzt diese Ebene in der Deckkraft reduziert, dann kommt quasi dieser Effekt [ unverständlich ] und die ursprünglichen Pixel wieder ein bisschen Zerkältung. Ich habe ganz gut Erfahrung gemacht, wie man die Fläche reduziert. Da ist das Ergebnis meistens ein bisschen angenehmer. Es kommt so ein bisschen auf "Split" an, weil dann die Füllmethode bleibt, aber die Pixel reduzieren sich. Man sieht Deckkraft reduziert, nimmt die Füllmethode und die Pixel ab und hier eben nur die Pixel, und dann hat man meistens noch ein natürlicheres Ergebnis. Und ich möchte das jetzt wirklich nur ganz dezent machen. Es soll nicht zu unnatürlich aussehen. Das ist schon fast zu viel. Also, das kann hier wirklich bei 7, 8 % sein. Ihr seht nun, klein wenig werden die Augen betont. Also, das waren die Augen beim Augenreflex. Da gibt es ganz viele coole Methoden. Ich verzichte jetzt aber die coolen Methoden. Ich will es euch aber auf jeden Fall mal zeigen eine coole Methode, und zwar geht ihr einfach in das Polygon-Werkzeug, wenn die Vordergrundfarbe weiß ist. Und dann könnt ihr euch quasi so eine Octabox erstellen, und diesen Reflex könnt ihr euch jetzt extrem verkleinern, vielleicht nun ein bisschen weichzeichnen und dann an der sprechenden Stelle platzieren. Das kommt im Studio ganz gut, wenn man so eine Octabox als Lichtreflex simulieren will. In dem Fall würde ich jetzt einfach mal schauen, dass ich das Ganze manuell reinmale und wirklich nur mit reduzierter Deckkraft. Wir haben ja hier schon so ein bisschen Reflektionen drin, das heißt, ich gehe hier auf meinen Pinsel, nehme eine ganz kleine Größe und werde hier einfach mal so ein bisschen einen Reflex reinmalen und es sollte auch wirklich schon gewesen sein. Ich werde noch die Deckkraft gleich ein bisschen reduzieren, so in etwa, so dass da einfach noch so ein bisschen Zeichnung im Auge ist. Ihr könnt das Ganze auch einfach nur rund malen, ja dass sich also nicht so diese Form verändert, wie ich das jetzt hier gemacht habe. Da muss man so ein bisschen experimentieren. Also, ich werde die Augen nochmal ein bisschen [ ], da wieder zurücknehmen. Da aber einfach das so ein bisschen Struktur ist, dass man also eine ganz leichte Reflektion drin hat. Und es wird auch später kein Mensch erkennen, denn die Lichtquelle, die sich im Auge hier spiegelt, die kommt ja von vorne und die können beliebig sein. Also, wir könnten was Längliches haben, was Rundes haben. Das weiß man ja nicht. Und nochmal, man wird nicht so nah an die Aufnahme heranzoomen, das heißt, man wird weder das Rauschen sehen noch genau diesen Reflex und so weiter, von dem [ ] das durchaus dann zu lassen, Okay, das war es eigentlich schon. Ich markiere diese beiden Ebene mit gedrückter Shift-Taste und erstelle mir dann eine Gruppe daraus und nenne das jetzt hier einfach mal "Augen". Auch den Augen kann ich hier eine Farbe geben. Da nehme ich jetzt einfach mal, nehmen wir mal "Grün". Nein, wir nehmen "Orange", weil die Augen so einen brauen Ton haben. Gut, das war zu den Augen, und nochmal ihr könnt diese Technik auch dann einsetzen, wenn wir zum Beispiel viel zu dunkle Augen haben bei einer Nahaufnahme, wo hier man direkt in die Kamera schaut. Das hat man oft, dass hier man sehr braune Augen hat, und dann kann man hier mit "Linear abwedeln" einfach ein bisschen mehr Farbe reinmalen.

Calvin Hollywood – Alone

Lernen Sie Retuschetechniken für authentische, emotionale Porträts kennen. Dabei arbeiten Sie mit Color Lookup Tables, zaubern eine tolle Lichtstimmung und erzählen mit Ihrem Bild eine Geschichte.

1 Std. 36 min (13 Videos)
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Erscheinungsdatum:05.02.2015

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